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Journalismus für neue Realitäten

 

Millionen soll sie gekostet, monatelang die internen Ressourcen gebunden haben: Vergangene Woche stellte The New Yorker eine neue Virtual Reality-App vor, die es künftig ermöglichen soll, das renommierte Heft papierlos zu lesen – ohne auf die ästhetischen Vorzüge eines Printprodukts dabei in Gänze verzichten zu müssen.

Durch eine Brille sieht der Anwender seine Umgebung und das grafisch makellos in sie hineinanimierte Heft. Verblüffend real wirken Licht, Schatten und Animationen, wenn das Papier beim Umblättern Seite um Seite fällt. Sogar das leise, gemütliche Rascheln wird überzeugend simuliert und über die Kopfhörer der Virtual Reality-Brille direkt auf die Ohren des Lesers gespielt. Ob auch das Haptische künftig etwaig über Sensorenhandschuhe simuliert werden soll, ließ das Entwicklerteam um Bryce Gimmler bislang noch offen.

Gefragt, worin denn aber die Vorzüge der App gegenüber dem Printprodukt lägen, weiß Gimmler zwar nichts zu sagen. Wir hingegen sind hin und weg und meinen:

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