Neue Serie: The Mindy Project
Mindy Kaling, bekannt aus The Office, hat jetzt ihre eigene Show, eine Arztserie der besonderen Art
Mindy Kaling, bekannt aus The Office, hat jetzt ihre eigene Show, eine Arztserie der besonderen Art
“Girls”, neue Serie auf HBO, von Lena Dunham, die erst 27 Jahre alt ist, uns aber schon letztes Jahr mit ihrem Film Tiny Furniture beglückt hat. Bitte bald ins deutsche Fernsehen holen!

Peter Lindbergh hat früher Models in Schwarz-Weiß fotografiert, inzwischen macht er auch Filme, zu sehen im NRW-Forum Düsseldorf (bis 12. April)

Auflösung von gestern: der junge Bud Spencer.
Samstagabend, 17. März, um 21.50 Uhr eine Doku auf arte über seine Wandlungen (“Bud’s Best – Die Welt des Bud Spencer”)
(c) rbb/MEDEA FILM

(c) Sina Preikschat

(c) Sina Preikschat

(c) Sina Preikschat

Diane Kruger (c) Sina Preikschat

Christoph Amend, Diane Kruger und ihre Eltern (c) Sina Preikschat
Gestern Nachmittag wurde im Kadewe in Berlin die ZEITmagazin-Ausstellung “100 Jahre Babelsberg” eröffnet – mit Diane Kruger als Ehrengast. Die Schauspielerin hatte ihre Eltern mitgebracht, die von ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend während des Talks spontan mit auf die Bühne gebeten wurden – und blieben. Diane Kruger erzählte, dass ihre Mutter auf dem Weg zur Ausstellung gerade vorgeschlagen habe: “In zehn Jahren kannst du doch Angela Merkel spielen”. Gefragt, ob sie die Rolle annehmen würde, antwortete Kruger: “Vielleicht in zwanzig Jahren”. Abends eröffnete die 62. Berlinale mit dem Film “Leb wohl, meine Königin”, in der Hauptrolle Diane Kruger als Marie Antoinette. Die ZEITmagazin-Ausstellung ist noch bis zum 3. März 2012 im Kadewe zu sehen
Schild, das während Dreharbeiten an den Regiestuhl von Helmut Dietl angebracht wird (Quelle: Benjamin von Stuckrad-Barre in seinem Nachwort in »Zettl«, dem Buch zum Film)

(c) Harrison Family

Als 1968 „While my Guitar gently weeps“ auf dem weißen Album der Beatles erschien, war die größte Band der Welt bereits zerrissen, und vielleicht spiegelte George Harrisons einziges Lied auf dem Album die Situation am besten wider: George blickte von außen, mit spiritueller Gelassenheit – „Man muss sich ändern, alles andere wäre Zeitverschwendung“ – auf alles, was geschah.
Harrison war „der stille Beatle“, aus Fanaugen gesehen. Er war der jüngste der Vier, aber gleichzeitig der, der nach dem Wahnsinn der Beatlemania einen tieferen Sinn suchte. George brachte die Beatles nach Indien – eine Reise, die die Welt der Musik für immer verändern sollte – und wurde damit zum Vorbild einer alternativen Denkweise der Abkehr vom Materiellen; „Als wir das Geld hatten, fanden wir heraus, dass Geld nicht die Antwort sein kann“, sagte Harrison. Mit Stilikone Patti Boyd an seiner Seite war George im London der 1960er Jahre der Rockstar unter den Beatles, war Mittelpunkt eines Netzwerkes aus Musikern und Künstlern. Das Gespann Lennon / McCartney verfestigte sich und der Druck wuchs – kurzum, wie George selbst sagte: „Es erdrückte uns“.
George Harrison war Künstler und Universaldenker. Nach der Trennung zog er sich auf sein Anwesen Friar Park zurück und widmete sich ganz seiner Spiritualität, der Suche nach dem inneren Ich. „All Things must pass“, sein erstes Post-Beatles Album, war ein Befreiungsschlag. Georges Songs sprachen bis zu seinem Tod immer aus seinem Leben, jeder Song eine Beziehung zu jemandem, ob Gott („My Sweet Lord“) oder ein enger Freund („I’d have you anytime“). Die Tiefe mit der Harrison über Dinge reflektierte, gab ihm geistige Unabhängigkeit, seine Faszinationsfähigkeit brachte ihm einen großen Freundeskreis, der auf seiner viel zu frühen Beerdigung absurd gewirkt haben muss. Die Produktion des Monty Pyton Films „Das Leben des Brian“ und die Gründung der Supergroup Traveling Wilburys sind nur einige der anderen Geschichten aus George Harrisons Leben.
Die Dokumentation „Living in the Material World“ erzählt George Harrisons Geschichte, persönlich und fragend, intim aber nicht aufklärend. Martin Scorsese lässt die zu Wort kommen, die die Wahrheit über ihn kannten: Paul und Ringo, aber auch Begleiter wie Ravi Shankar oder den Rennfahrer Jackie Stewart, seine letzte Frau Olivia Harisson. Chronologisch erzählt spricht Harrison erstaunlich oft über sich selbst, blickt zurück oder versucht seine Idee von Spiritualität zu erklären. Scorsese zeichnet das Bild eines sinnlichen Mannes, der den Menschen seiner Zeit zwar näher war als kaum ein anderer Rockstar, aber nie ganz in dieser Welt war. Die Doppel-DVD (209 Minuten, Arthaus) ist ab dem 8. Dezember im Handel erhältlich.
Hella Schneider

Kassia Pysiak, 1998 (c) Sarah Moon

La Menace, 2008 (c) Sarah Moon

Turkish Delight (c) Sarah Moon

Thierry Mugler (c) Sarah Moon
Sie ist eine der bekanntesten Modefotografinnen der Welt und kennt selbst das Modebusiness, modelte sie doch, bis ihr das Geschehen vor der Kamera zu langweilig wurde. Ab dem 16. November kann man in der Galerie Persiehl & Heine begutachten, warum wir froh sind, dass sie die Seiten gewechselt hat. Unverwechselbare , traumartig schöne Bilder