‹ Alle Einträge

Ich schäme mich

 

(nach Rainer Maria Rilke, »Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort«)

Ich schäme mich: Der Politiker Wort
legt alles unklar, verworren dar.
Ich weiß nicht, was wird, und nicht: Was ist wahr.
Probleme schieben sie weit von sich fort.

Mich ärgert Leichtsinn. Banalität
bestimmt ihr Handeln. Wo führt das hin?
Ich frage mich, ob ich der Einzige bin,
der maßlos in Trauer, in Wut gerät.

Ich fürchte die Herrschaft der Plutokratie,
die Mensch und Natur Katastrophen bringt.
Dahin sinkt alles, und nichts gelingt.
Empört euch doch endlich – jetzt oder nie!

Dieter Klein, Hildesheim

2 Kommentare

  1.   lobpreis

    das Gedicht „Ich schäme mich“ (Zeit Nr. 6 2013) ist so außergewöhnlich, dass ich mit dem Verfasser in Kontakt treten möchte.
    Dürfen Sie mir die Postanschrift des Verfassers mitteilen? Ich bitte Sie
    darum.

    Mit freundlichen Grüßen

  2.   David Schmidt

    Hallo Herr Lobpreis,

    leider kann ich Ihnen keine Informationen über unsere Nutzer oder Autoren geben. Ich teile Herrn Klein aber gerne mit, dass Sie den Kontakt zu ihm suchen.

    Mit freundlichen Grüßen

    David Schmidt