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Keine Panik, ist nur der Autopilot!

 

 

Jeder spricht über Tesla – aber meist nur über den Elektroantrieb, der unter einer schicken Karosserie steckt. Tatsächlich aber können die Autos der kalifornischen E-Auto-Pioniere mehr: Wer im Model S neben dem Lenkrad an einem Hebel zieht, gibt die Steuerung des Wagens an den Computer ab. Dank Radar, Frontkamera und einem Dutzend Ultraschallsensoren kann der Autopilot selbstständig beschleunigen, bremsen und lenken. Das ist beeindruckend – und am Anfang auch etwas beängstigend. Das beweist ein kurzes Video, das derzeit im Internet verbreitet wird.

In dem Clip gerät eine ältere Dame, offenbar Amerikanerin, in leichte Panik, als der Tesla-Autopilot übernimmt. "Ist das unheimlich!", ruft sie mehrmals. Vor allem, wenn sich entgegenkommende Autos nähern: "O mein Gott! Wohin lenkt er?"

Zur Nachahmung empfohlen ist eine längere Fahrt ohne Hände am Lenkrad übrigens nicht. Tesla weist ausdrücklich darauf hin, dass der Autopilot nur eine Hilfe für den Fahrer sein solle und dieser seine Hände immer am Steuer lassen müsse. Freihändig über die Landstraßen fahren sollte man also nicht – zumal die Verkehrsgesetze unmissverständlich vorschreiben, dass der Fahrer jederzeit die Kontrolle über sein Fahrzeug haben muss. Da kann es im Ernstfall auf Sekundenbruchteile ankommen. Unterhaltsam ist der Clip trotzdem.

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1 Kommentar

  1.   Im Orbit

    Mein Brötchengeber wartet schon sehnsüchtig auf das autonome Fahren. Dann kann man auch während der Fahrt am Computer arbeiten oder zumindest ohne Gefährdung telefonieren. Aufgrund der eingesparten Zeit kann die gleiche Arbeit von weniger Mitarbeitern erledigt werden. Schöne neue Welt.