Wir müssen reden. Über Nazis.

Andreas Speit

als Sozialwissenschaftler und Journalist arbeite ich zu dem weiten Thema Rechtsextremismus. Glatze, Bomberjacke und Springerstiefel sind schon lang nicht mehr der einzige Style. Neu durchdachte Argumentationen gehen in der Szene zwischen NPD und Freien Kameradschaften auch längst mit den altbekannten dumpfen Parolen einher. Die einstige “Altherrenpartei” NPD ist zu “dem” neuen wählbaren Hoffnungsträger geworden. Bei den Freien Kameradschaften geht das Politische ins Private durch Aktionen, Konzerte und Partys seit langem ineinander über. Selbstbewusst suchen sie die Auseinandersetzung, um in der “Mitte der Gesellschaft” ihre menschenverachtenden Ideen verankern zu können. Nicht minder bemüht greifen intellektuelle Rechtsextremisten die stetig steigenden rechten Ressentiments in der “Mitte” auf. Längst Zeit zu widersprechen.

Gegen Rechts ging ich als Schüler schon zusammen mit Freunden auf die Straße, regelmäßig schreibe ich heute in der taz, Freitag, jungle world oder Der Rechte Rand über die rechte Szene. Seit Juni 2005 berichte ich in der taz-nord jede Woche in der Kolumne “der rechte rand” von rechten Esoterikern über “Deutschnationale” bis zu militanten Neonazis. Mehrere Bücher zu der vielfältigen Szene habe ich veröffentlicht. Let’s blog.

Leser-Kommentare
  1. 9.

    Hallo Herr Speit,

    leider haben sie hier immer noch keine Zahlen eingestellt auf welche Sie schliessen dass die Straftaten in 2008 ein Rekordhoch aufgestellt haben. Können Sie diese bitte noch liefern! Siehe Kommentar vom 27.02.2009 hier!

    Vielen Dank

    Antworten

    • 18. April 2009 um 16:24 Uhr
    • Ich
  2. 10.

    Lieber Andreas,
    dies soll ja kein Kommentar sein, aber anders als über Deinen Blog finde ich auf die schnelle keinen Zugang.
    Es geht um die Konferenz in DD, am 14. 5., Du bist hoffentlich schon angefragt. Können wir mit Dir auf dem Podium rechnen?
    Du kriegst dann sofort unseren Ablaufplan, ich wäre auch Deine (evtl. weitere) Kontaktperson :-)
    Ich bin der Mensch mit dem Programmkino, Du hast mal bei uns übernachtet.

    Herzlichen Gruß
    Wolle

    Antworten

    • 3. Mai 2011 um 23:17 Uhr
    • erforderlich
  3. Kommentar zum Thema

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