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Mit Tukka durch die Trümmer von Gaza

 
Gaza-Streifen: Mit Tukka durch die Trümmer ihrer Heimat
Screenshot: nytimes.com

Tukka war vier Jahre alt, als die Häuser ihrer Familie in Südgaza zerbombt wurden. In einer Reportage der New York Times führt sie die Nutzer durch die Trümmer ihres Heimatortes Khuza'a.

Das interaktive Stück zeigt: Die Spuren des Krieges sind für die Menschen in der Region allgegenwärtig. Und sie zeigt es auf eine Art, die dem Zuschauer in Erinnerung bleibt. Anstatt eine Fotoauswahl in einer Bildergalerie zu zeigen, haben die Kollegen der Times die Bilder animiert. In kurzen Kamerafahrten geht es hinter Tukka und sieben weiteren Protagonisten durch das Gebiet, in dem vor einem Jahr der Krieg herrschte.

Es fühlt sich so an, als wäre man selbst durch den Trailer-Park gegangen. Als hätte man selbst die Menschen gesehen, die in den Trümmern nach Wertstoffen suchen. Als hätte man neben Leutnant Colonel Shai Siman Tov gestanden, der versucht wieder laufen zu lernen.

Das israelische Militär hatte am 8. Juli 2014 mit einem systematischen Bombardement des Gazastreifens auf Raketenabschüsse der radikalislamischen Hamas und anderer Extremisten geantwortet. Mehr als 2.200 Palästinenser kamen ums Leben, darunter Hunderte Zivilisten. Tausende Häuser wurden zerstört.

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1 Kommentar

  1.   Bernhard

    Israel hat nach dem Abzug den Palästinensern eine funktionierende Infrastruktur hinterlassen. Da aber die Angriffe nur die Antwort auf den Raketenterror der Hamas waren, sehe ich die Schuld auf Seiten der Palästinenser.

    Das sich der Wiederaufbau und die Mittel dafür verzögern liegt doch daran, weil kein Geldgeber weiß, ob mit seinen Geld die Schule wieder aufgebaut wird oder statt einer Fibel für die Kinder die erste Kalaschnikow gekauft wird.