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Unsere neue Morgenkolumne Fünf vor 8:00

 

Manche meinten, es sei nicht möglich, diese fünf großen Namen der ZEIT kurzfristig an einem Tisch zu versammeln – sie sind selten gemeinsam in Hamburg und melden sich auf Mails freundlich aus Tel Aviv, Honolulu oder Stanford.

Und doch: Das denkwürdige Treffen im Hamburger Pressehaus der ZEIT fand statt, die Debatte über eine neue, gemeinsame Morgenkolumne war ebenso lebhaft wie fruchtbar, die Wahl fiel (nach ausgiebigem Abgleich aller Reisepläne) auf Montag, den 22. Juli.

So startet heute Fünf vor 8:00 mit einem Beitrag von Robert Leicht, politischer Korrespondent der ZEIT, zum Recht des Stärkeren in den Zeiten des NSA-Skandals. Immer dienstags schreibt Theo Sommer, Editor-at-large der ZEIT, mittwochs folgt Matthias Naß, internationaler Korrespondent der ZEIT, donnerstags ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und an Freitagen blickt ZEIT-Kulturkorrespondent Ulrich Greiner ins Wochenende.

In ihren Beiträgen wollen die großen Fünf aufgreifen, was heute wichtig ist, „aber über den Tag hinaus und angereichert durch Expertise, Erfahrung, Meinungsfreude“, so Josef Joffe. „Die Themen sind national und international: Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft – mal nüchterne Analyse, mal temperamentvolles Plädoyer, mal die spielerische Betrachtung.“

Die Kolumnen finden Sie allmorgendlich kurz vor 8 Uhr auf unserer Homepage – oder als E-Mail in Ihrem Postfach.

Hier können Sie die „Fünf vor 8:00“ abonnieren.

 

3 Kommentare

  1.   Tina Kohaus

    Danke,dass uns Frauen gleich 5 große Männer Welt erklären.Danke.

  2.   Annette Bruhns

    Schließe mich meiner Vorrednerin an! Applaus für soviel versammelten Intellekt und soviel versammelte Erfahrung – von „großen NAMEN“.

  3.   Ludger Sieben

    Ich beziehe mich auf die beiden Vorrednerinnen Tina Kohlhaus und Annette Bruhns:
    Auch wenn ganz gezielt ein andere Eindruck erweckt werden soll:
    Ich bin mir ganz sicher, dass bei der Auswahl die Frage des Geschlechts keine Rolle gespielt hat und entsprechend erfahrene Journalistinnen die gleiche Chance haben, an den Kolumnen mitzuwirken.

    Allerdings müssten es Kolleginnen sein, die sich dem Berufsethos des Journalismus verpflichtet fühlen. Für diese verbietet es sich, die berufliche Tätigkeit zu missbrauchen für politischen Aktivismus.

    Insbesondere der Missbrauch für einen Feminismus, der sexistisch ist, weil er die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts betreibt. Dies geschieht u.a., indem er die Bevorzugung von Menschen mit weiblichem Geschlecht gegenüber denen mit männlichem Geschlecht befördern will.

    Diese Feministinnen und Feministen unterscheiden sich keineswegs von den Leuten, die andere wegen ihrer dunklen Hautfarbe, wegen ihrer Herkunft aus südlichen Ländern oder weil sie Juden oder Moslems sind, diskriminieren.

    Ich finde, solche Kolleginnen und Kollegen haben nicht nur in den Kolumnen sondern überhaupt im Journalismus nichts zu suchen.