Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog

Autoren Archiv von Clara Herrmann

Frei.Wild – Rechtsrock ernst nehmen

Von 17. Februar 2014 um 10:37 Uhr
Neonazi mit Frei.Wild-Schal beim Naziaufmarsch im Januar 2013 in Magdeburg © Jesko Wrede

Neonazi mit Frei.Wild-Schal bei einem Naziaufmarsch 2013 in Magdeburg © Jesko Wrede

Die 2001 in Südtirol gegründete Band Frei.Wild, die sich selbst als Deutschrock-Band beschreibt, versucht sich immer wieder ein unpolitisches Image zu verpassen – doch sie ist Sprachrohr eines keinesfalls unpolitischen Nationalismus. Die Band sorgte bei der Echoverleihung 2013 für Aufsehen, als sie wegen des Vorwurfs rechter Textinhalte nachträglich von der Nominierungsliste gestrichen wurde. Daraufhin kam es ausgerechnet von der rechtsextremen NPD zu Protesten. Weiter…

Kategorien: bundesweit

Weiterer V-Mann des Berliner LKA mit NSU Bezug?

Von 27. Januar 2014 um 20:36 Uhr
greger

Erst vor wenigen Wochen brachte das Vice-Magazin ein Feature über Greger © Screenshot

Es gibt zahlreiche Hinweise, dass das Berliner LKA einen weiteren V-Mann mit NSU Bezug führte. Dabei handelt es sich um den bundesweit bekannten (ehemaligen) Neonazi Nick Greger mit Verbindungen zu V-Mann Carsten Szczepanski, alias “Piatto”, der als NSU Unterstützer auf der sogenannten129er Liste der Generalbundesanwaltschaft geführt wird. Weiter…

Kategorien: Berlin

Neues Nazizentrum in Berlin

Von 29. Mai 2013 um 16:11 Uhr
Die Nazikneipe "Zum Henker" ist einer von zwei rechten Treffpunkten © Matthias Zickrow

Die Nazikneipe “Zum Henker” ist einer von drei Berliner Nazi-Treffpunkten © Matthias Zickrow

Auch in Berlins Süden setzen sich Neonazis in der Stadt fest. Schwerpunktregionen der Rechtsextremen Szene liegen schon seit längerem in den Bezirken Köpenick, Lichtenberg und Neukölln. Treffpunkte waren bisher nur in den ersten beiden bekannt, jetzt ist öffentlich geworden, dass die Nazis auch Räume in Neukölln angemietet haben. Weiter…

Kategorien: Berlin

Berlin im NSU-Sumpf: Aufklärung? Fehlanzeige!

Von 5. April 2013 um 17:06 Uhr
NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag -  © Getty Images

NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag – © Getty Images

Die Fakten sprechen seit geraumer Zeit eine deutliche Sprache: Berlin steckt tief im so genannten NSU-Sumpf. Weiter…

Kategorien: Berlin

Berliner Staatssekretär ist aktives Mitglied in schlagender Burschenschaft

Von 28. November 2012 um 14:06 Uhr

Aus Sicht der Berliner Wissenschaftsverwaltung sind Burschenschaften an Berliner Hochschulen unerwünscht. Das gilt offenbar nicht für den Berliner Senat. Michael Büge, Staatssekretär für Soziales ist Mitglied der Gothia und lebt das munter aus. Jüngst hat er einen Vortrag zu “Die demographische Entwicklung – sozialpolitische Risiken und Chancen” im Rahmen eines Burschenschaftlichen Abends gehalten. Der nächste Referent ist dann ein Redakteur der Jungen Freiheit und vor Jahren durfte auch schon der heute inhaftierte Rechtsextremist Horst Mahler seine extrem rechten Positionen dort vortragen. Weiter…

Kategorien: Berlin

Endlich handeln gegen gewaltbereites Neonazi-Netzwerk “NW-Berlin”

Von 15. Oktober 2012 um 12:12 Uhr

Die Adresse der Nazi-Webseite wurde bei Anschläge hinterlassen

Die Serie reißt nicht ab: Wieder ist es in und um Berlin zu rechtsextremen Anschlägen gekommen. Unbekannte hinterließen Hakenkreuze an der Fassade eines Flüchtlingsheims in Waßmannsdorf und schleuderten eine Flasche in einen der Schlafräume. Erneut wurde die Jugendeinrichtung der Falken, das Anton-Schmaus-Haus in Neukölln, mit zwanzig Hakenkreuzen und dem Spruch „Ihr interessiert uns brennend“ besprüht. Zudem wurden Verweise auf das rechtsextreme Netzwerk NW-Berlin hinterlassen. In letzter Zeit war es bereits mehrfach zu Brandanschlägen und rechten Angriffen auf das Haus wie auch auf andere Einrichtungen in Berlin gekommen. Allesamt mit deutlichen Hinweisen auf die Website NW-Berlin und das Netzwerk dahinter. Weiter…

Kategorien: Berlin

Das „Hexogen“ in Berlin ist kein normales Geschäft

Von 26. Juli 2012 um 20:26 Uhr

Ladenbesitzer Sebastian Schmidtke (Mitte) bei einer NPD-Veranstlung im Januar 2011 © Matthias Zickrow

Das Landgericht Berlin hat am Montag die Räumungsklage gegen das Ladengeschäft „Hexogen“ im Stadtteil Schöneweide abgewiesen. Dieses Urteil ist bedauerlich, stellt aber keinen Freifahrtsschein für rechtsextreme Infrastruktur in Berlin und auch sonst nirgendwo dar. Weiter…

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Rechtswidrige Extremismusklausel endlich abschaffen!

Von 7. Juni 2012 um 14:55 Uhr

Die Klausel stellt Bündnisse und Initiativen unter Generalverdacht und ruft zur gegenseitigen Bespitzelung auf. Damit erzeugt sie ein Klima des Misstrauens. Für uns war und ist immer klar: Mit antidemokratischen Methoden lässt sich keine erfolgreiche Demokratiearbeit machen.
Ein Kommentar der Berliner Abgeordneten der Grünen, Clara Herrmann. Weiter…

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Polizeistatistik zu rechter Gewalt muss überarbeitet werden

Von 20. Mai 2012 um 21:08 Uhr

„Polacken, verpisst euch“-Rufe bei einer Gewalttat gelten in Berlin nicht als rassistisches Tatmotiv? Rechte Gewalttaten tauchen in der Statistik oft nicht als solche auf – das muss sich ändern! Ein Kommentar von Clara Hermann (Grüne) Weiter…

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Geheimhaltung von Naziveranstaltungen stoppen

Von 27. Dezember 2011 um 10:04 Uhr

Bei einem von Polizei und rechter Szene geheim gehaltenen Naziaufmarsch in Kreuzberg im Mai 2011 wurden mehrere Gegendemonstranten von Neonazis zusamengeschlagen.

Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechts ist nicht nur jetzt wo das Thema noch in den Köpfen der Menschen ist, sondern immer notwendig. Es muss von Seiten der Politik geschätzt und unterstützt werden. Ein Kommentar. Weiter…

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