BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenKommentareAbspielenPauseAbspielenWiederholen
 

Ende der Volksfront von Rechts?

Thomas "Steiner" Wulff demnächst nicht mehr NPD?
Thomas „Steiner“ Wulff demnächst nicht mehr NPD?

Das Verhältnis zwischen dem Bundesvorsitzenden der NPD Holger Apfel und Thomas „Steiner“ Wulff, einem der wichtigsten Wortführer des neonazistischen  Kameradschaftsspektrums innerhalb und außerhalb der NPD, gleichzeitig Vizechef des Hamburger Landesverbands der Partei, ist zerrüttet.  Nach dem desolaten Ergebnis für die NPD bei der Bundestagswahl und speziell in Hamburg (0,6%) fordert der Bundesvorstand um Apfel nun den Ausschluss des militanten Neonazis. Zuletzt hatte Wulff im April unter dem Titel „NPD am Boden – Eine Partei zerstört sich selbst!“ gegen den Parteichef geätzt und der Führung der Partei vorgeworfen eine „Trümmertruppe von Unfähigen und asozialen Selbstbedienern“ zu sein.  Der Streit um die richtige Linie und auch der persönliche zwischen Apfel und Wulff ist jedoch nicht neu. Weiter„Ende der Volksfront von Rechts?“

 

Die NPD und militante Nazistrukturen in Rheinland-Pfalz

Safet Babic (NPD Trier) auf einer Solidaritätsdemonstration für das Aktionsbüro Mittelrhein im August 2012 © Fabian Boist

Verfolgt man die Strategie rheinland-pfälzischer Behörden im Umgang mit militanten Neonazi- Strukturen in den letzten Jahren, so erkennt man recht schnell, dass Informationen gezielt zurückgehalten und Aktivitäten lange Zeit geleugnet wurden. Ein Bericht über das „Aktionsbüro Mittelrhein“, ultrarechte Jugendkultur an der Mittelmosel sowie deren Verbindungen zur NPD Rheinland-Pfalz. Weiter„Die NPD und militante Nazistrukturen in Rheinland-Pfalz“

 

Gewalttäter in der westdeutschen Provinz

Neonazis aus dem Kreis Heinsberg bei einem Aufmarsch in Remagen (Rheinland-Pfalz) © Max Bassin

Ermittlungen wegen versuchten Mordes, Schüsse aus Softairwaffen, Überfall einer Kneipe, ein abgebranntes Auto, Hakenkreuzgraffiti am Rathaus und der Polizeiwache, mehrere Versammlungen im Kreisgebiet, sowie Werbeaktionen und martialisches Auftreten bei Dorfevents. Die Neonaziszene im Kreis Heinsberg ist aktiv. Neben einer steigenden Gewaltbereitschaft ist auch das Bestreben nach sozialer Verwurzelung im ländlich geprägten Landkreis zu beobachten. Die regionalen Protagonisten waren fast alle Anhänger der vor kurzem verbotenen Kameradschaft Aachener Land (KAL). Weiter„Gewalttäter in der westdeutschen Provinz“

 

Kameradschaft vs. NPD – Chemnitzer Naziszene spaltet sich

Das "nationale Bildungszentrum" an der Markersdorfer Straße in Chemnitz
Nun ein Zentrum der Freien Kräfte: Die NPD wurde aus der Markersdorfer Straße rausgeworfen © Johannes Grunert

Lange Zeit galt Chemnitz als Musterbeispiel für eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen der NPD und den „Freien Kameradschaften“. Seit Mario Löffler Landesvorsitzender ist, hat sich das geändert. Weiter„Kameradschaft vs. NPD – Chemnitzer Naziszene spaltet sich“

 

Lese-Tipp: Rechter Terror in den Achtzigern

Von wegen neue Entwicklung: Seit den fünfziger Jahren hat es in Deutschland kontinuierlich Anschläge von Rechtsterroristen gegeben: Rechtsextremismus-Forscher Fabian Virchow hat dazu in der ZEIT einen Übersichtsartikel veröffentlicht. Zum Beispiel erinnert er an die „Deutschen Aktionsgruppen“, die 1980 fast monatlich ein Attentat verübten. Zwei Vietnamesen starben. Virchow verweist auch auf einen zweifelhaften Zusammenhang zwischen Verfassungsschutz und rechter Szene.

 

Nazis in Hamburg

NPD-Kundgebung hamburg 12.2.2011
bitte nicht füttern... NPD-Kundgebung in Hamburg

– eine kurze Analyse.  

Die Wahl zur Hamburger Bürgerschaft liegt nun einige Tage zurück. Wie zu erwarten war, hat die NPD dabei äußerst schlecht abgeschnitten. Auch sonst fällt der leibhaftige Neonazi in Hamburg kaum ins Auge. Ist es also Zeit zur Entwarnung? Eher nicht: die rechte Szene hat sich in der multikulturellen Metropole nur angepasst. In Erscheinung tritt sie trotzdem. Weiter„Nazis in Hamburg“

 

Brieffreundschaft mit „Kameraden im Knast“ – 30-jähriges Bestehen der „HNG“

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V.“ (HNG) im April 2009 hat sich die aktuelle Ausgabe des „Rechten Rand“ mit der Organisation beschäftigt. Hauptaufgabe der HNG sei die Betreuung inhaftierter Neonazis, um deren „Glauben an die Bedeutung des neo-nationalsozialistischen Kampfes aufrecht zu erhalten“. Weiter„Brieffreundschaft mit „Kameraden im Knast“ – 30-jähriges Bestehen der „HNG““

 

Nazi-Angriff auf Konzert in Pforzheim

Rund 15 Neonazis griffen am vergangenen Freitag ein von einer lokalen antifaschistischen Initiative und der Kampagne „Laut gegen Nazis“ organisiertes Konzert in Pforzheim an. Drei Gäste wurden bei der Auseinandersetzung vor dem Jugendclub „Kupferdächle“ verletzt- einer der Verletzten mußte zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Weiter„Nazi-Angriff auf Konzert in Pforzheim“