Kein Durchkommen für Neonazis in Halle

Nach stundenlangem Warten, mussten die Neonazis wieder zurück in den Bahnhof © Katia Vasquez Pacheco

In Halle haben sich zum 1. Mai nach einer mehrmonatigen Mobilisierung laut Polizeiangaben 500 Neonazis aus dem gewaltbereiten Spektrum zum „gemeinsamen Arbeitskampftag“ versammelt. Sie stammten vorwiegend aus dem Spektrum der neonazistischen Kleinstpartei „Die Rechte“ sowie aus dem völkische „schwarze Block“, der sich als „Antikapitalistisches Kollektiv“ bezeichnet. Dieser vom Aussehen und Selbstinszenierung her dem linken „schwarzen Block“ ähnelnde Kreis von „autonomen Nationalisten“ tritt seit einigen Jahren bei Neonazidemonstrationen als feste, gewaltbereite, sich selbst inszenierende Formation auf. Insbesondere für einige „aktionsorientierte“, entwurzelte Jugendliche ist er attraktiv. Weiter„Kein Durchkommen für Neonazis in Halle“

 

Versuchter Totschlag nach Naziaufmarsch in Halle?

Ein Schwerverletzter nach Schlägen auf den Kopf © Thomas Schade

In zahlreichen Städten waren Neonazis am Ersten Mai aktiv. Überall wurde ihr Auftreten von breiten Protesten begleitet. In Halle wurden die erfolgreichen Blockaden des Aufmarsches von zwei schweren Angriffen auf Polizisten und Gegendemonstranten überschattet. Die Polizei ermittelt nach Angaben der Verletzten wegen versuchten Totschlags. Die Polizei-Pressestelle widersprach am Dienstag dieser Aussage. Unser Autor Thomas Schade war Augenzeuge des Angriffs. Weiter„Versuchter Totschlag nach Naziaufmarsch in Halle?“

 

Das Netzwerk Kubitschek – Teil 1

Kubitschek & co beobachten eine linke Demo gegen das IfS am 16.09.2016 © Tim Wagner

Vom 17. bis 19. Februar plant das „Institut für Staatspolitik“ (IfS) um Götz Kubitschek die „17. Winterakademie“ zum Thema „Gewalt“, welche auf seinem Rittergut im sachsen-anhaltisch Schnellroda im Saalekreis stattfinden soll. Kubitscheks „Akademie“ ist jedoch nichts anderes als eine elementare Vernetzung der intellektuellen Neuen Rechten. Grund genug, einmal mehr das Netzwerk Kubitscheks und seine Protagonisten genauer zu betrachten.

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Szene-Streit: Militante Neonazis mobilisieren zum 1. Mai 2017 nach Halle/Saale

Der neonazistische "Schwarze Block", Symbolbild
Der neonazistische „Schwarze Block“, Symbolbild

Nach den schweren Ausschreitungen am 1. Mai 2016 in Plauen gibt es innerhalb der Neonazi-Szene Auseinandersetzungen über das Auftreten bei Demonstrationen. Die Folge: Der neonazistische „Schwarze Block“ hat sich mit der Kader-Partei „III. Weg“ überworfen und mobilisiert für den 1. Mai 2017 nach Halle und nicht nach Gera. Weiter„Szene-Streit: Militante Neonazis mobilisieren zum 1. Mai 2017 nach Halle/Saale“

 

Neonazis und der rechte Rand in Erfurt: Kanzlerfeindschaft verbindet

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Ob auf AfD-Demonstrationen oder auf Neonazi-Aufmärschen: die Parole „Merkel muss weg“ darf momentan auf keiner der entsprechenden Veranstaltungen fehlen. So auch nicht bei einer Kundgebung mit etwa 70 Teilnehmern zum Besuch der Bundeskanzlerin beim „Deutschen Landfrauentag“ in Erfurt. Weiter„Neonazis und der rechte Rand in Erfurt: Kanzlerfeindschaft verbindet“

 

Video von Naziangriff nach Pegida-Aufmarsch

Offensichtlich gab es im Anschluss an den Pegida-Aufmarsch nicht nur direkt in Dresden, sondern auch in Leipzig gezielte Angriffe von Neonazis auf Gegendemonstranten. Der Fotograf Tim Wagner hat ein entsprechendes Video veröffentlicht. Darin sieht man wie rund 15 Rechtsextreme mit Fahnenstangen bewaffnet direkt im Leipziger Bahnhof eine Gruppe von jungen Gegendemonstranten attackieren.  Zumidnest ein Angreifer soll laut Wagner mit einem messer bewaffnet gewesen sein. Hier ist sein Augenzeugenbericht: Weiter„Video von Naziangriff nach Pegida-Aufmarsch“

 

1.200 feiern in Bitterfeld Mit Refugees gegen Neonazis und Rassismus

1.200 Menschen feierten in BItterfeld, Foto: Felix M. Steiner
1.200 Menschen feierten in BItterfeld, Foto: Felix M. Steiner

Rund 1.200 Menschen waren am Samstag zum „Kein Bock auf Nazis“-Openair nach Bitterfeld gekommen, um ein Zeichen gegen Neonazis und für Flüchtlinge zu setzen. Trotz Regen feierten hunderte mit Flüchtlingen gemeinsam und stürmten beim Auftritt der Donots sogar die Bühne. Weiter„1.200 feiern in Bitterfeld Mit Refugees gegen Neonazis und Rassismus“