Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog
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„Die Erinnerung an all diese Frauen lebendig halten“

Von 17. April 2015 um 18:05 Uhr
 © Christian Ditsch

Holocaust-Überlebende Barbara Reimann bei der Gedenkveranstaltung © Christian Ditsch

Das Bild auf meinem Schreibtisch zeigt eine hochbetagte weißhaarige Frau, die nachdenklich auf einen in der Sonne schimmernden See schaut. Den „See der Tränen“ nannten die im Frauen- und Mädchenkonzentrationslager Ravensbrück gefangenen Frauen den Schwedt-See, der direkt ans Lagergelände anschloss. Im einzigen Frauenkonzentrationslager des NS-Regimes waren von 1939 bis 1945 mehr als 130.000 Frauen, Mädchen und Kinder und 20.000 Männer inhaftiert. 92.000 Frauen, Mädchen und Kinder starben in Ravensbrück - an Hunger und tödlicher Zwangsarbeit, in der Gaskammer des Lagers, im so genannten Erschießungsgang oder bei Fluchtversuchen. Weiter…

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Wie nah war V-Mann „2100/ Hagel“ dem NSU-Trio?

Von 15. April 2015 um 12:30 Uhr
Die ausgebrannte Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau | Foto: André Karwath

Die ausgebrannte Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau | Foto: André Karwath

Zwei zentrale Zeugen aus dem neonazistischen V-Leute System rings um das NSU-Kerntrio sollen am kommenden Mittwoch vor dem Oberlandesgericht München gehört werden: Neonazi Marcel D., langjähriger Blood & Honour Führungskader aus Thüringen und V-Mann für den Thüringer Verfassungsschutz und sein zeitweiliger V-Mann Führer, Norbert Wießner. Weiter…

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„Weinen allein bildet nicht“

Von 11. April 2015 um 07:54 Uhr
Figurengruppe und Krematorium in der KZ-Gedenkstätte MIttelbau-Dora © Felix M. Steiner

Figurengruppe und Krematorium in der KZ-Gedenkstätte MIttelbau-Dora

In diesem Jahr jährt sich der Jahrestag der Befreiung der deutschen Konzentrationslager zum 70. Mal. Auch das Sterben der Zeitzeugengeneration verändert die Situation und die Erinnerungskultur. Damit stehen auch die KZ-Gedenkstätten vor neuen Herausforderungen. Ein Gespräch mit Dr. Jens-Christian Wagner, dem Geschäftsführer der Stiftung niedersächsiche Gedenkstätten über die Zukunft der Erinnerungskultur. Weiter…

Neonazis schlagen wieder häufiger zu

Von 9. April 2015 um 09:45 Uhr
Dortmunder Neonazis bei einer Demonstration im Dezember 2014. Foto: Felix Huesmann

Gewaltbereit und gefährlich - Neonazis bei einer Demonstration 2014 in Dortmund © Felix Huesmann

Die gewalttätigen Angriffe von Neonazis und anderen Rechtsextremen auf Flüchtlinge, Ausländer, Linke und Andersdenkende nehmen wieder zu. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Weiter…

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Xavier Naidoo: Skandal mit Verspätung

Von 12. März 2015 um 10:29 Uhr
Screenshot von TruTube: „Xavier Naidoo - Raus aus dem Reichstag“

Screenshot von TruTube: „Xavier Naidoo - Raus aus dem Reichstag“

Der Mannheimer Soulsänger Xavier Naidoo bekräftigt in einem aktuellen Interview mit dem Magazin „Stern“ seine Verschwörungstheorien. Darin bezieht er auch Stellung zu seinem Auftritt bei den sogenannten Reichsbürgern am deutschen Nationalfeiertag in Berlin. Weiter…

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Gefährliche Netzwerke: „Legion Werwolf Schwaben” und „Bloodline Streetwear”

Von 10. März 2015 um 10:02 Uhr
Harald Frank (3. v. l. o.) und andere (Screenshot fb.com)

Harald Frank (3. v. l. h.) und andere (Screenshot)

„Adolf Hitler Europa Tour 1939 bis 1945“ - weil er solche und ähnliche Sprüche auf T-Shirts druckte wurde der Neonazi Harald Frank zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Der Gründer der „Legion Werwolf Schwaben“, einer Neonazigruppe mit Rocker-Habitus hatte dem Urteil nach volksverhetzende Motive und Propagandamittel verbotener Organisation3n auf Textilien gedruckt und gemeinsam mit Rechtsterrorist Martin Wiese vertrieben. Er legte Berufung ein, die nun am Landgericht Augsburg verhandelt wurde. Der Schweizer Ableger der „Legion Werwolf“ unterhält Verbindungen zu einem länderübergreifenden Netzwerk gegen das wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung ermittelt wurde. Weiter…

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Sarrazin, AfD, HoGeSa, Pegida

Von 16. Dezember 2014 um 12:27 Uhr
5.500 nahmen an einem Marsch gegen die "Islamisierung des Abendlandes" teil.

Mittlerweile sind es rund 15.000 Menschen, die in dresden auf die Straße gehen © Johannes Grunert

Zum neunten Mal kamen am vergangenen Montag Menschen unter dem Label "Pegida" in Dresden zusammen. Rund 15.000 waren es diesmal. Von Sarrazin über die AfD bis hin zu "HoGeSa" hat dieser Protest seine Vorläufer:  Denn neu sind die Inhalte nicht, die große Zahl an Menschen, die dies auf die Straße trägt, allerdings schon. Weiter…

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Neonazis spenden für ihren Ausstieg

Von 20. November 2014 um 12:12 Uhr
Kategorien: Bayern, bundesweit

Fotogalerie: Hooligan-Kundgebung in Hannover

Von 17. November 2014 um 09:15 Uhr

 

 

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“HoGeSa” in Hannover: eingeschränkt und zusammengestrichen

Von 14. November 2014 um 19:06 Uhr

hogesa

Morgen werden tausende Hooligans und Rechtsextreme in Hannover erwartet. Die harten Auflagen und das massive Polizeiaufgebot scheinen nur eine „HoGeSa“-Light Veranstaltung zuzulassen. Aktuell ist selbst der Auftritt von „Kategorie C“ unsicher. Auch der Gegenprotest dürfte deutlich größer sein als noch in Köln. Weiter…

Kategorien: bundesweit, Niedersachsen