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Dortmunder Neonazikader provoziert bei jüdischer Gedenkfeier

 
Dortmund Neonazi Brück bei jüdischer Gedenksversammlung
Dortmund Neonazi Brück bei jüdischer Gedenkversammlung

Die fast wöchentlichen Kundgebungen und Demonstrationen der Dortmunder Neonazis reichen der Szene wohl nicht aus, sie legen einen oben drauf.

So dreist wie man ihn kennt: Der Dortmunder Neonazi Brück nahm an der Gedenkfeier zum 09. November 1938, der Reichspogromnacht in welcher die nationalsozialistischen Regime gegen Juden vorging, teil. Es war eine gezielte Provokation, von welcher sich jedoch der Veranstalter nicht abbringen ließ die Gedenkfeier weiterzuführen.

Die Vertreter der Stadt begründeten die Zulassung des Rechtsextremen bei der Versammlung damit, dass er im Stadtrat vertreten sei. Es gab mehrfach Störversuche der Versammlung. Unter anderem riefen Rechtsextreme „Nie wieder Israel!“ und hielten schwarz-weiss-rote Fahnen hoch. Die Polizei griff jedoch schnell ein. Auf dem rechtsextreme Nachrichten Portal „DortmundEcho“ beschwerten sich später die Neonazis, dass das „Grundrecht auf freie Meinungsäußerung faktisch in Dorstfeld (einmal mehr) ausgehebelt“ worden sei, da die Störer jeweils einen weiträumigen Platzverweis bekamen.

 

Störer kamen teilweise aus Bahnen
Die Störer kamen teilweise aus Straßenbahnen und umliegenden Straßen

3 Kommentare

  1.   mirto_40

    Die wohlfeilste Art des Stolzes ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.
    Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph
    (* 22. Februar 1788 in Danzig; † 21. September 1860 in Frankfurt am Main)

  2.   mirto_40

    „Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.“
    Arthur Schopenhauer
    (* 22. Februar 1788 in Danzig; † 21. September 1860 in Frankfurt am Main)


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