Identitäre starten Online-Diffamierungskampagne gegen Engagierte

Das Haus der Identitären am Steintorcampus der Uni Halle

Die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ tut alles, um sich als moderne, gewaltfreie „Jugendbewegung“ zu inszenieren. Ihre auf den ersten Blick harmlose erscheinenden Aktionen und das professionelle Auftreten, sollen ihr die Anschlussfähigkeit an die Mitte der Gesellschaft ermöglichen. Entsprechend aggressiv reagieren die Rechtsextremen, wenn ihre Strategie öffentlich analysiert und entzaubert wird. Weiter„Identitäre starten Online-Diffamierungskampagne gegen Engagierte“

 

Kampf um den Campus – wie Rechtsextreme an der Uni Halle agitieren

Identitäre versuchen Beutel an Studierende in Halle (Saale) zu verteilen.

Mitglieder der Identitären Bewegung versuchten in den vergangenen Wochen in Halle (Saale) mehrfach, neue Studierende mit ihrer Propaganda zu erreichen. Am Rande der Immatrikulationsfeier der Martin-Luther-Universität wollten sie an einem Infostand am Universitätsplatz Beutel und Flyer zu verteilen. Eine Woche später probierten sie es noch einmal direkt auf dem Fußweg vor ihrem Hausprojekt am geisteswissenschaftlichen Campus. Ihr Schulungszentrum soll sich als Vorreiter-Projekt etablieren. Weiter„Kampf um den Campus – wie Rechtsextreme an der Uni Halle agitieren“

 

Streit um rechtsextremes Schulungszentrum in Halle

Streit um rechtsextremes Schulungszentrum in Halle
Brief der Nachbarn, im Hintergrund das IB-Haus.

In Halle brodelt es, seit die rechtsextremen Identitären ein Schulungszentrum direkt am Uni-Campus aufbauen. Die Anwohner werden bedroht, sie haben eine Protest-Initiative gegründet. Verfassungsschutz, Universität und die FDP-nahe Naumann-Stiftung diskutieren über den richtigen Umgang. Ein antifaschistisches Bündnis veranstaltet Vortragsreihen und ruft zu Demonstrationen auf. In der Nacht zum Mittwoch wurde das Haus jetzt von Unbekannten mit Buttersäure und Steinen beworfen. Weiter„Streit um rechtsextremes Schulungszentrum in Halle“

 

Alte und Neue Rechte vereint in Schnellroda

Identitäre werden von der Polizei abgedrängt.

Mitglieder der Neuen Rechten aus Österreich und Deutschland kamen am Wochenende nach Schnellroda ins „Institut für Staatspolitik“ zu einer Szene-Veranstaltung.  Rund 60 Menschen protestierten gegen das Treffen der Rechten. Eine Gruppe Rechtsextremer musste von der Polizei abgedrängt, als sie auf die Gegendemonstranten zustürmten.

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Polizei verschlampt Zeugenadresse – Freispruch für Neonazi

Fotografiert auch gerne mal vermummt von seinem Balkon linke Demonstranten: der frühere NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke © Christian Jäger

Mit dem bekannten NPD-Anwalt Carsten Schrank und einem Unterstützer steht der frühere Berliner NPD-Vorsitzende Sebastian Schmidtke auf dem Flur des halleschen Amtsgerichts. Am Mittwoch wurde er dort vom Vorwurf der versuchten Körperverletzung freigesprochen, obwohl Richter Petersen keinen Zweifel an seiner Schuld hat. Wegen unzureichenden Beweisen kann er Schmidtke nicht verurteilen. Die Polizei hatte Namen und Adresse des einzigen Zeugen verschlampt.

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Identitären Österreich-Chef blamiert sich vor Gericht

Identitären Österreich-Chef blamiert sich vor Gericht
Martin Sellner gibt Interviews am Rande des Aufmarsches in Berlin, Bild: Felix M. Steiner

Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen begann am Dienstag in Halle (Saale) der Prozess gegen ein Identitären-Mitglied wegen Nötigung und Körperverletzung. Ausgerechnet die Aussagen von IB-Kader Martin Sellner brachten den Angeklagten in Bedrängnis. Weiter„Identitären Österreich-Chef blamiert sich vor Gericht“

 

Lesetipp: Neues rechtsextremes Hausprojekt in Halle

Der Traum von „National befreiten Zonen“ beschäftigt die rechtsextreme Szene schon seit Jahrzehnten. Seit einiger Zeit schauen Rechtsextreme aus Deutschland beeindruckt nach Italien, wo die Casa Pound Bewegung mehrere Häuser besitzt. Sie sind Zentrum politischer Agitation und häufig Ausgangsort von Gewalttaten. Jetzt hat die Identitären-Gruppe „Kontrakultur Halle“ mit Hilfe einer Stiftung in der Stadt an der Saale nach diesem Vorbild ein Gebäude gekauft. Eine hervorragende Hintergrund-Recherche dazu findet sich hier.

 

Streit um Identitären-Interview an der Universität Halle

"Identitäre" am 17. Juni 2016 in Berlin
Setzen sich gerne für die Medien in Szene – „Identitäre“ am 17. Juni 2016 in Berlin

Eklat auf dem Campus – zwei Mitglieder der rechtsextremen Identitären Bewegung wurden am Dienstag an der Martin-Luther-Universität in Halle von einem Filmteam interviewt. 30 Studierende versuchten, ihnen die öffentliche Bühne zu nehmen. Im Anschluss filmten vier Rechtsextreme Protestierende ab und bedrohten sie. Weiter„Streit um Identitären-Interview an der Universität Halle“