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Olympische Spiele

Mit drei Klicks zum Olympioniken

 
Olympionik in nur drei Klicks
Und welcher Olympiateilnehmer passt zu Ihnen? @ Screenshot BBC

Olympische Spiele im Fernsehen zu verfolgen, kann zur anstrengenden Selbstprüfung werden. Die meisten der Athleten sind direkt dem Cover der Sports Illustrated entstiegen, man selbst kommt gerade vom Kühlschrank. Mit ihrer Bauchmuskeligkeit führen die Athleten in diesen Tagen dem Couch-Olympioniken all das vor Augen, was er immer sein wollte, aber wegen Büro, Familie oder Schokolade nie sein konnte. Damit ist nun Schluss. Jetzt kann jeder Olympionike werden, zumindest lassen sich dank der BBC die eigenen Werte innerhalb von Sekunden mit denen der Athleten matchen. Die Briten haben die Körpermaße von 10.500 Teilnehmern der Olympischen Spiele genommen und sie mit dem Geburtsdatum, der Sportart und dem Land des jeweiligen Athleten gepaart. Herausgekommen ist der größte Spiegel der Olympischen Spiele.

Jeder Nutzer trägt Gewicht, Größe und Geburtstag ein und findet den Athleten, der am Nächsten an diese Daten heranreicht. Wer also noch auf der Suche nach einem neuen Hobby ist, der wird fündig. Reitausrüstungen sollen teuer sein, Schwimmen und Laufen hingegen kosten Sie fast nichts.

Zuerst vergleicht die Datenbank die Größe des eigenen Körpers mit denen aller Olympioniken. Die kleinste Athletin dieser Spiele ist die Brasilianerin Flávia Saraiva mit nur 1,33 Metern, der größte ist der chinesische Basketballer Li Muhao mit 2,18 Metern. Dazwischen ist alles möglich, selbst für Ausreißerwerte gibt es Ergebnisse. Anschließend folgt die unangenehmste Prüfung: das Gewicht. Auch hier bildet die brasilianische Turnerin Saraiva mit nur 33 Kilogramm die Untergrenze, der Schwerste ist der rumänische Judoka Daniel Natea mit 170 Kilogramm. Der Durchschnittsolympionike wiegt übrigens 72 Kilogramm, der Durchschnittsdeutsche über 18 Jahre 76 Kilogramm.

Sind nach diesen beiden Messungen mehr als drei Athleten identisch mit den eigenen Werten, entscheidet das Geburtsdatum über den passenden Athleten. Es wird weder nach der Nationalität noch nach besonderen Sportfertigkeiten gefragt, was für kuriose Ergebnisse sorgt. Ist für manchen vielleicht auch einfach zufriedenstellender, wenn er zum niederländischen Triathleten wird, Sport aber nur aus dem Fernsehen kennt.


1 Kommentar

  1.   odinga

    Boah ihr nervt. Nicht alle deutschen sind fett und ja es gibt Menschen mit Sixpack die sich vernünftig ernähren und jeden Tag trainieren und besser aus sehen als die miesten Olympiaassis. Ihr und euer hochgepushe immer.

    Kriegt keine Muskeln vom Kulturwissenschaft studieren.