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Die USA – kein Einwanderungsland für syrische Flüchtlinge

 

 

3,9 Millionen syrische Flüchtlinge sind dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen zufolge in direkten Nachbarländern aufgenommen worden: in Ägypten, dem Irak, Jordanien, dem Libanon und der Türkei. Europa haben in diesem Jahr 320.000 Flüchtlinge erreicht. Die Staaten der Europäischen Union streiten darüber, ob es einen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge geben soll.

In den USA thematisieren im Vorfeld der kommenden Präsidentschaftswahlen mögliche Kandidaten wie Donald Trump die Immigration, wer kommen dürfen soll und wer vor allem nicht. Die vielen Flüchtlinge, die Syrien verlassen mussten, weil ihr Leben bedroht ist, haben jedoch bisher nur geringe Chancen, dort Asyl zu erhalten.

Im Video von vox.com zeigen die Autoren, welche Zahlen dort debattiert werden: 65.000 syrische Flüchtlinge sollen es nach dem Vorschlag von 14 Senatoren sein. Eine Maximalforderung verglichen mit den 8.000 Flüchtlingen, die die Obama-Regierung akzeptieren will. US-Außenminister Kerry kündigte jetzt für kommendes Jahr an, 5.000 zusätzliche Flüchtlinge aufnehmen zu wollen, darunter auch Menschen aus Syrien. Ein Gegensatz zum Selbstverständnis der US-amerikanischen Nation, die mit der New Yorker Freiheitsstatue eigentlich die "Müden und entrechteten Massen" begrüßt.


1 Kommentar

  1.   Peter

    Manche denken eben nach und prüfen dann auch noch, wen sie nehmen… unvorstellbar für die empathiebeduselten Welcome-Rufer (und deren Medienchor), denen selbst die Forderung nach einem geordnetem Verfahren schon „Hass“ ist.
    Die Freiheitsstatute hat übrigens noch nie ernsthaft „die müden und entrechteten Massen“ begrüßt, in ihrem Schatten wurde stets munter sortiert wer rein darf und wer nicht.