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Was die Obamacare-Reform mit Matthew Perry zu tun hat

 

Eines von Donald Trumps zentralen Kampagnenversprechen war, die staatliche Gesundheitsvorsorge – besser bekannt als "Obamacare" – abzuschaffen und zu ersetzen. "Repeal and replace", sagte er dazu. Diesen Ersatz haben die Republikaner, die Grand Old Party (GOP), nun im Kongress vorgestellt. Er wurde mit der üblichen Begeisterung aufgenommen: "Der Obamacare-Ersatz ist sogar noch schlechter als Obamacare" (Chicago Tribune), "Aderlass" (Washington Post), "Kein Wunder, dass Republikaner den Gesetzestext unter Verschluss hielten" (New York Times).

Ähnlich klingt es aus der eigenen Partei: "Obamacare Lite" nannte es der republikanische Senator Rand Paul, "Obamacare 2.0" der republikanische Abgeordnete Justin Amash. Nicht einmal die Versicherungsindustrie, die eigentlich davon profitieren sollte, mag den Plan. Wer aber, wie so oft, gefallen daran findet, ist Twitter.

Wenige Stunden nach der Ankündigung der Republikaner wurde ein Meme neu aufgelegt, das bereits im vergangenen Jahr die Runde machte. "You vs. The Guy she told you not to worry about". Es besteht aus zwei nebeneinander platzierten Bildern, auf dem einen eine vermeintlich attraktive, auf dem anderen eine vermeintlich unattraktive Sache. Links: "You", rechts: "The Guy she told you not to worry about".

Und seit zwei Tagen Obamacare vs. GOP Replacement of Obamacare. Nur eben genau andersherum.

Weitere Netzfundstücke von ZEIT ONLINE finden Sie im Teilchen-Blog.

Einige Autoren dieses Blogs

10 Kommentare

  1.   Nie_mand

    Was sind jetzt die Fakten, außer lustige Bildchen?

  2.   detlef richter

    Dass man sich im Netz mal wieder köstlich über Trump amüsiert?

  3.   David23x

    @Nie_mand

    Außer dass jetzt diese Twitter-Memes rumgehen gibt es keine Fakten. In auch in Ordnung, das hier ist ja nur ein Zeit-Blog.

  4.   Vorticon

    Moin,

    ist das jetzt, was ich mir unter Qualitätsmedien vorstellen soll?

    Howgh

  5.   BrendanB

    Unter anderem, ja durchaus. Niemand zwingt Sie, diesen Artikel, diese Rubrik oder diese Publikation zu lesen.

  6.   YoungGrillteller

    Ihr habt also auf den Artikel geklickt und ernsthaft erwartet, dass es eine tiefgreifende Verbindung zwischen Matthew Perry und dem Entwurf gibt?

  7.   hampelmann

    Das hier ist ein Blog!!! Eine Art Tagebuch in dem jemand (der Blogger) seine Gedanken, Sachverhalte oder sonst was niederschreibt…
    Vielleicht sollte die ZEIT mal einen Artikel schreiben, was ein Kommentar , Essay, Glosse, Blog ist.
    Dann würden in den Kommentaren nicht so viele unwissende hier breitmachen

  8.   Rappel42

    Ja, es ist ein Blog … und? Finden Sie es dennoch nicht merkwürdig jeden Tag irgendwas negatives über Trump zu lesen? Dann werden Teils Kolumnen oder Blogs geschrieben, wenn noch keine Fakten vorhanden sind?

    Es geht doch nur noch um die Klicks. So macht es zumindest den Eindruck auf mich.

    Wenn es nur in eine Richtung läuft, sollte man sich Blogs sparen und ausschließlich Fakten auf Nachrichten-Seiten veröffentlichen, sonst glaubt das irgendwann keiner mehr. (Persönlicher Eindruck).

  9.   keats

    Lieber Vorticon,

    Sie fragen Sich, ob das unter Qualitätsmedien läuft. Da geht es Ihnen wie mir, wenn ich Kommentare lese ;-)

  10.   robert wegner

    > Ja, es ist ein Blog … und?
    > Finden Sie es dennoch nicht merkwürdig jeden Tag irgendwas negatives über Trump zu lesen?

    Ich finds merkwürdig, das manche Leute nicht zwischen dem redaktionellen Teil und den Blogs unterscheiden können.