#1MaiNazifrei 2016 – Der braune 1. Mai in Deutschland

1. Mai 2014 in Plauen: Auch eine symbolische Mischung zwischen "III. Weg" und FNS  © Störungsmelder
1. Mai 2014 in Plauen: Auch eine symbolische Mischung zwischen “III. Weg” und FNS © Störungsmelder

Am 1. Mai werden auch in diesem Jahr hunderte Neonazis in ganz Deutschland für ihr menschenfeindliches Weltbild demonstrieren. Wir begleiten die extrem rechten Aktionen in Schwerin, Bochum, Berlin, Plauen und Erfurt. Weiter“#1MaiNazifrei 2016 – Der braune 1. Mai in Deutschland”

 

Razzia nach Silvester-Randale

Razzia nach Silvester-Randale
Im Internet bejubelten die Rechtsextremen die Angriffe auf die Polizei. © Screenshot

Neonazis aus Dortmund und Niedersachsen erhielten am Morgen unangekündigten Besuch durch die Polizei. Die Beamten durchsuchten Wohnungen von Rechtsextremisten in Dortmund-Dorstfeld sowie zwei Objekte in Niedersachsen. Hintergrund sind die Angriffe auf Polizeibeamte in der Silvesternacht im Stadtteil Dorstfeld. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs. Weiter“Razzia nach Silvester-Randale”

 

Rechtsextreme Gewalt in Düsseldorf-Garath

Homezone der Düsseldorfer Neonazi-Szene
Garath – die Homezone der Düsseldorfer Neonazi-Szene

Düsseldorf-Garath ist einer dieser typischen Randbezirke west-deutscher Großstädte. Geprägt von sozialen Missständen und Prekarisierung. Rund 18.000 Einwohner hat das Viertel, zum Großteil leben sie in trostlosen Sozialwohnungen und Betonbauten. Der Stadtteil ist auch die Heimat der aktivsten rechtsextremen Szene in Düsseldorf.

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Rechtsextreme randalieren bei Pegida Demonstration in Köln

Böller, Flaschen, Hassparolen - Pegida-Aufmarsch in Köln © Danny Marx
Böller, Flaschen, Hassparolen – Pegida-Aufmarsch in Köln © Danny Marx

“Pegida schützt” – unter dieser Parole lud die rassistische Pegida NRW nach Köln zu einer Demonstration am 09.01 ein. Anlass waren die Ereignisse an Silvester am selbigem Ort. In der Silvester Nacht war es zu massiven sexuellen Übergriffen und anderen Straftaten gekommen. Die Demonstration von Pegida NRW endete in heftigen Auseinandersetzungen zwischen rechtsextremen Hooligans und der Polizei.

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Haftstrafe nach Nazi-Angriff auf Wahlparty in Dortmund

Neonazi-Politiker Daniel Grebe wurde zu insgesamt 22 Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.
Neonazi-Politiker Daniel Grebe wurde zu insgesamt 22 Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.

22 Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung: Dieses deutliche Urteil des Dortmunder Schöffengerichts dürfte Daniel Grebe überrascht haben. Der Neonazi, der für die Splitter-Partei „Die Rechte“ in der Bezirksvertretung Scharnhorst sitzt, hat vor dem Amtsgericht in Dortmund gleich zwei Freiheitsstrafen kassiert. Im August war der erste Anlauf geplatzt – einer der Schöffen hatte selbst auf der Rathaustreppe gestanden. Weiter“Haftstrafe nach Nazi-Angriff auf Wahlparty in Dortmund”

 

Wahlkampf ohne Publikum

Bonn, Pro NRW, Mengersen, Dittmer 13.11.2015 ©Melanie Kuhn
Abgedrängt in eine Seitenstraße: Christoph von Mengersen und Melanie Dittmer

Die rechtspopulistische Partei Pro NRW hatte an diesem Freitag (13.11.2015) mehrere Veranstaltungen in Bonn und Umgebung angemeldet. Gegen die Infostände protestierten in Königswinter rund 50, in Meckenheim 150 und in Bonn mehr als 200 Menschen.
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Aus den Städten in die Dörfer?

Naziaufmarsch Linnich, 08. November 2015, Fronttransparent
Patrick Glogowskyj auch genannt “Ricky Keule” an der Spitze des fremdenfeindlichen Aufmarschs in Linnich

Die rechtsextreme Bewegung in NRW hatte zuletzt bei HoGeSa 2.0 eine herbe Niederlage einstecken müssen, nun marschierten ihre Anhänger am Wochenende (08. November 2015) auf dem Land auf. Obwohl Linnich (Kreis Düren) nur knapp 14.000 Einwohner hat, stellten sich Ihnen 1500 Gegendemonstranten in den Weg. Versuchen die Rechten nun erst die Dörfer für sich zu gewinnen? Weiter“Aus den Städten in die Dörfer?”

 

Neonazi-Partei „Die Rechte“, der Hass gegen Flüchtlinge und die Sorge vor Rechtsterrorismus

Demonstrationsteilnehmer
Militante Neonazis der Partei “Die Rechte” bei einem Aufmarsch in Dortmund

Es ist so etwas wie der Markenkern der Partei „Die Rechte“ – nicht nur, aber vor allem in Dortmund: Das Schüren von Hass und Ressentiments gegen Zuwanderer (in deutsche Sozialsysteme), (Wirtschafts-) Flüchtlinge und kriminelle Ausländer. Weiter“Neonazi-Partei „Die Rechte“, der Hass gegen Flüchtlinge und die Sorge vor Rechtsterrorismus”