Polizei verschlampt Zeugenadresse – Freispruch für Neonazi

Fotografiert auch gerne mal vermummt von seinem Balkon linke Demonstranten: der frühere NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke © Christian Jäger

Mit dem bekannten NPD-Anwalt Carsten Schrank und einem Unterstützer steht der frühere Berliner NPD-Vorsitzende Sebastian Schmidtke auf dem Flur des halleschen Amtsgerichts. Am Mittwoch wurde er dort vom Vorwurf der versuchten Körperverletzung freigesprochen, obwohl Richter Petersen keinen Zweifel an seiner Schuld hat. Wegen unzureichenden Beweisen kann er Schmidtke nicht verurteilen. Die Polizei hatte Namen und Adresse des einzigen Zeugen verschlampt.

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Versuchter Totschlag nach Naziaufmarsch in Halle?

Ein Schwerverletzter nach Schlägen auf den Kopf © Thomas Schade

In zahlreichen Städten waren Neonazis am Ersten Mai aktiv. Überall wurde ihr Auftreten von breiten Protesten begleitet. In Halle wurden die erfolgreichen Blockaden des Aufmarsches von zwei schweren Angriffen auf Polizisten und Gegendemonstranten überschattet. Die Polizei ermittelt nach Angaben der Verletzten wegen versuchten Totschlags. Die Polizei-Pressestelle widersprach am Dienstag dieser Aussage. Unser Autor Thomas Schade war Augenzeuge des Angriffs. Weiter„Versuchter Totschlag nach Naziaufmarsch in Halle?“