So rebellisch wie im Dritten Reich

Immer cooler werden diese Nazis. Nach den drei rechtsextremen Jugendlichen, die national-völkischen Unsinn über einen angeblichen Volksverrat herunter beteten – und dabei mächtig aufmüpfig wirkten – und der bereits bekannten Schulhof CD, erscheint nun in Sachsen eine Zeitung für Jugendliche, veröffentlicht von der NPD-Jugendorganisation JN. Weiter„So rebellisch wie im Dritten Reich“

 

Rechtsextremismus ist ein Jugendproblem!

Im Titel stecken zwei Fehler und wer sie findet, der darf laut „hier!“ brüllen und erhält dafür einen Keks. Denn nachdem ich gestern Christians Post über die „coolen Nazis“ gelesen habe, dachte ich darüber nach, was mich an seiner Aussage genau stört. Es wollte mir nicht einfallen, bis ich auf den Kommentar in der Jungle World gestoßen bin: Rechtes Gedankengut und ein gewisser Grad an Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit sind in dieser Gesellschaft kein Randproblem. Sie sind mitten in der Gesellschaft zu sehen – und ohne eine städtische Arroganz vorzutragen: vor allem in ländlichen Gegenden teilweise absoluter Konsens. Und damit auch kein alleiniges Jugendproblem. Weiter„Rechtsextremismus ist ein Jugendproblem!“

 

Chance vertan: Inhaltliche Debatte wird abgewürgt

Nach dem Volksfest inklusive Hetzjagd auf acht Inder in der sächsischen Kleinstadt Mügeln hatte sich die Chance eröffnet, das eigentliche Problem des Rechtsextremismus in Deutschland zu thematisieren; nämlich die feindlichen Einstellungsmuster bei den Älteren, die von den Jüngeren übernommen würden – und sich ständig reproduzierten, wie es der Konfliktforscher Wilhelm Heitmeyer formulierte. Weiter„Chance vertan: Inhaltliche Debatte wird abgewürgt“

 

100.000 Unterschriften gegen die NPD – Und nu‘?

Zum Herbst kommt eine heiße Debatte auf uns zu. Die taz berichtet heute, ein Initiative habe 100.000 Unterschriften für ein NPD-Verbot beisammen. Anette Kahane von der Amadeu-Stiftung kritisierte die Idee. Es sei illusorisch zu glauben, durch ein Parteienverbot das Problem des Rechtsextremismus lösen zu können.
Ich glaube, Frau Kahane liegt falsch.

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