Stadtrat verklagt Neonazis auf Reisegutschein

Das ging nach hinten los. Die rechtsextreme Kleinstpartei „Der dritte Weg“ hat bundesweit Postkarten an Neonazi-Gegner verschickt. Die Karten sind ein Gutschein für die Ausreise von „Überfremdungsbefürwortern“  aus Deutschland. Ein Stadtrat aus dem nordrhein-westfälischen Olpe will sich nun eine Reise nach Afrika von den Neonazis bezahlen lassen und zieht dafür vor Gericht. Weiter„Stadtrat verklagt Neonazis auf Reisegutschein“

 

AfD-Gegner feiern ersten Erfolg in Köln

Das Hotel steht in der Kritik, weil es der AfD seine Räume zur Verfügung stellt © Roland Kaufhold

Lange gab es keine Reaktion, jetzt distanziert sich das Kölner Maritim-Hotel doch noch von der AfD. Der Parteitag wird zwar nicht ausgeladen, zukünftig wolle man aber nicht mehr an die Partei vermieten, kündigte das Unternehmen an. Das Protestbündnis freut sich über seinen ersten großen Erfolg. Weiter„AfD-Gegner feiern ersten Erfolg in Köln“

 

Nazis mit Ohrenschmerzen

© Marcus Arndt
© Marcus Arndt

Die Pfarrerin Susanne Karsmeier hatte während einer rechtsextremen Propagandaaktion die Glocken der Dortmunder Reinoldikirche läuten lassen. Daraus konstruieren die Neonazis nun den Vorwurf einer Körperverletzung. Das Läuten sei ihnen zu laut gewesen und die Polizei habe ihnen während der Fastnahme obendrein auch keinen Gehörschutz gegeben, behaupten sie. Weiter„Nazis mit Ohrenschmerzen“

 

Neonazis besetzen Dortmunder Reinoldikirche

Die Polizei musste die Tür aufbrechen, um die Rechtsextremen festzunehmen © Marcus Arndt
Die Polizei musste die Tür aufbrechen, um die Rechtsextremen festzunehmen © Marcus Arndt

Eine Gruppe von Neonazis hat am vergangenen Freitagabend den Turm der Reinoldikirche in Dortmund besetzt, sich verbarrikadiert und ein Transparent mit der Aufschrift „Islamisierung stoppen!“ an die Brüstung gehängt. Danach zündeten die Rechtsextremen Pyrotechnik und riefen Parolen. Knapp zehn Minuten nach Beginn der Aktion trafen die ersten Polizeikräfte ein. Mit Hilfe der Feuerwehr wurde das Gebäude geöffnet und die Gruppe festgenommen. Weiter„Neonazis besetzen Dortmunder Reinoldikirche“

 

Rechtsextremer Demonstrationsmarathon in Dortmund

Fronttransparent des Naziaufmarsches | © Christian Martischius
Fronttransparent eines Naziaufmarsches in Dortmund © Christian Martischius

Es wird ein anstrengender Winter für Nazigegner und Polizisten in Dortmund. Die Partei „Die Rechte“ hat vier stationäre Versammlungen mit zehn Teilnehmern und fünf Aufzüge im Bereich Dortmund-Dorstfeld mit jeweils rund 100 Teilnehmern bei der Polizei Dortmund angemeldet. Eine Reaktion auf den zunehmenden Druck von Zivilgesellschaft und Sicherheitsbehörden.

Weiter„Rechtsextremer Demonstrationsmarathon in Dortmund“

 

Der nette Hochzeitsredner von der Nazi-Partei

Hochzeit, Trauerfeier, Naziaufmarsch - Krolzig tritt überall als Redner auf. Foto: Alexander Völkel
Hochzeit, Trauerfeier, Naziaufmarsch – Krolzig tritt überall als Redner auf. Foto: Alexander Völkel

Sie möchten einen professionellen Hochzeitsredner aus der Neonazisszene buchen? In Nordrhein-Westfalen ist das jetzt möglich. Der in Bielefeld wohnende Neonazi Sascha Krolzig, führender Kader der rechtsextremen Splitterpartei „Die Rechte“, will sich beruflich neu orientieren. Nachdem ihm eine Karriere als Jurist gerichtlich verweigert wurde, will er nun unter Verwendung seines zweiten Vornamens Marcel als „Zeremonienleiter“ und Trauerredner gebucht werden. Weiter„Der nette Hochzeitsredner von der Nazi-Partei“

 

5.000 Neonazis feiern ungestört in der Schweiz

5000 Neonazis feiern ungestört in der Schweiz
Hitlergruß und Nazimusik unter den Augen der Polizei

Tausende Neonazis feierten am Wochenende bei einem konspirativ organisierten Konzert in dem Schweizer Städtchen Unterwasser im Toggenburg. Die Polizei war vor Ort, griff aber nicht ein. Anwohner und Politiker sind entsetzt. Die Spur der Veranstalter führt nach Deutschland. Weiter„5.000 Neonazis feiern ungestört in der Schweiz“

 

Bildergalerie: Rechtsextreme demonstrieren gegen Erdogan-Anhänger

Teilnehmer der Kundgebung der rechtsextremen Bewegung "pro NRW" | © Christian Martischius
Teilnehmer der Kundgebung der rechtsextremen Splitterpartei „pro NRW“ | © Christian Martischius

Aggressiv und mehrheitlich stark alkoholisiert versammelten sich am 31.07.2016 Neonazis und Anhänger der rechtsradikalen Splitterpartei Pro NRW am Kölner Hauptbahnhof. Rund dreihundert Rechtsradikale waren dem Aufruf der Demo-Anmelderin Ester Seitz gefolgt, um gegen eine Großkundgebung von Anhängern des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu demonstrieren. Weiter„Bildergalerie: Rechtsextreme demonstrieren gegen Erdogan-Anhänger“