Johannes Radke
Ich bin freier Journalist mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus und Jugendkultur. Ich betreue für ZEIT-Online seit Juli 2009 den Störungsmelder. Gemeinsam mit Toralf Staud habe ich das ZEIT-Portal “Netz gegen Nazis” gestartet und an dem “Buch gegen Nazis” mitgeschrieben. Ansonsten schreibe ich für die taz, den Tagesspiegel und weitere Zeitungen und Magazine.
Hi,
du hast in deinem Artikel http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2009/09/15/mit-dem-maschinengewehr-gegen-schwule_1431 den Veranstalter wiedergegeben mit: “Man habe aber vorsorglich mit dem Management der Band geklärt, dass keine schwulenfeindlichen Äußerungen auf der Bühne geäußert werden sollen.”
Der Veranstalter lügt: In Düsseldorf wird ein Flyer des Rheingoldsaals verteilt, in dem unter “Performing Hits” explizit “Log On” aufgeführt wird. Als Sponsor des Konzerts tritt u.a. Mc Donalds auf.
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[...] Johannes Radke um 17:42 Uhr Tausende Exemplare dieses Plakats wurden [...]
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[...] Störungmelder Johannes Radke berichtet absurdes: Am Dienstag Mittag durchsuchte die Dresdener Polizei die Landesgeschäftsstelle [...]
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in Deinem Beitrag im aktuellen fluter behauptest Du, Dortmund sei die Hauptstadt der Nazis, “überall finden sich ihre Aufkleber mit der Kampfansage ‘Dortmund ist unsere Stadt’” Ich habe noch keinen einzigen dieser Aufkleber gesehen. Zu schreiben “Ein gefährliches Klima der Angst haben die Neonazi-Gruppen in der 580000 Einwohner-Stadt geschaffen” ist so dermaßen jenseits jeglicher vor-Ort-Realität, dass mir nicht einfällt, was ich dazu sagen soll, außer, dass es total sensationsheischend ist. Ich lebe seit 2009 in der “berüchtigten” Dortmunder Nordstadt und bin als freie Journalistin schon viel in der Stadt herum gekommen. Die einzige Aufkleber, die man zu dem Thema sieht, sind die “No Nazis”-Aufkleber. Wenn hier Demonstrationen sind, dann kommt man kaum dazu, einen Blick auf die Nazis zu werfen, weil die Polizei alles absperrt und die Gegendemonstranten die Gleise lahmlegen. Ich bitte um gewissenhaftere Recherche, die sich der Wahrheit verpflichtet und nicht der Unterstützung von Vorurteilen!
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Liebe Frau Reiff, bitte schreiben Sie mir doch einfach direkt eine Email an: radke@zeit.de
Viele Grüße
Johannes Radke
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