Willkommen bei Störungsmelder. Hier geht es um Neonazis. Wo sie auftreten, was sie dabei sagen und vor allem: Was man gegen sie unternehmen sollte. Melde auch du dich an und diskutiere mit.
Nach dem blutigen Überfall auf Spieler und Anhänger des Fußballklubs Roter Stern Leipzig, ist jetzt ein Video aufgetaucht, in dem viele der Täter unvermummt zu sehen sind. Der Verein bittet um Hinweise auf die Identität der Personen. Schon am Tag des Angriffs hatten Fans des Klubs nach eigener Aussage unter den Angreifern mehrere Neonazis aus Wurzen und Umgebung wiedererkannt. Demnächst will der Verein die Namen der Polizei übergeben.
Bei einem Bezirksklasse-Auswärtsspiel gegen den FSV Brandis wurde die Mannschaft und Fans des Fußballklubs Roter Stern Leipzig von Neonazis auf dem Platz brutal attackiert. Es gab mehrere schwerverletzte. Nach Angaben von Spiegel-Online befindet sich ein Opfer derzeit in der Intensivstation eines Leipziger Krankenhauses. Sein Jochbein ist gebrochen, es ist nicht auszuschließen, dass er durch den Angriff sein Augenlicht verloren hat. Nach Zeugenaussagen waren auch offizielle Ordner des Gastvereins an dem Übergriff beteiligt. Die Polizei erschien erst nach einer halben Stunde. Szenekenner gehen davon aus, dass es sich um einen geplanten Racheakt des militanten Nazispektrums wegen des verhinderten Aufmarsches in Leipzig am vergangenen Wochenende handelt. “Das war ja angekündigt worden. Wir haben es der Polizei angekündigt, wurden aber allein gelassen”, sagte FSV-Brandis Vizepräsident Michael Sommer dem MDR.
Der diesjährige Julius Hirsch Preis geht an die Faninitiative „Löwenfans gegen Rechts“. Der Zusammenschluss mehrer Fans des TSV 1860 München erhält aufgrund seiner Verdienste im Kampf gegen Rechts den vom Deutschen Fußball Bund ausgelobten Preis im Vorfeld des WM Qualifikationsspiels Deutschland gegen Aserbaidschan, am 9. September in Hannover.
Aus Angst vor Neonazis darf am Samstag in der sächsischen Stadt Colditz ein antirassistisches Fußball-Turnier nicht stattfinden. Bürgermeister und Fußballverein stellen sich quer, während die Polizei sich nicht im Stande sieht, die Veranstaltung zu schützen. Das Resultat ist viel Beifall aus der Naziszene und Entsetzen bei Politikern und Initiativen gegen Rechts. Alltag in Sachsen.
Mit Gewalt gegen alles was anders ist - Neonazi in einer Polizeikontrolle
Beim Bundesliga Spiel zwischen dem VfL Bochum und Werder Bremen am 8.11.08 mischten sich Mitglieder der Organisation „Nordsturm Hansestadt Bremen“ (NS-HB) unter die Bremer Fußballanhänger. Als die Kleingruppe zum wiederholten Male ihr Transparent mit der Aufschrift NS-HB, sowie einem stilisierten Totenkopf, ausrollen wollten, skandierten die Bremer Fans „Nazis raus“ und provozierten somit den Einsatz der Polizei. Begleitet von den Nazi-raus-Rufen wurden sechs der NS-HB Leute aus dem Block geführt und in Polizeigewahrsam genommen. Weiterlesen »
Im Nachklang der Ausschreitungen am Rande des Spiels FC Hansa Rostock gegen den FC St. Pauli hatte die Rostocker Polizei gemeinsam mit dem FC Hansa Rostock am vergangenen Mittwoch eine Pressekonferenz abgehalten, um zu den Vorfällen Stellung zu beziehen. Anwesend waren, nach Aussage von „rostock-sport.de“ der Leiter der Rostocker Polizeidirektion Peter Mainka, Dirk Grabow, Vorstandsvorsitzender des FC Hansa Rostock, Veranstaltungsleiter Rainer Friedrich, Peter Lückemann, Oberstaatsanwalt der Hansestadt Rostock und der Fanbeauftragte Axel Klingbeil. Weiterlesen »
Im Anschluss an den Sieg der deutschen Mannschaft gegen die Türkei im EM-Halbfinale ist es in Dresden zu ausländerfeindlichen Ausschreitungen gekommen. Mehrere Dutzend Maskierte griffen kurz nach dem Schlusspfiff gezielt türkische Lokale an, wie Polizei und Staatsanwaltschaft laut Frankfurter Rundschau mitteilten. Mindestens zwei Menschen erlitten Verletzungen, Inventar wurde zerstört, Scheiben gingen zu Bruch. Die Täter konnten entkommen, bevor die Polizei auftauchte. Weiterlesen »
Als begeisterter Fußballfan ziehe ich meinen Hut vor den Analysen des sympathischen Trainers Jürgen Klopp im Zuge der EM. Sie sind spannend, nachvollziehbar und fundiert.
Als Kerner ihn vor dem Spiel Deutschland - Kroatien aber darauf ansprach, wie er denn dazu stehe, dass der kroatische Trainer Bilic seine Mannschaft mit nationalistischem Rechtsrock der Band Thompson aus Kroatien “in Stimmung” bringe, antwortete Klopp: ” Das ist ihr Problem, das müssen sie wissen.” In diesem Fall lag Klopp mit seiner Analyse ausnahmsweise mal 100% daneben, wie ich finde. Weiterlesen »