Mit Hitler in die Zukunft – Neonaziaufmarsch in Dortmund

“Tag der deutschen Zukunft”: Neonaziaufmarsch in Dortmund
Es war der größte Naziaufmarsch in Dortmund seit 2011 © Danny Marx

Der “Tag der deutschen Zukunft” ist ein bundesweites Neonazi-Event, das am 04.06.2016 in Dortmund zum achten Mal stattfand. Rund 900 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet fanden den Weg nach Dortmund. Als offizieller Anmelder trat der Dortmunder Neonazi-Kader Michael Brück, Ratsmitglied im Dortmunder Rathaus für “Die Rechte”, auf.

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Bildergalerie: „Tag der deutschen Zukunft“ in Dortmund

Fronttransparent des Naziaufmarsches | © Christian Martischius
Fronttransparent des Naziaufmarsches | © Christian Martischius

Fast 5000 Polizisten sicherten in Dortmund am Samstag den 04. Juni 2016 einen Aufmarsch von knapp 1000 Neonazis aus ganz Deutschland. Mehr als 5000 Gegendemonstranten versuchten an diesem Tag vergeblich, den Naziaufmarsch aufzuhalten. Am Rande der Demonstration kam es mehrmals zu kleineren Zusammenstößen zwischen Polizeibeamten und Nazigegnern. Nach Beendigung der Naziaufmarsches griffen Neonazis am späten Abend Polizisten an.

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#1MaiNazifrei 2016 – Der braune 1. Mai in Deutschland

1. Mai 2014 in Plauen: Auch eine symbolische Mischung zwischen "III. Weg" und FNS  © Störungsmelder
1. Mai 2014 in Plauen: Auch eine symbolische Mischung zwischen „III. Weg“ und FNS © Störungsmelder

Am 1. Mai werden auch in diesem Jahr hunderte Neonazis in ganz Deutschland für ihr menschenfeindliches Weltbild demonstrieren. Wir begleiten die extrem rechten Aktionen in Schwerin, Bochum, Berlin, Plauen und Erfurt. Weiter„#1MaiNazifrei 2016 – Der braune 1. Mai in Deutschland“

 

Razzia nach Silvester-Randale

Razzia nach Silvester-Randale
Im Internet bejubelten die Rechtsextremen die Angriffe auf die Polizei. © Screenshot

Neonazis aus Dortmund und Niedersachsen erhielten am Morgen unangekündigten Besuch durch die Polizei. Die Beamten durchsuchten Wohnungen von Rechtsextremisten in Dortmund-Dorstfeld sowie zwei Objekte in Niedersachsen. Hintergrund sind die Angriffe auf Polizeibeamte in der Silvesternacht im Stadtteil Dorstfeld. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs. Weiter„Razzia nach Silvester-Randale“

 

Rechtsextreme Gewalt in Düsseldorf-Garath

Homezone der Düsseldorfer Neonazi-Szene
Garath – die Homezone der Düsseldorfer Neonazi-Szene

Düsseldorf-Garath ist einer dieser typischen Randbezirke west-deutscher Großstädte. Geprägt von sozialen Missständen und Prekarisierung. Rund 18.000 Einwohner hat das Viertel, zum Großteil leben sie in trostlosen Sozialwohnungen und Betonbauten. Der Stadtteil ist auch die Heimat der aktivsten rechtsextremen Szene in Düsseldorf.

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Rechtsextreme randalieren bei Pegida Demonstration in Köln

Böller, Flaschen, Hassparolen - Pegida-Aufmarsch in Köln © Danny Marx
Böller, Flaschen, Hassparolen – Pegida-Aufmarsch in Köln © Danny Marx

“Pegida schützt” – unter dieser Parole lud die rassistische Pegida NRW nach Köln zu einer Demonstration am 09.01 ein. Anlass waren die Ereignisse an Silvester am selbigem Ort. In der Silvester Nacht war es zu massiven sexuellen Übergriffen und anderen Straftaten gekommen. Die Demonstration von Pegida NRW endete in heftigen Auseinandersetzungen zwischen rechtsextremen Hooligans und der Polizei.

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Haftstrafe nach Nazi-Angriff auf Wahlparty in Dortmund

Neonazi-Politiker Daniel Grebe wurde zu insgesamt 22 Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.
Neonazi-Politiker Daniel Grebe wurde zu insgesamt 22 Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.

22 Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung: Dieses deutliche Urteil des Dortmunder Schöffengerichts dürfte Daniel Grebe überrascht haben. Der Neonazi, der für die Splitter-Partei „Die Rechte“ in der Bezirksvertretung Scharnhorst sitzt, hat vor dem Amtsgericht in Dortmund gleich zwei Freiheitsstrafen kassiert. Im August war der erste Anlauf geplatzt – einer der Schöffen hatte selbst auf der Rathaustreppe gestanden. Weiter„Haftstrafe nach Nazi-Angriff auf Wahlparty in Dortmund“