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Bildungsministerin in einer Schule nicht willkommen

 

 

Wütende Eltern wollten die neue US-Bildungsministerin Betsy DeVos davon abhalten, eine öffentliche Schule zu besuchen. "Schande!", rief einer der Demonstrierenden DeVos entgegen. Die protestierende Gruppe versperrte ihr den Eingang zur Bildungseinrichtung mit Schildern und Rufchören. Statt die Jefferson Middle School Academy zu betreten ging DeVos in Begleitung wieder zurück zu ihrem Dienstwagen, der losfuhr.

Laut der Washington Post gelangte die Milliardärin und Politikerin anschließend ins Schulgebäude und traf sich mit dem Schuldirektor und anderen Schulverwaltungsangestellten des Bundesstaates. Der Zeitung sagte einer der anwesenden Lehrer, der ein Schild trug: "Betsy DeVos repräsentiert unsere Schüler und unsere Familien hier in D.C nicht."

Die von Donald Trump neu ins Amt erhobene Betsy DeVos wurde in den USA heftig kritisiert, keine Expertise und keine Erfahrung in der Bildungspolitik zu haben. Sie setzt sich unter anderem dafür ein, dass Schulen weniger staatlich finanziert werden sollen. Die Senatoren im Kongress hatten sie nur mit knapper Mehrheit auf ihren Posten gewählt. Für die Mehrheit war die Stimme des Vizepräsidenten Mike Pence ausschlaggebend gewesen.

 

 

40 Kommentare

  1.   Parviflorum

    Recht viel Aufmerksamkeit für so wenige Demonstranten. Von daher auch fraglich, ob sie „in einer SCHULE“ nicht willkommen ist. Kann man denn sicher sein, dass es dort keine Trump-Wähler gibt? Ich finde diese Erklärung von Mehrheiten etwas propagandistisch. Außerdem haben Demokraten ebenfalls dazu aufgefordert, diesen Besuch zuzulassen.

    Es ist nicht mal sicher, dass es sich nur um Eltern handelte:
    CNN: „BlackLivesMatter DC, the Black Youth Project and other groups had sent social media messages urging people to protest at the school.“

  2.   Kay-Ner

    Ich kam gestern zufällig in ein Chatgespräch über Frau DeVos.
    Anscheinend hat Sie keinerlei Qualifikation, außer ihr Geld, für dieses Amt. Kann und will das nicht beurteilen, aber überraschend wäre es nicht.

  3.   responsible_ethicist

    Ich denke, Parviflorum hat recht.
    Trump hat natürlich die Stimmung im Lande aufhetzt.

  4.   ManRai

    super wie die Trumpschen Schosshunde sich melden (1 und 3) habt ihr Angst wenn es so weiter geht werden eure Identiditaeten entlarvet und Trump persönlich bei euch zu Hause vorbei. Die Frau hat 0 Zero Niente Null Qualifikation für das Amt – aber dafür gibt es genug Beispiele vdL z.B

  5.   Piechs

    Es ist doch völlig wumpe, ob Eltern dieser Schule Trumpfans sind. Diese Frau ist offensichtlich durch nichts für ihren Job qualifiziert. Dagegen wenden sich die Demonstranten und dass können auch Trumpfans nicht ausräumen. Und die Abschaffung/Unterfinanzierung eines öffentlichen Schulsystems ist so ziemlich das Schlimmste, was jemand anrichten kann; nach dem Drücken auf den berühmten Knopf.

  6.   karl 95ste

    Wenn die Frau nur genug Geld

    springen lassen würde, wäre das Qualifikation genug…

    Den Rest macht dann schon die Schule selbst und die Lehrer….

  7.   Rahus

    „Recht viel Aufmerksamkeit für so wenige Demonstranten. Von daher auch fraglich, ob sie „in einer SCHULE“ nicht willkommen ist. […] Ich finde diese Erklärung von Mehrheiten etwas propagandistisch. “

    1. De Vos ist inkompetent.

    2. Sie wurde von einem inkompetenten Präsidenten ausgewählt.

    Für die gefährliche Entwicklung in den USA kann es gar nicht genug Aufmerksamkeit geben.

    Wieso werden Trump und Co von einigen Foristen in Schutz genommen?

  8.   Der Tribun

    Diese Person in diesem Amt ist in etwa so, als wäre bin Laden Justizminister oder Höcke Kanzler. Armes Amerika.

  9.   Otua

    Wenn diese Information wahr ist, zeigt es Leute mit Zivilcourage, mit den Trumpisten den Streit wagen. Vllt. waren sie vorher bei der Regierung angestellt…

    Jedoch erinnert die Artikelüberschrift arg an Game of Thrones…..

  10.   Kambili

    Ihre Anhörung vor dem US Senat war megapeinlich. Sie hat sich komplett blamiert, aber das macht ja nix. Ihr Präsident hat ja auch eine executive order unterschrieben, das dem Gesetz nicht standhält und ihre Wähler verteidgen diese Leute gegen ihre eigenen Interessen.

    DeVos kennt nicht einmal den Unterschied zwischen Leistungsmessung auf der Basis von Fähigkeit und Lernzuwachs. Ein durchschnittlich begabter Lehrer könnte es ihr erklären, aber die Mühe, sich für ein Amt zu qualifizieren, müssen sich Milliardäre nicht machen.

    Die Frau, die Bildungsministering einer Weltmacht wie der USA ist, hat sich für Waffen in den Schulen ausgesprochen, im Falle, dass ein Grizzlybär, den Schulhof betritt. Im Land, wo school shootings in den letzen Jahren ein echtes Problem sind, sind die Bären natürlich die echte Gefahr.