Wir müssen reden. Über Nazis.

Dennis Kazooba

Dennis, 24 Jahre alt, studiert Revolutions- pardon – Politikwissenschaften an der FU in Berlin, der Stadt, in der er als Sohn eines Ugandas und einer Deutschen aufgewachsen ist. Nach 24 Jahren mit einer anderen Hautfarbe in Deutschland, davon 16 außerhalb Kreuzbergs, ist es mittlerweile der schmale Grat zwischen kleinbürgerlicher Spießerei und subtiler Fremdenfeindlichkeit, der ihm Sorge bereitet. Offener Rassimus kommt in den Teilen des Landes, in denen er sich aufhält, eher nicht vor. Und so hat er sein Hauptaugenmerk auf jenes provinzielle Verhalten gelegt, dass zivilisierte Menschen in ihrer Sorge um die Ordnung des Alltags (“nur noch Dreck auf’m Marktplatz”) dazu bringt, widerwärtigste Stereotypen aufzuschnappen und wiederzugeben. Die dabei gemachten Erfahrungen sind zu größten Teilen im Selbstversuch entstanden.

Leser-Kommentare
  1. 33.

    Sehr geehrter Herr Graf.
    Mich würde interessieren, woher Sie ihre Statistiken haben.
    Kriminalität auf die Hautfarbe zurückzuführen, ist sicherlich noch von keinem rational und NICHT stereotypisch denkendem Wissenschaftler versucht worden.
    Auf einer Seite im “Weltnetz” (wie Leute mit ihrem Gedankengut gerne sagen) solche Kommentare und Links zu veröffentlichen betrachte ich außerdem als Frechheit.

    Antworten

    • 19. November 2009 um 20:30 Uhr
    • diskordio
  2. 34.

    Mal im Ernst Dennis.Kämpst für ein cooleres Deutschland.Was wäre denn ein cooles Deutschland????

    Antworten

    • 7. Januar 2010 um 21:29 Uhr
    • M.L. aus Lichtenberg
  3. 35.

    @M.L.

    Kein Deutschland, aber das führt hier sicher nicht zum Ziel(;

    Antworten

    • 27. Januar 2010 um 23:35 Uhr
    • Cosmo
  4. 36.

    Zum Nachdenken und zur Beruhigung der Gemüter:

    Es gab mal eine Zeit, da war Deutschland wirklich cool.

    Über die Hälfte des Landes war von Eis bedeckt. Von Skandinavien reichten die Gletscher bis zur Saale und Unstrut, und von den Alpen bis weit in die Schotterebene.

    Der Deutsche Wald hatte sich nach Serbien und Katalonien zurückgezogen.

    In der öden Steppe zwischen den Eismassen kämpften die letzten Neanderthaler ums Überleben.

    Da kamen Horden aus Afrika und Asien und haben die Neanderthaler verdrängt.

    Und die Nachkommen dieser Horden… sind wir.

    Also warum die Aufregung?

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    • 11. April 2010 um 11:07 Uhr
    • Harald Hrabe
  5. 37.

    Dennis mach weiter!

    Antworten

    • 11. April 2010 um 11:12 Uhr
    • Harald Hrabe
  6. 38.

    Hallo Dennis Kazooba,

    gute Arbeit! Falls ein Newsletter von Ihnen versendet werden sollte, würde es mich freuen, ihn zu erhalten.

    Gruß
    D-Meter

    Antworten

    • 1. Mai 2010 um 16:45 Uhr
    • D-Meter
  7. 39.

    [...] Störungsmelder geht es gerade um Verwandtes… Autor: Harki Datum: Montag, 14. Juli 2008, 16:29 Kategorie(n): Inland [...]

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  8. Kommentar zum Thema

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