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Die 12 Gebote einer guten Animation

 

 

Walt Disney hielt seine Mitarbeiter stets an, seine Trickfilme realistischer zu zeichnen. Daraus erhob sich eine Ikone der Popkultur, die bis heute für Unterhaltung sorgt: eine laufende, sprechende Maus in roter Hose.

Mit “realistisch” meinte Disney nicht etwa anatomisch korrekt, sondern für den Zuschauer einfacher nachzuempfinden. Bei Animationen ist das nicht selten gegensätzlich. Soll der Zuschauer verstehen, dass Micky sein Herzblatt Minnie Maus vermisst, darf er gern eine überzogene Grimasse ziehen. Daran hat sich auch nach 85 Jahren nichts geändert.

Disneys Realismusprinzip ist eine von zwölf Weisheiten für Trickzeichner aus dem Buch The Illusion of Life: Disney Animation. Der von den Branchenurgesteinen Ollie Johnston and Frank Thomas Anfang der achtziger Jahre veröffentlichte Band ist zur Bibel für Animationskünstler avanciert. Der YouTuber Alan Becker veranschaulicht sie in kurzen Clips für eine neue Generation von Zeichnern, die mit Adobe Flash arbeitet statt mit Stift und Papier.

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1 Kommentar

  1.   Andreaz

    „(…) für eine neue Generation von Zeichnern, die mit Adobe Flash arbeitet statt mit Stift und Papier.“

    Der Artikel kommt aus dem Archiv, irgendwas so um 2005 herum – oder?