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Als die Ratten Escobars Drogengeld fraßen

 

Pablo Escobar war der wohl größte Drogendealer der Welt. Der Mythos um den Kolumbianer, der 80 Prozent des weltweiten Kokainhandels kontrollierte, ist auch fast 25 Jahre nach seinem Tod ungebrochen. Forbes führte den Anführer des Medellín-Kartells 1989 als siebtreichsten Menschen der Welt. Wie Escobar auf ein Vermögen von zeitweise rund 30 Milliarden Dollar kam, schlüsseln die Macher des YouTube-Kanals RealLifeLore in einem Video auf.

Der Clip zeigt, wie das Kartell täglich tonnenweise Kokain in die USA schmuggelte. Auf dem Höhepunkt seiner kriminellen Machenschaften verdiente Escobar so viel Geld, dass ihm die Lagerplätze für die Scheine ausgingen. So wurden neben Lagerhallen auch Felder zur Aufbewahrung von mehreren Millionen US-Dollar verwendet. Laut RealLifeLore wurden jährlich fast zwei Milliarden Dollar vernichtet, weil Umwelteinflüsse das Geld unbrauchbar machten. Davon sollen alleine 500.000 Dollar von Ratten gefressen worden sein. Aber auch das Wohlbefinden seiner Familie war dem Paten viel wert. Die Geschichte um zwei Millionen US-Dollar, die im Feuer landeten, um Tochter Manuela auf der Flucht zu wärmen, hält sich hartnäckig.

Nach heutigem Stand würde Escobar mit diesem Vermögen übrigens Platz 18 der Forbes-Liste belegen.

Weitere Informationen zu Pablo Escobar finden Sie auf unserer Seite.

Weitere Netzfundstücke von ZEIT ONLINE gibt's im Teilchen-Blog.

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1 Kommentar

  1.   Bluto Blutarski

    3500 Morde. Ob wohl die Gewinne aus allen Filmen und Serien über ihn an die Opferfamilien gehen?