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Willkommen in Deutschland!

 

Wo Flüchtlinge willkommen sind

Ein Tumblr-Blog sammelt Willkommensgrüße für Flüchtlinge in Deutschland. Screenshot von http://1000malwillkommen.tumblr.com/

"Schön, dass du da bist!" Eine Nettigkeit, fast nebenbei gesagt. Doch wer aus Syrien vor dem Krieg nach Deutschland flieht und hier plötzlich Teil des "Flüchtlingsproblems" sein soll – für den kann so ein kleiner Satz einen wichtigen Unterschied machen. Der Tumblr-Blog Tausend Mal Willkommen sammelt Fotos von Menschen mit selbstgemalten Willkommensgrüßen in der Hand. "Auch in Deutschland war mal Krieg" steht auf einer Postkarte, zu sehen ist das zerbombte München.

Initiator Lutz schreibt, er hatte den Eindruck, dass es zwar viele Menschen gibt, die ihre neuen Nachbarn willkommen heißen wollen, sich aber nicht trauen, das laut zu sagen. Diese Aktion ist für sie – vor allem aber natürlich für die Flüchtlinge.

Deshalb: Welcome, hoşgeldiniz, መርሓባ, dobrodošli, bienvenue, أهلاً و سهلاً, karibu!

Weitere Teilchen finden Sie hier. Darunter ein Video von Flüchtlingen nach ihrer Ankunft in Europa; ein Straßen-Experiment, das die Einstellung von Passanten gegenüber Flüchtlingen entlarvt; Flüchtlinge, die vorurteilsbeladene Tweets über Asylbewerber vor laufender Kamera verlesen; und ein Datenprojekt über tote Flüchtlinge an Touristenstränden des Mittelmeers.

54 Kommentare


  1. Umgekehrt wird ein Schuh draußen. Die meisten Leute haben berechtigte Sorge vor der derzeitigen Massenzuwanderung aus fremden Kulturkreisen und den damit verbundenen Gefahren für Wohlstand und Frieden in Deutschland. Und trauen sich nicht, es zu artikulieren, um nicht als ‚Rassist‘ und ‚Menschenfeind‘ diffamiert zu werden.

  2.   Welcome Refugees

    Es ist schlön zu sehen, dass das Thema Flüchtlinge mehr und mehr in den Nachrichten zu sehen ist.

    @Klaus1977 Es gibt keine berechtigte Sorge über derzeitige Massenzuwanderung. Sie sollten sich vielmehr über die Menschen sorgen, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, weil dort unglaubliche Umstände herrschen. Das wäre eine berechtigte Sorge. Warum sollten wir Menschen aus anderen Ländern anders gegenüber treten als den Deutschen? Hören Sie doch bitte auf sich sorgen um ihren Wohlstand und Frieden zu machen, und sorgen Sie dafür, dass andere Menschen an Ihrem Wohlstand und Frieden teilhaben können. Es gibt nicht einen Grund einen friedliebenden Menschen abzuschieben… Ich hätte viel lieber Flüchtlinge als Menschen wie Sie hier in Deutschland.

  3.   Arrian

    @Kommentar 1, zumindest in den hiesigen Kommentarspalten trifft dies wohl kaum zu. Eher scheint Hetze und Ausgrenzung der Normalfall zu sein. Wobei man aber auch anmerken muss, dass Ablehnung und Kritik immer wesentlich leichter und schneller geäußert wird, als Zustimmung zu irgendetwas. Und natürlich pöbelt und hetzt es sich in der gefühlten Anonymität des Internet wesentlich leichter als im wirklichen Leben. Wer in einer Kneipe in dieser Weise über „Massenzuwanderung aus fremden Kulturkreisen“ herumschwadronieren würde, den würde man wegen seiner rassistischen und menschenfeindlichen Äußerungen in der Tat schnell vor die Tür setzen. Und das ist auch gut so.

  4.   BinfrohkeinDeutscherzusein...

    Gehen wir einmal aus, dass die Deutschen total weltoffen sind und spontan 1 Mio. Flüchtlinge aufnehmen.

    Welches Problem wird in den Ursprungsländern gelöst, wenn Deutschland 1, 2 oder 5 Mio. „Flüchtlinge“ aufnimmt? Abgesehen davon, dass der Druck für die korrupten Eliten der Ursprungsländer ab- und der Druck auf die deutsche Unter- und Mittelschicht zunimmt?
    Danke für die erhellenden Antworten!

    Meine Meinung: Bevor man etwas (Gutes?) tut, sollte man das Ende bedenken…

  5.   Pinkuus

    Die Arbeitsmarkt-Forschung steht gegen die praktizierte Zuwanderungspolitik. Mittelfristig werden ganze Branchen bis zu 50% der Belegschaft abbauen. Die asiatische Konkurrenz sorgt dafür. Eher die Qualifizierten als die Hausmeister und Müllkutscher werden gehen müssen. Sogar 14% der Manager sind übrig. Die gewaltig wachsende IT-Technik macht es möglich. Den Optimisten ins Gewissen: Schaut in die Firmen, wo heut‘ der Mensch eher Gast ist! Ich wette, sie würden angesichts der Komplexität der Fertigung nicht verstehen, was und wie „das alles geht“. In diese Situation wollen Sie Araber bringen, die zuhaus keinen mittleren Schulabschluss erlangen konnten und wo es nie ein Berufs-ausbildungs-Wesen gab, wie wir es kennen? 3/4 der männl. Araber können weder lesen noch schreiben, von den Frauen rund 9/10 nicht. Viel Spass bei der Integration! Wenn hier Journaisten „werben“, tun sie das im Rahmen des Jobs und des Auftrags der Chefs. Ich glaube ihnen jedoch nicht! Die Haupt-
    Probleme liegen nicht in der „Asylanten-Feindlichkeit“ sie sind sozialer Natur.

  6.   Peter

    Habt Mut, zu sagen was Ihr denkt und wollt
    und nicht was von Euch erwartet wird.

    Und dann handelt bitte auch entsprechend, wohlfeile Worte gibt es mehr als genug.

  7.   dborrmann

    Tue Gutes und sprich drüber.

    Und aus christlicher Sicht gilt ohnehin: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut, das habt ihr mir getan.“ Zudem sollte man an den barmherzigen Samariter denken. Dahe lasst uns alle helfen und uns nicht von den Demagogen, Rassisten, Unchristen und Menschenfeinden dominieren. Wir sind so unglaublich reich, dass wir sehr gut sehr viel helfen können.

    De Autor dieser Zeilen hat elf erwachsene Flüchtlingspatenpaten und ist ein spiritueller Atheist.

  8.   Roman

    @Klaus1977 es gibt genug Beispiele, dass diese „Angst“ gerade da verstärkt auftritt wo es wenig Ausländer usw. gibt. Die Bereitschaft Flüchtlinge aufzunehmen steigt je mehr man in seiner Umgebung damit in Berührung kommt.
    Irgendein Politiker meinte, man müsse diesen „Ängsten begegnen“. Nix da! Unbegründeten Ängsten und Fremdenfeindlichkeit ultrakonservativer Gruppen muss man genauso wenig begegnen wie der Angst einer Minderheit vor einer Alieninvasion. Es geht nicht um Menschen die „einfach“ einwandern wollen – es geht um Menschen, die in ihrer Heimat politisch verfolgt werden oder aus Kriegsgebieten flüchten, wegen Kriegen, an deren Eskalation Deutschland als wichtiger weltpolitischer Mitspieler ebenfalls Schuld mitträgt! Es sind Leute, die Teilweise über Jahre auf der Flucht sind und hoffen irgendwann, irgendwo wieder Ruhe und Frieden finden zu können. Und wer bei solchen Fällen dennoch die Scheuklappen ausfährt und Hetze gegen Ausländer und Flüchtlinge macht, der wird zurecht als Rassist beschimpft! Und gerade die Toleranz gegenüber solchen muss abnehmen, dafür dürfte gerade die Toleranz gegenüber Flüchtlingen ruhig steigen!

    Und sich um den Wohlstand und den Frieden sorgt, dem sei gesagt, dass es genauso „deutsche“ Aggressive, Idioten, Krawallmacher, Schmarotzer usw. gibt, die wir ja auch nicht rauswerfen. Natürlich wird es unter den Flüchtlingen einige wenige geben, die sich vielleicht nicht ganz so gut in das System einfinden werden. Der Großteil wird sich nach den Kriegen in der Heimat aber über den Frieden hier freuen und diesen nicht stören und wenn man diesen Arbeit gibt, werden sie dem Staat sicher nicht auf der Tasche liegen. Zumal viele sehr gut ausgebildet sind und hier überdurchschnittlich viel verdienen könnten, wovon sie ja gerade in die Sozialsysteme einzahlen. Und jene ohne tolle Ausbildung übernehmen dann vielleicht Jobs für die sich der reaktionäre Konservative zu schade ist……

    Irgendein amerikanischer Kabarettist hat mal so schön gesagt (inhaltlich): „natürlich nehmen Einwanderer Einheimischen Arbeitsplätze weg, aber wenn jemand DIR ohne jegliche Sprachkenntnisse und fachliche Ausbildung den Arbeitsplatz wegnimmt, dann bist DU vielleicht einfach nur sch***e“

  9.   Pinkuus

    Zusatz:
    Wer die Details kennen möchte: Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“ oder
    Dan Diner „versiegelte Zeit“ oder H. Abdel-Samad „Der islam. Faschismus“. Der Sachkern ist, dass erwartbar ist, dass in Arabien ein regelrechter Unter- gang stattfindet, der von hier aus nicht aufzufangen ist. Muslime schaffen durch eine religiös bestimmte Weltsicht den Übergang in die Moderne nicht. Den an Zahl zunehmenden Völkern fehlt immer mehr die materielle Lebens-basis. Der Staat versagt aus gleichen Gründen und die Abwanderung nimmt nicht kalkulierte Ausmaße an. Bildlich gesagt: Aus der sozialen Wüste in
    deutsche, geregelte Verhältnisse, es ist alles da, was wir nicht schaffen können


  10. Diese Menschen passen einfach NICHT in unser Kultur! Es ist wie Motoröl, es läßt sich nicht mischen.
    Die zu uns kommen sind Wirtschaftsflüchtigen. Sie schaffen es nicht eine Existenz im eigenen Land aufzubauen. Das schlimmste ist, sie verlassen ihr Land weil es ihnen dort nicht gefällt und wenn sie hier sind versuchen Sie unser Land zu ändern wie das Land sie soeben verlassen haben.
    Nein, sie passen nicht hier.