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Der Manager mit der Sekretärin und die Liebesbeziehung im Lehrerzimmer

 
Welche Berufe heiraten welche Berufe?
Lehrer heiraten besonders oft andere Lehrer. © Screenshot Bloomberg.

Mit wem wir bis zu unserem Lebensende zusammen sind, hat nicht nur etwas mit dem Charakter unseres Partners zu tun, sondern auch mit seinem Job. Die amerikanische Nachrichtenseite Bloomberg hat den US-Zensus 2014 ausgewertet. Aus den Daten der 3,5 Millionen amerikanischen Haushalte haben die Redakteure eine interaktive Grafik erstellt, die zeigt, welcher Beruf welchen heiratet.

Nicht verwunderlich, viele Paare lernen sich am Arbeitsplatz kennen – zum Beispiel im Lehrerzimmer. Der größte Teil der Lehrer scheint sich in andere Lehrer zu verlieben. Auch Softwareentwickler scheinen besonders häufig mit Kollegen zusammenzukommen. Der gleiche berufliche Kontext scheint eine gute Grundlage für eine Beziehung zu sein.

In den Daten ist auch zu erkennen, dass es oft zu Pärchenbildung in der gleichen Branche kommt. So heiraten Köche, Kellner, Caterer, Zimmermädchen und Tellerwäsche untereinander.

Gutverdienende Frauen, wie Ärztinnen oder Anwältinnen, bandeln oft mit ökonomisch gleichgestellten Männern an. Doch auch Mittel- und geringverdienende Frauen suchen sich gutverdienende Männer aus: So heiraten Manager oft ihre Sekretärinnen und Ärzte Krankenschwestern. Da ist wohl doch mehr dran an all den Ärzte-Soaps und Liebesfilmen, als uns lieb ist …

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Einige Autoren dieses Blogs

13 Kommentare

  1.   Buktu1975

    Unglaublich inhaltsleerer Artikel…:-/

  2.   MeIkor

    @Buktu1975
    Dies ist kein Artikel, sondern ein „Netzfundstück“, ein „Teilchen“. Der Inhalt steckt in der verlinkten „interaktiven Grafik“.

  3.   se16n

    Lehrer und Softwareentwickler haben halt sonst einfach keine anderen Freunde – zu dem Schluss kam eine breit angelegte amerikanische Studie mit 20 Testpersonen.

  4.   dp80

    Mögliche Schlussfolgerung 1: Selber beruflicher Hintergrund führt zu besserem Verständnis des anderen.

    Mögliche Schlussfolgerung 2: Gelegenheit macht Pärchen.

    Ich halte es eher mit Nummer 2. Man kommt eben schlichtweg mit den Personen zusammen, mit denen sich Gelegenheiten ergeben. Nicht umsonst knutscht man als Teenager mit anderen Teenagern aus derselben Klasse oder Schule herum, auch wenn man charakterlich eigentlich sehr unterschiedlich ist.

  5.   Frank-Werner

    Wobei es männliche Softwareentwickler bei der diesbezüglichen Partnerfindung doch recht schwierig haben, da es recht wenige weibliche Softwareentwickler gibt.

  6.   ErikBln

    „Mit wem wir bis zu unserem Lebensende zusammen sind, hat nicht nur etwas mit dem Charakter unseres Partners zu tun, sondern auch mit seinem Job.“

    Kausalität? Korrelation? Lieber noch einmal nachlesen… ;-)

  7.   Schreibschwatzer

    „Lehrer heriaten besonders oft andere Lehrer“
    Man kann sich ja dann gegenseitig erziehen.
    Auch ich habe meine Frau, oder sie mich, im gleichen Betrieb kennengelernt. Auch aus dem Verwandschafts- und Freundeskreis kenne ich es, dass eine Zusammenarbeit zu mehr führt oder geführt hat.

    PS: Das Wort „heriaten“ stammt aus der originalen Bildunterschrift.

  8.   jw m

    „Der Manager mit der Sekretärin “

    Noch peinlicher finde ich, wenn die Gerüchte umgehen, wer wen auf wessem Schreibtisch geknattert hat.

  9.   weiblich denken I

    Wenn das Frau Schwesig hört.
    Da muss ja unglaublich sexistisch gedacht worden sein. Das müßte per Gesetz untersagt werden. AM ARBEITSPLATZ.

  10.   steinwurzel

    Schule, Uni, Arbeitsplatz als die erfolgreichsten Partnerbörsen kannte schon meine Großmutter weit im letzten Jahrtausend. 1 : 0 für Oma

    Vor Jahren waren Bücher en vogue (meist US-Autoren) in denen dem weiblichen homo sapiens zu einem Wechsel des Beuteschemas geraten wurde: bei der Partnerwahl sich weniger nach oben orientieren, da dort wegen der eigenen formalen Bildung das Angebot dünner wird. Scheint nicht viel gebracht zu haben.