Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog
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Von der Verschwörungsideologie zur politischen Bewegung

Von 24. April 2014 um 19:33 Uhr
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Verschwörungstheorien und antisemitische Bildsprache in Hamburg. © Roland Sieber

In einer komplexen Welt kommen einfache Erklärungsmodelle gut an. Weder die historische NSDAP noch die aktuelle NPD lassen sich ohne ein Grundverständnis von antisemitischen Verschwörungstheorien analysieren. Ein geschlossenes Weltbild und klare Feindbilder haben Pro NRW und der norwegische Rechtsterrorist Anders Breivik gemein. Ohne Verschwörungsideologien wäre weder die AfD noch die aktuelle Montagsquerfront möglich. Weiter…

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Reichsbürger, Neonazis und Antisemiten – Querfront kapert Friedensdemonstrationen

Von 16. April 2014 um 11:54 Uhr

1977267_567236566717981_136613637_nDie “Friedensbewegung 2014″ mobilisiert massiv im Netz. Nun beteiligen sich Verschwörungstheoretiker, Antidemokraten und Neonazis an den montäglichen Demos. Die Organisatoren der ursprünglichen Montagsdemos gegen Hartz-IV distanzieren sich davon.

Auch am vergangenen Montag demonstrierten wieder bundesweit hunderte Menschen auf sogenannten Friedensmahnwachen. Die Bewegung wirbt massiv für sich, vor allem in sozialen Netzwerken. Sie fordert einerseits ganz harmlos Frieden und Liebe – doch prangert sie vielerorts auch die “Todespolitik” der Zentralbank der Vereinigten Staaten und das Zinssystem an. Gegen den angeblichen “Volkstod der Deutschen” reihten sich in Magdeburg Neonazis in die Demonstration ein. In Dortmund übernahmen Querfrontler, die eine “gemeinsame Front” von Linksradikalen und Rechtsextremisten gegen den Staat fordern, die Veranstaltung fast vollständig. Die ursprünglich als breites Zeichen für den Frieden gedachte Bewegung droht langsam, aber sicher in die rechte Ecke abzudriften. Was vielerorts fehlt, ist die Abgrenzung gegen rechtsextreme und antisemitische Strömungen in den eigenen Reihen. Weiter…

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Die AfD als antifeministische und homophobe Kraft

Von 15. April 2014 um 17:56 Uhr

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Nach französischem Vorbild demonstrieren auch in Deutschland ultrakonservative Christen, alte und neue Rechte gemeinsam gegen Sexualaufklärung und die Anpassung von Schulunterricht an die Vielfälltigkeit unserer Gesellschaft. Die Partei “Alternative für Deutschland” baut passend dazu neben ihrer Euro-Kritik und der Positionierung als “Anti-Parteien-Partei” einen dezidiert antifeministischen dritten Schwerpunkt aus. Weiter…

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Wir suchen Verstärkung

Von 9. April 2014 um 15:59 Uhr

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Du hast einen Blog, drehst Filme oder schreibst für eine Schülerzeitung?
Du kennst dich mit der rechtsextremen Szene in deiner Stadt aus und möchtest dein Wissen teilen?
Du engagierst dich in deiner Schule, deiner Stadt oder deinem Jugendzentrum gegen Neonazis und Rassismus?

Dann schreib doch bei uns über deine Erfahrungen, Beobachtungen und Erlebnisse mit Rechtsextremismus. Auf unserem Blog kannst du mit deinem Text auf einen Schlag mehrere Tausend Menschen pro Tag erreichen. Unser Ziel ist es, dass junge Menschen aus ganz Deutschland zu Wort kommen und über ihre Erfahrung mit beziehungsweise ihr Engagement berichten können.

Interesse? Dann schick einfach eine Mail an radke@zeit.de und bewirb dich als Autor/in. Wir freuen uns auf dich.

 

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NPD: Haifischbecken ohne Führung

Von 6. April 2014 um 17:41 Uhr
Es läuft gerade nicht gut für die NPD © Getty

Es läuft gerade nicht gut für die NPD © Getty

Kurz vor den anstehenden Wahlkämpfen präsentiert sich die NPD in einem desolaten Zustand: “Pornoaffäre”, innerparteiliche Streitigkeiten und eine offensichtlich abwesende Parteiführung. Selbst Teile des Bundesvorstandes haben einen katastrophalen Blick auf die eigene Partei. Nun musste auch noch der Generalsekretär der Partei seinen Hut nehmen. Weiter…

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Neonazis wollen auch Journalisten sein

Von 16. März 2014 um 13:06 Uhr
Extrem Rechte als Presse in Weimar, Bild: Felix M. Steiner

Extrem Rechte als Presse in Weimar, Bild: Felix M. Steiner

Erneut provoziert die extrem rechte Szene mit einem Aufruf, dass sich Neonazi-Aktivisten mit Presseausweisen ausstatten sollen. Auch das Bundesministerium des Inneren weiß um diese Strategie. Ob die Wiedereinführung eines bundeseinheitlichen Presseausweises der Königsweg ist, bleibt fraglich. Weiter…

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Bundesweit Neonazi-Aufmärsche zum 1. Mai 2014 geplant

Von 14. März 2014 um 16:22 Uhr
Ein Großaufgebot der Polizei ermöglichte in Berlin der NPD das Marschieren © Theo Schneider

Ein Großaufgebot der Polizei ermöglichte 2013 in Berlin der NPD das Marschieren am 1. Mai © Theo Schneider

Auch in diesem Jahr wollen Neonazis bundesweit zum Tag der Arbeit in derzeit sieben sechs verschiedenen Städten aufmarschieren. Anderthalb Monate vorher sind derzeit Planungen für Berlin, Dortmund, Duisburg, Essen, Kaiserslautern, Erfurt und Plauen bekannt. Der Trend scheint sich fortzusetzen: Bereits im letzten Jahr marschierte die Szene getrennt in verschiedenen Städten und verzichtete auf eine zentralen Großveranstaltung. Gerade die NPD dürfte ihre Versammlungen vor allem auch im Hinblick auf die Wahlen zum Europaparlament am 25. Mai planen. Ein aktueller Überblick zu den diesjährigen Aufmärschen. Weiter…

Rechtsruck im Europaparlament?

Von 26. Februar 2014 um 10:51 Uhr
Bald mit Sitz im Europaparlament? NPD-Funktionär Udo Voigt  Foto: Thomas Wesenberg

Bald mit Sitz im Europaparlament? NPD-Funktionär Udo Voigt (Foto: Thomas Wesenberg)

Nachdem das Verfassungsgericht die Sperrklausel für Europawahlen abgeschafft hat, haben es auch rechte und rechtsextreme Parteien künftig leichter, Abgeordnete nach Straßburg zu schicken. Ein Rechen-Experiment zeigt: Bei den vergangenen Wahlen hätten stets auch Rechtsextreme und Rechtspopulisten Sitze im Europaparlament gewonnen.

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Wie Neonazis in den Stadien antirassistische Fans bedrohen

Von 21. Februar 2014 um 09:48 Uhr
©Screenshot

Protest gegen Neonazis in der Kurve © Screenshot

In zahlreichen deutschen Stadien kommt es derzeit zu Auseinandersetzungen zwischen rechtsextremenn Hooligans und antirassistischen Ultras. Beim MSV Duisburg eskaliert der Konflikt nun zunehmend, Neonazis, Hooligans und rechtsoffene Zuschauer attackierten erneut Fangruppierungen, die sich im Stadion gegen Diskriminierung engagieren. Bezeichnend ist auch in diesem Fall wie so oft die angeblich „unpolitische“ Haltung, hinter der sich große Teile der Fanszene verstecken. Weiter…

“Kategorie C”: Frankreichfahrt zu “Blood & Honour Hexagone”

Von 18. Februar 2014 um 17:10 Uhr
Screenshot der Homepage von "Kategorie C"

Screenshot von der Homepage der  Band “Kategorie C”

Für den 7. Juni kündigt die “Blood & Honour”-Division “28 Hexagone” ein besonderes Event an: Eine Kampfsport-Gala mit Mixed Martial Arts (MMA). Musikalisch soll das Event mit einem Auftritt  von “Kategorie C / Hungrige Wölfe” abgerundet werden. Auf der Homepage der Band wird der geplante Auftritt in der Region Lyon als “Fightclubabend” aufgeführt. Ganz offen ist dort die Mailadresse von “Blood & Honur Hexagone” als Kontakt angegeben. Weiter…

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