Wir müssen reden. Über Nazis.
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Niedersachsen

Rechtsterrorismus: Versäumnisse der Wissenschaft?

Von 7. Februar 2012 um 14:23 Uhr

Warum hat die Politikwissenschaft die Anschläge der Terrorzelle “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) nicht kommen sehen? Das Göttinger Institut für Demokratieforschung hat ein Interview mit Gideon Botsch über die fatale Wirkung von Wahrnehmungsfiltern der Forschung und Defizite des Extremismusbegriffes geführt.

Redaktion und Technik: Severin Caspari, Alex Hensel und Christoph Hoeft.

Dr. Gideon Botsch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam und forscht zum Thema Rechtsextremismus. Auf Einladung des Göttinger Instituts für Demokratieforschung war Botsch am 19.01.12 Teilnehmer der Podiumsdiksussion “Der Vergessene Terrorismus? Rechte Morde, die Bedeutung der NPD und die Rolles des Verfassungsschutzes”.

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Veranstaltungstipp: Der vergessene Terrorismus?

Von 7. Januar 2012 um 09:09 Uhr

In Göttingen findet am 19. Januar eine interessante Podiumsdiskussion zum Thema “Der vergessene Terrorismus? Rechte Morde, die Bedeutung der NPD und die Rolle des Verfassungsschutzes.” statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Institut für Demokratieforschung in Zusammenarbeit mit dem StadtRadio Göttingen. [weiter...]

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„Ein Netzwerkknoten für Hass und Gewalt“ – wachsender Protest gegen Neonazis in Eschede

Von 18. Dezember 2011 um 15:41 Uhr

Seit rund 20 Jahren ist das Anwesen des rechtsextremen Landwirts Joachim Nahtz bei Eschede mehrmals im Jahr Treffpunkt für Rechtsextreme aus dem gesamten Bundesgebiet. Seit Jahren protestieren Nazigegner vor Ort gegen die braunen Umtriebe: am Samstag, d. 17.12.2011, demonstrierten rund 500 Personen gegen das Treiben auf dem „Nahtz-Hof“. [weiter...]

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Initiative vermutet Neonazis hinter Brandanschlag auf Pfarrhaus

Von 15. Dezember 2011 um 15:15 Uhr

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum 15. Dezember einen Brandanschlag auf ein Pfarrhaus in Unterlüß im Landkreis Celle verübt. Der evangelische Gemeindepfarrer Wilfried Manneke ist seit langem für sein Engagement gegen Rechtsextremismus bekannt, die Initiative „Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus“ in der Landeskirche Hannovers vermutet Neonazis als Täter. [weiter...]

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Sicherheitsbehörden sammelten Daten von Journalist, weil er über Demonstrationen gegen Rechts berichtete

Von 15. Oktober 2011 um 11:30 Uhr
Aggressive Neonazis nach verordneter "Trauer", Foto: Kai Budler

Wie hier in Bielefeld, fotografiert und berichtet unser Autor Kai Budler regelmäßigen unter gefährlichen Bedingungen von rechtsextremen Aufmärschen © Kai Budler

Wer als Journalist regelmäßig über das Thema Rechtsextremismus berichtet, läuft offensichtlich in Gefahr in den Datenbanken des Verfassungsschutzes gespeichert zu werden. Gewerkschaften und Initiativen gegen Rechts protestieren gegen die das fragwürdige Vorgehen der Göttinger Polizei und des Verfassungsschutzes. [weiter...]

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Erst die “Trauer”, dann der Angriff

Von 7. August 2011 um 18:52 Uhr

Mit knapp 700 Neonazis beim sog. „Trauermarsch“ der extremen Rechten in Bad Nenndorf ist die Teilnehmerzahl in diesem Jahr deutlich rückläufig. Begleitet wurden die Neonazis von Privatpartys mit lauter Musik, Sprechchören und einem Konzert von Trillerpfeifen und Vuvuzuelas. Die zu einem Anschlussaufmarsch nach Bielefeld gereisten Neonazis mussten wegen einer Blockade des Hauptbahnhofs unverrichteter Dinge kehrt machen. [weiter...]

Bad Nenndorfer feiern gegen Neonaziaufmarsch

Von 3. August 2011 um 17:27 Uhr

Das Bündnis „Bad Nenndorf ist bunt“ ist geübt, wenn es darum geht, die Bahnhofstraße des Kurorts bunt zu schmücken. Einmal im Jahr wechseln sich dort Anfang August farbige Stoffe an den Straßenseiten mit aufgehängten Kleidungsstücken, Plakaten und Spruchbändern ab. So will das Bündnis den rechtsextremen Teilnehmern des so genannten „Trauermarschs“ zeigen, dass sie in der Kurstadt nicht willkommen sind. Auch in diesem Jahr wollen die Neonazis durch Bad Nenndorf marschieren, der mittlerweile sechste „Trauermarsch“ ist zum größten Naziaufmarsch in Norddeutschland geworden. [weiter...]

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“Ebenso gut hätte man einen Propaganda-Flyer der NPD beilegen können”

Von 22. Juni 2011 um 11:51 Uhr

"Redselige Frage-und-Antwort-Runde mit einem deutschen Neonazi" - Cover der Hochschulzeitschrift

Mit einem offener Brief an die Redaktion der Zeitschrift Saitensprung und die verantwortlichen Professoren Gunter Reus und Ruth Müller-Lindenberg, protestieren Studierende gegen das umstrittene Nazi-Interview im aktuellen Heft. Der Störungsmelder dokumentiert das Schreiben des Bündnis kritischer Studierender der Hochschulen Hannovers. [weiter...]

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Nazirocker in der Hochschulzeitung

Von 10. Juni 2011 um 09:09 Uhr

Neonazi Frank Kraemer posiert in der Zeitschrift mit rechtsextremen Parolen. Faksimile: Saitensprung, Ausgabe 3

Die Neonaziszene freut es, bei Initiativen gegen Rechts und Opferberatungsstellen sorgt der Artikel für Kopfschütteln. In einer Hochschulzeitung aus Hannover darf der Gitarrist einer bekannten Naziband seitenlang seine rechtsextreme Ideologie ausbreiten und selbst gemalte NPD-Parolen in die Kamera halten. [weiter...]

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1200 Neonazis bei extrem rechten Events in Braunschweig und Sondershausen

Von 7. Juni 2011 um 21:57 Uhr

Ohne Gnade steht die Mittagssonne am Samstagmittag über dem Braunschweiger Bahnhof, die begehrten Plätze im Schatten werden knapp. Auch auf der rechten Seite vor dem Bahnhof wird geschwitzt: von Hamburger Gittern eingezäunt und von Protesten abgeschirmt, warten etwa 600 Neonazis in der brütenden Hitze auf den Beginn der Kundgebung zum sog. „Tag der deutschen Zukunft“. Es war bereits die dritte Neonazi-Veranstaltung der sog. „Initiative .Zukunft statt Überfremdung“ , doch anders als zuvor hatten die Gerichte dieses Mal nur eine dreistündige Kundgebung genehmigt. Die Szene reagierte mit einem Aufmarsch in Peine nach dem Abschluss der Kundgebung.

Ein Gastbeitrag von Kai Budler, Roland Meixelsberger und Lea Stein [weiter...]

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