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Bildergalerie: „Tag der Heimattreue“ in Bruchsal

Teilnehmer der rechtsradikalen Kundgebung beim "Tag der Heimattreue" am 19.03.2016 in Bruchsal | © Christian Martischius
Teilnehmer der rechtsradikalen Kundgebung beim „Tag der Heimattreue“ am 19.03.2016 in Bruchsal | © Christian Martischius

Zu einem groß angekündigten und bundesweit beworbenenen „Tag der Heimattreue“ fanden sich rund 120 Rechtsextreme am 19.03.2016 in Bruchsal ein. Die Veranstalter hatten mit deutlich mehr Teilnehmern gerechnet. Viele der angereisten Neonazis kamen aus dem Umfeld der „Freien Nationalisten“ und der rechtsextremen Partei „Die Rechte“. Unter den Rednern war auch Ester Seitz, treibende Kraft hinter „Widerstand Ost West“ und „Karlsruhe wehrt sich!“. Weiter„Bildergalerie: „Tag der Heimattreue“ in Bruchsal“

 

„Wenn wir wollen, schlagen wir euch tot!“

Frintroper pöbeln gegen die antifaschistische Demo © Max Bassin
Frintroper pöbeln gegen die antifaschistische Demo © Max Bassin

Willkommenskultur? Im Essener Stadtteil Frintrop ist davon wenig zu spüren. Rechte Anwohner machen seit Monaten gegen die Unterbringung von Flüchtlingen mobil. Zusammen mit 200 Unterstützern zog die Antifa Essen Z daher am Mittwochabend gegen die „flüchtlingsfeindliche Stimmung“ durch Frintrop.
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Augsburg: Bürgerinitiative Ausländerstopp liest „Deutschland von Sinnen“

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Wie vermutet versuchte die Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) mittels einer Lesung aus Akif Pirinçci’s Buch „Deutschland von Sinnen“ am 8.8. während des Augsburger Friedensfestes „den ‚grün-links versifften‘ Strippenziehern in Politik und Medien ihre Illusionen vorzuführen“. Der Veranstaltung der rund zehn Aktivisten der NPD-Tarnliste unter dem Motto „Die Lüge vom Frieden – Multikulti ist gescheitert“ stellte sich ein breites Bündnis lautstark entgegen. Weiter„Augsburg: Bürgerinitiative Ausländerstopp liest „Deutschland von Sinnen““

 

„Refugees are welcome here“ – Trier stoppt NPD-Aufmarsch

Diese Blockade an der Römerbrücke hinderte die NPD letzendlich am weiterkommen © Max Bassin
Diese Blockade an der Römerbrücke hinderte die NPD letztendlich am weiterkommen © Max Bassin

Das Netz lacht seit Tagen über ein unbeholfen gestaltetes Video der NPD Trier. Über die damit beworbene Demonstration lachen seit Samstag auch die Trierer. 40 Neonazis standen zeitweise bis zu 1.200 Nazigegnern gegenüber. Trier hat deutlich gezeigt: in der Stadt ist Platz für Flüchtlinge, aber keiner für Nazis. Weiter„„Refugees are welcome here“ – Trier stoppt NPD-Aufmarsch“

 

Erst bewusstlos geprügelt, dann verurteilt

Kundgebung am Peeneufer am 8. Mai 2014 © Hans SchlechtenbergKundgebung am Peeneufer am 8. Mai 2014 © Hans Schlechtenberg
Nazi-Kundgebung am Peeneufer am 8. Mai 2014 © Hans Schlechtenberg

Am Demminer Amtsgericht ist am Dienstag der Fall eines französischen Demonstranten verhandelt worden, der bei Protesten gegen den jährlichen Nazi-“Trauermarsch“ am 8. Mai 2014 in der Kleinstadt bei seiner Festnahme verletzt worden war. Der Angeklagte wurde wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe von 1350 Euro verurteilt und muss die Kosten des Verfahrens tragen. Zu der „gründlichen Überprüfung des Einsatzgeschehens im Rahmen einer öffentlichen Beweisaufnahme“, die sein Verteidiger Sven Richwin aus Berlin im Mai angekündigt hatte, kam es dabei nicht. Weiter„Erst bewusstlos geprügelt, dann verurteilt“

 

Heul doch, Nazi!

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Am 1. August wollen Nazis zum zehnten Mal ihren alljährlichen Aufmarsch in Bad Nenndorf durchführen. Ihr Ziel in der niedersächsischen Kleinstadt ist seit dem ersten „Trauermarsch“ 2006 das sogenannte Wincklerbad, vor dem sie „alliierter Kriegsverbrechen“ gedenken wollen. In den vergangenen Jahren hatten die Nazis bereits mit immer stärker werdenden Gegenprotesten und stetig zurückgehenden Teilnehmerzahlen zu kämpfen, hinzu kommt eine breit-aufgestellte antifaschistische Initiative, die dem braunen Spuk endgültig Einhalt gebieten will und auch in diesem Jahr zum Blockieren aufruft. Weiter„Heul doch, Nazi!“

 

Rechte Gewalt und Eingriffe in die Pressefreiheit in Dresden

Um gegen den sich manifestierenden Normalzustand rassistischer Gewalt in Deutschland zu protestieren und die Geflüchteten vor Ort zu unterstützen fanden sich vergangenen Montag etwa 2500 Demonstrierende am Bahnhof Dresden Mitte zusammen, um unter dem Motto „open your mind – stop racism“ zu demonstrieren. Am Rande und im Nachgang der Demonstration kam es erneut zu rechten Angriffen. Die Polizei reagierte kaum. Weiter„Rechte Gewalt und Eingriffe in die Pressefreiheit in Dresden“

 

Fotogalerie: Aufmarsch der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ in Limburgerhof

Keine drei Wochen nach dem Brandanschlag auf eine im Bau befindliche Unterkunft für Geflüchtete in Limburgerhof, demonstrierte am 23.05.2015
die rechtsextreme Partei „Der III. Weg“ durch den pfälzischen Ort. Neben dem Bundesvorsitzenden Klaus Armstroff und dem ehemaligen
Vizechef der hessischen NPD Mario Matthes, folgten rund 30 weitere Personen dem Aufruf.  Der Aufmarsch stand unter dem Motto „Patriotischer Widerstand lässt sich nicht kriminalisieren! Wir bleiben dabei: Asylflut stoppen – Deutschlands Zukunft schützen“. Weiter„Fotogalerie: Aufmarsch der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ in Limburgerhof“

 

Blamage für Kögida – Demo abgebrochen

Zu Beginn der Veranstaltung waren ganze sieben Kögida-Teilnehmer anwesend
Zu Beginn der Veranstaltung waren ganze sieben Kögida-Teilnehmer anwesend

12 gegen 200 – so sah das Kräfteverhältnis zwischen Kögida und Gegendemonstranten am vergangenen Donnerstag in Köln aus. Die „Verteidiger des Abendlandes“ hatten mit 120 Teilnehmern gerechnet. Nachdem bereits eine vorherige Veranstaltung mit ungefähr 400 Teilnehmern wegen der zahlreichen Gegendemonstranten nicht stattfinden konnte, waren es dieses Mal die eigenen (fehlenden) Leute, die zum Abbruch der Veranstaltung führten. Weiter„Blamage für Kögida – Demo abgebrochen“