Rammstein, Deutschlands international erfolgreichste Band, hat ihr Schaffen kompiliert. Made in Germany 1995-2011 ist das Zeugnis eines Missverständnisses.
Sie springt einfach nicht mehr an: die Empörungsmaschine der Hochkulturverwaltung. Da kann man machen, was man will, kann polarisieren, dass die Zeichen rauchen, provozieren, bis das kollektive Gewissen kocht, auf die Symbolismuskacke hauen, solange Thors Hammer glüht. [weiter...]
Die Auflösung von Oasis hat Noel Gallagher hörbar gut getan. Sein gelungenes Solo-Debüt stillt eine diffuse Sehnsucht nach Vertrautheit im unüberschaubar gewordenen Pop.
Wäre Noel Gallagher nicht Musiker geworden, hätte er womöglich auch eine Laufbahn als Beamter einschlagen können, vorzugsweise in der Abteilung Denkmalschutz. [weiter...]
Wer bei Country abwinkt, sollte bei Wilco hinhören. Spätestens seit 2002. Damals erwartete die Plattenfirma wieder einmal rustikal eingefärbten Indie-Rock. [weiter...]
Am 24. September 1991 erschien das Album “Nevermind” von Nirvana. Das Cover war ein Skandal: Es zeigte ein nacktes Baby, dessen Geschlechtsteil deutlich zu erkennen war.
Im Jahr 1974 brachte die Firma Honda ein Motorrad namens Gold Wing auf den Markt, das zu einem Verkaufsschlager wurde und bis heute immer weiter entwickelt und hergestellt wird. 37 Jahre später bringt die Band Blitzen Trapper eine Schallplatte namens American Goldwing heraus [weiter...]
Das Dance-Punk-Trio The Rapture ist immer nur so gut wie ihr Produzent. Das neue Album “In The Grace Of Your Love” weckt leider gehörige Zweifel am Knöpfchendreher Philippe Zdar.
Manchmal funktioniert es in einer Beziehung einfach nicht mehr. Man hat sich in verschiedene Richtungen entwickelt und kann den anderen partout nicht mehr ausstehen. [weiter...]
Ach, wie süß! The Kooks sind noch immer die naiven, lockenköpfigen Indiejungs. Ihr drittes Album “Junk Of The Heart” ist zeitlos in seiner beglückenden Eingängigkeit.
Große Klappe, so geht’s schon mal los. I’ll make you happy, versichert der Sänger dem Zuhörer gleich im ersten Refrain und dann auch noch mehrmals. Damit eröffnet Luke Pritchard Junk Of The Heart, das neue Album seiner Band The Kooks. [weiter...]
War ‘ne klasse Fete: Ein Kumpel von einem Kumpel hatte beim zweiten Versuch endlich das Abi geschafft. Aus dicken Boxen wummerten die Red Hot Chili Peppers über den Schulhof, auf dem wir schon ab mittags soffen. Hinterher saßen wir bis zum Morgen im Park und versuchten, unseren billigen Nylonsaitenklampfen ein halbwegs erkennbares Under The Bridge zu entlocken. [weiter...]
Der Pavement-Chef auf der blauen Bank: Wir konnten Stephen Malkmus überreden, für den ZEIT ONLINE Rekorder inmitten eines Berliner Stadtgärtchens zu spielen.
Die Dreharbeiten mit Stephen Malkmus versperrten einem halben Dutzend junger Mütter den Gehweg. Hier geht’s zum Artikel.