Ein Blick in die Redaktion von ZEIT ONLINE

Die neue Site ist live

Von 5. September 2009 um 18:57 Uhr

Liebe Leserinnen und Leser,

seit wenigen Stunden ist die neue Site von ZEIT ONLINE live, aber natürlich arbeiten wir immer noch daran, viele Funktionen wieder in Betrieb zu setzen, etwa die Leserkommentare unter den Artikeln. Damit Sie schon jetzt Ihre Kommentare eintragen können, haben wir den Text “In eigener Sache: ZEIT ONLINE mit neuem Design” von der Homepage auch noch einmal hier im Redaktions-Blog veröffentlicht, wo die Kommentarfunktion bereits funktioniert. Wir freuen uns über Ihre Eindrücke, Kritik und natürlich auch über alle Hinweise auf eventuelle Fehler.

Viele Grüße, Wolfgang Blau

IN EIGENER SACHE: ZEIT ONLINE MIT NEUEM DESIGN

Eine leicht verständliche Navigation, mehr Lesekomfort, eine engere Einbindung der Leser-Community und viel Platz für Fotostrecken sind die wichtigsten Merkmale der neuen Website.

Herzlich  willkommen auf der neuen Website von ZEIT ONLINE. Mehr als ein Jahr lang haben unsere Redakteure und Programmierer alle journalistischen Darstellungsformen der Website neu konzipiert, um Ihnen den Besuch auf ZEIT ONLINE so angenehm wie möglich zu machen. Die gesamte Seite wurde verbreitert und erfüllt damit einen immer wieder geäußerten Wunsch unserer Leser.

Für diejenigen Leser, die immer noch eine kleinere Bildschirmauflösung nutzen, haben wir die Site breitenverstellbar gemacht. Wenn Sie Ihr Browserfenster in die Breite ziehen oder schmaler machen, werden Sie sehen, dass ZEIT ONLINE sowohl in einem schmalen als auch in einem breiten Layout erscheinen kann.
Die Artikelseiten haben wir mit einer Vielzahl neuer Funktionen ausgestattet, beispielsweise können Sie sich in Online-Debatten ab sofort mit einem Klick die von der Redaktion empfohlenen Leserkommentare anzeigen lassen. Die Kriterien für empfohlene Leserkommentare sind nicht die Zustimmung oder Kritik an einem Autor, sondern Fairness, Sachlichkeit und überzeugende Argumente. Zurzeit wird die Kommentarfunktion noch bearbeitet. Sie wird in Kürze für Sie zur Verfügung stehen.

Wenn Sie sich für die Arbeit eines einzelnen Redakteurs besonders interessieren, können Sie alle zukünftigen Artikel dieses Redakteurs als RSS-Feed abonnieren. Hat ein Redakteur schon eine eigene Profilseite angelegt, müssen Sie nur den jeweiligen Autorennamen anklicken und finden dort gleich die jüngsten Texte und auch Leserkommentare des jeweiligen Redakteurs.

Auch Sie laden wir herzlich ein, sich auf ZEIT ONLINE Ihre eigene Profilseite einzurichten und dort mit anderen Lesern und unseren Redakteuren Kontakt aufzunehmen. Von Ihrer persönlichen Profilseite aus können Sie auch auf Ihre private Website, Ihr eigenes Blog, Ihren Twitter-Account oder auf Ihre Startseite in einem der vielen sozialen Netzwerke wie StudiVZ, Facebook oder Xing verlinken. Online-Journalismus ist multimedial. Die neue Website bietet deshalb sehr große Flächen für Fotostrecken und Multimedia-Angebote. Unsere neue
Videotechnologie ermöglicht Ihnen, Videos auch in bildschirmfüllender Größe zu genießen. Einzelne Videoserien, wie etwa unsere Karrieretipps für Frauen, können Sie auch bald schon mit einem Embed-Code in Ihr eigenes Blog einbinden.

Zu den Schwerpunktthemen unserer aktuellen Berichterstattung, beispielsweise dem Superwahljahr 2009, zur Finanzkrise oder zu Afghanistan, bieten wir Ihnen Themenseiten an, auf denen Sie alle aktuellen Inhalte von ZEIT ONLINE und Texte der ZEIT zum jeweiligen Schwerpunktthema finden.

Wenn Sie einen iPod oder die Musiksoftware iTunes benutzen, kennen Sie vielleicht schon die Coverflow-Funktion, die Ihnen erlaubt, Ihre Albencover digital durchzublättern. Nach demselben nutzerfreundlichen Prinzip können Sie im neuen Print-Archiv jetzt alle Titelseiten der ZEIT bis zurück ins Gründungsjahr 1946
bequem durchblättern. Sie können nach einzelnen Titelthemen suchen oder einen visuellen Spaziergang durch die bewegte Geschichte der vergangenen Jahrzehnte unternehmen. Selbstverständlich können Sie das gebührenfreie Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE auch im Volltext durchsuchen.

Unsere Community rückt mit dem Relaunch stärker in den Mittelpunkt: Sie werden nun überall auf ZEIT ONLINE Kommentare unserer Leser finden. Prägnante Leserzitate präsentieren wir auf der Homepage und auch auf den Startseiten der einzelnen Ressorts. Längere Leser-Artikel veröffentlichen wir im Ressort Meinung.
Ausführlichere Information über unsere Leser-Community finden Sie in diesem Artikel unserer Community-Redaktion, die alle Ihre Fragen dazu gerne beantwortet. Für den Relaunch haben wir mit Information Architects (Tokyo/Zürich) zusammengearbeitet, einer der weltweit führenden Agenturen für Web-Design. Konzeptioniert und umgesetzt wurde der Relaunch von unserer Entwicklungsredaktion unter Leitung von Fabian Mohr und der ZEIT ONLINE Technik unter Leitung von Cornelius Baier.

Wir wollen mit ZEIT ONLINE das anspruchsvollste Portal für aktuelle Nachrichten, Analysen und Leser Debatten in Deutschland aufbauen. DIE ZEIT als Wochenzeitung und ZEIT ONLINE als tagesaktuelles, interaktives Medium ergänzen sich ideal. Zahlreiche Redakteure und Auslandskorrespondenten der ZEIT schreiben auch regelmäßig exklusiv für ZEIT ONLINE. Unsere Online-Redakteure in Berlin und Hamburg informieren Sie nicht nur an sieben Tagen in der Woche minutenaktuell, sondern liefern Ihnen auch die Hintergründe einer Nachricht und ordnen das aktuelle Geschehen in größere Zusammenhänge ein. Dabei verzichten wir konsequent auf die im Online-Journalismus gelegentlich zu beobachtende Boulevardisierung.

ZEIT ONLINE will nicht um jeden Preis das größte deutsche Nachrichtenportal werden, aber das beste. Dieses Ziel können wir nur gemeinsam mit Ihnen erreichen, denn Online-Journalismus ist keine kommunikative Einbahnstraße. Oft sind es gerade Ihre Kommentare und Diskussionsbeiträge, die uns wichtige Denkanstöße geben. Wir hoffen deshalb, dass Ihnen die neue Website gefällt, und freuen uns darauf, Sie regelmäßig auf ZEIT ONLINE begrüßen zu dürfen.

(Kurz vor dem Launch haben wir natürlich noch einmal Screenshots der alten Site von ZEIT ONLINE gemacht. Hier ein Screenshot der früheren Homepage und hier ein Screenshost eines einzelnen Artikels im alten Design.)

Kategorien: Tagesgeschäft, Usability
Leser-Kommentare
  1. 65.

    Sehr geehrter Herr Blau,
    zur Neugestaltung von Zeitonline – form follows function, hm?

    Offenkundig ist in der Funktion der neuen DIE ZEIT eine über die Jahre entstandene Community mit Wortmeldungen auch im Sinn einer Gegenberichterstattung nicht mehr gewünscht? Wissen Sie, ich las Die Zeit seit mehr als 25 Jahren, auch nach meinem Eintritt ins Forum vor gut eineinhalb Jahren immer noch in Print.

    Die Teilnahme am Forum hat mich bereichert, ich habe ganz buchstäblich andere Standpunkte beziehen können – denkt man nur an die Berichte aus Afghanistan von Aflaton, die Gegenberichterstattung zur Finanzkrise von iDog, die klugen Artikel und Wortmeldungen von Viscount und GEBE, den Einsatz für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsfreiheit von Cole Younger/keiner, Christoph Leusch und rahab, um nur mal eine ganzganz kleine Auswahl der mir teuren Nutzer zu nennen. Das war eine mir kostbar Ergänzung zu den redaktionellen Beiträgen.

    Das Zeitforum war einzigartig in der deutschsprachigen Presselandschaft – Sie haben ein Alleinstellungsmerkmal im Handstreich abgeschafft – ist Ihnen das eigentlich bewußt? Welches Volk möchten Sie sich denn gern wählen? Sind Sie auch ganz sicher, daß Sie auf die Multiplikatoren, die die Nutzer des Ex-Forums zweifellos für Die Zeit waren, verzichten möchten?

    Betrachtet man sich aber auch auf der redaktionellen Seite und nur zum Beispiel das fortgesetzte Sandkastenstrategentum von Josef Joffe oder jüngst das unvollständige, lausig recherchierte, ausländerfeindliche Dossier ‘Affäre Hammelbein’, wo im Anreißer auf der Printtitelseite ‘Im Berliner Tiergarten hinterlassen Muslime Müll…’ möglich ist, so geht es hier wohl nicht mehr nur um die Business Class der Lufthansa – es wird in noch ganz andere Ecken geschielt und gebuhlt.

    Die Funktion ist ganz offenbar eine Steigerung der Leserschaft und der Klickraten um absolut jeden Preis. Das beste Nachrichtenportal war Die Zeit mal, auch die Zeitung mit der größten redaktionellen Meinungsvielfalt, sorgfältiger Recherche, hochinformativen Artikeln, auch auf einem bemerkenswerten Sprachniveau. Mittlerweile darf man ja schon froh sein, keine Rechtschreibfehler zu finden. Die Zeit ist gleicher geworden, kaum noch der Mühe wert.

    Dafür ist die veränderte Form sicherlich sehr gut geeignet und sie ist ja auch ganz hübsch. Debatten aber sind offenbar nicht mehr vorgesehen, mindestens nicht mehr untereinander. Nicht die Community rückt in den Mittelpunkt, sondern die Redaktion, da es enorm erschwert wurde, sich über eine Tagesaktualität hinaus auseinander zu setzen.

    Wie lange brauchen Sie denn, um eine Meinung zu entwickeln oder gar zu ändern, sehr geehrter Herr Blau? Nur einen Tag oder kürzer? Da brauche ich, mit Verlaub, etwas länger. Und profitierte im Ex-Forum enorm gerade von den anstrengenden Langzeitdebatten. Wußten Sie eigentlich, daß es Diskussionen mit über 800 Beiträgen gab? Würden Sie mir bitte erklären, wie derlei mit den Verschlimmbesserungen überhaupt noch möglich sein soll?

    Aber halt – das soll ja offensichtlich gar nicht mehr möglich sein. Sie wünschen offenbar ‘Diskussionsbeiträge und Kommentare’ als ‘wichtige Denkanstöße’ eher um die redaktionellen Beiträge kreisend, instant, passend zur zunehmenden Meinungsschreibe bei Die Zeit – ohne die Möglichkeit der Auseinandersetzung innerhalb der Community, auch des Gegenwinds und Korrektivs zu den redaktionellen Artikeln.

    Die Form aber, mit der sich hier der alten treuen Leserschaft und des Forums entledigt wird, empfinde ich nicht nur als äußerst unhöflich, ich halte sie für undemokratisch, unliberal, unsouverän und auch menschlich unter aller Kanone.

    Eben – form follows function. Das ist sehr entlarvend, Herr Blau. Sie werden nachvollziehen können, daß ich den Kakao, durch den Sie mich hier ziehen möchten, nicht auch noch trinke und ‘Danke gut geschmeckt’
    dazu sage?

    Und noch ein Wort an Johannes Kuhn – ich sah gestern abend die Stellenanzeige, die Sie offenbar ersetzen soll (kaum möglich!).
    Ihnen vielen Dank für das, was Sie im Ex-Forum möglich gemacht haben, für Ihr Augenmaß bei Anmerkungen und Löschungen – im ganzen Gegensatz zu den Buchstabenkürzelwochenendabendvertretungen – für Ihr Interesse und Ihr Wohlwollen gegenüber der Community. Ganz egal, ob Sie gefeuert oder weggelobt wurden oder Ihrerseits gekündigt haben – Ihnen alles Gute! Sollten Sie in Zukunft einem anderen Forum als Redakteur vorstehen, so wüßte ich gern, welchem. Sie haben ja meine emailadresse.

    Freundliche Grüße
    die dame

    Antworten

    • 8. September 2009 um 11:47 Uhr
    • dame.von.welt
  2. 66.

    das einzige, was die abgewickelte co-munitje noch tun kann, ist einen lob-block für jk erstellen. in den sich mit guten wünschen alle eintragen, welche mögen.
    ich würd’s jedenfalls tun. sperre hin oder her. verstehe jetzt einiges aus der letzten zeit etwas besser.

    deshalb schon mal hier: Johannes Kuhn! für Ihre zukunft alles gute. und auch wenn wir über die frage des umgangs mit ‘brownies’ und handelsüblichem sexismus nicht immer einer meinung waren – Sie werden mir fehlen!

    und da ich schon mal dabei bin, frage ich mich natürlich auch, ob Atila Altun sich das SO vorgestellt hatte.

    Antworten

    • 8. September 2009 um 12:20 Uhr
    • Rahab
  3. 67.

    Lieber Herr Blau,

    ich kann mich in der Kritik den zahlreichen Vorrednern nur anschließen. Verbesserungsvorschläge habe ich folgende:

    1. Bitte das Titelbild verkleinern. Bei einer gängigen Auflösung von 1280×800 ist bei Öffnen der Startseite bestenfalls die erste Zeile der entsprechenden Überschrift zu lesen. Das kann nicht in Ihrem Interesse sein.
    2. und damit verbunden: Die Schriftgrößen zwischen den ersten Überschriften und den Überschriften der Artikel im “Mittelteil” der Seite sind zu unterschiedlich. Gegenüber dem Leitartikel wirken die anderen mickrig und bedeutungslos. Man sollte meiner Ansicht nach die Schriftart des/r Leitartikel(s) einfach mit dem Bild verkleinern. Das würde ein harmonischeres Gesamtbild erzeugen und tatsächlich zur Lesbarkeit beitragen.
    3. Ähnliches gilt, wenn man Artikel öffnet. Die Kurzzusammenfassung unterhalb der Überschrift ist in derartig großer Schrift gehalten, dass vom Text erst nach Scrollen etwas zu sehen ist. Auch das sticht unangenehm ins Auge.
    4. Es wäre schön, wenn – wie ehemals – auf der Titelseite ersichtlich wäre, welcher der Redaktionsartikel bereits kommentiert und wie viele Kommentare geschrieben wurden. Am allerbesten wäre eine Markierung am Artikel selbst – wie es auch einmal der Fall war.
    5. Ein Radikalvorschlag zum Schluss: Streichen Sie den gesamten Mittelteil des Layouts völlig und ziehen den Block, in dem die Ressorts außerordentlich gelungen nebeneinander aufgeführt werden, direkt unter den/die Leitartikel. Auf diese Weise wären die Ressorts präsenter und die Artikel, die gegenwärtig im Mittelteil auftauchen, ließen sich dort als die aktuellsten mit Bild vermerken wie es auch jetzt geschieht. Das würde Scroll-Arbeit reduzieren und tatsächlich ein neues Konzept mit sich bringen, dass ZEIT Online von anderen Online-Zeitungen positiv abhebt.

    So weit, leider noch nicht so gut.

    Beste Grüße

    Antworten

    • 8. September 2009 um 18:38 Uhr
    • klonifanko
  4. 68.

    Liebe Leserinnen und Leser,

    hier bereits zahlreiche Antworten auf viele Ihrer Fragen und Hinweise:

    http://blog.zeit.de/zeitansage/2009/09/08/antworten-aus-dem-maschinenraum_228

    http://bit.ly/3Nwpx

    Mit besten Grüßen,

    Wolfgang Blau

    Antworten

    • 8. September 2009 um 22:38 Uhr
    • Wolfgang Blau
  5. 69.

    Hallo Jan,
    mit der neuesten Version von Opera (10) habe ich keine Probleme. Arbeitet hervorragend mit Zeit Online zusammen.

    Antworten

  6. 70.

    Hallo fleißige Maschinisten,

    falls der Hinweis noch nicht gegeben wurde:
    zoomt man die Seite, zerfällt je nach Browser entweder das Layout oder wird die Gesamtbreite/Seite immer breiter…
    Der Seitenaufbau sollte aber echt liquide vom css her gestaltet/programmiert werden…(mit min-width, max-width z.B.,).
    Die Navigationsleisten oben sollten keine feste Höhe haben, sondern entsprechend flexibel…(und dann eben in 2 oder 3 Zeilen laufen)

    mfg/tschüß,
    beatrice

    Antworten

  7. 71.

    Liebe Seiten-/Farb-/Linkbastler:

    so hübsch dezent (Designer…!)auch die unterstrich-freien Links im Fließtext sein mögen, bei schlechten Lichtverhältnissen oder gar Rot-Grün-Blindheit (ca. 9% der männl. Bevölkerung in Dtl.), sind diese schwer zu erkennen.
    Hier eine Farbblindheit-Simulations-Website:

    (Alternativ kann man einen Screenshot in Adobe Photoshop ansehen mittels View/Proof Set Up/Color Blindness)

    Wenn schon die Farbe rot beibehalten werden soll: Die Links einfach unterstreichen wäre eine einfache und gängige Lösung.

    tschüß,
    beatrice

    Antworten

  8. Kommentar zum Thema

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