Das 16. Album von Bad Religion ist druckbetankt mit allem, was den Punkrock antreibt. Nur leider klingt es knochentrocken und etwas zu glatt produziert.

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Punk ist nicht tot. Er riecht inzwischen sogar ganz gut, meistens nach teurem Parfum. Weiter…
Der Kammerpop von Grizzly Bear meditiert zwischen Folk, Jazz und Pop. Die Band aus Brooklyn zeigt, wie man im allerbesten Sinn das Bestehende kuratieren kann.

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In dieser Platte kann man sich häuslich einrichten. Es gibt Ecken, in denen man schlafen möchte, und Fenster, die sich ins Weite öffnen. Stundenlang kann man bei einem einzigen Song verweilen oder von Raum zu Raum schlendern, wie in einem guten Museum. Weiter…
Schlaue Popmusik und dabei unverschämt unterhaltsam: Django Django aus Schottland überzeugen mit ihrem raffinierten Debüt. Schon jetzt das beste Album des Jahres, meint Arno Frank.

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Theoretisch? Es kann, wer will, schon nach wenigen Takten die ersten Anspielungen ausmachen. Der Harmoniegesang der späten Beach Boys als luftig-helle Dachkonstruktion dieser Musik. Ihr Fundament, eine obskure Schichtung unterschiedlichster Einflüsse. Weiter…
Die Popstile kommen und gehen, aber Paul Weller bleibt. Mit dem neuen Album “Sonik Kicks” bricht Daddy Britrock auf in seinen dritten Frühling.

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Eigentlich müsste Paul Weller eine tragische Figur sein. Vor vier Jahrzehnten, als er mit The Jam das Erbe verfetteter Vorbilder auf ihren harten Kern reduzierte, war er Punk. Aber Punk riecht inzwischen wirklich nicht mehr gut. Weiter…
Eleganter Pop, Poesie und Bedeutung kommen zusammen: Auf seinem fünften Album singt PeterLicht über das Unbehagen in der Postmoderne und die Preisgabe des Privaten.

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Es gibt im Pop Sätze, die wie gute Melodien in entlegenen Hirnregionen gespeichert werden und uns zur rechten Zeit wieder in den Sinn kommen. Weiter…
Jeff Tweedy und seine Band Wilco legen ein neues Album vor. “The Whole Love” zeigt, wo ihr Folkrock seine Wurzeln hat und wohin er unterwegs ist.

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Wer bei Country abwinkt, sollte bei Wilco hinhören. Spätestens seit 2002. Damals erwartete die Plattenfirma wieder einmal rustikal eingefärbten Indie-Rock. Weiter…
Ehrgeizig und doch allzu vertraut: Das neue Album der Strokes soll Weiterentwicklung signalisieren, bedeutet aber Stagnation auf höherem Niveau.

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Songwriter trifft Schriftsteller: Auf “Lonely Avenue” machen Ben Folds und Nick Hornby gemeinsame Sache. Leider löschen sich ihre Talente gegenseitig aus.

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Das neue Album von Wir Sind Helden ist ein Meisterwerk. Judith Holofernes und ihre Herren verzichten auf Parolen und legen eine abgeklärte Reife an den Tag.

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Konstantin Gropper alias Get Well Soon galt als große deutsche Pophoffnung. Leider klingt sein zweites Album “Vexations” allzu überfrachtet.

Konstantin Gropper ist Get Well Soon (© Jens Oellermann)
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