65 Jahre die ZEIT

Vor gut einer Woche, am 21. Februar 2011, feierte DIE ZEIT ihren 65. Geburtstag. Bereits zwei Tage später fand im Rahmen der Aktion „DIE ZEIT reist zu ihren Lesern“ der erste Besuch statt: Ulrich Schnabel, Redakteur im Ressort Wissen, besuchte das TuWaS!-Projekt an der Freien Universität Berlin („Technik und Naturwissenschaften an Schulen!“). Dort soll das Lernen im Sachunterricht und in den naturwissenschaftlichen Schulfächern gefördert werden, indem Kinder selbständig experimentieren können – eine Idee, die nicht nur bei Schülern für Begeisterung sorgt, sondern auch bei Ulrich Schnabel: „Die Experimente des TuWaS!-Projektes machen neugierig, sind originell und lassen viel Raum zum eigenen Ausprobieren – damit vermitteln sie genau das, was Wissenschaft spannend macht. Solche Initiativen haben jede Unterstützung verdient.“

Der Mitarbeiter des Projekts Thorsten Grospietsch hatte DIE ZEIT eingeladen und zeigte zunächst Beispiele für das erarbeitete Lehrmaterial. Etwa eine Kiste, die alles für die Experimentiereinheit „Lebenszyklus eines Schmetterlings“ enthält: Die Kinder erleben, wie sich eine Raupe über das Puppenstadium bis zu einem erwachsenen Schmetterling entwickelt, sie können die Verwandlung beobachten und ihre Entdeckungen in einem Lerntagebuch dokumentieren. Dabei durften natürlich auch die lebenden Schmetterlinge nicht fehlen, die sich direkt auf den Arm von Ulrich Schnabel setzten. Grospietsch freute sich nach der Führung: „Seine Augen leuchteten. Es ist genau dieses Leuchten in den Augen der Kinder, das man sieht, wenn diese selbstständig mit den Experimentiereinheiten experimentieren.“

Von links nach rechts: Dr. Thorsten Grospietsch, TuWaS!-Projekt, Ulrich Schnabel, Dr. Dieter Müller, TSB Technologiestiftung Berlin

Im Anschluss wurde gemeinsam mit Petra Skiebe-Corrette, Leiterin des Projekts, bei Kaffee der mitgebrachte ZEIT-Geburtstagskuchen angeschnitten und weiter diskutiert. Thorsten Grospietsch freut sich über die Anerkennung seiner Arbeit: „Gemeinsam haben wir das Projekt in den Gesamtkontext eingeordnet und darüber diskutiert, wie TuWaS! weiter nach vorn gebracht werden könnte. In den 3 Stunden, in denen wir TuWaS! vorgestellt und unser Projekt diskutiert haben, wurde das echte Interesse von Herrn Schnabel an unserem Projekt und an der gesamten Thematik sichtbar. (…) Das wichtigste an dem Besuch der ZEIT  für mich und auch für das Team war die Bestätigung der Projektidee und die Anerkennung unserer Arbeit. Wir wussten natürlich auch vorher, dass wir mit dem TuWaS!-Projekt auf dem richtigen Weg sind, doch das Gefühl, dass sich eine überregionale Zeitung für das Projekt interessiert und uns Tipps für unsere weitere Arbeit gibt, gibt uns neuen Auftrieb für unsere Arbeit.“

Prof. Dr. Petra Skiebe-Corrette, TuWaS!-Projekt, Ulrich Schnabel


 

Das Leben ist schneller

Seit Wochen wartete ich auf eine Antwort. Ich hatte auf eine Partnerschaftsanzeige im ZEITmagazin hin einer jungen Dame in Berlin geschrieben. Endlich erhielt ich: eine Absage. Aber was für eine wunderbare! „Das Leben war schneller als die Anzeige, ich bin verliebt – Jippieh!“, schreibt sie und wünscht mir das gleiche Glück.

Christian X., Kreuzlingen, Schweiz

 

Die ZEIT ist 65 geworden – danke für Ihre Glückwünsche!

Am vergangenen Montag, dem 21. Februar, feierte die ZEIT ihren 65. Geburtstag. Neben vielen Besuchswünschen zur Aktion „DIE ZEIT reist zu ihren Lesern“ erreichten das Hamburger Pressehaus auch zahlreiche Gratulationswünsche: Marcus Gross aus Wiesbaden sagt „alles Gute“, und Andreas Krumbein aus Mühlhausen wünscht sich, dass es „die ZEIT auch noch weitere 65 Jahre geben wird“. Der 59-jährige Georg Ostendorf aus Delmenhorst hofft, dass er in fünfeinhalb Jahren so frisch ist wie die ZEIT heute. Elisabeth Beykirch aus Leer will „weiterhin interessante und objektive Berichte zu politisch relevanten Themen“ in der ZEIT lesen, und Manja Ockert aus Hanshagen wünscht sich, dass die Wochenzeitung weiterhin so aktuell bleibt wie bisher“. Hardy Berlin aus Haan hat gleich mehrere Wünsche: dass die ZEIT nicht „angepasst“ schreibt oder auftritt und „sich nicht verbiegen lässt“, dass sie „wieder progressiv in den Mittelpunkt tritt“ und „mehr für die Bildung in diesem Land tut“. Eine Leserin hat sich so über das Titelthema „Anleitung für ein friedliches Weihnachten“ vom 22. Dezember geärgert, dass sie sich von der Redaktion nur wünscht, „dass Sie am Schreibtisch bleiben und gescheite Texte verfassen, nicht solche Schmarren wie auf dieser Titelseite!“. Steffen Lichtenberger aus Tübingen wünscht sich, dass die ZEIT genauso
„bleibt wie sie ist“. Vielen Dank für die zahlreichen Gratulationen und die vielen Einladungen zu Besuchen. Von der kommenden Woche an erfahren Sie an dieser Stelle und im Internet unter www.zeit.de/zeit-der-leser, welche ZEIT-Leser welchen ZEITMitarbeitern wo begegnen. Unter www.zeit.de/65Jahre/Anmeldung erfahren Sie nun, wie die Aktion weitergeht.

 

Was mein Leben reicher macht

Die vielen positiven Eindrücke und Erlebnisse der Leser, die zeigen, dass auch die ganz kleinen Dinge des Alltags das Leben lebenswert machen können.

Christa Andersson, Buxtehude

 

Lichtquelle

Diese Zeitungsseite zu lesen, und zwar als Allererstes, egal, ob ich Zeit für Weiteres habe oder nicht! Eine warme intensive kleine Menschenlichtquelle, die jeden Donnerstagabend erhellt!

Susanne Tietz, Flintbek

 

Terror auf dem Hochzeitsschiff

Muss man nun auch noch Menschen in Shows wie „Das Hochzeitsschiff“ durch sommerliche Szenen rennen lassen, während sie um den vermeintlich schönsten Tag in ihrem Leben wetteifern? Die Spiele sind harmlos, die Implikationen weitreichend. Bei Shows wie dem „Dschungelcamp“ sind die Erniedrigungen offensichtlich; hier ist’s subtiler: das Ideal des Hochzeitstags als Fundament eines gemeinsamen Lebensentwurfs wird auf Banalitäten eingekocht, und der Öffentlichkeit als leicht verdaulicher Fraß vorgeworfen. Man kann sich mit den Kandidaten amüsieren und sie Runde um Runde scheitern sehen. Die Show rühmt sich, die Paare auf ihre Ehetauglichkeit zu testen. Wer es im Fernsehen nicht schafft, der schafft’s auch nicht im echten Leben. Realität und Show werden gleichgesetzt, leichtfüßig und humoresk präsentiert, was das Ganze irgendwie noch endgültiger macht. Der Einwand „niemand wird gezungen etwas zu tun, das er nicht tun will“ erinnert schon fast zynisch an „Das Millionenspiel“.

Philipp Paa

 

Was mein Leben reicher macht

Mein 35 Jahre altes Motorboot, ein Stahlverdränger. Mit seinen immer neuen Roststellen hält er mich permanent in Bewegung. Er macht mich aber auch unendlich glücklich, wenn er mich über die schönsten Flüsse und Kanäle in ganz Europa schippern lässt.

Gert Gätke, Weilrod

 

Lieber Herr Rösler,

© Sean Gallup/Getty Images

ich mache mir Gedanken über das, was unter der Bezeichnung Trinkwasser aus dem Wasserhahn kommt. Sie als Gesundheitsminister auch? Fragen Sie sich nicht auch, wie hoch die Konzentration von Arzneimitteln und ihren Abbauprodukten ist, die vom Körper wieder ausgeschieden werden und in den Kläranlagen noch nicht herausgefiltert werden können? Beteiligt sich eigentlich die Pharmaindustrie an den von ihr verursachten Umweltkosten? Den normalen Müll können wir sehen – und somit auch gezielt dezimieren. Aber wie sieht es mit dem unsichtbaren Müll im Trinkwasser aus? Bitte kümmern Sie sich darum – nicht nur wir Menschen, sondern auch die Flussbewohner werden es Ihnen danken.

Schöne Grüße,
Gaby Rottler, Weißenburg

 

Uhren…und Zeit!

Die ZEIT zwei Wochen nach Erscheinen zu erhalten und zuerst die letzte Seite zu lesen. Hier in Indonesien sagen wir immer: „Die Europäer haben die Uhren und wir die Zeit.“ Ich aber bin besonders glücklich: Ich habe beides.

Klaus Wiemann, Lombok, Indonesien

 

Die Verwandlung

Fast vergessen und dann von meiner Freundin wiedergefunden: Meine „Verwandlung“ der Verwandlung von Kafka in eine deutsche automobile Erfolgsgeschichte. Entstanden ist sie in der Oberstufe im Deutsch-Leistungskurs am Friedrichsgymnasium Kassel bei Herrn Müller-Rodenhäuser. Es war insgesamt ein toller Untericht, nur Kafka war einfach nicht mein Fall…

Felix Hintz, Essen