Adrian Pohr

Welche Art von Mutter hätten Sie gern?

Sie füttern uns, sie drücken uns, geben uns einen Kuss auf die Stirn, im richtigen Moment einen Eimer oder Eis aus dem Kühlschrank. Manche schaukeln uns auch auf ihrem Rüssel. Sie kämpfen für uns, sie leiden mit uns, sie sind immer für uns da, bis zum Ende. Das ist das Mutterbild wie es Hollywood prägt, wie dieser Zusammenschnitt bekannter Filmmütter zeigt.

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Adrian Pohr

Übereifrige Roboter

 

Den Müll schleudern sie über die Straße, das Ketchup schießen sie über den Teller statt auf die Wurst, die Tür wird nicht geöffnet, sondern durchbrochen: Diese Roboter wirken in ihrer Beharrlichkeit, ihren Job schlecht auszuführen, übermotiviert. Und noch nicht ganz fertig programmiert.

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein "Pleiten, Pech und Pannen" mit Robotern, zeigt doch mehr: Roboter können zwar per Anhalter Auto fahren, als menschliche Klone unterwegs sein und sich gegenseitig verkaufen, aber wer Angst vor maschinengelenkter Matrix oder dem Reich der Terminator hat, sei beruhigt. Es wird noch etwas dauern, bis die Technik so weit ist.

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Adrian Pohr

Live aus dem Kochtopf

Eine GoPro hat ein Ei beim Pochieren gefilmt – im Kochtopf

Dank kleiner Kameras wie der GoPro kennen wir nun ungewöhnlichste Perspektiven: die Welt aus den Augen von zahllosen Extremsportlern, von Kaffeetassen oder Posaunen, sogar von Geschirr in Spülmaschinen uvm. Aber nun endlich, darauf hat die Welt gewartet, können wir ein Ei beim Eintauchen ins kochende Wasser beobachten. Beim Pochieren des Eies sehen wir, wie das Eiweiß aus durchsichtigem Zustand langsam weiß wird und sich fester um das Eigelb legt.

Ein Wunder, dass die Kamera dabei nicht zerstört wurde, sondern die Kocheinlage tatsächlich (trotz nachträglicher kurzer Betriebsstörung) überlebte und das Gefilmte gesichert werden konnte.

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Adrian Pohr

Wie ein 3D-Projektor einen Wald verzaubert

Ein Wald wie im Märchen, entstanden aus dem Projektor. In wochenlanger Arbeit haben der Fotograf Tarek Mawad und der Animator Friedrich van Schoor 3D-Projektionen auf Käfer, Rinden und Steine geworfen, um daraus dann diesen verzaubernden Clip zu bauen. Ginge das auch an anderen magischen Orten? Unser Lieblingsvorschlag: leuchtende Dinosaurieraugen und blinkende Schwanenboote im Spreepark im Plänterwald!

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Adrian Pohr

Migrationsbewegungen seit Jahrhunderten

Ob für Flüchtlinge aus Kriegsgebieten oder für Menschen aus dem Süden und Osten Europas auf der Suche nach Arbeit, für viele ist Deutschland Europas beliebteste Adresse. Die Migrationsbewegungen innerhalb Europas haben sich in den vergangenen Jahren stark verschoben.

Eindrucksvoller als diese kurzfristige Statistik ist die Betrachtung über die Jahrhunderte hinweg. Wie verliefen die Migrationsbewegungen vom Römischen Reich hin zu einem demokratischen Europa, wie innerhalb der Besiedlung Amerikas?

Dies hat Maximilian Schich veranschaulicht, deutscher Kunsthistoriker an der Universität von Texas in Dallas, indem er eine frei verfügbare Datenbasis mit den Geburts- und Todesorten von 120.000 bekannten Personen der Zeitgeschichte untersucht hat.

Sie umfasst einen großen Zeitraum: Von Solon, dem griechischem Staatsmann und Dichter, der im Jahre 637 vor Christus in Athen geboren und 557 vor Christus in Zypern starb, bis hin zu Jett Travolta, Sohn des Schauspielers John Travolta, der 1992 in Los Angeles geboren wurde und im Jahr 2009 auf den Bahamas starb.

In der Visualisierung werden die Geburtsorte blau, die Orte, an denen die Persönlichkeiten starben rot markiert und die Wanderungsbewegungen mit Bogen visualisiert. Detailliert lässt sich so die Kulturgeschichte nacherzählen: Wie etwa Paris im 18. Jahrhundert Rom als kulturelles Zentrum ablöste, später die meisten Menschen nach New York und dann Los Angeles migrierten. Und wie sich Florida im Laufe der letzten Jahrzehnte als Altersresidenz etablierte.

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Adrian Pohr

Essbare Pilze aus Plastik

Fünf Billionen Plastikteile schwimmen auf unseren Weltmeeren herum, 270.000 Tonnen. Was damit tun, wenn wir keine neuen Kontinente aus Plastiktüten errichten wollen? Ein Ansatz könnte der Verzehr sein. Die Künstlerinnen Katharina Unger und Julia Kaisinger haben sich mit Forschern der Universität Utrecht zusammengetan, um zu testen, unter welchen Bedingungen aus Plastik Nahrung entwickelt werden könnte.

Das Fungi Mutarium ist ein Minilabor, in dem sich zwei essbare Pilzarten über Bioplastik hermachen. Tests mit Polyethylen, aus dem Plastiktüten gemacht werden, werden zusätzlich (bislang ergebnisoffen) durchgeführt. Durch vorherige UV-Behandlung wird das Plastik desinfiziert und zersetzt sich leichter, Pilzsprossen in einer zuckerhaltigen Flüssigkeit werden hinzugegeben und nach ein paar Wochen sind die Pilze reif.

Der Geschmack soll relativ neutral sein, aber wofür gibt es schließlich Chili-Öl: Nimmt man beispielsweise 150 Gramm Pilze für die Pizza, kommt man auf gut 1,8 Milliarden Pizza Funghi, mein persönliches Lieblingsessen. Das war es dann schon mit den Neujahrsvorsätzen, guten Appetit!

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Adrian Pohr

Virtuelles Make-up

Wollen Sie aussehen wie ein Android? Oder wie eine Japanerin? Ein Team von Künstlern und Computergrafikdesignern hat es möglich gemacht, diesen Wunsch in Sekundenschnelle zu verwirklichen: Sie haben ein Gesichts-Mapping entwickelt. Dieses System kann einem Model unterschiedliche Make-up-Stile aufsetzen – inklusive fortschrittlicher Gesichtserkennung. So können ganze Bilder auf das Gesicht eines Benutzers projiziert werden – in Echtzeit. Wem das zu digital ist: Die japanische Künstlerin Hikaru Cho erzeugt einen ähnlichen Effekt ganz analog mit ihrer Körpermalerei.

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Adrian Pohr

Der ausgedruckte US-Präsident

Nicht nur Waffen, Ersatzteile im Flugzeugbau und Ersatzzähne kann man mit 3D-Druckern schnell nachbilden, sondern auch leibhaftige US-Präsidenten. Zumindest eine Büste wurde von Barack Obama mit 3D-Druck erstellt. Klar, dass er mit gutem Beispiel vorangehen muss, hat er selbst das Verfahren als mögliche Revolution in der Produktion bezeichnet.

Selbst von Abraham Lincoln existiert ein 3D-Modell, das aus dem Einscannen seiner Gipsmaske konstruiert wurde. Doch heutzutage ist die eigene plastische Ewigkeit für die Nachwelt deutlich bequemer zu erreichen als eine Viertelstunde lang zu warten, bis der Gips im Gesicht hart wird. Der Präsident setzte sich vor eine mobile Lichtbühne samt 14 eingebauter Kameras und zeigte sein Präsidentenlächeln – fertig.

Wie genau die Technik dahinter funktioniert, erklären die Mitarbeiter des Smithsonian Institute im Video. Zunächst sollen die Obama-Büsten aus dem Drucker in eine Ausstellung kommen, doch der Weg in die Touristenshops wäre mit der Vorlage auch kein Problem …