Mathias Brodkorb
geboren 1977, Magister der Philosophie und Gräzistik, Landtagsabgeordneter in Mecklenburg-Vorpommern, www.endstation-rechts.de
geboren 1977, Magister der Philosophie und Gräzistik, Landtagsabgeordneter in Mecklenburg-Vorpommern, www.endstation-rechts.de
hab soeben ihr gespräch mit prof. flaig gelesen und ihre replik auf kreuzberg. mich erfreut es immer wieder auf leute zu stossen, die studiert haben ohne ein verfechter des säkularen mythos (alan sokal) der relativismusreligion zu werden.
ein meiner meinung nach wichtiges erfolgsrezept dieser ideologie, das ich nicht angesprochen wurde, ist die vorvereinnahmung ihrer gegenargumente. was ich damit meine:
relativistische positionen zu vertreten ist nicht erst seit dem blockbuster matrix mainstream. aber die ideologie schafft es, ihrer vertretern das gefühl zu geben, gegen den ‘strom zu schwimmen’. Man soll immer alles hinterfragen, hinterfragt man aber relativistische positionen, ist man ein konservativer.
das kann zum teil zu ziemlich grotesken führen: ich bin student einer kunstschule. in einem seminar mit dem Titel ‘Wissenschaftsgeschichte für KünstlerInnen’ habe ich die Position vertreten, dass Holocaust eine historische und wissenschaftlich der Tatsache ist. Und dass Holocaustleugner nicht ‘gleich’ recht haben wie ‘richtige’ Historiker.
Ich war nicht nur der einzige, der dieser Meinung war, seither gelte zudem als rechtskonservativ.
ich halte den relativismus für sehr gefährlich.
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@ gert: Sie halten den Relativismus für gefährlich? Ich auch (:-).
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Ich hatte am Samstag etwas im “Erdogan Ethnopluralismus” Thread geschrieben. Nun finde ich diesen Thread nicht mehr. Ist er schon in der Versenkung verschwunden?
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