Zwei junge Männer sind wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und fahrlässiger Körperverletzung vom Amtsgericht Nürnberg zu Geldstrafen verurteilt worden. Die beiden 21-jährigen haben bei einem Aufmarsch des Nürnberger Pegida-Ablegers das Fronttransparent weggerissen und wurden dafür im Internet gefeiert. Weiter„„Pegida Nürnberg rasiert“: Geldstrafen für Aktivisten“
Der Neonazi Matthias Fischer trägt eine Mütze mit dem eingestickten Logo der „Goldenen Morgenröte“, welches stark an ein Hakenkreuz erinnert.
Erneut reisten fränkischen Neonazis nach Griechenland. Aktivisten des „Freien Netz Süd“ (FNS) nahmen am nationalistischen „Imia Marsch“ der griechischen Neonazipartei „Chrysi Avgi“ (dt.: Goldene Morgenröte) teil. Bayerische Neonazis können sich gar nicht genug an der aufstrebenden NS-Partei ergötzen. Weiter„Fränkische Neonazis unterstützen Naziaufmarsch in Griechenland“
Ein interessanter Bericht von 3sat über das neue Rechtsaußen-Magazin „Zuerst!“. Ab Minute 4:08 sieht man unseren Störungsmelder-Autor Toralf Staud im Interview.
Zum Weihnachtsfest bringen wir mal etwas zum Schmunzeln. Denn so ernst das Thema Rechtsextremismus ist, sollte man doch ab und zu über die verrückten Ideen der „Kameraden“ lachen dürfen. Die Science Fiction-Komödie Iron Sky (There are Nazis on the Moon!) des finnischen Independent-Regisseurs Timo Vuorensola wird derzeit gedreht. Die Story ist einfach: Am Ende des zweiten Weltkriegs sind die Nazis zu einem geheimen Stützpunkt auf dem Mond geflüchtet und kehren jetzt zurück, um die Erde zu erobern. Das kann nur schief gehen. Damit spielt der Film sehr geschickt mit den wilden Verschwörungstheorien der Nazis um das so genannte Neuschwabenland.
Kaum zu glauben, aber es gibt tatsächliche viele Jung- und Altnazis, die fest der Meinung sind, dass Hitler fliegende Untertassen gebaut habe und dass sich die Nazi-Elite bis heute in der Antarktis versteckt hält. Für unsere Leser dürfte der Film einen lustigen Kinoabend bescheren, die Naziszene hingegen tobt jetzt schon über das böse Propaganda-Machwerk der Finnen.
Wie das Medienprojekt Infothek Dessau berichtet, wurde am Samstag ein Rechtsrockkonzert in Sachsen-Anhalt von der Polizei aufgelöst. Die 310 Neonazis verbarrikadierten sich in dem Gebäude und bewarfen die Beamten mit Stühlen und Flaschen. Es gab 15 Festnahmen. Das Konzert zeigt, dass Nachfolgestruktur des verbotenen „Blood & Honour“-Netzwerkes auch in Sachsen-Anhalt aktiv sind.