Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog
Kategorie:

Allgemein

Neonazis und rechte Hooligans wollen in Erfurt aufmarschieren

Von 28. April 2015 um 09:38 Uhr
Die NPD am 1. Mai 2010 in Erfurt

Die NPD am 1. Mai 2010 in Erfurt © Kai Budler

Neben extrem rechten Aufzügen zum 1. Mai in mehreren Bundesländern wollen Neonazis in Thüringen am „Tag der Arbeit“ gleich an zwei Orten aufmarschieren. Mit einer Anmeldung des Vereins „Gemeinsam stark Deutschland“ droht der Landeshauptstadt Erfurt schon am folgenden Tag ein weiterer Aufmarsch. Weiter…

Kategorien: Allgemein

“Warum knallt die nicht endlich jemand ab?” – Nach der Absage des Karnevalsumzuges tobt der virtuelle Mob

Von 18. Februar 2015 um 08:59 Uhr
"Braunschweig bleibt bunt"

Bunter Protest gegen BRAGIDA - © privat

Am Sonntag wurde der Braunschweiger Karnevalsumzug, einer der größten in Norddeutschland, wegen einer Warnung vor einem islamistischen Anschlag abgesagt. Auf den Facebook-Seiten des Braunschweiger PEGIDA-Ablegers "Braunschweig gegen die Islamisierung des Abendlandes" (BRAGIDA) tobt nun der virtuelle Mob. Ganz offen wird dort in Kommentaren zur Stürmung von Moscheen, zu Gewalt und Lynchjustiz gegen Muslime aber auch gegen die Bundesregierung aufgerufen: "Wir müssen mal eine moschee stürmen und deren 'party' versauen." - "Gebt mir eine 16 und Bazzuka. Dann witd aufgeräumt" - "Ich meinte M16" - "Größenwahn! Sie [Merkel] sitzt ja sicher im Bunker!" - "Warum knallt die nicht endlich jemand ab???" - "Radikal aber wohl notwendig!". Weiter…

Kategorien: Allgemein, Niedersachsen

“Legida”: 30.000 in Leipzig gegen den “Pegida”-Ableger

Von 13. Januar 2015 um 17:29 Uhr
© visual.change

© visual.change

Auch in Leipzig marschierte am Montag ein "Pegida"-Ableger: "Legida". Den rund 4.500 "Legida"-Anhängern standen 30.000 Gegendemonstranten gegenüber. Eine Blockade gelang dennoch nicht. Vielmehr zeigte die rechte Dresden-Kopie ihre menschenverachtende Ideologie. Weiter…

Kategorien: Allgemein, Sachsen

“Wir sagen: Nie wieder!”

Von 29. Oktober 2014 um 11:46 Uhr
Gedenkminute am Ort des NSU-Mordes Hannes Stepputat

Gedenkminute am Ort des NSU-Mordes © Hannes Stepputat

Auf Einladung von Barbara John, Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der Opfer des NSU, besuchen die Angehörigen der Toten in den kommenden Monaten die verschiedenen Gedenkorte für die Opfer der rassistischen Mordserie des selbsternannten „Nationalsozialistischen Untergrundes“. Der Auftakt fand am Montag in Rostock statt, wo die Neonazis 2004 Mehmet Turgut ermordeten. Weiter…

Kategorien: Allgemein

#1MaiNazifrei – die extrem rechten Veranstaltungen am 1. Mai

Von 28. April 2014 um 08:34 Uhr
head sm mai

NPD-Demo am 1. Mai 2013 in Berlin

Die extrem rechten 1. Mai-Aufmärsche stehen auch in diesem Jahr wieder in zahlreichen Städten in Deutschland ins Haus - ein Überblick über den „braunen 1. Mai“ und die geplanten Gegenproteste. Auch in diesem Jahr werden zahlreiche JournalistInnen gemeinsam berichten; von Dortmund bis Berlin, von Rostock bis Plauen. Weiter…

Bad Nenndorf 2013: Naziaufmarsch durchs Hintergässchen?

Von 24. Juli 2013 um 09:30 Uhr

Trommler Bad Nenndorf had

Lange Zeit galt der Neonaziaufmarsch im niedersächsischen Bad Nenndorf als der landesweit wichtigste Event der extrem rechten Szene. Doch seit zwei Jahren gehen Teilnehmerzahlen beim „Marsch der Ehre“ kontinuierlich zurück: demonstrierten 2010 etwa 1.000 Neonazis beim wichtigsten Event der extrem rechten Szene in Niedersachsen durch den Kurort, waren es im vergangenen Jahr nicht einmal halb so viele. In diesem Jahr rechnet die Polizei mit etwa 500 Teilnehmern aus der extrem rechten Szene.  Weiter…

Kategorien: Allgemein, Niedersachsen

NPD-Funktionäre gründen Medien-Tarnverein

Von 16. Juli 2013 um 10:40 Uhr
Das Gericht hat den Traum der rechtsextremen Einheitspartei vorerst gestoppt © Getty

Demonstrationen sind schon lange nicht mehr die wichtigste Propaganda-Methode der NPD © Getty

Für die NPD ist eine positive Außendarstellung äußerst wichtig. Die Partei versucht seit Jahren mit eigenen Regionalzeitungen in ein mediales Vakuum einzudringen und so die Berichterstattung selbst zu kontrollieren. In Thüringen gründeten NPD-Funktionäre nun sogar einen eigenen Verein: den „Thüringer Medienverbund e.V.“ Weiter…

Kategorien: Allgemein, Thüringen

Razzien beim “Freien Netz Süd”: Schlag gegen Bayerns Neonazi-Szene!

Von 10. Juli 2013 um 20:02 Uhr
Tisch1

Bei Razzien bei Angehörigen des "Freien Netz Süd" stellte die Polizei verfassungsfeindliche Materialien, Waffen, Schlagstöcke, Stielgranaten und vieles mehr fest © Johannes Hartl

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am frühen Mittwochmorgen insgesamt 73 Objekte durchsucht, in denen Neonazis leben oder arbeiten. Ziel der Razzia war die Sammlung von Beweismitteln für ein Verbotsverfahren gegen das Neonazi-Netzwerk „Freies Netz Süd“. Weiter…

Kategorien: Allgemein

Bis zu 1.000 Neonazis wollen in Sachsen-Anhalt feiern

Von 2. Juli 2013 um 16:07 Uhr
Nazirock als Publikumsmagnet

Nazirock als Publikumsmagnebleibt das wichtigste Rekrutierungsmittel der Szene © Kai Budler

Sachsen-Anhalt steht ein neues Rechtsrock-Festival bevor. Bis zu 1.000 Neonazis werden im August in die Gemeinde Berga reisen, um bei menschenverachtender Musik und politischen Reden für ihr Deutschland zu feiern. Vor allem die NPD scheint die Veranstaltung für die Verbreitung ihrer Propaganda nutzen zu wollen.

Weiter…

Luxemburg: Keine Grundrechte für Karim Naciri?

Von um 07:28 Uhr
"Zerstört alle Gefängnisse"- Protestbanner am Zaun des Abschiebegefängnisses in Luxemburg-Findel © Max Bassin

"Zerstören wir alle Gefängnisse"- Protestbanner am Zaun des Abschiebegefängnisses in Luxemburg-Findel © Max Bassin

Einen Tag vor Ablauf einer sechsmonatigen Frist soll Karim Naciri, der sich derzeit in luxemburgischer Abschiebehaft befindet, am Donnerstag nach Marokko ausgewiesen werden. Nach Ablauf der Frist hätte er am Freitag die Haftanstalt mit einer Duldung verlassen können. Derzeit sind noch zwei Gerichtsverfahren offen, deren Urteile Auswirkungen auf die geplante Abschiebung haben können. In einem Fall soll das Urteil jedoch erst nach seiner geplanten Abschiebung ergehen. Würde diese vollzogen, dürfte er innerhalb der nächsten drei Jahre nicht mehr in die EU einreisen und könnte somit seine kleine Tochter nicht mehr besuchen. Der 33-jährige Naciri hat fast 18 Jahre in Europa gelebt.

Weiter…

Kategorien: Allgemein