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	<title>Tonträger</title>
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	<description>Platten zum Hinhören</description>
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		<title>Alice in Dänemark</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 15:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kühnemund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[

Es bimmelt, flüstert, jubiliert: In Kopenhagen erfindet die Band Efterklang ein Wunderland der jauchzenden Popmusik.
Efterklang sind eine erstaunliche Band. Sie kommen aus Kopenhagen und spielen eine Musik, die als sinfonischer Indierock durchgehen mag. Seit 2004 haben sie bislang drei Alben mit behutsamen Liedern aufgenommen –  angereichert jeweils um elektronische Dribbeleien einerseits und Unmassen klassischen [...]]]></description>
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<p><strong>Es bimmelt, flüstert, jubiliert: In Kopenhagen erfindet die Band Efterklang ein Wunderland der jauchzenden Popmusik.</strong></p>
<div id="attachment_4984" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/efterklang540.jpg"><img src="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/efterklang540.jpg" alt="" title="efterklang540" width="500" height="281" class="size-full wp-image-4984" /></a><p class="wp-caption-text">© Nikolaj Holm Moller</p></div>
<p>Efterklang sind eine erstaunliche Band. Sie kommen aus Kopenhagen und spielen eine Musik, die als sinfonischer Indierock durchgehen mag. Seit 2004 haben sie bislang drei Alben mit behutsamen Liedern aufgenommen –  angereichert jeweils um elektronische Dribbeleien einerseits und Unmassen klassischen Instrumentariums andererseits. Mit jedem Album verschoben sich die Mischverhältnisse, auf ihrer neuen Platte <em>Magic Chairs</em> ist das deutlicher als zuvor.</p>
<div class="zol_video aud_narrow aud945448403117"></div>
<p>Seit jeher vermittelt ihre Musik eine widersprüchliche Gleichzeitigkeit: Tickernde Miniaturen sind die Ausgangspunkte großer Gesten. Im Behutsamen schwingt die Ungeduld, das Langsame untermalt eine ungeheure Hektik. Ihr Klang ist voll, voller wäre unerträglich, er ist getragen und harmonisch. Und doch ist da auch immer dieses beunruhigende Kratzen und Schaben. Das eine ohne das andere wäre wohl öd. Efterklangs Musik ist aufwühlend, sie lässt einen nie in Ruhe. Wer sie nebenbei laufen lässt, wird wahnsinnig.</p>
<p><em><a href="http://www.zeit.de/2010/10/Kino-Alice-im-Wunderland">Alice im Wunderland</a></em> kommt einem in den Sinn bei dieser Musik, die so spröde und doch so reich ist. Die ersten Jahre um das Album <em>Tripper</em> glichen Alices Jagd nach dem weißen Kaninchen. Da klang die Neugier neben einem flirrenden Pulsschlag. Verhalten tasteten sie sich voran, als wollten sie ja keinen Fehltritt begehen.</p>
<p>Vor vier Jahren dann schlüpften Efterklang mit <em>Parades</em> in den Kaninchenbau und durchlebten ein traumähnliches Abenteuer. Um sie herum jubilierte und bimmelte es euphorisch. Mehr als dreißig Menschen und Instrumente erschallten, trieben sie an Alices Seite durch ein Wunderland aus absurden Brüchen, vollen Chören und geflüsterten Melodien. Mal tanzten sie auf dem Jahrmarkt, dann wieder starrten sie mit offenen Mündern auf die Bühne eines Opernhauses. Hier elektronische Miniaturen, dort Klarinettensoli, dazwischen Grinsekatzen, zeitlose Teegesellschaften und Tränenmeere. &#8220;Tsunami aus Klang&#8221; nannte das jemand damals, man konnte sich aber auch wirklich überrollt fühlen.</p>
<p>Der Höhepunkt der Reise war <em>Performing Parades,</em> die Aufführung des Albums mitsamt des Dänischen Kammerorchesters auf einer Bühne in Kopenhagen. Von hier aus konnten sie sich nur im Wunderland verirren – oder den Kopf aus dem Bau stecken, um Luft zu holen.</p>
<p>Und sie holen Luft, ein Glück. Es scheint, Efterklang seien nun unter dem Baum aufgewacht, an dem sie das Kaninchen einst erspähten. War das alles Traum? Die Eindrücke sind noch frisch, von der Realität nicht zu unterscheiden. <em>Magic Chairs</em> klingt wie die Sammlung der langsam verblassenden Erinnerungen an das Absurde, wie der gefasste Widerhall, der <em>Efterklang</em> des Abenteuers.  So wie der Klang der Beach Boys immer nur die Erinnerung an den Strand und die Wellen war. </p>
<p><em>Magic Chairs</em> vibriert noch ganz wunderländisch, doch es ist von dieser Welt. Das Ausmaß des überkandidelten klassischen Gefiedels hat sich mindestens halbiert, straffer nun erklingen Streicher, Bläser und Klavier. Die Band ist rhythmisch fokussierter, die Stimme des Sängers Caspar Clausen ist vernehmbar und führt die Melodien an. Die Lieder fließen nicht mehr in einen dichten Nebel zusammen, nein, da sind nun zehn richtig feine Poplieder. </p>
<p>Diese jauchzenden Melodien werden manchen Vergleich mit <a href="http://www.zeit.de/2008/25/D-Aufmacher">Coldplay</a> herausfordern. Und in der Tat, wenn Caspar Clausen etwa in <em>Alike</em> ein kopfstimmiges <em>Uuhhhuuuhhhuuu</em> anstimmt, dann ist Chris Martin nicht fern. Ansonsten ist der Vergleich ungerecht, denn Efterklang komponieren nicht auf die emotionalisierenden Effekte hin. Wunderbar aufwühlende Lieder wie <em>Modern Drift</em> und <em>I Was Playing Drums</em> sind vom Stadionrock Coldplays mindestens soweit entfernt wie Kopenhagen von Wembley.</p>
<p><em>&#8220;Magic Chairs&#8221; von <a href="http://www.efterklang.net/">Efterklang</a> ist auf CD und LP bei <a href="http://4ad.com/">4ad</a>/Beggars Group erschienen.</em></p>
<p><em>Efterklang nahmen für ihre neue Plattenfirma 4ad eine Session mit vier Liedern von &#8220;Magic Chairs&#8221; auf. <a href="http://4ad.com/sessions/002/">Hier kann man sie ansehen</a>. Da lernt man auch, wie der Bandname auf Dänisch auszusprechen ist.</em></p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/bb2b2349c22f4c659109abf09cc4dcf4" width="1" height="1" alt=""></p>

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		<title>Ruhm im Duo</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Kortmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[

Wieder eine neue Supergruppe: DJ Danger Mouse und James Mercer von The Shins nennen sich Broken Bells und mischen elektronische Effekte und Indiepop unerhört stilsicher.

Und wieder haben sich zwei Koryphäen zusammengetan: Sie nennen sich Broken Bells. Die fusionierte Supergroup ist im Independent-Pop zurzeit der große Aufmerksamkeitserreger. Zum einen lassen möglichst überraschende Joint Ventures das Publikum [...]]]></description>
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<p><strong>Wieder eine neue Supergruppe: DJ Danger Mouse und James Mercer von The Shins nennen sich Broken Bells und mischen elektronische Effekte und Indiepop unerhört stilsicher.</strong></p>
<p><div id="attachment_4970" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/broken-bells.jpg"><img src="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/broken-bells.jpg" alt="" title="broken-bells" width="500" height="281" class="size-full wp-image-4970" /></a><p class="wp-caption-text">© Sony Music </p></div><span id="more-4963"></span></p>
<p>Und wieder haben sich zwei Koryphäen zusammengetan: Sie nennen sich Broken Bells. Die fusionierte Supergroup ist im Independent-Pop zurzeit der große Aufmerksamkeitserreger. Zum einen lassen möglichst überraschende Joint Ventures das Publikum staunen und mehren so per se den Ruhm der Beteiligten. Zum anderen sind diese Paarungsspiele eine Suchbewegung innerhalb der Popmusik: Auch wenn man nicht zwangsläufig sofort das nächste große Ding hervorbringt, so entdeckt man vielleicht eine Konstellation, die einfach verdammt gut klingt. </p>
<div class="zol_video aud_narrow aud493610476031"></div>
<p>Nach den Bandprojekten <a href="http://www.thedeadweather.com/">The Dead Weather</a> oder <a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/2009/11/25/them-crooked-vultures_4144">Them Crooked Vultures</a>, in denen bereits zu Ruhm gekommene Musiker in neuer Konstellation Alben aufnahmen, versuchen es nun James Mercer von der Band <a href="http://www.theshins.com/">The Shins</a> und der auch als <a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/2010/03/07/danger-mouse_4892">Danger Mouse</a> bekannte Hip-Hop-Produzent <a href="http://www.zeit.de/online/2008/31/interview-dj-danger-mouse">Brian Burton</a> miteinander.</p>
<p>Auf der Suche nach musikalischem Fortschritt ist den beiden US-Amerikanern auf Anhieb ein sehr heutiges und zugleich ganz und gar altmodisches Album gelungen, das eine orchestrale, kammermusikalische Strenge hat. Kein Misston stört die Beach-Boys-artige Harmonie. Danger Mouse, der auf seinem <em><a href="http://www.zeit.de/online/2006/02/dangerdoom">Grey Album</a></em> die Beatles in einem unautorisierten Remix auf den Rapper Jay-Z prallen ließ, hat mit dem in Honolulu geborenen James Mercer ein geistesverwandtes Sprachrohr gefunden, das auch epigonalen Kompositionsideen eine eigene Stimme gibt. </p>
<p>Die Songs der Broken Bells will man sofort ein zweites Mal hören, weil man stellenweise kaum glaubt, was einem beim ersten Mal zu Ohren kam. Ein Höhepunkt ist <em>The Mongrel Heart</em>, das Burton und Mercer vom unterkühlten, leicht elektroverknarzten New-Wave-Stück in eine pathetische Western-Hymne à la <a href="http://www.zeit.de/2007/09/Morricone">Ennio Morricone</a> und wieder zurück verwandeln.</p>
<p>Schwer zu sagen, wer in dieser Paarung mehr vom anderen profitiert. James Mercer, dessen Band The Shins für leichtfüßigen Qualitätspop bekannt ist, wird bei den Broken Bells jedenfalls auf tiefere und düsterere Pfade gelockt. Und Danger Mouse, der nicht nur am Schlagzeug, sondern auch bei elektronischen Soundeffekten versiert ist, sorgt für besonderen Mehrwert: Eine Ballade wie <em>The High Road</em> beruhigt den Hörer durch ihre Melancholie und vitalisiert ihn zugleich durch ihre Beats. </p>
<p>Mit der Verdrängung der virtuosen Sologitarristen und ihrer prägenden Riffs in der Independent-Musik ist die souveräne Beherrschung elektronisch-synthetischer Sounds in den Vordergrund gerückt: Gitarren nach hinten, Platz für die Computer und Keyboards! Die Broken Bells führen das meisterhaft vor. Wie sich diese Synthierockmoderne bei den Broken Bells mit traditionellen Elementen, den langen Amplituden der seufzenden Orgel, den Bläsern, Streichern und dem chorischen Hintergrundgesang verzahnt, das hat man derart elegant und stilsicher selten gehört. So sind die sparsam eingesetzten Elektrosounds niemals Schnörkel um der Schnörkel willen, sondern werden an Stellen platziert, an denen sie tatsächlich etwas erzählen.</p>
<p>Kommt das traurig-dumpfe Klingeln im Refrain von <em>Citizen</em> vielleicht von den zerbrochenen Glocken, die der Band ihren Namen geben? Solch rätselhaft Neues entsteht, weil Brian Burton und James Mercer ihre musikalischen Ideen auf den Tisch legen, ohne sich gegenseitig übertrumpfen zu wollen. Vielleicht mussten sich diese beiden erst finden, um ihr ganz eigenes Ding zu machen. </p>
<p><em>&#8220;Broken Bells&#8221; von <a href="http://www.brokenbells.com/">Broken Bells</a> ist als CD, LP und Download erschienen bei AR-Express/Sony.</em></p>
<p><em>Dieser Text wurde veröffentlicht in der ZEIT Nr. 11/2010.</em></p>

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		<title>Wir werden Rockstars sein!</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Schönebäumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alte Platten neu gehört (Liste)]]></category>
		<category><![CDATA[Metal]]></category>

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		<description><![CDATA[

Über die Jahre (60): In den Achtzigern waren Anvil so berühmt wie Metallica, Slayer oder die Scorpions. Ein herzergreifender Kinofilm erzählt von ihrem Niedergang und dem letzten Aufbäumen der Rockveteranen.

Irgendwas muss furchtbar schief gelaufen sein. Da steht Steve &#8220;Lips&#8221; Kudlow mit seiner Band Anvil auf einer riesigen Bühne in Japan und bearbeitet seine Gitarre mit [...]]]></description>
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<p><strong><a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/category/alte-platten-neu-gehort-liste">Über die Jahre (60)</a>: In den Achtzigern waren Anvil so berühmt wie Metallica, Slayer oder die Scorpions. Ein herzergreifender Kinofilm erzählt von ihrem Niedergang und dem letzten Aufbäumen der Rockveteranen.</strong></p>
<p><div id="attachment_4936" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/anvil540.jpg"><img src="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/anvil540.jpg" alt="" title="anvil540" width="500" height="281" class="size-full wp-image-4936" /></a><p class="wp-caption-text">Früher rockte sie Stadien, heute kleinste Kaschemmen: die kanadische Band Anvil (© Sean Gallup/Getty Images)</p></div><span id="more-4935"></span></p>
<p>Irgendwas muss furchtbar schief gelaufen sein. Da steht Steve &#8220;Lips&#8221; Kudlow mit seiner Band Anvil auf einer riesigen Bühne in Japan und bearbeitet seine Gitarre mit einem Dildo. Hinter ihm drischt sein alter Freund Robb Reiner auf das Schlagzeug. Die Menge rast. Es ist 1982. Anvil haben soeben ihr Album <em>Metal on Metal</em> veröffentlicht. Es ist die ultimative Heavy-Metal-Platte. Sie klingt laut, prollig und herrlich überdreht; die Akkorde und Themengebiete sind übersichtlich strukturiert. &#8220;<em>Metal on Metal / It’s what I crave / The louder the better / I’ll turn in my grave.</em>&#8221; Wer will da widersprechen? </p>
<p>Von zeitraubenden Gitarrensoli und sonstigem Firlefanz keine Spur: Anvil knallen wie ein Sixpack an einem heißen Sonntagmorgen. Die Platte wird ein Erfolg. Anvil gehören zu den Vorreitern des Thrash Metal. Die Band steht mit den Scorpions, Bon Jovi und Whitesnake auf der Bühne. Diese Bands sollen bald Millionen Platten verkaufen und vor tausenden Fans spielen. Außer Anvil. Die &#8220;Big Four&#8221; des Heavy Metal – so werden <a href="http://www.zeit.de/2008/38/Metallica">Metallica</a>, Megadeth, Anthrax und <a href="http://www.zeit.de/2007/40/D-Musikklassiker">Slayer</a> genannt. Anvil sind das fünfte Rad am Wagen. Bald interessiert sich kaum noch jemand für sie. </p>
<div class="zol_video aud_narrow aud974466166009"></div>
<p>Miserable Platten und ein schlechtes Management tun ihr übriges. Während Gruppen wie Whitesnake und Mötley Crüe androgynen Glamour versprühen, erscheinen Lips Kudlows Bühneneskapaden nur noch naiv und provinziell. Kamen diese Typen nicht aus Kanada? Anvil waren gut für einen Lacher gewesen, <em>Metal on Metal</em> zu recht ein Klassiker &#8211; aber zum Überleben reichte das nicht. Tapfer veröffentlicht die Band weiter ein Album nach dem anderen, aber hören wollte die niemand mehr. Irgendwann packt Lips Kudlow seinen Dildo ein und fährt Fertigmahlzeiten aus. Sein alter Kumpel und Schlagzeuger Robb verkriecht sich in seinem Keller, wo er menschenleere Straßen im Edward-Hopper-Stil malt. Hin und wieder rockt man so vor sich hin.</p>
<p><object width="540" height="304"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DT7v2nUcmek&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DT7v2nUcmek&amp;hl=de_DE&#038;vfs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="540" height="304"></embed></object></p>
<p>Für den Filmemacher Sacha Gervasi wäre es ein Leichtes gewesen, Reiner und Kudlow als missverstandene Genies darzustellen. In seinem Dokumentarfilm <em>Anvil! The Story of Anvil</em> zeigt er die beiden Freunde als wurstelnde Dilettanten. Sofort wird klar, warum aus diesen mittlerweile 50-jährigen Herren keine Superstars werden konnten. Kudlow organisiert das Tagesgeschäft mit naivem Optimismus, während Reiner den maulfaulen Stoiker gibt. Man schreit sich an, weint ein bisschen über verlorene Jahre und will es am Ende doch noch ein letztes Mal versuchen. Also raffen sie sich auf zur großen Europa-Tournee. Der Trip wird eine Katastrophe. Anvil spielen in leeren Spelunken und auf zweifelhaften Festivals (Monsters of Transylvania). Da kann man schon mal handgreiflich werden, wenn der Besitzer eines tschechische Rockschuppens nach einem Konzert vor fünf Zuschauern nur in Gulasch bezahlen will. </p>
<p>Diese tragisch-komischen Szenen der Dokumentatione erinnern an die legendäre Rocksatire <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=dTduY_k2aY4">This Is Spinal Tap</a></em>. Doch damit macht man es sich zu einfach. Reiner und Kudlow sind keine Trottel, die den Aufgang zur Bühne nicht finden. Vielmehr sind ihnen sämtliche Bedingungen des Musikgeschäfts fremd, die eine große Karriere möglich gemacht hätten. Das Vokabular und die Gesten der Industrie beherrschen sie nur unzureichend. Kudlow und Reiner sind leichtgläubig, schusselig und vollkommen unmodern. Wenn Lips Kudlow im Jahr 2008 am Empfangsschalter einer sehr großen Plattenfirma eine Kassette (sic!) mit neuen Songs abgibt, kann man das kaum glauben. Er habe ein sehr gutes Gefühl, sagt er. Überhaupt kann man in diesem Film Kudlow und Reiner oft dabei zusehen, wie sie Entscheidungen einfach danach treffen, ob sie sich gut anfühlen. Dass sie dabei meistens falsch liegen, spielt keine Rolle. Was zählt, ist, dass sie immer noch alles selbst entscheiden.</p>
<p>Es ist es übrigens empfehlenswert, die Dokumentation <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=eE4wmmnahnk">Some Kind Of Monster</a></em> (2004) über die Band Metallica direkt nach dem Anvil-Film zu sehen. Wer den emotional labilen Metal-Millionären beim Gesprächskreis zugesehen hat, lernt den hysterischen Optimismus eines Lips Kudlow schnell zu schätzen. &#8220;Wir machen das zusammen, wir packen das. Wir werden Rockstars sein! Das ist ein Traum und ich werde ihn wahr machen!&#8221;, schreit Kudlow in die Kamera. Das klingt wie aus einem schlechten Drehbuch. Aber es ist pure Verzweifelung. </p>
<p>Nur soviel sei verraten: Am Ende geht der Traum irgendwie in Erfüllung. Der asiatische Markt ist gnädig zu alternden Rockstars. </p>
<p><em>&#8220;Metal on Metal&#8221; von <a href="http://www.myspace.com/anvilmetal">Anvil</a> ist bei Attic Records erschienen. Der Dokumentarfilm &#8220;Anvil! The Story of Anvil&#8221; von Sacha Gervasi läuft vom 11. März an in den deutschen Kinos.</em></p>

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		<title>Leistungskurs Berliner Schule</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[

Toni Mahoni bloggt und singt. Mit seinen ironischen Bemerkungen zum Alltag hat er nun schon zwei Alben gefüllt, &#8220;Irgendwat is immer&#8221; heißt sein neustes.

Tachchen. Det is so en Ding mit dem zwoten Album, wa? Machste detselbe wie beim ersten, winkense alle ab und sagen, langweilich. Machste wat neues, isset ooch nicht recht. Wiestet machst, isset [...]]]></description>
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<p><strong>Toni Mahoni bloggt und singt. Mit seinen ironischen Bemerkungen zum Alltag hat er nun schon zwei Alben gefüllt, &#8220;Irgendwat is immer&#8221; heißt sein neustes.</strong></p>
<div id="attachment_4921" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/mahoni-540.jpg"><img src="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/mahoni-540.jpg" alt="" title="mahoni 540" width="500" height="281" class="size-full wp-image-4921" /></a><p class="wp-caption-text">© Andreas Mühe</p></div>
<p><span id="more-4917"></span></p>
<p>Tachchen. Det is so en Ding mit dem zwoten Album, wa? Machste detselbe wie beim ersten, winkense alle ab und sagen, langweilich. Machste wat neues, isset ooch nicht recht. Wiestet machst, isset falsch. Also machstet, wie de willst, wa?</p>
<div class="zol_video aud_narrow aud857999096824"></div>
<p>So ähnlich wird sich das Toni Mahoni wohl gedacht haben. Er schwadronierte in seinem Weblog <a href="http://www.spreeblick.com/">Spreeblick</a> bei Kaffee und Selbstgedrehter vor der heimischen Webcam über Gott, Berlin und den weniger wichtigen Rest der Welt. (Dafür gab&#8217;s sogar einen Grimme Online Award.) Heute macht er das auf <a href="http://www.tonimahoni.com/">seiner eigenen Seite</a> und hat es auf mehr als 200 von den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WL7Jc-5QpUM">Clips</a> gebracht. </p>
<p>Da denkt er etwa laut darüber nach, was Außerirdische von Schwarzfahrern halten würden und davon, dass er dem Kontrolletti für zehn Euro einen unsichtbaren Fahrschein abkauft. Oder darüber, dass die Berliner Bezirke die ganze Welt spiegeln und deshalb ihre Kenntnis ausreicht, um die Welt und damit sich selbst zu erkennen – samt der Entstehung vorausschauenden Denkens am Beispiel nächtlichen Bierdursts.</p>
<p>In seinen kurzen Videopredigten, die immer mit &#8220;Tachchen&#8221; beginnen und mit &#8220;rinnjehaun&#8221; aufhören, griff Mahoni schon zu Spreeblick-Zeiten immer mal zu Akkordeon oder Gitarre und schrammelte ein Lied zwischen Philosophie und Pillepalle, Selbstironie, Satire und ein bisschen Sehnsucht. Die Texte handelten von den letzten Dingen: Kaffee, Bier, Zigaretten und mehr oder weniger funktionierenden Zweierbeziehungen, die Musik war leicht, lustig und sommerlich.</p>
<p>Per Netzgerücht wurde Mahoni berühmt und landete schließlich mit seinen Songs bei Roof Music, wo auch Helge Schneider, Götz Alsmann und Heinz Strunk daheim sind. 2008 entstand mit ein paar Musikerkumpels das Album <em>Allet is eins</em>. Mahoni und Band gingen auf Tour durch Kneipen und Kleinkunstbühnen. </p>
<p>Jetzt ist er wohl gereift, der Toni Mahoni, Jahrgang 1976, aus Köpenick, Ostberlin. Der Nach- ist ein Künstlername, der zur Bühnenpersona passt: ein bisschen kleinbürgerlich, ein bisschen weltfern, ein bisschen gemütlich, ein bisschen kritisch, &#8220;genau der Typ, dem man ehrlich abnimmt, wenn er sich über die banalen Geschichten des Alltags auslässt&#8221;, sagt Mahoni über Mahoni. Große Augen, die die Welt bestaunen, flaumiger Bartwuchs. </p>
<p>Gereift also. Ernster geworden, weniger leicht und locker. Vielleicht kommt&#8217;s vom Schreiben: Mahoni hat ein Buch verfasst, <em>Gebratene Störche</em> heißt es und erscheint zeitgleich mit der neuen CD als Hör- und Papierbuch. Die weibliche Hauptfigur ist Peggy Maschke, eine junge Frau, die nur mit einem Bademantel bekleidet im KaDeWe die Probierhappen besabbert, so als antikapitalistische Kunstaktion. </p>
<p>Das klingt schlimmer, als es ist. Aber enttäuscht wird schon sein, wer von Mahoni einfach nur locker aus dem Ärmel gesungene herrliche Texte hören will wie den des heimlichen Sommerhits 2008, <em>Radler</em>: &#8220;Ja et is wieder Zeit / fürn jezapftet Bier mit Sprite / oder sebstjemixt zu Hause / Flasche Pils und irjendne Brause&#8221;. Jetzt klingt das eher so: &#8220;Hier die toten Fliegen die am Fenster kleben / alle anderen haben mich längst aufgegeben&#8221; (<em>Mond</em>). Oder so: &#8220;Traurig ist anzusehn / wie die Jahre vorübergehn&#8221; (<em>Freundschaft</em>). Oder so: &#8220;Und nach all diesen Sachen / die man unbedingt gemacht haben muss / ist auch irgendwann mal Feierabend / ist auch irgendwann mal Schluss&#8221; (<em>Zu Ende</em>). </p>
<p>Wer Toni vom ersten Album kennt und mag, den stürzt diese zweite Platte in tiefe Sorge um den armen Kerl. Auch die Instrumente – Stammbesetzung: Gitarre, Piano, Bass – wiegen jetzt schwerer, wurden in der Produktion noch angedickt (sogar mit Streichern, aber schönen). Und die Stimme, die sonst so nett durchs Bermuda-Dreieck zwischen Rio Reiser, Helge Schneider und Tom Waits irrlichtert, changiert stellenweise leicht ins Klaus-Lage-hafte. </p>
<p>Aber so ist das eben mit dem zweiten Album, wenn ein Musiker nicht stehen bleibt. Irgendwat is immer, und irgendwer ist immer enttäuscht. Der ersten Platte bescheinigte eine durchaus wohlmeinende Besprechung in der <em>Jungen Welt</em> &#8220;Texte wie aus der Unterstufe der Hamburger Schule&#8221; – jetzt ist Mahoni halt im Leistungskurs. </p>
<p>Das geht manchmal daneben, wenn dem Tiefsinn die Selbstironie abhanden kommt. Oft genug gelingt die Gratwanderung aber. Es gibt schlechtere Liebeserklärungen als die hier: &#8220;Liebe wird oft überschätzt / und oft auch übersehn / Du bist meine Liebe jetzt / so lass ich das stehn&#8221; (<em>Liebe</em>). Und gelegentlich kommen  veritable Aphorismen heraus: &#8220;Ich brauch nüscht was ich hab / vielleicht später mal &#8216;n Grab&#8221; heißt es in <em>Ich hab frei</em>, einem herrlichen Hillbilly-Schrabbler. </p>
<p>Und dann sind da auch noch die verspielten unter den 16 Titeln. Die englisch gesungene Schweinerei <em>Spanish Puta</em>. Der Türsteherverdrängungsspaß <em>Überäugen</em>. Die Drohung an das geliebte Gegenüber, es wegen Vergessens des Geburtstages des lyrischen Ichs auf dem <em>Marktplatz</em> zu verkoofen. </p>
<p>Und vor allem <em>Frühling</em>: &#8220;Und ooch die andern werden bunter / und die bekomm&#8217; wieder Jesichter / Und der Schwachsinn zieht dich nicht mehr runter / denn die Liebe wird wieder wichtijer / Denn is Frühling / Krokusse und Röckchen, Frühling / Touristenbusse Söckchen Frühling / Frühling in der Stadt.&#8221; Jawoll! Zeit wird’s! </p>
<p>Rinnjehaun. </p>
<p><em>&#8220;Irgendwat is immer&#8221; von <a href="http://www.tonimahoni.com/ ">Toni Mahoni</a> ist erschienen bei Roof Music</em></p>

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		<title>Danger Mouse verträgt sich mit EMI</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 09:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rabea Weihser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>

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Brian Burton alias DJ Danger Mouse gilt als Lichtgestalt freier Kreativität im Netz. Vor einem Jahr war sein Album &#8220;Dark Night Of The Soul&#8221; noch illegal, nun soll es tatsächlich legal verkauft werden.
Den amerikanischen Produzenten Brian Burton alias DJ Danger Mouse und die Plattenfirma EMI verbindet eine merkwürdige Hassliebe. Alles begann im Jahr 2004, als [...]]]></description>
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<p><strong>Brian Burton alias DJ Danger Mouse gilt als Lichtgestalt freier Kreativität im Netz. Vor einem Jahr war sein Album &#8220;Dark Night Of The Soul&#8221; noch illegal, nun soll es tatsächlich legal verkauft werden.</strong><span id="more-4892"></span></p>
<div id="attachment_4903" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/dangermouse270.jpg"><img src="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/dangermouse270.jpg" alt="" title="dangermouse270" width="270" height="400" class="size-full wp-image-4903" /></a><p class="wp-caption-text">Superman der Netzkultur: Brian Burton alias DJ Danger Mouse (© Warner Music)</p></div>
<p>Den amerikanischen Produzenten Brian Burton alias <a href="http://www.zeit.de/online/2008/31/interview-dj-danger-mouse">DJ Danger Mouse</a> und die Plattenfirma EMI verbindet eine <a href="http://www.zeit.de/online/2006/02/dangerdoom">merkwürdige Hassliebe</a>. Alles begann im Jahr 2004, als Burton das <em>White Album</em> der Beatles mit dem <em>Black Album</em> von Jay-Z zum – folgerichtig – <em>Grey Album</em> mischte, ohne die Erlaubnis der EMI eingeholt zu haben. Die vertritt nämlich die Rechte der Beatles-Songs. Die EMI war böse, und so konnte das Werk sich lediglich illegal im Netz verbreiten. Dort galt Danger Mouse fortan als Tausendsassa und kreativer Freigeist, als personifizierter Konflikt zwischen vernetzter Kunst und Urheberrecht.</p>
<p>In der Folge brachten ihm sein Talent und sein guter Ruf viele Produktionsaufträge ein: Er arbeitete er unter anderem mit den <a href="http://www.zeit.de/2010/10/Gorillaz">Gorillaz</a> und <a href="http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-02/beck-record-club">Beck</a> zusammen. Da entstanden originäre Werke, die ganz legal erscheinen durften und sehr erfolgreich waren. Sein Projekt <a href="http://www.zeit.de/2008/16/Gnarls-Barkley">Gnarls Barkley</a> landete 2006 an der <a href="http://www.zeit.de/online/2006/17/gnarls_barkley">Spitze der britischen Charts</a>, allein aufgrund von Downloadverkäufen. Weltpremiere. </p>
<p>Paradox einerseits, langweilig anderseits, mag sich Burton gedacht haben. Im Jahr 2009 kitzelte es ihn wieder, und er wagte sich erneut an ein urheberrechtlich fragliches Projekt: Zusammen mit Mark Linkous von der Band Sparklehorse nahm er <em>Dark Night Of The Soul</em> auf, dazu gab&#8217;s ein 100-seitiges Booklet mit Bildern von David Lynch (<a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/2009/06/29/so-gut-so-illegal_2987">wir berichteten</a>). Was geschah? Die EMI wollte die Musik aus &#8220;rechtlichen Gründen&#8221; nicht veröffentlichen, also erschien nur das Booklet mit einem CD-Rohling. Die Songs gab&#8217;s dann freilich wieder illegal im Netz.</p>
<p>Mittlerweile hat sich entweder die Rechtsauffassung der EMI geändert, oder man konnte sich anderweitig einigen. Jedenfalls erklärte Danger Mouse der <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/entertainment/8548239.stm">BBC</a> in dieser Woche, die Probleme des vergangenen Jahres seien Schnee von gestern. <em>Dark Night of the Soul</em> werde im Juni bei der EMI erscheinen. Hartnäckigkeit lohnt sich in dieser Frage offenbar.</p>
<p>Übrigens hat DJ Danger Mouse mit dem Sänger der Shins ein neues Album aufgenommen, sie nennen sich <a href="http://www.myspace.com/brokenbells">Broken Bells</a>. Die Platte wird am 9. März veröffentlicht. Die gibt&#8217;s dann ganz legal zu kaufen – und illegal zu tauschen.</p>
<p><strong>Update 7. März, 22:35</strong></p>
<p>Wie der amerikanische <a href="http://www.rollingstone.com/rockdaily/index.php/2010/03/06/sparklehorses-mark-linkous-takes-own-life/"><em>Rolling Stone</em></a> berichtet, hat sich Mark Linkous (Sparklehorse) das Leben genommen. Seit 1996 litt er unter den gesundheitlichen Folgen einer Überdosis Valium und Antidepressiva – damals hatte er für 14 Stunden das Bewusstsein verloren, die Blutzufuhr zu seinen Beinen war unterbrochen. Laut seines Agenten hatte Linkous beinahe ein neues Album fertig gestellt.<br />
&#8220;Möge seine Reise friedlich, glücklich und frei sein. Es gibt einen Himmel und einen Stern für Dich&#8221;, schrieb seine Familie in einer Stellungnahme.</p>

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		<title>Rückkehr der Fluffigkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>

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Holly Miranda aus New York hat den Soundtrack zur Krise geschrieben: Entspannt, blumig und selbstbewusst nimmt ihre Musik den Druck dieser Tage von uns.

Eigentlich sind diese Zeiten denkbar ungeeignet für Easy Listening. Alternative Popsongs allen Ernstes mit Sweet Dreams zu betiteln erscheint zutiefst altmodisch, sie sodann mit Engelszungen, Glockenspiel, Posaune zu unterlegen beinahe dialektisch. Zarte [...]]]></description>
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<p><strong>Holly Miranda aus New York hat den Soundtrack zur Krise geschrieben: Entspannt, blumig und selbstbewusst nimmt ihre Musik den Druck dieser Tage von uns.</strong></p>
<p><div id="attachment_4882" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/holly540.jpg"><img src="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/holly540.jpg" alt="" title="holly540" width="500" height="281" class="size-full wp-image-4882" /></a><p class="wp-caption-text">© Sebastian Mlynarski</p></div><span id="more-4877"></span></p>
<p>Eigentlich sind diese Zeiten denkbar ungeeignet für Easy Listening. Alternative Popsongs allen Ernstes mit <em>Sweet Dreams</em> zu betiteln erscheint zutiefst altmodisch, sie sodann mit Engelszungen, Glockenspiel, Posaune zu unterlegen beinahe dialektisch. Zarte Streicher und Klavierklänge, die irgendwie an Delfingesang erinnern, passen besser in andere Epochen oder gleich die Schlagerparade.</p>
<div class="zol_video aud_narrow aud392848532675"></div>
<p>Denn es ist Krise, die ganz große, allumfassende – da haben Lieder von Wut, <a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/2010/03/03/xiu-xiu_4855">Tristesse</a> und Fluchtgedanken zu herrschen, zumal im Indiesektor. Da muss von ganz großen, allumfassenden Dingen gesungen werden oder von gar nichts. Und dann kommt ein verträumtes Südstaatenmädchen daher und singt, als gäbe es kein heute, morgen, übermorgen, als wäre die Welt ein Blumengarten und ihre Bühne das schönste Beet darin.</p>
<p>So reibt man sich verwundert die Augen, wenn Holly Miranda mit dünner, hintergründiger Stimme von Liebe, ihrer Schönheit erzählt, von ihrem Scheitern und wie sehr sich der Kampf dagegen lohnt. &#8220;<em>Dreamt of you again last night/ called your phone to hear your voice</em>&#8221; heißt es etwa im verschrobenen, betörend schönen <em>Joints</em>.</p>
<p>Es herrscht ein stetes Flirren und Surren und Hauchen und Schweben in ihrem Solodebüt <em>The Magician’s Private Library</em>, und manche mögen schon beim wunderbaren ersten Lied <em>Forest Green Oh Forest Green</em> fragen: Wache oder schlafe ich? Mit jedem Stück wird die Antwort schwieriger.</p>
<p>Denn Holly Miranda macht Hängemattenmusik im Blumenkindergestus mit den technischen Mitteln der Gegenwart. Pittoreske Naturtonfragmente und schmeichelnde Bläserarrangements weisen zurück zu Fifth Dimension oder Björk, zugleich aber mit Synthie und Samples weit nach vorn, zu Holly Miranda selbst: der 27-Jährigen aus puritanischem Elternhaus ohne Comics, Pop und Kabel-TV, die mit ihrer Hausband <a href="http://www.myspace.com/thejealousgirlfriends">The Jealous Girlfriends</a> apokalyptisch schrammelnden Noiserock macht und dies nicht als Widerspruch zu ihrer versonnenen Harmlosigkeit empfindet.</p>
<p>Das muss sie auch nicht. <em>The Magician’s Library</em> ist trotz aller Fluffigkeit so schön, weil es gefällt ohne gefällig zu sein. Weil Dave Sitek, der stilsichere Gitarrist von TV On The Radio, es zu einer ungewöhnlich stimmigen Mischung aus Schwärmerei, Energie und Eigensinn produziert hat. Weil es keine Reminiszenzen sucht, sondern findet, ganz beiläufig, ohne Hast und Eifer. Weil es sich selbst genug ist. </p>
<p>Holly Miranda, frohlockt die <em>New York Times</em> nach einem Hinterzimmerauftritt in Brooklyn, sei eine &#8220;weniger ängstliche Cat Power, eine substanziellere <a href="http://www.zeit.de/2007/16/Leslie-Feist">Feist</a>, eine <a href="http://www.zeit.de/online/2007/32/bg-norah-jones">Norah Jones</a> mit echtem Gefühl&#8221;. Auch Vergleiche mit Patti Smith oder The Go!Team können ihrer Authentizität nichts anhaben. Solchen Druck, schreibt die <em>NYT</em> weiter, schiebt Holly Miranda in aller Ruhe beiseite. Und nimmt damit auch ein wenig Druck dieser Tage von uns. </p>
<p>Der Soundtrack zur Krise muss eben weder einlullen noch permanent Widersprüche ausdiskutieren; er darf sich manchmal einfach treiben lassen. Da treiben wir gern mal mit.</p>
<p><em>&#8220;The Magician’s Private Library&#8221; von <a href="http://www.myspace.com/hollymiranda">Holly Miranda</a> ist erschienen bei XL Recordings.</em><br />
<!--more--></p>

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		<title>Tristesse total</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 12:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kühnemund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[

Auch auf seinem achten Album singt Jamie Stewart alias Xiu Xiu von Brutalität, Pädophilie, Bulimie. Warum man sich seinen Gothicpop trotzdem anhören sollte.

Traurige Menschen machen die schönste Musik, heißt es. Solche, in der man sich finden und versinken könne, die die grauen Ecken des Daseins mit Melancholie ausleuchte. 
Ob Jamie Stewart ein trauriger Mensch ist? [...]]]></description>
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<p><strong>Auch auf seinem achten Album singt Jamie Stewart alias Xiu Xiu von Brutalität, Pädophilie, Bulimie. Warum man sich seinen Gothicpop trotzdem anhören sollte.</strong></p>
<p><div id="attachment_4857" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/xiuxiuwoods540.jpg"><img src="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/xiuxiuwoods540.jpg" alt="" title="xiuxiuwoods540" width="540" height="304" class="size-full wp-image-4857" /></a><p class="wp-caption-text">Jamie Stewart und seine Assistentin © Kill Rock Stars</p></div><span id="more-4855"></span></p>
<p>Traurige Menschen machen die schönste Musik, heißt es. Solche, in der man sich finden und versinken könne, die die grauen Ecken des Daseins mit Melancholie ausleuchte. </p>
<p>Ob Jamie Stewart ein trauriger Mensch ist? Wohl kaum. Denn er klingt wie einer, der noch gar nicht realisiert hat, was er da Schreckliches berichtet. Traurigkeit setzt ein Innehalten voraus, das er sich nicht gönnt. Nein, er steht unter Strom, rennt weiter, weiter, weiter. Ans Verarbeiten ist da noch lange nicht zu denken.</p>
<div class="zol_video aud_narrow aud214033308514"></div>
<p>Seit gut zehn Jahren tritt Jamie Stewart mit wechselnden Partnern als <a href="http://www.myspace.com/xiuxiuforlife">Xiu Xiu</a> auf (man spricht das &#8220;Schuh-Schuh&#8221;). Sieben Alben sind erschienen und eine unüberschaubare Zahl sogenannter Split-Singles, Vinylscheibchen also, auf denen zwei Künstler je eine Seite bespielen. Eine dieser Singles teilte er sich mit <a href="http://www.zeit.de/2009/50/Portraet-Banhart">Devendra Banhart</a>. <em>Dear God, I Hate Myself</em> heißt nun das neue Album von Xiu Xiu.</p>
<p>Tristesse total: Jamie Stewarts Lieder stecken voller Brutalität, handeln von Pädophilie und Abtreibung, Bulimie und Totschlag. Das jedenfalls schließt man aus den Worten, die er singt. Er trägt einen inneren Monolg vor, kehrt sein Inneres nach außen. Das ist häufig schwer zu entschlüsseln – und manchmal auch nicht einfach zu ertragen.</p>
<p>Und er ruft die Texte wie einer, den sie in die Ecke getrieben haben. Wie einer, der sich nur noch wehren kann, in einer Tonlage, die die Stimme kaum hergibt, verzweifelt und panisch. &#8220;Hässlich&#8221; und &#8220;Tod&#8221; sind die am häufigsten gesungenen Worte, doch auch &#8220;glücklich&#8221; kommt ab und zu mal vor. </p>
<p>&#8220;Die Verzweiflung hat einen Platz in meinem Herzen – einen größeren als du. Und ich werde immer netter zur Katze sein als zu dir&#8221;, singt er im Titellied. Und: &#8220;Lieber Gott, ich hasse mich. Und ich werde niemals glücklich sein, und ich werde mich nie normal fühlen.&#8221; Eieiei.</p>
<p>Warum nun sollte man sich das Ganze überhaupt anhören? Weil die musikalische Verpackung alles andere als freudlos ist. Hier schimmert sie düster und undurchsichtig. Aber dort wieder ist sie überdreht, wild, auch aggressiv. Hier erklingen drollige Spielinstrumente, dort schwingen kühle Achtziger, melodiöser Gothicrock. So ungebremst wie die unverdauten Emotionen fliegen einem auch die Töne um die Ohren.</p>
<p>So ähnlich klingt allenfalls <a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/2009/06/10/opus-aus-wolfs-revier_2859">Patrick Wolf</a>, nur kann der besser singen. Und da sind weitere Ähnlichkeiten: Beide bedienen das Bild des introvertierten, genialischen Einzelgängers; beide wurden um das Jahr 2004 herum mit etwa zeitgleich beim Kölner Label Tomlab erschienenen Alben bekannt. Beide machen eine Musik, die gerne Gothicpop genannt wird.</p>
<p>Und diese Musik scheint nur schwerlich einen Ort zu finden. Patrick Wolf landete bei einer großen Plattenfirma, die ihn wieder fallen ließ. Jamie Stewarts Platten erscheinen schon immer hier und dort, immer bei kleinen Labels. &#8220;<em>Wow!</em>&#8221; entfährt es den Labelchefs, wenn sie die Demoaufnahmen hören. &#8220;<em>Wow!</em>&#8221; entfährt es ihnen wieder, wenn sie die Verkaufsstatistiken sehen. Eines der Labels hieß Nail In The Coffin – Sargnagel. <em>Dear God, I Hate Myself</em> erscheint jetzt bei einem, das heißt Kill Rock Stars. Klingt ja beinahe hoffnungsfroh.</p>
<p><em>&#8220;Dear God, I Hate Myself&#8221; von <a href="http://www.xiuxiu.org/">Xiu Xiu</a> ist auf CD und LP bei Kill Rock Stars/Cargo erschienen.</em></p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/ee0ed93efe554df7b87ca4cf43865128" width="1" height="1" alt=""></p>

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		<title>James Browns Lappen</title>
		<link>http://blog.zeit.de/tontraeger/2010/03/02/james-browns-lappen_4863</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 16:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rabea Weihser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>

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Wer sich in unsicheren Zeiten an wahren Werten festhalten will, sollte sich jetzt festhalten: Bis zum 10. März versteigert die Website gottahaverockandroll.com allerlei Memorabilia der größten Popstars. Fans von Michael Jackson, den Beatles, Elvis Presley, Bob Dylan oder Jimi Hendrix müssen nun wohl ihr Sparschwein zerhauen. 
Mal ehrlich: Wir wollten doch schon immer mal Britneys [...]]]></description>
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<div id="attachment_4866" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/brown540.jpg"><img src="http://blog.zeit.de/tontraeger/files/2010/03/brown540.jpg" alt="" title="brown540" width="500" height="281" class="size-full wp-image-4866" /></a><p class="wp-caption-text">© gottahaverockandroll.com</p></div>
<p>Wer sich in unsicheren Zeiten an wahren Werten festhalten will, sollte sich jetzt festhalten: Bis zum 10. März versteigert die Website <a href="https://gottahaverockandroll.com">gottahaverockandroll.com</a> allerlei Memorabilia der größten Popstars. Fans von Michael Jackson, den Beatles, Elvis Presley, Bob Dylan oder Jimi Hendrix müssen nun wohl ihr Sparschwein zerhauen. </p>
<p>Mal ehrlich: Wir wollten doch schon immer mal Britneys knappe Kostümchen anprobieren. Und warum in den eigenen Führerschein investieren, wenn es auch der des Godfathers of Soul sein kann?!</p>

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		<title>Guru nach Herzinfarkt im Koma</title>
		<link>http://blog.zeit.de/tontraeger/2010/03/01/guru-nach-herzinfarkt-im-koma_4849</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 15:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rabea Weihser</dc:creator>
				<category><![CDATA[HipHop]]></category>

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Der amerikanische Rapper Guru erlitt gestern einen Herzinfarkt und liegt seitdem in einem New Yorker Krankenhaus im Koma. Heute soll er einer Notoperation unterzogen werden. 
Der 43-Jährige Keith Elam wurde in den Achtzigern bekannt unter dem Namen Guru und feierte große Erfolge mit DJ Premier im Duo Gang Starr. In der Szene gilt Guru als [...]]]></description>
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<p>Der amerikanische Rapper Guru <a href="http://www.guardian.co.uk/music/2010/mar/01/rapper-guru">erlitt gestern einen Herzinfarkt</a> und liegt seitdem in einem New Yorker Krankenhaus im Koma. Heute soll er einer Notoperation unterzogen werden. </p>
<p>Der 43-Jährige Keith Elam wurde in den Achtzigern bekannt unter dem Namen Guru und feierte große Erfolge mit DJ Premier im Duo Gang Starr. In der Szene gilt Guru als einer der ersten Rapper, die in den Neunzigern Jazz und HipHop miteinander verbanden – mit seinem Projekt <em>Guru&#8217;s Jazzmatazz</em> erreichte er ein breites Publikum.<br />
<strong><br />
Update 4. März 2010:</strong></p>
<p>Die Operation ist gut verlaufen, Guru erholt sich wieder.</p>

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		<title>Neuigkeiten aus der Musikwelt</title>
		<link>http://blog.zeit.de/tontraeger/2010/03/01/neuigkeiten-aus-der-musikwelt_4847</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 15:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rabea Weihser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[

Liebe Leser,
es gibt viel zu entdecken im Netz, viele Nachrichten zu verkünden, viel Spannendes zu verbreiten. In loser Folge wollen wir von nun an den Platz hier im Tonträgerblog nutzen und Sie musikalisch auf dem Laufenden halten. Nicht nur in Bezug auf Neuerscheinungen, sondern auch mit kleinen Aperçus aus der Medienwelt. Dazu gibt&#8217;s weiterhin jeden [...]]]></description>
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<p>Liebe Leser,</p>
<p>es gibt viel zu entdecken im Netz, viele Nachrichten zu verkünden, viel Spannendes zu verbreiten. In loser Folge wollen wir von nun an den Platz hier im Tonträgerblog nutzen und Sie musikalisch auf dem Laufenden halten. Nicht nur in Bezug auf Neuerscheinungen, sondern auch mit kleinen Aperçus aus der Medienwelt. Dazu gibt&#8217;s weiterhin jeden Montag, Mittwoch, und Freitag unsere Plattenrezensionen.</p>
<p>Viel Spaß damit!</p>
<p>Rabea Weihser, Musikredaktion</p>

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