Das Politik-Blog

„Wenn Du bis morgen 12:00 Uhr nicht zurückgetreten bist, knallt es ganz gewaltig“

Von 7. Februar 2013 um 16:11 Uhr

Ja, uns Journalisten ermüdet der Streit bei den Piraten mittlerweile auch. Doch leider schafft die Partei es immer wieder, noch eine neue, dramatischere Eskalationsstufe im innerparteilichen Umgangston zu erklimmen. Und das sagt dann wiederum durchaus etwas über eine Partei aus, die in vier Landtagen sitzt und dieses Jahr in den Bundestag einziehen will. Deshalb wollen wir also auch das neueste Drama zumindest kurz dokumentieren.

Glaubt man Johannes Ponader, dem politischen Geschäftsführer der Piratenpartei, ist am gestrigen Mittwochabend folgendes passiert: Um 18 Uhr schickte Christopher Lauer, bekannter Pirat und Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus, eine bemerkenswerte SMS an ihn, Ponader:

"Lieber Johannes, wenn Du bis morgen 12:00 Uhr nicht zurückgetreten bist, knallt es ganz gewaltig. Ich seh mir nicht mehr länger schweigend und untätig an, wie Du meine Partei gegen die Wand fährst. Gruß, Christopher"

Wenn es diese Nachricht tatsächlich gab, ist sie eine unverhohlene Drohung. Ponader kam ihr offensichtlich nicht nach. Dafür postete er die vermeintliche SMS und die darauf folgende Kommunikation mit Lauer am heutigen Donnerstagmittag kurzerhand in einem Blog im Internet. Es endet mit Lauers Statement: "Alter, wie verstrahlt bist Du denn? Du merkst ja gar nichts mehr."

Ponader schreibt dazu im Blog: "Ich bin mir bewusst, dass die Veröffentlichung einer 'privaten' SMS eigentlich einen Vertrauensbruch darstellt, aber von Vertrauen kann bei dem Inhalt wohl keine Rede mehr sein." Den Eintrag verbreitete er über seinen Twitter-Account, dem über 10.000 Leute folgen.

Auf Anfrage von ZEIT ONLINE will Lauer die Echtheit der SMS weder bestätigen noch dementieren: "Ich kann Ihnen die Frage, ob ich diese SMS überhaupt geschrieben habe, nicht beantworten", sagt er. Es gäbe zwei Möglichkeiten: "Entweder sie ist echt, dann ist es eine private Nachricht und hat in der Öffentlichkeit nichts verloren. Oder sie ist nicht echt und er hat sich das ausgedacht, dann ist es schon ein starkes Stück." Er habe gar keine Zeit für Personaldebatten, sondern bemühe sich um eine inhaltliche Neuaufstellung für die Bundestagswahl.

Bei Twitter reagierten andere Piraten entnervt auf das neuerliche Skandälchen. "Möchte Euch alle auf den stillen Stuhl verbannen. Bis zur #btw13. Mindestens." schreibt die Wirtschaftspolitikerin Laura Dornheim. Und der Pirat Jan Leutert twittert: „Treffen sich zwei Piraten mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Keine Pointe.“

Johannes Ponader selbst sagt zu Lauers Reaktion: "Das geht am Thema vorbei. Wenn jemand einen Rücktritt fordern will, soll er das auch öffentlich machen." Er habe die SMS veröffentlicht, "weil wir so die Chance auf Knall, Versöhnung und dann Neuanfang haben". Es gehe ihm "nicht um eine Personaldebatte, sondern um eine Debatte über den innerparteilichen Umgangsstil". Mit Lauer selbst habe er seit der SMS keinen Kontakt mehr gehabt.

Kategorien: Allgemein
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Der Schwarm ist definitiv transparent und kreativ.
    Aber ist er auch produktiv?

    • 7. Februar 2013 um 18:02 Uhr
    • Hoplon
  2. 2.

    Kann dieser Ponader mal bitte zurücktreten. Tut so, als würde er eine völlig neue Art der Politik einführen wollen, benutzt dann aber schön herkömmlich konservativ die Medien, um echte oder vermeintliche Feinde zu attackieren. Da muss ich mich Schlömer wohl anschließen: Such dir einen Job.

    • 7. Februar 2013 um 18:02 Uhr
    • eklipz
  3. 3.

    Schlecht recherchierter Artikel. Beim genaueren Hinsehen entpuppt sich der „Blog“ als Eintagsfliege mit nur diesem einen Eintrag. Egal, ob echt oder nicht. Aber das ist irgendwie seltsam.

    • 7. Februar 2013 um 18:10 Uhr
    • H. Ort
  4. 4.

    So langsam entsteht der Eindruck, dass Johannes Ponader jede Gelegenheit nutzt die Partei in ein schlechtes Licht zu rücken. Wenn die SMS mit ihren 217 Zeichen, echt ist hat er es geschafft jemanden so zu reizen, dass er seine Beherrschung verlor. Falls er sich die Nachricht ausdachte ist das Ziel auch erreicht: der Partrei schaden, Piraten nerven, den Ruf weiter ruinieren.

    Auf Twitter heute gab es weiter „ich trete aus“ Nachrichten zu lesen. Johannes Ponaders Wirkung besteht nur noch darin die Pairatenpartei zu zerlegen. Sie wird heute als zerstritten, unmöglich und aggresiv wahrgenommen. Unterhalb dieser Streitblase liegen die weiterhin wichtigen Ziele: Bürgerrechte, Gereichtigkeit, Vernunft und frischer Wind in der Politik. Wer Herrn Ponader und auch jene, die er mit seiner Art aufscheucht ignorier,t sieht die wahre Partei. Um diese geht es im September 2013 bei der Wahl!

  5. 5.

    Oh mann – Piraten.

    Löst Euch doch endlich auf! Ihr seid unerträglich. Ihr seid geschmacklos. Ihr seid Intriganten. Ihr seid Autisten.

    Ihr seid KEINE POLITIKER.

    Also – schleicht Euch vom Hof und lasst die Erwachsenen den Saustall aufräumen!

  6. 6.

    Es ist wirklich verblüffend, ein einzelner Mann – Ponader – hat den Erfolg der Piraten in den Abgrund der Bedeutungslosigkeit umgelenkt hat. Herr Ponader war absolut vorhersehbar ungeeignet für eine führende Position innerhalb einer Partei. Einen stolzen Berufshartzer in Badelatschen, der lieber um Spenden bettelt als gegen Entgelt Arbeiten zu gehen; man muss sich fragen, was die Piraten sich dabei eigentlich gedacht haben.

  7. 7.

    @ Zeit: Irgendwas stimmt mit der Kommentarfunktion in diesem Thread nicht. Keine Überschriften, keine Empfehlungen, keine Auflistung in der Historie etc.

  8. 8.

    Wer ist eigentlich „Johannes Ponader“?

    Generell haben die Piraten kluge Köpfe, die Entwicklungen auch gestalten und beeinflussen können. Aber nicht mit der schwachsinnigen Ideologie, die sich die Piraten auf die Fahne geschrieben haben.
    Wenn Menschen daran teilhaben, kann so etwas nicht klappen. Wenn Sie es merken und sich in das politische Geschäft einordnen, können Sie Dinge verändern. Wenn nicht, werden Sie als Lachnummer untergehen.

    • 7. Februar 2013 um 18:28 Uhr
    • Quas
  9. 9.

    „Pirat Jan Leutert twittert: „Treffen sich zwei Piraten mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Keine Pointe.““

    Na, wenigstens gibt es noch Piraten, die Humor haben – und Medien, die sich für das Geklüngele vorderhand noch zu interessieren scheinen.

    Ich schätze nur allzubald könnte der Witz so ausgehen: „Treffen sich zwei Piraten mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und keiner sieht hin.“

  10. 10.

    Die Piraten wollten Politik kollektiv und transparent machen. Das Gegenteil ist der Fall. Immerhin ruinieren sie sich nur selbst und wenigstens rechtzeitig.

  11. 11.

    Ich bin Pirat.

    Ich bin der Piratenpartei beigetreten, um etwas zu verändern und zumindest einmal Deutschland zu einem lebenswerteren Ort zu machen. Das geht vielen anderen Piraten auch so.

    Und auch wenn das in der Presse so rüberkommt: Die Leute, die da im BuVo sitzen und sich zerfleischen, sind nicht die Partei. Es ist bedauerlich, dass das gerade passiert und es erfüllt mich und viele andere mit Wut.

    Allerdings werden viele andere und mich sich nicht von ihren politischen Idealen abbringen lassen. Eine politische Idee ist noch lange nicht gescheitert, weil Leute im Bundesvorstand Probleme miteinander haben. Diese Einsicht scheinen viele Leute (auch hier in den Kommentaren) wohl nicht erhalten zu haben.

    Gruß.

    • 7. Februar 2013 um 18:37 Uhr
    • UkuLele
  12. 12.

    Ich bin mir gar nicht mehr so sicher, ob Ponader das Problem ist.
    Lauers Antwort ist für ein schönes Bühnenstück geeignet, aber öffentlich so einen Quatsch zu erzählen ist Kindergarten².

    Ganz abseits davon ist, und ich bin absolut kein glühender Anhänger der Piraten, sondern Medienwissenschaftler, der Journalismus für die Art der Piraten nicht gemacht um es nett zu formulieren.

  13. 13.

    Ponader und Roth sollten eine neue Partei gründen: „Die Unfähigen“. Mit anhieb gleich mal 15%. Abbild der Politgenossen im deutschen Bundestag. Keine Pointe!

  14. 14.

    Es waren einmal …

    … die Piraten. Aber wer wird sich an sie noch erinnern? Kein Mensch.

    • 7. Februar 2013 um 18:53 Uhr
    • Kunstdirektor
  15. 15.

    Kindergarten!

  16. 16.

    @ No-Cloud: Sie sind auf der Blog-Seite, diese Funktionen gibt es hier grundsätzlich nicht.

  17. 17.

    @11 UkuLele
    Das geht mir ganz genau so.

    Sommer 2009 bin ich (53-jährig, erste Partei meines Lebens) in die Piratenpartei eingetreten, habe on- und offline „bei der politischen Willensbildung des Volkes mitgewirkt“, 3 Wahlkämpfe, Bundes-, Landes und Kreisparteitage aktiv mitgemacht, und vieles mehr.

    Politik ist das geduldige Bohren dicker Bretter. Mit Respekt für Kollegen der eigenen und der anderen Parteien, sofern diese ebenfalls sachlich und konstruktiv mittun.

    Aber am meisten liest man nun leider von denen, die das nicht machen :-(

  18. 18.

    @rock_kid_2012

    „Ihr seid geschmacklos. Ihr seid Intriganten. Ihr seid Autisten.“

    Dass dies – aufgrund langjähriger Lektüre deutscher Zeitungen – eine ziemlich treffende Persönlichkeitsbeschreibung der derzeit aktiv regierenden, „erwachsenen“ Politiker ist, sollte hier noch einmal deutlich hervorgehoben werden.

    • 7. Februar 2013 um 19:25 Uhr
    • Beppo
  19. 19.

    Kann mich hier nur einigen Kommentaren und dem Grundton des Artikels anschließen. Die Leute die sich in die Landtage geschlichen haben und dieser Buvo sind zu 50 Prozent ungeeignet. Die Grundidee der Piraten war eine gute Sache. Aber gewisse politische Grundkenntnisse sind Voraussetzung – und wer die nicht mitbringt, kann sich auch nicht gegen ein noch so ekliges Parteiensystem durchsetzen.

    Ich persönlich halte Ponader für einen fehlbesetzten Wichtigtuer, der ein paar Grundideen der Piraten auswendig gelernt hat, aber weder zur Erklärung und Verbreitung der Begriffe beiträgt, noch irgendwelchen Initiativen und Ideen Schwung verleiht. Er antwortet ja nichtmal auf Mails. Wahrscheinlich kann er sich nicht auf Nachrichten länger als 140 Zeichen konzentrieren. Ist mir aber auch egal.

    Schade drum.

    • 7. Februar 2013 um 19:27 Uhr
    • ovozim
  20. 20.

    Wieso verpetzt Ponader private SMS?

    • 7. Februar 2013 um 19:30 Uhr
    • käsefüße
  21. 21.

    Naja den Ponader hab ich einmal in einer politischen Talksendung gesehen. Er hat ständig zwanghaft auf seinem Smartphone rumgehackt. Es ist ihm nicht gelungen mir zu vermitteln, was für Ideen die Piraten haben. Eher hatte ich den Eindruck, dass Ponader da irgendwie hochgerutscht ist und nicht wie Marina Weisband eine repräsentative Wirkung erzielt.

    • 7. Februar 2013 um 19:45 Uhr
    • Unno
  22. 22.

    Liebe Zeitredaktion, zu eurer Geschichte hätte eventuell eine Recherche bezüglich der domain dieses Blogs gehört. Alle Spuren führen nach Berlin…das ist so bizarr, dass man nur noch hysterisch kichern möchte:

    Domain name: netzkind.net

    Registrant:
    Johannes Ponader
    netzkind.net, office #5173884
    c/o OwO, BP80157
    59053, Roubaix Cedex 1
    FR
    +33.899498765

    Administrative Contact:
    acidforce.org
    Schweighöfer Daniel
    Kameruner Str. 44
    Berlin, 13351
    DE
    +49.17662654026

    Technical Contact:
    acidforce.org
    Schweighöfer Daniel
    Kameruner Str. 44
    Berlin, 13351
    DE
    +49.17662654026

    Billing Contact:
    acidforce.org
    Schweighöfer Daniel
    Kameruner Str. 44
    Berlin, 13351
    DE
    +49.17662654026

    • 7. Februar 2013 um 19:47 Uhr
    • ulf
  23. 23.

    Die Korrekte Antwort wäre auf jeweils eine der Optionen:

    „“Ich kann Ihnen die Frage, ob ich diese SMS überhaupt geschrieben habe, nicht beantworten”, sagt er. Es gäbe zwei Möglichkeiten: “Entweder sie ist echt, dann ist es eine private Nachricht und hat in der Öffentlichkeit nichts verloren. Oder sie ist nicht echt und er hat sich das ausgedacht, dann ist es schon ein starkes Stück.”“

    Für ein Verfahren zum Rauswurf zu beantragen. Die Begründung wäre die selbe. Massiver und vorsätzlicher „Vertrauensbruch“.

  24. 24.

    Langsam frage ich mich, ob die Piraten vielleicht von heimlichen Piraten-Gegnern unterwandert werden, die den Laden konsequent kaputtstreiten wollen. Mit ihrer offenen Stuktur sind sie da ja leider stärker gefährdet als die hierarchisch organisierten konventionellen Parteien. Falls dem so ist kann man nur hoffen, dass sie diesen Virus bald herausgeschwitz haben und gegen weitere solche Attacken immun werden. Wäre sonst schade drum.

    • 7. Februar 2013 um 21:12 Uhr
    • iboo
  25. 25.

    sollte diese sms real sein, halt ich diese für eine unverschämte drohung aus dem rotlichtviertel oder im mafia milieu. dann wäre herr lauer im focus und nicht herr ponader. sollte die piratenpartei zur ellenbogenpartei werden, dann ist die partei hinüber. so wird ein gebet daraus. ich bin allerdings davon überzeugt, dass in den etablierten parteien das durchaus ein gängies mittel ist ddruck auszuüben auf konkurrenten. nur bei der pp wirwd das publik.

  26. 26.

    @17

    „Aber am meisten liest man nun leider von denen, die das nicht machen :-(“

    Was mich zur Fragestellung bringt, warum genau diese in verantwortlich hohen Positionen zu finden sind?

  27. 27.

    @26 Hohe Positionen
    Ich war nicht auf dem Bundesparteitag in Neumünster, ich habe diesen Vorstand nicht gewählt. Ponader hat wohl 75% der Stimmen bekommen, las ich.
    Verantwortlich sind diese hohen Positionen offensichtlich nicht :-/

  28. 28.

    Ich bin ja wirklich oft erschreckend ahnungslos.
    Aber wie sich die Piraten jetzt bis zur Kenntlichkeit entblößen, das habe ich, beim Barte meiner Großmutter, schon vor vielen vielen Monaten prophezeit.

    Was lange währt, wird endlich faul.

  29. 29.

    Ponader sucks

    • 7. Februar 2013 um 23:36 Uhr
    • ArsMachina
  30. 30.

    Ich würde Piraten wählen, wenn ich daran glauben würde, dass eine Mehrheit im Volk zu sinnvollem politischen Handeln fähig wäre. Das Problem der Piraten sind nicht irgendwelche Machtkämpfe, sondern der utopische Glaube, Menschen besäßen Schwarm-Intelligenz.

  31. 31.

    Johannes heißt eigentlich Jutta!

    • 8. Februar 2013 um 02:14 Uhr
    • redsox
  32. 32.

    Peinlich, peinlicher, Piraten! Endlich zeigt dieser dumm-dreiste Dilletantenhaufen mit der alles ist Gratis- und Abzockmentalität sein wahres Gesicht! Dagegen erscheint selbst die hochnotpeinliche FDP geradezu seriös u inhaltlich gut aufgestellt! Das absehbare politische Ende der Piraten ist für Deutschland ein Gewinn und wird die anderen Parteien im Bundestag hoffentlich weg von der www-Hype zurück zu seriöser inhaltlicher Arbeit bringen u sie begreifen lassen, dass es im www nicht zu wenig Freiheit sondern zu viel von dieser gibt!

    • 8. Februar 2013 um 02:31 Uhr
    • LiberalSocialist
  33. 33.

    Transparenz Ja oder Nein? Das ist die Grundfrage, die sich jeder stellen muss…

    Solche SMS und solches Verhalten gehört auch zu Menschen. Das darf man nicht, das ist unverschämt schreibt ihr alle. Und ihr habt Recht. Die SMS ist an die Spitze getrieben, aber kämpfen andere Parteien anders? In der Form bestimmt, in der Sache jedoch nicht. Also wollt ihr die schönen Reden hören oder die (manchmal auch bittere) Realität?

    Mit diesem werbe ich gar nicht für die Piraten, ich würde die Partei nicht wählen, weil ich denke, dass Deutschland eine Frau zu lange leidet, die vorgezogene Wahlen verursacht hat und 10 Jahren mit allen Mitteln an der Macht hält, unabhängig vom Wahlprogramm etc. Das ist auch unsachlich… Und da Piraten zur Zeit koalitionsunfähig sind, kann man nur die Grünen mit allen ihren Fehlern als machtfähige und wechselfähige Opposition wählen. Dies weicht zwar von dem Thema leicht ab, aber erklärt meine Position zu der Sachlichkeit der Piraten“politik“. Wir leben in einer sehr transparenten Zeit (siehe Facebook etc.) und die Piratenpartei ist nur ein Bild davon. Die Zeit für diese Partei wird kommen, das Kommentar mit „Kindergarten!“ war eigentlich völlig zutreffend, die Partei ist jetzt wie ein Kind und muss erwachsen. Aber nicht in dem Sinne von CDU-SPD-Grüne-Linke, die Piraten werden die Politik, wollt ihr es oder nicht :)

    Liebe Grüße aus Tschechien :)

    • 8. Februar 2013 um 02:48 Uhr
    • Klavier Student
  34. 34.

    @LiberalSocialist

    Ja, genau! Weniger Freiheit jetzt nicht nur noch im RL! Höchste Zeit, dass man dem 99%-Pöbel auch online endlich das Maul stopft. Vielleicht kriegen es die FDP und die anderen Lobby-Kriecher-Parteien ja in den nächsten Jahren hin, dass die Bevölkerung auch hierbei nicht mitbekommt, dass man sie langsam und deshalb unbemerkt entmachtet.

    Wenn es nicht so traurig wahr(scheinlich) wäre, hätte ich noch einen zwinkernden Smiley darunter gesetzt.

    Es ist insgesamt eine Frechheit, was sich die deutsche Presse hier erlaubt. Die ständige Negativ-Berichterstattung zum Thema Priatenpartei lässt leider keinen anderen Schluss zu, als dass es auch mit der Presse-Freiheit schon lange vorbei ist.

    Ein großes Glück scheint es dennoch für die Piraten eigentlich zu sein, dass dieses Verfahren allerdings gerade deshalb als schlichtweg dumm zu beurteilen ist, weil es genau diese Berichterstattung ist, die die Piraten im gesellschaftlichen Gedächtnis bewahrt und sie damit als wählbare Partei nicht vergessen werden. Insofern bleibt es den Piraten beinahe nur zu wünschen, dass Ponader noch ein bisschen länger herumalbert, damit wir nicht gelangweilt die Fernbedienung in die Hand nehmen, um umzuschalten.

    • 8. Februar 2013 um 03:01 Uhr
    • Beppo
  35. 35.

    Das wirklich interessante an dieser Meldung ist doch eigentlich nur die Tatsache, dass das Volk bei den Piraten sogar private Streitgespräche zugetwittert bekommt. Bei den großen – oder was soll’s, ich sag es so: bei ALLEN anderen Parteien bekommt der liebe Wähler einfach gar nichts mit. Was nicht heißt das dort gar keine innerparteilichen Konflikte stattfinden – Ganz im Gegenteil, man bekommt es nur nicht mit! Mein lieber, naiver Stammwähler!

    • 8. Februar 2013 um 03:57 Uhr
    • fabzz
  36. 36.

    Spielt weiter Kinder. Wir haben genug Geld in Deutschland. Aber Shitstrom, Beleidigung und Drohungen werden trotzdem nicht Maßstab werden an Hand derer man ehrliche und tranmsparente Politik festmachen wird.

    • 8. Februar 2013 um 09:30 Uhr
    • TDU
  37. 37.

    Scgon interessant wie das abgeht.
    Der Ponader ist ganz einfach eine Gefahr für die Mächtigen und für ihre in der Piratenpartei installierten Handlanger siehe Schlömer.
    Wem nützt wohl eine Piratenpartei im Bundestag!? Fragt mal Mutti.
    Der Ponader wird ja auch nicht mehr in Diskussionen im Fernsehen eingeladen,weil er intelligent und witzig mit Argumenten und schlüssig die anderen Politiker sachlich und ruhig diskutierend entlarvte mit ihren Halbwahrheiten und Lügen.
    Politiker die klar und an heißen Sachthemen interessiert diskutieren sind eben nicht erwünscht.
    Welcher Moderator von Jauch bis Lanz will auch in seiner höfisch ergebenen Art gegenüber den Mächtigen öffentlich entlarvt und vorgeführt werden.
    Und das macht Ponader genau richtig.

    • 8. Februar 2013 um 10:56 Uhr
    • Lutz
  38. 38.

    @Lutz: Lieber Johannes, ich habe Dir schön öfter gesagt, Du sollst nicht unter Pseudonym auf ZO kommentieren. Mann, mann, mann….

  39. 39.

    Zitat: Auf Anfrage von ZEIT ONLINE will Lauer die Echtheit der SMS weder bestätigen noch dementieren: “Ich kann Ihnen die Frage, ob ich diese SMS überhaupt geschrieben habe, nicht beantworten”, sagt er. Es gäbe zwei Möglichkeiten: “Entweder sie ist echt, dann ist es eine private Nachricht und hat in der Öffentlichkeit nichts verloren. Oder sie ist nicht echt und er hat sich das ausgedacht, dann ist es schon ein starkes Stück.” Zitat Ende
    Jetzt mal unter uns Pastorensöhnen: Es gibt doch ernsthaft nur einen Grund für so ein Statement. Nämlich, dass man so besoffen war, dass man nicht mehr weiß, ob man das geschrieben hat, oder nicht. Und das Handy ist auch weg – sonst könnte man ja nachschauen …
    Was ist diese Piratenpartei nur für ein Haufen?

    • 8. Februar 2013 um 17:26 Uhr
    • Leander Sukov
  40. 40.

    „Knall“ kann bei DEN Piraten viel bedeuten.

  41. 41.

    Immer nur negativ. Immer nur aggressiv.

    Wo sind die Piraten von früher mit digitalpolitischen Interessen geblieben?

    • 9. Februar 2013 um 19:30 Uhr
    • Maczin
  42. 42.

    Man Ponader, tritt zurück wenn Du ein Pirat bist.
    Oder bist Du U-Boot Kommandant einer der Blockparteien?
    Viele Leute hatten die Piraten als etwas neues angesehen, ein Chance auf Veränderung der politischen Landschaft gegen diesen Einheitsbrei.
    Du hast diesen Leuten und den besseren Köpfen der Piraten durch Dein Asi-Verhalten diese Hoffnung kaputt gemacht.
    Ohne Ponader werden die Piraten auch wieder wählbar.
    Schönen Tach noch,
    Michael Krispin, Worms

    • 11. Februar 2013 um 23:43 Uhr
    • Michael Krispin
  43. 43.

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  44. 44.

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