Alte und Neue Rechte vereint in Schnellroda

Identitäre werden von der Polizei abgedrängt.

Mitglieder der Neuen Rechten aus Österreich und Deutschland kamen am Wochenende nach Schnellroda ins „Institut für Staatspolitik“ zu einer Szene-Veranstaltung.  Rund 60 Menschen protestierten gegen das Treffen der Rechten. Eine Gruppe Rechtsextremer musste von der Polizei abgedrängt, als sie auf die Gegendemonstranten zustürmten.

Weiter„Alte und Neue Rechte vereint in Schnellroda“

 

Polizei verschlampt Zeugenadresse – Freispruch für Neonazi

Fotografiert auch gerne mal vermummt von seinem Balkon linke Demonstranten: der frühere NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke © Christian Jäger

Mit dem bekannten NPD-Anwalt Carsten Schrank und einem Unterstützer steht der frühere Berliner NPD-Vorsitzende Sebastian Schmidtke auf dem Flur des halleschen Amtsgerichts. Am Mittwoch wurde er dort vom Vorwurf der versuchten Körperverletzung freigesprochen, obwohl Richter Petersen keinen Zweifel an seiner Schuld hat. Wegen unzureichenden Beweisen kann er Schmidtke nicht verurteilen. Die Polizei hatte Namen und Adresse des einzigen Zeugen verschlampt.

Weiter„Polizei verschlampt Zeugenadresse – Freispruch für Neonazi“

 

Identitären Österreich-Chef blamiert sich vor Gericht

Identitären Österreich-Chef blamiert sich vor Gericht
Martin Sellner gibt Interviews am Rande des Aufmarsches in Berlin, Bild: Felix M. Steiner

Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen begann am Dienstag in Halle (Saale) der Prozess gegen ein Identitären-Mitglied wegen Nötigung und Körperverletzung. Ausgerechnet die Aussagen von IB-Kader Martin Sellner brachten den Angeklagten in Bedrängnis. Weiter„Identitären Österreich-Chef blamiert sich vor Gericht“

 

Lesetipp: Neues rechtsextremes Hausprojekt in Halle

Der Traum von „National befreiten Zonen“ beschäftigt die rechtsextreme Szene schon seit Jahrzehnten. Seit einiger Zeit schauen Rechtsextreme aus Deutschland beeindruckt nach Italien, wo die Casa Pound Bewegung mehrere Häuser besitzt. Sie sind Zentrum politischer Agitation und häufig Ausgangsort von Gewalttaten. Jetzt hat die Identitären-Gruppe „Kontrakultur Halle“ mit Hilfe einer Stiftung in der Stadt an der Saale nach diesem Vorbild ein Gebäude gekauft. Eine hervorragende Hintergrund-Recherche dazu findet sich hier.

 

Streit um Identitären-Interview an der Universität Halle

"Identitäre" am 17. Juni 2016 in Berlin
Setzen sich gerne für die Medien in Szene – „Identitäre“ am 17. Juni 2016 in Berlin

Eklat auf dem Campus – zwei Mitglieder der rechtsextremen Identitären Bewegung wurden am Dienstag an der Martin-Luther-Universität in Halle von einem Filmteam interviewt. 30 Studierende versuchten, ihnen die öffentliche Bühne zu nehmen. Im Anschluss filmten vier Rechtsextreme Protestierende ab und bedrohten sie. Weiter„Streit um Identitären-Interview an der Universität Halle“

 

Kein Durchkommen für Neonazis in Halle

Nach stundenlangem Warten, mussten die Neonazis wieder zurück in den Bahnhof © Katia Vasquez Pacheco

In Halle haben sich zum 1. Mai nach einer mehrmonatigen Mobilisierung laut Polizeiangaben 500 Neonazis aus dem gewaltbereiten Spektrum zum „gemeinsamen Arbeitskampftag“ versammelt. Sie stammten vorwiegend aus dem Spektrum der neonazistischen Kleinstpartei „Die Rechte“ sowie aus dem völkische „schwarze Block“, der sich als „Antikapitalistisches Kollektiv“ bezeichnet. Dieser vom Aussehen und Selbstinszenierung her dem linken „schwarzen Block“ ähnelnde Kreis von „autonomen Nationalisten“ tritt seit einigen Jahren bei Neonazidemonstrationen als feste, gewaltbereite, sich selbst inszenierende Formation auf. Insbesondere für einige „aktionsorientierte“, entwurzelte Jugendliche ist er attraktiv. Weiter„Kein Durchkommen für Neonazis in Halle“

 

Versuchter Totschlag nach Naziaufmarsch in Halle?

Ein Schwerverletzter nach Schlägen auf den Kopf © Thomas Schade

In zahlreichen Städten waren Neonazis am Ersten Mai aktiv. Überall wurde ihr Auftreten von breiten Protesten begleitet. In Halle wurden die erfolgreichen Blockaden des Aufmarsches von zwei schweren Angriffen auf Polizisten und Gegendemonstranten überschattet. Die Polizei ermittelt nach Angaben der Verletzten wegen versuchten Totschlags. Die Polizei-Pressestelle widersprach am Dienstag dieser Aussage. Unser Autor Thomas Schade war Augenzeuge des Angriffs. Weiter„Versuchter Totschlag nach Naziaufmarsch in Halle?“

 

Das Netzwerk Kubitschek – Teil 1

Kubitschek & co beobachten eine linke Demo gegen das IfS am 16.09.2016 © Tim Wagner

Vom 17. bis 19. Februar plant das „Institut für Staatspolitik“ (IfS) um Götz Kubitschek die „17. Winterakademie“ zum Thema „Gewalt“, welche auf seinem Rittergut im sachsen-anhaltisch Schnellroda im Saalekreis stattfinden soll. Kubitscheks „Akademie“ ist jedoch nichts anderes als eine elementare Vernetzung der intellektuellen Neuen Rechten. Grund genug, einmal mehr das Netzwerk Kubitscheks und seine Protagonisten genauer zu betrachten.

Weiter„Das Netzwerk Kubitschek – Teil 1“