Das Musik-Blog zwischen Disko und Diskurs

Tonträger: Das Musikblog auf ZEIT ONLINE

 
Autoren von ZEIT ONLINE wollen an dieser Stelle mehrmals in der Woche Hinweise geben: Was gibt es an frischen, interessanten Alben, welche Werke wecken Skepsis, und was an Altem lohnt neues Hinhören? Wir wollen unsere Ohren in alle Richtungen öffnen, Argumente liefern, Empfehlungen aussprechen und Einwände formulieren. Mögen Sie Anregungen gewinnen und beim Lesen etwas von der Freude spüren, die wir beim Schreiben haben.

Betreut wird dieses Blog von unserer Musikredakteurin Rabea Weihser. Sie ergänzt die Rezensionen der eingeladenen Autoren gelegentlich um Fundstücke aus dem Netz und Interessantes aus der Musikpresse. Die Songs der vorgestellten Alben finden Sie auch in einer Playlist auf Spotify.

Die Auswahl und Bewertung der Themen geschieht allein durch die Redaktion. Plattenfirmen haben darauf keinen Einfluss – ein Hinweis, der angesichts der Situation im Musikjournalismus notwendig erscheint.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    [...] ob die Deffinition von “Cool sein” von der Jungend kommt oder von außen diktiert wird so wie wir das inzwischen haben. > > Sehe ich anders. ABBA hat auch nur den Zeitgeist bedient und [...]

  2. 2.

    Selbstbesinnung auf mehr deutschsprachige Musik

    Seit vielen Jahren verfolge ich das immense Überhandnehmen des Englischen in unserer Sprache und Musik. Was die deutsche Sprache betrifft, scheinen Dämme zu brechen . Das ist ein Thema für sich, darauf soll hier nicht eingegangen werden. Mir macht auch das scheinbar selbstverständliche und unkritische Übernehmen englischsprachiger Musik in der gekannten Häufigkeit in deutschen Radiosendern Sorge. Ich denke da besonders an den Sender Bayern 1, den ich meist höre. Er gehört zu den so genannten “Familiensendern”, also Radiokanälen, die nicht nur von Jugendlichen gehört werden, sondern eher von einem Durchschnitt der Bevölkerung, besonders auch Älteren wie mir.

    Nun habe ich überhaupt nichts gegen die englische Sprache an sich. Ich finde es aber beschämend, dass viel zu viele unserer Landsleute es kritiklos hinnehmen, sich englisches Liedgut von den Sendern den ganzen Tag über aufdrängen zu lassen. Freilich ist der Bedarf an Musikstücken groß, wenn Tag und Nacht gesendet wird, also ist Abwechslung angesagt. Dazu sollte man aber auch das Repertoire der deutschen Unterhaltungsmusik einbeziehen. Dies wird von Bayern 1 aber viel zu wenig gemacht. Das Grundprogramm besteht aus der Musik amerikanischer Konzerne, vielfach auch der 50er und 60er Jahre. Wie gesagt, aus Amerika, nicht so sehr aus England, also für europäische Ohren nicht immer zumutbar. Große Teile der deutschen Unterhalungsmusik werden nie gespielt. Wenn welche gesendet werden, sind es deshalb immmer wieder gleichen.

    Ich habe den Bayerischen Rundfunk, bzw. Bayern 1 schon öfter darauf hingewiesen. Auf eine – wirklich erkennbare – Reaktion darauf warte ich noch. Zum 60jährigen Bestehen von Bayern 1 habe ich meine “Gratulation” und Glückwünsche geschickt, dabei aber meine Kritik einfließen lassen. Ich glaube, das wäre auch für die Blogteilnehmer von Interesse. Ich versuche deshalb meinen Brief anzufügen.

    Leider hat’s mit der Ladung nicht geklappt. Ich werde es ein andermal versuchen.

    • 25. Oktober 2009 um 16:49 Uhr
    • germi
  3. 3.

    @germi

    “Freilich ist der Bedarf an Musikstücken groß, wenn Tag und Nacht gesendet wird, also ist Abwechslung angesagt.”

    Ja, da liegt für mich der Hund begraben. Deutsche Texte und deutsche Interpreten gibt es sehr wohl im Radio (wobei man das Radio nicht mehr so extrem als Richtwert verstehen muss wie noch vor 20 Jahren), aber die Abwechslung fehlt.

    Es werden iemmr die gleichen Musiker gespielt, meist sogar immer die gleichen Lieder. Welche das sind ist natürlich vom Sender und der Sendung abhängig, aber im Tagesprogramm immer wieder Maffay oder immer wieder Springsteen (usw. usw.) zu hören ist einfach langweilig. 80% der Hörer ist es egal, die achten nich so darauf, freuen sich über den ein oder anderen Interpreten, achten aber weniger auf die heavy rotation. Aber (ich schätze mal) 10 bis 20 % der Hörer merken schon wenn bestimmte Interpreten viel mehr gespielt werden als andere. Besonders wenn es immer das gleiche Lied ist. Wo eine breitere Auswahl also der Mehrheit nicht weh tut, würde diese der Minderheit, die noch richtig hin hört, eine riesen Freude machen.

    Ob es dann deutsch oder englisch ist…. Geschmackssache und abhängig vom Sender.

    • 13. Juni 2011 um 21:05 Uhr
    • anon
  4. 4.

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  5. 5.

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  6. 6.

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  7. 7.

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  8. 8.

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  9. Kommentar zum Thema

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