Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog
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Bayern

Neonazis spenden für ihren Ausstieg

Von 20. November 2014 um 12:12 Uhr
Kategorien: Bayern, bundesweit

Neonazi-Anschlag auf studentischen Veranstaltungsraum in Bamberg

Von 8. November 2014 um 18:08 Uhr

SMhead

Bereits vor drei Jahren hatten Neonazis einen Farbanschlag auf das Bamberger Balthasar verübt. Nun kam es erneut zu schweren Sachbeschädigungen und Hakenkreuzschmierereien – offenbar auch im Kontext einer aktiver werdenden extrem rechten Szene in Oberfranken. Weiter…

Kategorien: Bayern

Razzia gegen bayerischen Neonazi-Versand

Von 7. November 2014 um 09:32 Uhr
sichergestellte Gegenstände

Schlagstöcke und Nazirock – bei der Razzia sichergestellte Gegenstände

Bereits im Mai führte die Polizei eine Durchsuchungsaktion gegen die Allgäuer Neonaziszene durch. Wie sie erst jetzt mitteilt, wurden dabei über 900 Straftaten aufgedeckt, die Benjamin Einsiedler, dem Betreiber eines der größten deutschen Neonazi-Versandhandel, zugerechnet werden. Ein Haftbefehl wurde nicht erlassen während das Propagandageschäft weiter blüht. Ein Berliner Politiker hatte 2012 Anzeige wegen eines SS-Pullis erstattet. Weiter…

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Neue Nazi-Partei “Der Dritte Weg” im Aufschwung

Von 31. Oktober 2014 um 10:52 Uhr
FNS- AktivistInnen tragen ein "Der dritte Weg" Transaprent, links Matthias Fischer ©TM

FNS- AktivistInnen tragen ein “Der dritte Weg” Transaprent, links Matthias Fischer ©TM

Vor gut einem Jahr verschärfte der Staat sein Vorgehen gegen das rechtsextreme Netzwerk “Freies Netz Süd”. Seit Juli 2014 ist es verboten. Doch schon lange vor dem Verbot hatten die Neonazis eine Ersatzorganisation ins Leben gerufen: Die Partei “Der Dritte Weg”. Alte Botschaften unter neuem Namen. Und der Staat muss zusehen.
Der Bayerische Rundfunk hat eine sehenswerte Videoreportage über die rechtsextreme Kleinstpartei veröffentlicht. Hier können Sie das Video online anschauen.

Kategorien: Bayern

„Wir wollen keine Asylantenschweine“

Von 25. Oktober 2014 um 19:44 Uhr
Neonazis marschierten durch Bamberg | Foto: Timo Müller

Neonazis marschierten durch Bamberg | Foto: Timo Müller

Rund 200 Neonazis formten sich in Bamberg zu einem Marsch gegen „Asylmissbrauch“. Bis zuletzt versuchten die Ultrarechten den Aufzug als „Bürgerdemonstration“ zu deklarieren. Weit über tausend Gegendemonstranten störten den Aufmarsch lautstark. Weiter…

ARD-Radiofeature: „Nazi-Netzwerk NSU“

Von 23. Oktober 2014 um 22:13 Uhr
Die ausgebrannte Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau | Foto: André Karwath

Die ausgebrannte Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau | Foto: André Karwath

Seit mittlerweile eineinhalb Jahren wird am Münchner Oberlandesgericht der sogenannte „NSU-Prozess“ verhandelt. Die Bundesanwaltschaft geht trotz vieler Indizien und offensichtlicher Verstrickungen in Neonazi-Netzwerke weiterhin von einem Trio aus, das über einzelne Unterstützer verfügte. Ein ARD-Beitrag befasst sich nun mit der Frage: Bestand der NSU tatsächlich nur aus einem Trio, oder steckte ein internationales Netzwerk hinter der Terrorgruppe? Weiter…

„Skandalprozess“ gegen bayerischen Antifaschisten

Von 22. Oktober 2014 um 11:02 Uhr
Rund 40 Personen protestierten vor dem Amtsgericht Fürth gegen den Prozess | Foto: Müller

Rund 40 Personen protestierten vor dem Amtsgericht Fürth gegen den Prozess | Foto: Müller

Ein 27-jähriger Antifaschist soll einen bekannten Neonazi ins Gesicht geschlagen haben. Die einzige Belastungszeugin kommt ebenfalls aus der rechten Szene. Das angebliche Opfer soll des Öfteren Linke angezeigt haben, um an deren Daten zu kommen. Dass die Staatsanwaltschaft trotzdem ein Verfahren eröffnete und es nun zum Prozess kam, stieß bei antifaschistischen Gruppen auf große Kritik am Vorgehen der Justiz. Der Antifaschist wurde trotzdem verurteilt, aber nicht wegen Körperverletzung. Weiter…

Kategorien: Bayern

Nazirichter Maik B. vor der Kamera

Von um 10:03 Uhr

Foldaer

Mehrfach haben wir über den Sänger der Naziband “Hassgesang” und seine Karriere als Richter in Bayern berichtet. Die Kollegen von Spiegel TV haben ihn jetzt besucht. Sehenswerte Reportage. Hier geht es zum Video.

Kategorien: Bayern, Berlin, Brandenburg

Rechtsextremer Richter – Politiker fordern Überprüfung aller zurückliegenden Urteile

Von 14. Oktober 2014 um 14:59 Uhr
hassgesang - demo - hinten

Huldigung an Hitler – Covergestaltung eines Hassgesang-Albums

Offenbar hätte das Landesamt für Verfassungsschutz in Bayern doch wissen können, dass der extrem rechte Maik B. eine juristische Ausbildung hatte, als dieser nach Bayern zog. Oppositionspolitiker fordern nun die Überprüfung sämtlicher Urteile des Rechtsrock-Sängers und sind empört über die mangelhafte Recherche der Sicherheitsbehörde.

Update: Am Nachmittag wurde bekannt, dass Maik B. auf eigenen Wunsch aus dem Justizdienst entlassen wurde.

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Kategorien: Bayern, Berlin, Brandenburg

Verfassungsschutz wusste seit Februar von Neonazi-Richter

Von 11. Oktober 2014 um 15:44 Uhr
hassgesang

Die klandestin agierende Neonazi-Band „Hassgesang“ hier bei einem Auftritt Foto: YouTube-Screenshot

Seit November 2013 ist der Sänger der Brandenburger Neonazi-Band „Hassgesang“, Maik B., in Lichtenfels als Amtsrichter zur Probe tätig. Über den Neonazi war der bayrische Verfassungsschutz bereits seit Ende Februar dieses Jahres ausführlich informiert. Politiker fordern die Entlassung des Juristen.

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