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Schöne Dinge gegen den Terror

 

Dem Terror keine Chance geben. Das eigene Leben nicht von der Angst bestimmten lassen. In diesem Geiste veröffentlichen viele Franzosen in den sozialen Netzwerken Bilder von schönen Dingen.

Der Angriff trifft die französische Nation mitten im Wahlkampf: Ein bewaffneter Mann hatte am Donnerstag Polizisten auf den Champs-Élysées attackiert. Ein Polizist starb, zwei weitere wurden schwer verletzt. Es dauerte nicht lange, bis der IS die Tat für sich reklamierte. Doch viele Menschen reagieren mit Liebe statt Gewalt.

"Das ist der Abend, um zu zeigen, wie schön Frankreich ist", schrieb ein Mann auf Twitter. Unter dem Hashtag #BellesChoses zeigen sich die Nutzer solidarisch miteinander und mit ihrem Land, machen sich gegenseitig Mut und feiern die Schönheit Frankreichs.

Neben Eindrücken von vergangenen Urlaubsreisen ...

#corsica #corse #topofcorsica #islands #beautiful #landscape #amazing #belleschoses #sea #capurossu #lifestyle #liberty

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Paris, Nice, encore Paris... un peu de douceur aujourd'hui #BellesChoses

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... und kleinen Alltagsfreuden ...

... finden sich zahlreiche Fotos, die Paris in seiner ganzen Pracht zeigen.

Das Leben ist schön.


4 Kommentare

  1.   marign

    Mir fällt immer wieder auf, dass in den eher linken Blättern es nach Anschlägen immer sprüht von „Liebesbotschaften“ und „denkt dran, das Leben ist schön Aussagen“.
    Ist es zu langweilig über die Opfer zu berichten oder wie man es schafft, wieder für mehr Sicherheit zu sorgen. Ich sag vorsichtig nur „mehr“, ich sage schon gar nicht „Sicherheit“….oder passt es einfach nicht in das Weltbild unsere engagierten Journalisten?

  2.   Atan Shubashi

    „Der Angriff trifft die französische Nation mitten im Wahlkampf: Ein bewaffneter Mann hatte am Donnerstag Polizisten auf den Champs-Élysées attackiert.“

    Hmm, die Ethnie und/oder Herkunft des Mannes wird im Artikel nicht erwaehnt, man haelt sich an den Pressekodex. Warum hat man das eigentlich beim dem deutsch-russischen BVB-Bomber nicht gemacht?

  3.   mineyanoor

    Mich verstören die Reaktionen der Freunde der Liebe. Ok, wenn es instinktiv aus jemandem heraussprudelt, bitte. Aber für mich fühlt es sich an wie ein Schleier, der über Probleme gelegt werden soll. Trügerisch. Sollen wir als soziale Gemeinschaft die Opfer nicht betrauern? Sollen wir die Situation nicht verbessern? Uns wehren? Sind das nicht die rationalen und notwendigen Dinge, die angepackt werden müssen? Dieser Trend zum Übertünchen verursacht in mir das ungute Gefühl, dass sich eine dekadente Gesellschaft beginnt aufzulösen, weil der Kampf gegen Gefahren scheinbar keine Option mehr darstellt. Weil es dir Gesellschaft offenbar nicht wert ist. Als Gnu entspannt weiter grasen, wenn die Löwen einen Artgenossen erwischt haben und fürs erste satt sind.

  4.   loudandclear

    Wer hat sich eigentlich nicht bei so viel Terrornachrichten alle Tage (weltweit) und ggf. tatsächlichen Terroranschlägen in der eigenen Stadt (Paris) z. B. die Lieblingstasse genommen, um sich auf irgendetwas Beruhigendes und Besänftigendes abzustützen, um die eigenen Bestürzung und die Ohnmachtsgefühle in den Griff zu kriegen. Schönheit tröstet. Demonstrationen und Widerstände hat es in Frankreich weiß Gott mehr gegeben als in Deutschland (Weihnachtsmarktattacke). Ich finde es daher absurd, den Freunden der Liebe moralischen Defätismus vorzuwerfen.