Rechtsextreme Gewalt in Düsseldorf-Garath

Homezone der Düsseldorfer Neonazi-Szene
Garath – die Homezone der Düsseldorfer Neonazi-Szene

Düsseldorf-Garath ist einer dieser typischen Randbezirke west-deutscher Großstädte. Geprägt von sozialen Missständen und Prekarisierung. Rund 18.000 Einwohner hat das Viertel, zum Großteil leben sie in trostlosen Sozialwohnungen und Betonbauten. Der Stadtteil ist auch die Heimat der aktivsten rechtsextremen Szene in Düsseldorf.

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Rechtsextreme randalieren bei Pegida Demonstration in Köln

Böller, Flaschen, Hassparolen - Pegida-Aufmarsch in Köln © Danny Marx
Böller, Flaschen, Hassparolen – Pegida-Aufmarsch in Köln © Danny Marx

“Pegida schützt” – unter dieser Parole lud die rassistische Pegida NRW nach Köln zu einer Demonstration am 09.01 ein. Anlass waren die Ereignisse an Silvester am selbigem Ort. In der Silvester Nacht war es zu massiven sexuellen Übergriffen und anderen Straftaten gekommen. Die Demonstration von Pegida NRW endete in heftigen Auseinandersetzungen zwischen rechtsextremen Hooligans und der Polizei.

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Haftstrafe nach Nazi-Angriff auf Wahlparty in Dortmund

Neonazi-Politiker Daniel Grebe wurde zu insgesamt 22 Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.
Neonazi-Politiker Daniel Grebe wurde zu insgesamt 22 Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.

22 Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung: Dieses deutliche Urteil des Dortmunder Schöffengerichts dürfte Daniel Grebe überrascht haben. Der Neonazi, der für die Splitter-Partei „Die Rechte“ in der Bezirksvertretung Scharnhorst sitzt, hat vor dem Amtsgericht in Dortmund gleich zwei Freiheitsstrafen kassiert. Im August war der erste Anlauf geplatzt – einer der Schöffen hatte selbst auf der Rathaustreppe gestanden. Weiter“Haftstrafe nach Nazi-Angriff auf Wahlparty in Dortmund”

 

Wahlkampf ohne Publikum

Bonn, Pro NRW, Mengersen, Dittmer 13.11.2015 ©Melanie Kuhn
Abgedrängt in eine Seitenstraße: Christoph von Mengersen und Melanie Dittmer

Die rechtspopulistische Partei Pro NRW hatte an diesem Freitag (13.11.2015) mehrere Veranstaltungen in Bonn und Umgebung angemeldet. Gegen die Infostände protestierten in Königswinter rund 50, in Meckenheim 150 und in Bonn mehr als 200 Menschen.
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Aus den Städten in die Dörfer?

Naziaufmarsch Linnich, 08. November 2015, Fronttransparent
Patrick Glogowskyj auch genannt “Ricky Keule” an der Spitze des fremdenfeindlichen Aufmarschs in Linnich

Die rechtsextreme Bewegung in NRW hatte zuletzt bei HoGeSa 2.0 eine herbe Niederlage einstecken müssen, nun marschierten ihre Anhänger am Wochenende (08. November 2015) auf dem Land auf. Obwohl Linnich (Kreis Düren) nur knapp 14.000 Einwohner hat, stellten sich Ihnen 1500 Gegendemonstranten in den Weg. Versuchen die Rechten nun erst die Dörfer für sich zu gewinnen? Weiter“Aus den Städten in die Dörfer?”

 

Neonazi-Partei „Die Rechte“, der Hass gegen Flüchtlinge und die Sorge vor Rechtsterrorismus

Demonstrationsteilnehmer
Militante Neonazis der Partei “Die Rechte” bei einem Aufmarsch in Dortmund

Es ist so etwas wie der Markenkern der Partei „Die Rechte“ – nicht nur, aber vor allem in Dortmund: Das Schüren von Hass und Ressentiments gegen Zuwanderer (in deutsche Sozialsysteme), (Wirtschafts-) Flüchtlinge und kriminelle Ausländer. Weiter“Neonazi-Partei „Die Rechte“, der Hass gegen Flüchtlinge und die Sorge vor Rechtsterrorismus”

 

„Wenn wir wollen, schlagen wir euch tot!“

Frintroper pöbeln gegen die antifaschistische Demo © Max Bassin
Frintroper pöbeln gegen die antifaschistische Demo © Max Bassin

Willkommenskultur? Im Essener Stadtteil Frintrop ist davon wenig zu spüren. Rechte Anwohner machen seit Monaten gegen die Unterbringung von Flüchtlingen mobil. Zusammen mit 200 Unterstützern zog die Antifa Essen Z daher am Mittwochabend gegen die „flüchtlingsfeindliche Stimmung“ durch Frintrop.
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Aus Worten werden Taten – Wehrsport mit Kampfmessern

Kampftraining mit Messern - Düsseldorfer Neonazis bei Wehrsportübungen
Kampftraining – Neonazis aus NRW bei Wehrsportübungen mit Messern

Nach dem Attentat in Köln ist die Stadt geschockt. Der Täter: Frank Steffen, der schon in den 90er Jahren an Aufmärschen der militanten Nazi-Partei FAP teilnahm. Rechter Terrorismus setzt auf vermeintliche Einzeltäter. Doch sie sind keineswegs allein. Täter gibt es viele. In ganz Deutschland. Über 500 Straftaten alleine in 2015 gegen Asylbewerberheime. Sie stehen ideologisch auf einer Linie. Jene, die davon sprechen Notwehr gegen Flüchtlinge einzusetzen, mit denen die öffentlich ihre Gewaltphantasien ausleben und mit denen, die ohne Hemmungen auf Facebook hetzen. Es bedarf keinerlei persönliche Verbindungen. Kommunziert wird mit Taten. Ob das nun ein Video auf Youtube ist, ein Angriff auf eine Politikerin oder ein Brandanschlag auf eine Unterkunft für Geflüchtete. Es ist die Sprache der rassistischen Gewalt. Laut, offensiv und mit Rückenwind. Weiter“Aus Worten werden Taten – Wehrsport mit Kampfmessern”

 

Düsseldorfer Verhältnisse

dittmer
Seit Jahrzehnten in der rechtsextremen Szene aktiv: DügIdA-Frontfrau Melanie Dittmer © screenshot

Der Düsseldorfer Herbst wird kein schöner. Das liegt nicht mal am Wetter, sondern an der Rückkehr der rechten Demonstrationen “Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes.” Da braut sich einiges zusammen in Düsseldorf. Hooligans, Identitäre, besorgte Bürger und die umtriebige rechtsextreme Aktivistin Melanie Dittmer.

 

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