Hier bloggt die Redaktion. Ein Fenster ins Innenleben von ZEIT ONLINE

Wie lautet Ihre Geschichte? ZEIT ONLINE will es wissen. In neuen Social Media-Formaten.

Von 5. September 2012 um 19:40 Uhr

ZEIT ONLINE ist stolz auf 104.000-Facebook-Fans und 180.000 Twitter-Follower. Wir waren als erstes deutsches Medium auf Google+ vertreten, waren mit Ihnen dort in Hangouts und teilen mit Ihnen jede Woche Bilder auf Pinterest. Das alles bereichert unsere Arbeit und macht uns Freude. Und jetzt gehen wir mit Ihnen den nächsten Schritt.

Social Media bei ZEIT ONLINE bedeutet nicht nur, unsere Geschichten in die Welt zu tragen. Es bedeutet, mit Ihnen, unseren Lesern, Nutzern und Kommentatoren und denen, die sich online über das Geschehen in der Welt informieren, ins Gespräch zu kommen.

Weil Sie eine Geschichte zu erzählen haben, die uns hilft, interessant zu berichten. Weil keine Redaktion der Welt so viele Augen und Ohren haben kann wie unsere Leserschaft und die Leute, die uns im Social Web verfolgen. Weil Ihre Sicht und Ihre Ideen unsere Arbeit bereichern.

Wo treffen wir uns?

Auf Facebook bitten wir Sie, uns Ihre Geschichte in drei Bildern zu erzählen. Das können drei Bilder sein, die einen Tag oder eine Begegnung darstellen.  Wir nennen das Triary.  Das kann so aussehen:

Außerdem haben wir auf Facebook dazu eingeladen, uns zu einer Seitenkritik in Berlin zu besuchen. Bewerben konnte sich einer unserer Fans mit Hinweisen darauf, welches Feedback er uns geben möchte. Den Gewinner haben wir informiert, wir hoffen, dass es mit seinem Besuch im Oktober klappt.

Auf Google+ laden wir Sie zu Hangouts on Air ein. Das sind Videochats, die live gestreamt werden. Den Start macht ein Gespräch mit Netzaktivistin Deanna Zandt am 06.09. um 19 Uhr.  Was macht den Protest im Internet effektiv? Was brachte  ACTA zu Fall? Und heißt das, dass die Politik sich dauerhaft auf eine neue Protestkultur im Netz einstellen muss? Das wollen wir besprechen.

Hier kann man teilnehmen.

Da die Plätze für aktive Teilnehmer des Chats begrenzt sind, lassen Sie uns doch hier in den Kommentaren oder drüben auf Google+ wissen, dass Sie gern teilnehmen möchten. Dann achten wir darauf, Sie an Bord zu haben, bevor wir beginnen.

Mehr Termine werden folgen. Hier halten wir Sie regelmäßig darüber auf dem Laufenden.

Wir, dazu gehöre seit dem 13. Juni auch ich.

Nach Stationen bei Der Freitag und der Neuen Zürcher Zeitung bin ich Social-Media-Redakteurin von ZEIT ONLINE. Ich wünschte, ich könnte sagen, wer mir auf Twitter folgt, erfährt nicht alles, was er über mich wissen kann, aber das wäre falsch. Ich bin in Social Media unterwegs als Überzeugungstäterin, Sender, Empfänger und Beobachter. Und ich freue mich, das für ZEIT ONLINE zu sein.

Teilen Sie uns mit, was Sie bewegt – wir sind gespannt auf Ihre Geschichte. Und wir freuen uns darauf, mit Ihnen zu reden.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Wie schön, dass man hier direkt kommentieren kann und sich nicht erst anmelden muss.

    Liebe Frau Leopold, ich hoffe Sie füllen nun dieses Blog mit schön vielen Geschichten über die Arbeit der Online-Redaktion, ich möchte nämlich möglichst viel davon lernen.

    Ich wünsche Ihnen schwungvolles Einarbeiten!

    • 24. September 2012 um 13:25 Uhr
    • Jordanus
  2. 2.

    Erstes deutsches *überregionales* Medium auf Google+, wenn ich mich recht entsinne ,-)

    Herzliche Grüße von der Rhein-Zeitung aus Koblenz

    • 25. September 2012 um 22:45 Uhr
    • Marcus Schwarze
  3. 3.

    Sehr geehrte Frau Leopold,

    soziale Netzwerke als Überzeugungstäterin zu nutzen, zeigt, dass Sie sich entweder über die Gefahren, die die sozialen Netzwerke bergen, nicht bewusst sind oder diese verdrängen.

    “Lebst du noch oder klickst du schon?”

    Wir befinden uns, ich formuliere bewusst etwas schärfer, in einer Mediendiktatur mit ‘Stasiqualität’. Dies zu leugnen wäre gerade zu töricht. Geht es dem Menschen dank sozialer Netzwerke besser? Ich vermag dies zu bezweifeln. Wir geben das wertvollste was wir haben, das Leben, in die Hände der sozialen Netzwerke, die geradezu danach lechzen. Problematisch ist dies vor allem, weil dieser Prozess sich nur schleichend fortbewegt und die meisten Menschen nicht realisieren, dass sie in die Fängen einer modernen Diktatur geraten sind. Dies mag derzeit noch beschmunzelt werden, vor allem weil man denkt, man habe alles unter Kontrolle. Aber nun Stellen Sie sich bitte kurz folgende Frage und beantworten diese ehrlich: haben Sie das Internet oder hat das Internet Sie unter Kontrolle?

    Herzliche Grüße

    S. Leischel

    • 31. Dezember 2013 um 09:21 Uhr
    • S. Leischel
  4. Kommentar zum Thema

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