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Willkommen bei Störungsmelder. Hier geht es um Neonazis. Wo sie auftreten, was sie dabei sagen und vor allem: Was man gegen sie unternehmen sollte. Melde auch du dich an und diskutiere mit.

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19. Juni 2009

Störungsmelder On Tour: Lüchow

 

 

Der Auftakt zu diesem Schulbesuch verhieß nichts Gutes. Als wir nach dreieinhalb Stunden Fahrt von Berlin aus im niedersächsischen Wendland eintrafen, steckte ein Lehrer des Lüchower Berufsschulzentrums uns fast beiläufig, dass der bekennende Klassenrechte an Morgen noch schnell eine ´88´ in die Schulgrünfläche gemäht hat, quasi als Willkommensgruß.

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15. Juni 2009

Handbuch gegen Rechts für Kommunen

Überall da, wo sich die Nazis in den Kommunen verankern konnten, die kulturelle Hegemonie erlangt haben und mit Terror No-Go-Areas durchgesetzt haben, spiegelt sich dies auch in Wahlergebnissen wieder: Die NPD konnte in den vergangenen Kommunalparlamenten mehr als 100 neue Mandate erlangen.

Zeit also, dieser kommunalen Verankerung strategisch und kontinuierlich zu begegnen: Vergangene Woche stellte die Friedrich-Ebert-Stiftung ihr neues “Handbuch für die kommunale Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus” vor, in dem viele Ansatzpunkte für den kommunalen Kampf gegen Rechts aufgezeigt werden. Weiterlesen »

11. Juni 2009

Brandanschlag auf linkes Zentrum in Rendsburg

Konzerte, kulturelle Veranstaltungen, antifaschistische Politik und Offenheit für unterschiedlichste Kulturen: Dafür steht und lebt die selbstverwaltete T-Stube in der norddeutschen Kleinstadt Rendsburg seit Jahrzehnten und zieht damit immer wieder den Hass von Nazis auf sich: Ende der 80er Jahre gab es den ersten Brandanschlag durch Nazis, seit den 90er Jahren gib es immer wieder Nazi-Übergriffe und Hakenkreuzschmierereien.

Seit zwei Jahren hat der Terror von Rechts in Rendsburg und Umgebung erneut zugenommen und nun offensichtlich einen neuen Höhepunkt erlangt: In der Nacht zu Mittwoch stiegen Unbekannte in die T-Stube ein und legten an mehreren Stellen Feuer. Die Antifaschistische Aktion Rendsburg (AARD) geht von einem Brandanschlag durch Nazis aus. Mittlerweile ermittelt der Staatsschutz. Weiterlesen »

5. Juni 2009

“Warum sind wir hier?”

Diese Frage hat Michel Friedman seinen Eltern gestellt, die mit ihm aus Paris nach Frankfurt gezogen waren, und er lebt noch heute “mit einem großen Zweifel, ob das meinem persönlichen Leben gutgetan hat – meiner Seele hat es bestimmt nicht gutgetan - und ob es politisch der richtige Weg war”.

In einem sehr interessanten Interview mit konkret-Herausgeber Hermann L. Gremliza äußert sich Friedmann über den Antisemitismus in Deutschland, über seine Beweggründe, aktiv zu sein und über vieles mehr… Weiterlesen »