In Dortmund eskalieren antisemitische Übergriffe. Neonazis griffen innerhalb von vier Tagen dreimal einen 26-jährigen Juden an. Immer wieder provozieren Rechtsextreme die jüdische Gemeinde im Ruhrgebiet.
In Dortmund reißt die Serie judenfeindlicher Übergriffe nicht ab. Am vergangenen Donnerstag wurde ein 26-jähriger jüdischer Mann am Rande einer Neonazi-Kundgebung von einem 21-jährigen Neonazi aus dem rund 40 Kilometer entfernten Schwelm antisemitisch beleidigt und gestoßen. In der Innenstadt hielten rund 30 Rechtsextreme eine Kundgebung für die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck ab, die kurz zuvor zu zwei Jahren Haft verurteilt worden war.
Zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Niederbrennung der Rostocker Synagoge hatten heute der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock sowie das Max-Samuel-Haus ins Rostocker Rathaus geladen. Neben der Eröffnung einer Ausstellung hielt auch der Generalsekretär des Zentralrates der Juden, Stephan Kramer, eine Ansprache. Weiter„„Das jüdische Volk, es lebe“ – Stephan Kramer (Generalsekretär des Zentralrates der Juden) besuchte Rostock“