Die Kritzelei der Woche

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Nach einer sehr arbeitsintensiven und gegenwindreichen Phase entstand diese Kritzelei an meinem ersten Urlaubstag am Strand der Nordseeinsel Föhr, inspiriert vom Duft der Salzwiesen und des Watts.

Simon David Sprengel, Ladenburg, Baden-Württemberg

 

Die Kritzelei der Woche

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Die Zeichnung entstand im Wirtshaus Lautenschläger in Neutsch. Dorthin verschlägt es mich und meinen Freund Michael immer wieder, weil man da so gemütlich sitzt und man immer nett unterhalten wird. Obendrein gibt’s leckere Odenwälder Spezialitäten. Beim Warten auf den Handkäs mit Musik griff ich aus Lust zu Block und Kuli und fing an zu kritzeln. Mehr und mehr verdichteten sich Bembel, Rautengläser, Besteck, Sterne, Blumen, die karierte Tischdecke – und ein Esel. Lange schon wünsche ich mir einen kleinen, grauen Hausesel. Aber es wird wohl ewig nur ein »Spleen« bleiben, wie auf diesem Blatt zu lesen ist.

Sibylle Maxheimer, Darmstadt

 

Die Kritzelei der Woche

s68-kritzelei

Seit Längerem führe ich zusammen mit einer Freundin Gruppen für Menschen mit Demenz. Um mir mehr Wissen darüber anzueignen, habe ich an einer Weiterbildung der Alzheimer-Gesellschaft teilgenommen. Ich war sehr enttäuscht, dort zwar viele schlaue Worte, aber nichts über die menschliche Seite der Demenz und ihre positiven Aspekte zu hören. Deswegen habe ich angefangen zu zeichnen…

Daniela Große, Dresden

 

Die Kritzelei der Woche

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Eigentlich wollte ich vor einer Moderation nur meine Eddings überprüfen, dann mochte ich mich von der Kritzelei nicht trennen. Sie erinnert mich an asiatische Tuschezeichnungen. Dabei war ich nie in Asien.

Bardo Maria Haus, Bischofsheim, Hessen

 

Die Kritzelei der Woche

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Diese Bikinischönheit ist leider so namen- wie gesichtslos. Sie entstand bei einer Vorlesung zum Thema…, ja welches Thema eigentlich? Ich weiß es einfach nicht mehr. Das ist doch irgendwie bezeichnend.

Anton Münster, Bochum

 

Die Kritzelei der Woche

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Meine Eltern wohnen auf dem Land und halten einige Tiere. Wenn ich zu Besuch bin, schaue ich gerne nach, was sich im Garten und in den Ställen so verändert hat. Bei einem meiner letzten Besuche ging ich zu den Hühnern. Mein Vater meinte, dass sie gerade brüten und dass mit etwas Glück schon Küken geschlüpft sind. Leider sah ich keine Küken, nur verdattert dreinschauende Hühner.

Vinzenz Handrick, Weimar

 

Die Kritzelei der Woche

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Dies sind die Eurythmieschuhe meiner 18-jährigen Tochter, die gerade Abitur an der Waldorfschule und sich dann auf den Weg ins Leben macht.
Ich weiß nicht, ob sie die Schuhe selbst bemalt hat und wenn ja, wann. Auf jeden Fall sind sie für mich Zeugnis einer besonderen, aufregenden und nicht immer leichten Zeit, ein Symbol fürs Losgehen und Loslassen.

Edna Friederike Scheibe, Hamburg

 

Die Kritzelei der Woche

s76-kritzelei

Beim Aufräumen fiel mir die Kritzelei meiner Tochter Madeleine in die Hände, entstanden 2012 während diverser, offenbar langweiliger Stunden Religionslehre. Als damals 12-Jährige hat sie die Schöpfung wohl lieber auf ihre eigene Art gepriesen!

Irmtraud Kuppinger-Felder, Marl