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Alle 20 Minuten wird die Welt monotoner

 
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Lesen Sie diese Zeilen, klicken Sie sich durch das aufwendige Multimediaprojekt von Whatismissing – und schon sind 20 Minuten vergangen. In derselben Zeitspanne ist eine weitere Tier- oder Pflanzenspezies von unserem Planeten verschwunden. Schuld ist der Mensch: Fische sterben, weil Abwässer in Seen geleitet werden, Insektizide lassen Vögel verhungern, Holzfäller zerstören den Lebensraum von Madagaskars Lemuren.

Nach den Ergebnissen von Stuart Pimm von der US-amerikanischen Duke University und internationalen Kollegen steht die Erde vor einer neuen Ausrottung der Arten. Ein vergleichbares Phänomen habe es zuletzt vor 65 Millionen Jahren gegeben als die Dinosaurier ausstarben.

Whatismissing illustriert den Verlust an Artenvielfalt in einer interaktiven Weltkarte und zeigt, was Umweltschützer unternehmen, um die Lebensräume bedrohter Tiere und Pflanzen zu erhalten.

Dutzende Umweltschutzorganisationen wirken an dem Non-Profit-Projekt mit. Zugegeben, die Website ist recht komplex. Sie können sich dem Artensterben historisch nähern oder sich auf bestimmte Tierarten beschränken. 20 Minuten wird's wohl dauern.

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