Das Politik-Blog

Positionieren und Mobilisieren – was von der Alternative für Deutschland zu erwarten ist

Von 15. April 2013 um 15:20 Uhr

Mit der Alternative für Deutschland (AfD) hat eine neue Partei die politische Bühne betreten. Ihr Wählerpotenzial ist schwer einzuschätzen, auch wenn derzeit diverse Analysen von Meinungsforschungsinstituten kursieren. Für belastbare Aussagen ist es einfach noch zu früh, die Partei ist zu jung. Bereits klar ist dessen ungeachtet aber, dass die AfD für die etablierten Parteien unbequem sein wird. Sie bezieht zu einem Thema Stellung, dass von allen im Bundestag vertretenen Parteien sehr vorsichtig behandelt wird und bei dem es eigentlich für alle nichts zu gewinnen, aber viel zu verlieren gibt: die Zukunft des Euro.

Bedenkt man, dass im Herbst kein sehr deutliches Wahlergebnis zu erwarten ist – weder ein so gutes Ergebnis für Union und FDP wie beim letzten Mal, noch ein erdrutschartiger Sieg der Opposition – dann wird schnell klar, dass die AfD auch dann eine entscheidende Rolle für die Regierungsbildung spielen kann, wenn sie selbst nicht ins Parlament einzieht. Schon wenn ihr Stück vom Kuchen zwei oder drei Prozent betragen würde, könnte das entscheidende Auswirkungen auf das Kräfteverhältnis im Bundestag haben.

Andererseits zeigt beispielsweise die Entwicklung der Piraten, dass ein schneller Aufstieg kein Garant für dauerhafte bundespolitische Relevanz ist. Für eine Einschätzung der Möglichkeiten der AfD ist sie dennoch ein guter Referenzpunkt. Aus der Wahlforschung wissen wir, dass drei Faktoren die Wahlentscheidung der Bürger beeinflussen: Partei-Identifikation, Themen und Personen. Da heute immer weniger Wähler eine starke grundsätzliche Partei-Identifikation haben, kommt es mehr darauf an, für welche konkreten Themen die Partei steht und welche konkreten Personen für die Partei stehen.

Die Euro-Gegner der AfD haben mit dem „Euro-Aus“ ein sogenanntes Positionsthema. Hierunter werden in der Forschung Themen verstanden, zu denen Bürgerinnen und Bürger relativ leicht Position beziehen können, da sie ihnen klare Alternativen vor Augen halten: ja oder nein, drin oder draußen! In den siebziger und achtziger Jahren war der EU-Beitritt in vielen Ländern ein solch klassisches Positionsthema; auch bei gesellschaftspolitischen Fragen wie Präimplantationsdiagnostik (PID) oder die Homo-Ehe oder eben in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, wo oft eher graduelle Meinungsunterschiede bestehen (etwa über die Höhe von Steuer- und Beitragssätzen), tauchen immer wieder solche vermeintlich dichotomen Positionsthemen auf, etwa die Rente mit 67 oder die Frage nach Euro-Bonds.

Die Gemeinsamkeit dieser Themen ist, dass sie emotionalisieren – und damit mobilisieren. Es bleibt also festzuhalten, dass die neue Partei, abgesehen vom Wahlergebnis, dass wir erst im September kennen werden, bereits heute Aufmerksamkeit generiert, womit gleichsam auch ihr Thema in der öffentlichen Wahrnehmung verankert wird. Somit kommen die etablierten Parteien nicht umhin, sich mit der AfD und ihrer Position auseinanderzusetzen.

Der Weg, den die AfD einschlagen wird, ist dabei ungewiss. Die Piraten jedenfalls erleben nach dem Aufschwung der vergangenen Jahre gerade einen Abschwung in der Wählergunst. Allerdings sind sie auf Länderebene bereits in einigen Parlamenten vertreten. Ob der AfD Ähnliches gelingt, ist fraglich – schließlich hat sie eben ein klar bundespolitisches Thema, während die Piraten eher für eine neue Art des Politikmachens stehen, die auf verschiedene Regionen und Ebenen übertragbar ist.

Umgekehrt hat die AfD den Vorteil, dass ihr Thema klar umrissen ist und somit für die Mobilisierung von Wählern besser geeignet sein könnte. Diesbezüglich könnte auch ein Vergleich mit der WASG interessant sein, die ebenfalls mit klaren inhaltlichen Positionen gestartet ist und nun als Die Linke signifikanten Einfluss ausüben kann. Dies jedoch gelang nur durch die Fusion mit der Linkspartei. Ob die Alternative für Deutschland einen solchen etablierten Partner finden könnte und möchte, ist derzeit ebenso ungewiss wie ihr eigenes Wählerpotenzial.

Kategorien: Parteien
Leser-Kommentare
  1. 1.

    wieso rührt die Zeit eigentlich so die Werbetrommel für diese Partei?

    • 15. April 2013 um 18:01 Uhr
    • zaungästin
  2. 2.

    @ 1
    Werbetrommel?
    Naja, ich finde den Artikel sehr sachlich, und dass man die Leser darüber informiert, wenn sich eine neue Partei formiert, ist doch an sich selbstverständlich.
    Die Werbetrommel rühren eher die FAZ und einige Foristen.

    • 15. April 2013 um 18:06 Uhr
    • Nest
  3. 3.

    die Zeit rührt sicher nicht die Werbetrommel! Sie hat die Partei ja lange ignoriert und dann gleich als rechtsradikal dargestellt.
    Viele AfDler, die konservativ sind , werdne sich überlegen, ob sie durch die Wahl Rotgrün riskieren wollen.
    Sie würden durch die WAhl der ANtieuropartei dann die Supereuropäer (trittin und Steinreichbrück) unterstützen, was nicht in ihren Interessen liegen würde.
    Insofern ist der Verlust bei den Linken und den SPD vermutlich größer- natürlich flankiert durch Zuflüsse aus dem Nichtwählerlager

  4. 4.

    Gedanken zum Thema:

    1. Die „etablierten“ Parteien haben es nicht geschafft, den EURO zu erklären (auch wenn natürlich auch das Volk immer selbst recht faul ist und ein eigener Beitrag gefordert werden kann, es lässt sich schließlich nur vertreten). Die Tricksereien um den Euro-Raum, die politischen Vorteilsnahmen, lassen sich nicht ständig an den Märkten unterdrücken.
    Richtig ist aber auch, dass es hier keine einfachen Antworten (alá Olaf Henkel) geben kann.

    2. Ob AfD oder Piraten – es gäbe kaum einen Hype ohne moderne Medienlandschaft und den Hunger nach News und „billige“ Artikel der Online-Presselandschaft. Vor Jahrzehnten wäre die Partei wohl auf dem gleichen Aufmerksamkeitsniveau wie die Pogo-Partei..

    3. Auch „neue Parteien“ haben Fehler, meist leiden sie unter Karrieristen, vgl. Piraten.

    4. Jede demokratische Partei kann die Demokratie bereichern, letztlich bekommt das Volk was es wählt. Sollte der Euro-Austritt ein Fehler sein, so wird die Mehrheit dann auch dafür verantwortlich sein. Gleichwohl kann dem modernen Deutschen, Protest hin oder her, demokratisch mehr zugetraut werden, als man gemeinhin denkt.

  5. 5.

    Die AfD positioniert sich nicht nur mit „bürgerlichen“ Themen, sondern sie ist auch weniger „chaotisch“ aufgestellt. Die Gründungsmitglieder gehören der bürgerlichen Schicht an. Insofern kann man die beiden Parteien nicht vergleichen. Auch die zeitliche Strategie, sich in diesem Wahljahr zu positionieren, ist klug gewählt.
    Endlich lese ich in der ZEIT mal einen weniger tendenziösen Artikel zu dieser Partei. Die ich übrigens nach langem Nichtwählerdasein wählen werde.

  6. 6.

    Man sollte schon etwas mehr auf der Pfanne haben, als nur EURO-Bashing. Langfristig würde mir ein solches Thema nicht reichen. Ähnlich wie bei den Piraten korreliert hier ein Thema sehr mit einer Partei, was zu einem etwas diffusen Auftreten der Piraten-Partei geführt hat, was nach meiner Meinung nach nun zum Programm umstrukturiert wurde, als Forum für gestalterische und interaktive Politik. Wenn das so gemeint ist, dann wird es sicherlich dauern bis die Piraten sich etablieren. Hier im Falle der Alternative für Dt. sehe ich die Lage etwas anders. Denn hier ist eine Plattform, die eine stark konservative Klientel ansprechen und bei ehemaligen CDU-Mitgliedern auf offene Ohren stoßen könnte und andere Konservative. Diese sind sicher eher bereit den Weg zur Urne zu gehen, als diejenigen, die die Piraten ansprechen wollen; im Falle der Wahl in Niedersachsen hat man ja gesehen, was die CDU-Klientel nicht alles tut, um an der Regierung zu bleiben. Hat nix genützt. Insofern, bei keinem klaren oppositionellem Auftreten, deutet alles auf eine eher zähe Wahl hin, mit (von mir eingeschätzer) Tendenz zu großer Koalition. Für eine Schwarz-Gelbe Mehrheit sollte es nicht reichen, aber wahrscheinlich auch nicht für Rot-Grün. Mittlerweile müsste man wohl eher sagen, Grün-Rot, denn den Grünen traue ich fast noch mehr zu, dass sie zulegen, als das die SPD mit ihrem Wähler-Schreck Peer Steinbrück Zuwächse generieren sollte. Denn die verschreckten Wähler des linken Flügels sind wohl für immer perdu, die sammeln sich bei der LINKEN. Also kann die AfD hier Wahlgespenst spielen und für ein wenig Furore sorgen, um A. Merkel dass Fürchten zu lehren. Es wird spannend im September. Wenn die AfD sich tatsächlich mit etwas mehr als nur EURO-Schelte beschäftigen sollte, dann könnte das der Anfang vom Zerfall des Unions-Monopols bei den Konservativen sein und sowas wie ein kleinerer Erdrutsch wie im Falle der SPD, wo sich die LINKE gebildet hat. Zu so einer starken Teilung sehe ich die AfD allerdings nicht in der Lage, allerdings wären erreichte 3% bei der BuTaWa genug, um bei der CDU Wählerstimmen wegzunehmen.

  7. 7.

    Als Schweizer könnte es mir ja fast egal sein was Deutschland so macht. Wir sind nur (leider) auch von Deutschland abhängig wie es bei uns wirtschaftlich läuft. Ich sehe keine Zukunft für den Euro in der jetzigen Form, nur Parteien die um jeden Preis so weiter machen wollen wie bisher. Wohin das führt? Deutschland wird höchstwahrscheinlich mittelfristig auf einem gigantischen Schuldenberg sitzen… Das wird niemandem dienen in Europa! Ich halte ein weiteres Vorgehen wie bisher für höchst unverantwortlich gegenüber der deutschen Bevölkerung und Europa… Gruss eines sehr besorgten Schweizers der über den Bodensee aufs schöne Deutschland blickt.

    • 15. April 2013 um 18:24 Uhr
    • mekkie
  8. 8.

    Mein Traum wäre allerdings, wenn es reichen könnte, um der FDP den Einzug ins Parlament zu versauen.

  9. 9.

    „Wir wollen das europäische Einigungswerk in der Tradition der großen deutschen Staatsmänner Konrad Adenauer, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher und Helmut Kohl bewahren.“ – so die AfD. Genau das enthält aber fundamentale Widersprüche,denn die politischen Vorstellungen der genannten Politiker enthalten das Gegenteil von dem, was die AfD laut Parteiprogramm fordert.Gerade H.Kohl gilt doch als der Vater des Euro, der ihn, gegen alle Bedenken von politischer und wirtschaftlicher Seite,durchgeboxte und
    Helmut Schmidt vertritt die Auffassung, dass der Euro wichtiger ist als Recht und Gesetz.

    • 15. April 2013 um 18:28 Uhr
    • gooder
  10. 10.

    @ gooder (#9): Das ist nicht unbedingt ein Widerspruch in sich. Denn wenn man nicht Altpolitiker für grundsätzlich fehlerfrei und die Gesamtheit ihrer Handlungen für unzerteilbar hält, könnte es durchaus sein, daß ihr Erbe nur dann bestehen kann, wenn man die Fehler ausgleicht, so gut es eben noch geht. Die Älteren könnten mit dem Euro ihrer Sache einen Bärendienst erwiesen haben, dann wäre es für ihr Schaffen besser, man nimmt diesen Teil heraus, als daß man es an einem solchen Fehler scheitern läßt.

    MGv Oyamat

    • 15. April 2013 um 18:45 Uhr
    • Oyamat
  11. 11.

    Ich persönlich empfinde es als Bereicherung, dass nun die angeblich alternativlose (Banken)rettungspolitik von Merkel und Schäuble hinterfragt wird. Bis dato hat sich die Presse (auch die ZEIT) diesbezüglich nicht mit Ruhm bekleckert. Die Opposition (von den Kommunisten mal abgesehen) hat gleichfalls alles mitgetragen und Merkel’s Politik unterstützt, sich aber dann wieder darüber beschwert. Offensichtlich hält die SPD die Bürger für dumm!

    Es wird wirklich Zeit, dass eine die Gesellschaft umspannende Diskussion anhand der harten Fakten, losgelöst von linken oder rechten Ideologien, ohne Fraktionszwänge, dafür aber mit einem hohen Transparenzgrad und verstärkter Bürgerbeteiligung geführt wird. KEINE Frage darf ungestellt bleiben, JEDES Thema darf auf die Agenda, es darf KEINE der political correctness geschuldete Meinungsbeschneidung geben! Wir brauchen Vernunft, klare Analysen, offen geführte Diskussionen, völlig demokratische Abstimmungen hierüber.

    Eine Demokratie ist nämlich lediglich so gut, wie die Bürger in ihr Beteiligung spüren und wahrhaftig erleben. Das merkelsche Gewäsch von der Alternativlosigkeit ist völliger Mumpitz und nimmt dem Bürger das Recht auf eine ordentliche Willens- und Meinungsbildung.

    Meine Stimme hat die AfD. Und das nach jahrelanger SPD-Mitgliedschaft!

    • 15. April 2013 um 18:48 Uhr
    • Kampf dem Opportunismus
  12. 12.

    Die Grünen haben ja auch mal so angefangen: Atomkraft, nein danke.
    Inzwischen wurden viele Denkanstöße der Grünen von den anderen Parteien aufgenommen.
    Dabei ist die Frage nach der Währungsunion sogar noch viel breiter angelegt, denn wir alle wissen, dass eine erfolgreiche Währungsunion noch sehr einschneidende Schritte verlangen würde. So einschneidend, dass sogar Grundgesetzänderungen erforderlich würden.
    Verglichen damit, war die Atomkraft ein viel eindimensionaleres Thema.
    Die Frage nach dem Euro ist weniger eine Entscheidung darüber, ob alles so bleiben soll, wie es ist, sondern darüber, wie es in Zukunft werden soll. Wollen wir noch mehr Kompetenzverlagerungen nach Brüssel, noch mehr Finanzausgleich mit wirtschaftlich schwächeren Staaten, noch weniger Eigenverantwortung? Die nächsten Generationen werden damit leben müssen, daher ist es gar nicht verkehrt, wenn so ein kleiner Stachel im Fleisch der etablierten Parteien sitzt wie die AfD.

    • 15. April 2013 um 18:49 Uhr
    • Marula
  13. 13.

    Ich empfehle jedem Leser dringend den folgenden Link bzw. die dort enthaltenen Zahlen sich zu vergegenwertigen und dann über den Erfolg der nationalen Politik bzw. des Euro für Deutschland seine eigene Meinung zu bilden:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ezb-umfrage-deutsche-sind-die-aermsten-im-euroraum-12142944.html

  14. 14.

    Sehr geehrte Frau Römmele,

    vielen Dank für den emotionslosen (im positiven, weil nicht wertendem Sinne!) Beitrag.

    Erlauben Sie mir einige Anmerkungen:

    „Sie bezieht zu einem Thema Stellung, dass von allen im Bundestag vertretenen Parteien sehr vorsichtig behandelt wird …“

    ist sehr vorsichtig und verkürzend formuliert, denn es wird einfach gar nicht (Ausnahme: Die Linke, deshalb auch verkürzend) thematisiert geschweige denn (ergebnisoffen) diskutiert. Eine kurze Erinnerung: „Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen“ wie von Pofalla gegenüber Bosbach kolportiert wird.

    Mit der Aussage

    „Die Euro-Gegner der AfD haben mit dem „Euro-Aus“ ein sogenanntes Positionsthema.“

    liegen Sie natürlich dahingehend richtig, daß ein solches Thema polarisiert und sehr gut der Positionierung dienen kann.
    Allerdings lautet die Forderung der AfD nicht: Schluß mit dem Euro, sondern:
    Schluß mit DIESEM Euro. Der semantische Unterschied von nur drei Buchstaben ist nicht zu unterschätzen.

    Und mit Ihrer Aussage

    „auch bei gesellschaftspolitischen Fragen wie Präimplantationsdiagnostik (PID) oder die Homo-Ehe oder eben in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, wo oft eher graduelle Meinungsunterschiede bestehen (etwa über die Höhe von Steuer- und Beitragssätzen), tauchen immer wieder solche vermeintlich dichotomen Positionsthemen auf, etwa die Rente mit 67 oder die Frage nach Euro-Bonds.“

    beleidigen Sie leider meine Intelligenz.

    Wer PID (wie viele potentielle Fälle gibt es pro Jahr?) mit Renteneintrittsalter (wie viele potentielle Fälle gibt es pro Jahr?) und Eurobonds (wie viel Generationen sollen dafür bürgen bzw. haften?) in einen Topf wirft, die weniger dichotomen Themen habe ich jetzt weg gelassen, sollte zwingend eine Priorisierung durchführen.

    MfG

  15. 15.

    Zunächst ist es ja nicht so, dass die AfD ausschließlich den Euro-Austritt als Wahlprogramm innehat. Es ist schon ein bisschen mehr, dies kann man hier im Internet nachlesen.

    Ich finde es seltsam, dass gebetsmühlenartig gepredigt wird, dass die deutsche Wirtschaft den Bach runtergeht, wenn die Mark zurückkommt. Außenhandel gab es auch vor dem Euro. Mir will nicht in die Rübe, warum es mit Mark nicht gehen sollte. Deutsche Waren zu teuer? BMW, Porsche und Daimler hatten auch vor dem Euro ihre Käufer in Portugal und Griechenland. Also, mir ist das Risiko, dass die deutsche Exportwirtschaft Einbußen erleidet, erheblich überschaubarer als ständig neue Garantien für uns an Länder, die sich den Euro überhaupt nicht leisten können.

    • 15. April 2013 um 19:10 Uhr
    • Deggi
  16. 16.

    Beim Betrachten der Lebensumstände in unserem Land sind bedrohliche Entwicklungen für uns Bürger nicht mehr zu übersehen.
    Da ist einerseits die enorme Staatsverschuldung, die sich in den letzten Jahrzehnten drastisch erhöht hat.
    Mit knapp 2 Billionen Euro wird die öffentliche Verschuldung offiziell zugegeben, aufgrund bestehender Verpflichtungen und nicht gedeckter Zusagen gegenüber Sozial- und Pensionskassen liegt die tatsächliche öffentliche Schuldenlast wesentlich höher und ist heute bereits größer als das deutsche Bruttonationaleinkommen. Der Jahresetat von Bund und Länder mit Kommunen beträgt 1/3 davon. Deutschland ist überschuldet !
    Dennoch wird das Verhindern neuer Schulden von den etablierten politischen Kräften bereits als Erfolg gefeiert, wo es doch vielmehr darum gehen muss, Schulden abzubauen.
    Da ist die schier unersättliche Gier des Steuerstaates nach immer höheren
    Einnahmen. Mit allen Steuerarten von Einkommens- bis Mineralölsteuer und sonstigen öffentlichen Gebühren hier und da haben wir Bürger heute deutlich mehr als die Hälfte unseres Verdienstes an den Staat abzuliefern.
    60 Prozent des Literpreises für Kraftstoff zum Beispiel, den wir an Tankstellen zu entrichten haben, streicht der Steuerstaat in seine Kasse.
    Je höher der Preis, desto höher die Einnahmen.
    Doch trotz der wachsenden Einnahmen zieht sich der Staat aus immer mehr Aufgaben zurück. Zwei Beispiele : Bildungspolitik und Eisenbahn. Schulgebühren und LKW Staus anstelle Güter- Bahnverkehr, weil der Staat seine Pflichten längst aufgegeben hat. Viel lieber schachern sich die arroganten Steuergelder-Bonzen gegenseitig selbst erfundene Posten und überhöhte Pensionen zu und bereichern sich immer unverhohlener an den Leistungsträgern dieser Gesellschaft.
    Christian Wullf ist dafür ein Beispiel !
    Darüber hinaus hat der Staat das Verhältnis zwischen Eigenverantwortung und staatlicher Fürsorge in eine zweifelhafte Schieflage geraten lassen. Zwischen 1980 und 2006 kletterte der Anteil der Leistungsempfänger um 16 Prozentpunkte auf 38 Prozent, das ist mehr als ein Drittel aller Bürger.
    Heute hält sich die Quote der Leistungsträger und Leistungsempfänger die Waage.
    Die gegenwärtig etablierten politischen Kräfte haben kein Interesse, die Verhältnisse zu ändern – sie leben davon.
    Versollständigt wird das Übel durch eine Verwaltungs-Maschinerie und Bürokratie, welche sich längst verselbstständigt hat, viel zuviel von unserem Geld kostet und keiner Kontrolle mehr unterliegt
    Der übergroße Verwaltungsüberbau, der im Wesentlichen nur noch mit sich selbst beschäftigt ist, verbraucht mehr und mehr die Lebensressourcen der Bürger.
    Dass sich Lokführer, Flugzeugpiloten, Bauern, Kassiererinnen und viele Andere mit Streiks gegen den Kaufkraftverlust Ihrer Einkommen wehren müssen und damit allerorts gesellschaftliche Unruhe entsteht, ist in erster Linie der zweifelhafte Verdienst dieses Steuerstaates als der maßgebende Preistreiber.
    Deshalb ist es an der Zeit für eine Bürgerbewegung, die mit den Mitteln der Demokratie gesellschaftsübergreifend über die Bürgerparlamente das Ziel verfolgt, die Interessen der Bürger und Leistungsträger wieder in den Mittelpunkt zu rücken.
    Die letzte Revolution in Deutschland begann im mit dem Fall der Mauer, den sich bis zu diesem Zeitpunkt auch keiner vorstellen konnte.
    Ich hoffe sehr, dass die AfD den Willen nach tatsächlicher Veränderung jetzt in unser Land trägt. Wer nicht mit in den gesellschaftlichen Kollaps getrieben werden will, muss jetzt handeln.

    • 15. April 2013 um 19:11 Uhr
    • Hartung
  17. 17.

    Der Artikel ist – nach Durchsicht der Kommentare in einer Reihe von Tages- und Wochenzeitungen – derjenige, der sich am objektivsten über die AfD äußert. Vielen Dank für guten Journalismus.

    Was ansonsten in der Tagespresse bisweilen zu lesen war, konnte man nur mit hysterischer Propaganda bezeichnen. Billigste Meinungsmache, es wurden nur Meinungen der bestehenden Parteien eingeholt, die natürlich kein Interesse haben, ein objektives Bild zu zeichnen. Niemand hat die Partei selbst gefragt, was ihre Ziele und Vorstellungen sind. Aber da hätte man ja u.U. etwas Positives erfahren. Das wiederum ist schlechter Journalismus.

  18. 18.

    „die Partei ist zu jung“?!? Ich würde eher sagen, ihr Personal und vor allem das ihr zugrundeliegende Weltbild ist zu alt…
    http://misanthrope.blogger.de/stories/2240711/

  19. 19.

    Ich denke, die AfD spricht ein Grundproblem unserer Politik an. Wir leben zwar in einer Demokratie, haben aber in vielen Bereichen nicht wirklich eine Wahl, weil die etablierten Parteien zu ähnlicher Auffassung sind.
    Als der Euro eingeführt wurde, war keine größere Partei ernsthaft dagegen. Nicht mal die Modalitäten der Einführung wurden diskutiert Gründe hätte genug gegeben. Ein solches Experiment durchzuführen, ohne die Bevölkerung zu fragen, ob sie überhaupt daran teilnehmen möchte, war schon abenteuerlich genug. Und dass Griechenland und Italien nur durch massive Tricksereien den Eindruck erwecken konnten, sie hätten die Konvergenzkriterien erreicht, war schon damals ein offenes Geheimnis. Aber es war politisch nicht erwünscht, sie außen vor zu lassen. Heute bezahlen wir den Preis dafür.
    Auch heute wird um den Euro zu verteidigen, viel erzählt. Den Euro als gescheitertes Experiment auf den Müllhaufend er Geschichte zu schicken, ist – anders als man uns glauben machen möchte – nicht gleichbedeutend mit einer Auflösung der Europäischen Union. Wenn die Euroländer beschließen, den Euro abzuschaffen, die EU aber beizubehalten können sie das. Wer oder was sollte sie daran hindern? Schließlich ist die Eurozone heute schon nicht mit der EU identisch; in Großbritannien bezahlt man immer noch mit Pfund, in Dänemark mit Kronen und die meisten jüngeren EU-Länder haben den Euro (noch) nicht eingeführt.
    Aber ist die AfD deshalb wirklich eine Alternative für Deutschland? Auch wenn der Euro ein Experiment ist, das man vielleicht besser gar nicht erst gestartet hätte, ist ein Ausstieg zum jetzigen Zeitpunkt nicht kostenlos zu haben. Die wirtschaftlichen Folgen einer Abschaffung des Euros oder eines Austritts Deutschlands aus der Eurozone sind schwer abzuschätzen. Mit den ständigen Rettungspaketen wird an Symptomen rumgedoktort, ohne die Wurzel der Probleme, mit denen die Eurozone derzeit kämpft, anzupacken. Solange der Gemeinschaftswährung keine gemeinschaftliche Wirtschafts- und Finanzpolitik an die Seite gestellt wird, bleibt der Euro eine blutleere Kopfgeburt. Auf Dauer ist der momentane Zustand nicht tragbar; deswegen wird man früher oder später entweder die Wirtschafts- und Fiskalunion aufbauen oder wieder zu getrennten Währungen zurückkehren müssen. Dieser Wahrheit müssen sich unsere Politiker stellen. Und wenn sie es der AfD wegen tun sollten, wäre ihr etwas Positives abzugewinnen.

    • 15. April 2013 um 19:29 Uhr
    • MrAranton
  20. 20.

    @1: Weil viele Zeit Kommentatoren etc. dort Mitglied sind:

    Die Alternative für Deutschland wird unterstützt von:
    Dr. Konrad Adam, Journalist (FAZ, Die Welt) und Publizist.
    Peter Christ, vormals Leiter der Wirtschaftsredaktion „Die Zeit“…
    Auch andere Publizisten ohne Namen der Zeitung

    Frau Römmele wird zumindest nicht genannt bisher

  21. 21.

    Also ich habe bisher Grün oder SPD gewählt, bei der letzten Europawahl Piraten aus Protest gegen diese EU Dikta..ähhh „Demokratie“. Gewaltenteilung ade, Exikutive=Legislative, Judikative fehlanzeige…hier ist alles auf den Kopf gestellt worden. Ich bin Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern und es stinkt mir trotz dessen, dass ich überdurchschnittliche Löhne bezahle, selbst ein Ingenieur nicht mehr eine Familie von seinem Gehalt ordentlich ernähren kann.

    Ich werde die AfD wählen und werde so lange keine der Parteien aus dem Bundestag wählen, bis alle Politiker endlich wieder Politik für Menschen und nicht Interessengruppen machen.

    Ein Wunsch wäre, dass einmal sog. Koaltonsunfähige Parteien so viele Stimmen bekommen, dass jede Koalition wie Rot Grün, Schwarz-Gelb und selbst eine grosse Koalition ausgeschlossen ist. Es geht darum, dass der Wähler ähnlich wie in Italien, aber vielleicht etwas überlegter, hier ein Signal an die Kaste der Berufpolitiker sendet.

    WIR BEENDEN NUN DIESES TREIBEN!!!!! 2013 WIRD VERDAMMT UNGEMÜTLICHT, LASSEN SIE UNS BERLIN EINE BUNDESTAGSWAHL BEREITEN DIE SIE LERNT ENTLICH DAS VOLK ZU ACHTEN UND WENN ES SIN MUSS ZU FÜRCHTEN. VERLEIHEN SIE IHRER STIMME MACHT UND STIMMEN SIE NICHT MEHR FÜR BLOCKPARTEIEN.DAS MASS IST VOLL!

    • 15. April 2013 um 20:21 Uhr
    • Ein noch interessierter
  22. 22.

    Ich habe bereits an anderer Stelle kommentiert, dass ob‘ der „Alternativlosigkeit“ unserer aktuellen Politik nicht nur ein Jeder von uns, sondern auch unserem Kinder; und die Kinder unserer Kinder; und auch noch die Kinder der Kinder unserer Kinder (!) zu lebenslangen, horrenden Zahlungen VERPFPLICHTET worden sind (wer das anzweifelt, möge nachrechnen!). – Für „Visionäre!“ – „Für Politiker!“

    1914 – 1918; 1933 – 1945; „überschaubare Zeiten“ waren das!

    Die „Dimension“,
    – BILLIONEN…
    – machen Sie sich BITTE einmal die Größe dieser Zahl bewusst! –

    BILLIONEN in €uro als ZAHLUNGS-VERPFLICHTUNG für uns alle einzugehen…

    …im alltäglichen Leben gibt es – „objektiv bewertet“ – viel, viel trivialere Gründe, Menschen für ihr Handeln in die geschlossene Abteilung einer Psychatrie zu überweisen!

    • 15. April 2013 um 20:28 Uhr
    • James_Blond
  23. 23.

    Ein sehr fairer und sachlicher Bericht. Da erhalte ich Informationen, bei denen ich mir selber ein Bidl von der neuen Partei machen kann. Andere Medien schimpften über die neue Partei, als gelte es die eigenen Lieblingsparteien zu schützen, ohne irgendetwas über die neue Partei zu verraten.

    Ich werde die neue Partei zwar nicht wählen. Aber ich finde es schon einmal gut, dass in den wirtschaftlich sehr unterschiedlichen Ländern Europas die Frage des Euro aufgeworfen wird. Der Euro war ein Fehler, der einige Länder Europas hiflos machte gegen die mächtige Budnesrepublik mit den von ihr angestrebten Exportüberschüssen. Das ist der größte Fehler der Regierung Merkel und die neue Partei legt den Finger in die Wunde.

    Und wie ist es mit der Aufnahme schwacher Länder wie Bulgarien udn Rumänien in die EU? Auch hier wussten die Politiker von CDU, CSU, FDP und SPD, zu welchem Desaster das führen würde. Dumpinglöhne, ausgeraubt von deutschen Zeitarbeitsfirmen, …

    Bei so einer Politik gitl es eher vor Scham als vor Bewudnerung zu erröten.

    • 15. April 2013 um 20:39 Uhr
    • Blanziflor
  24. 24.

    Den Artikel finde ich gut, bis auf zwei Elemente, die ich in einem Satz zu vereinen versuche: Der Vergleich mit der WASG hinkt, weil die AfD derzeit ein Alleinstellungsmerkmal (zu den im Bundestag vertretenen Parteien) hat und dieses Alleinstellungsmerkmal einen Ausschlusscharakter besitzt.
    Und das betrifft die Infragestellung der Währung an sich, was gar kein WASG-Thema war, wenn ich mich richtig erinnere. Das liegt also inhaltlich auf einer ganz anderen Spur, hat aber auch den Charakter, wenn es nicht so läuft, wie es die AfD will, ist alles andere nebensächlich. Und dieser Ausschlusscharakter ist fundamentaler, als Extrempositionen bei anderen Parteien, denn die sind alle nicht so angelegt, dass die anderen Parteien zwangsläufig einer Extremposition folgen müssen. Den Fundamentalvergleich, den ich sehe, ist einzig der Ausstieg aus der Kernenergie, der aber von zahlreichen anderen, gesellschaftlich relevanten Themen begleitet war, die stärker in die Realpolitik Einzug hielten, als der Atomausstieg selbst.

  25. 25.

    @21 „Das Mass ist voll“, erfahren wir von EIN NOCH INTERESSIERTER. Und er lässt uns wissen, dass „selbst ein Ingenieur nicht mehr eine Familie von seinem Gehalt ordentlich ernähren kann.“

    Pardon, aber welche Ansprüche muss man haben, um von einem, bestimmt nicht kleinen, Ingenieurs-Einkommen nicht leben zu können.

    Ich vermute mal, hier ist nicht das Mass, sondern die Mass voll – oder einige bereits leer …

    • 15. April 2013 um 20:43 Uhr
    • Oakham
  26. 26.

    Diese Partei könnte tatsächlich auf 30% kommen – allerdings nur auf 30% von 100% der Wahlberechtigten. Soll heißen: 20% aus den Reihen der Nichtwähler und 10% aus den Reihen der Rückschrittspartei. Und als Bonus gehören FDP und Linke dann zur Geschichte. Ich werde sie trotzdem nicht wählen.

  27. 27.

    @6
    Mal auf die Seite der AfD gehen.
    Dort finden sich noch andere Themen.
    https://www.alternativefuer.de/partei/programm/

    • 15. April 2013 um 20:55 Uhr
    • ribera
  28. 28.

    @15 Deggi.
    Nein die AfD möchte auch noch andere Dinge. Sie setzt sich z.B.dafür ein, dass Frauen nach der Geburt eines Kindes 25 000 Euro erhalten(Kindergeld wird dann allerdings für zehn Jahre nicht gezahlt), vorrausgesetzt wird allerdings, dass die Frau in „geordnete“ Verhältnissen lebt. Was bedeutet aber „geordnet“, wer legt fest was „geordnet“ ist?
    Desweitere möchte die AfD eine weitere Liberalisierung des Arbeitsmarktes und was das bedeutet,kann man sich vorstellen. Letzendlich fordert die AfD weniger Staat und das dürfte mit Sicherheit einen weiteren Sozialabbau bedeuten.

    • 15. April 2013 um 21:02 Uhr
    • gooder
  29. 29.

    „Aus der Wahlforschung wissen wir, dass drei Faktoren die Wahlentscheidung der Bürger beeinflussen“

    Ich glaube, die Ergebnisse der Wahlforschung können wir in diesem Fall getrost ignorieren, denn die jetzige Situation scheint von ihr nicht zur Kenntnis genommen zu werden. Jedenfalls schweigt die komplette Medienlandschaft über das, was jeder sehen könnte, wenn es ihn interessieren würde: Die meisten seitherigen Wahlen in Europa haben einer bislang kleinen bis völlig unbedeutenden oder sogar ganz neuen Partei überraschend große Erfolge gebracht. Fast immer lag der Stimmenanteil dieser Partei erheblich höher als bei allen Wahlumfragen.

    Italien ist ein Beispiel. Aber ebenso Finnland, Schottland, Irland. Sogar der Erfolg der FDP bei der letzten Bundestagswahl könnte so erklärt werden, denn ihr Wahlprogramm war es ja offensichtlich nicht, das ihnen zum Wahlerfolg verholfen hatte, sonst wäre es nicht so ungnädig aufgenommen worden, als sie es durchzusetzen versuchte.

    Ich brauche also keine Wahlforscher um der AfD sehr große Chancen auf einen Parlamentseinzug zu prognostizieren, denn mir fällt nicht viel ein, womit sie die Wähler bis zur Bundestagswahl wieder enttäuscht in die Flucht schlagen könnte. Diese Chancen sind außerdem offensichtlich, wenn man im letzten Jahr die eine oder andere Wahl im europäischen Ausland mitverfolgt hat. Mein Tipp lautet: Sollte irgendeine der Wahlumfragen der nächsten Monate sie auch nur in der Nähe der Fünfprozenthürde sehen, wird die AfD drin sein, und vermutlich sogar deutlich. So war es in Berlin bei den Piraten nämlich auch.

    Die Gründe für dieses Wahlverhalten kann ich auch ohne jede Hilfe eines Wahlforschers erklären: Eine Mehrheit der Wähler drückt damit nicht ihre Zustimmung zum Parteiprogramm jener Partei aus, sondern ihre Ablehnung des kompletten etablierten Parteienspektrums. Das wiederum ist der beunruhigende Teil dieses Phänomens. Die Leute sind EU-weit dermaßen unzufrieden mit ihren Parteien, daß sie alles wählen würden, egal was für ein Programm damit verknüpft ist. Das hatten wir aber schon mal, und es ist bekanntlich nicht gut ausgegangen.

    • 15. April 2013 um 21:15 Uhr
    • xila
  30. 30.

    Der Vergleich mit den Piraten verbietet sich aus wissenschaftlicher Sicht. Die Piraten sind eine Internetpartei mit absurdem Namen und einem Schwarmprogramm, das alles und nichts enthält. Allein die Freiheit des Netzes und aller Plagiate eint diese Partei. Insgesamt eine groteske Mischung.

    Die AfD hingegen besteht aus gestandenen Leuten, die eigentlich Besseres zu tun haben als am Politschwachsinn teilzunehmen. Diese Leute aber sind nunmehr aufgestanden, da der Blitz ins Haus eingeschlagen hat in Form der Absturzwarnung für Deutschlands Zukunftsoptionen aufgrund dieser -anerkannt – unseligen Währung.

    Das trennt Welten.

    • 15. April 2013 um 21:31 Uhr
    • Berger
  31. 31.

    Selten habe ich in der Vergangenheit zu einem politischen Thema einen derart sachlichen, abwägenden Artikel gelesen. Das verstehe ich unter gutem Journalismus! Gut so, weiter so! An diesem Beispiel sieht man, dass es keiner Frauenquote bedarf.

    Der AfD wird von vielen „interessierten“ Stellen Popolismus unterstellt. Frage: „Kann Wahrheit popolistisch sein?“

    • 15. April 2013 um 21:57 Uhr
    • Nessundorma
  32. 32.

    Mitmachpartei: Die Mitglieder der AfD sind überwiegend Leute, die Sachkompetenz, und Organisationserfahrung einbringen können. Es wäre nun schlau, dass auch im lokalpolitischen Bereich zu tun – also die Wirtschaftsprofessorperspektive mit dem Graswurzelpotential einer auch lokale Probleme aufnehmenden „Kümmererpartei“ zu verbinden – und dabei möglichst die Qualifizierten und (unter bestimmten Umständen) Engagierten anzusprechen und die Dumpfbacken zu umgehen. Viele Leute des Mittelstandes warten darauf, sich sinnvoll alternativ engagieren zu können – ohne die linken wie rechten Ideologiefritzen. Da kommt einiges ein Bereitwilligen zusammen!

  33. 33.

    egal was die AFD letztendlich im wahlkampf an stimmen gewinnt oder nicht > alternativen sind immer gut!

    -neben der notwendigen emotionalen seite (das scheint für die traditionellen parteien eher ein fremdwort zu sein?!) muss nicht endlich das volk einen direkteren einfluß auf politische grundsatzentscheidungen haben?

    -und darf eine währung auf einmal spalten und arbeitslosigkeit produzieren, nur weil plötzlich und ziemlich unmotiviert auf ein mal sparen diktiert wird?!

    deutschland geht’s gut -ohne frage-; erlaubt sei jedoch das nachdenken, wer das am ende des tages ausbaden muss bzw. bereits schon ausbadet.

  34. 34.

    diese partei wirkt auf mich beängstigend !
    ist für mich so als ob sich die geschichte wieder holt!
    wenn sie den euro abschaffen wollen ?? was wird danach ? wie will man das in den griff bekommen?? schulden bleiben und werden mehr!
    das der euro ein fehler war ist wohl den meissten klar! aber aus dieser nummer kommt deutschland nicht mehr raus !im gegensatz zu anderen ländern im moment geht es deutschland noch gut!! denn warum es es hier noch relativ ruhig?weil noch viele nichts gross aus zu stehen haben!

    • 15. April 2013 um 22:02 Uhr
    • Blondelocke61
  35. 35.

    Die AfD ist die einzige Partei die beim Thema Euro und EU ehrlich und glaubwürdig kommuniziert.
    Die etablierten Parteien sagen entweder „alternativlos und basta“ oder blicken in keiner Weise durch.
    Und die Etablierten (CDU/SPD/FDP/Grüne) können nicht über ihren Schatten springen und zugeben, dass sie mit dem Euro ein einziges Desaster angerichtet haben.
    Das ist menschlich zwar nachvollziehbar, aber unwählbar.

    • 15. April 2013 um 22:15 Uhr
    • coeval
  36. 36.

    Endlich gibt es eine Alternative! Ich denke, dass die Bundestagwahlen folgermaßen ablaufen.

    CDU/CSU: 36%
    SPD: 26%
    Bündnis 90/Die Grünen: 14%
    FDP: 4% (raus)
    Die Linke: 4% (raus)
    Alternative für Deutschland: 10%
    Sonstiges: 6%

    • 15. April 2013 um 22:22 Uhr
    • Endlich eine Alternative!
  37. 37.

    Gandhi wird zitiert: Zuerst verlachen sie uns. Dann ignorieren sie uns. Danach bekämpfen sie und. Am Ende gewinnen wir.

    • 15. April 2013 um 22:22 Uhr
    • johannes
  38. 38.

    „Die Euro-Gegner der AfD haben mit dem „Euro-Aus“ ein sogenanntes Positionsthema. Hierunter werden in der Forschung Themen verstanden, zu denen Bürgerinnen und Bürger relativ leicht Position beziehen können, da sie ihnen klare Alternativen vor Augen halten: ja oder nein, drin oder draußen!“

    Das glaubt ja nicht mal Lieschen Müller, dass es hier zwei glasklare Alternativen gibt. Wie wird konkret ausgestiegen? Wird es Parallelwährungen geben? Wer steigt aus? Gibt es z.B. einen Nord- und einen Süd-€? Bildet D mit A, NL, FIN einen eigenen Währungsverbund? Wie wird mit den interstaatlichen Zahlungsverpflichtungen umgegangen? Usw, usw.

    Klare Alternativen? Nur 2? Der Kommentar steht auf ziemlich wackeligen Beinen.

    • 15. April 2013 um 22:34 Uhr
    • curiosus_
  39. 39.

    Die etablierten Parteien haben sämtliche Versprechen bei der Euro-Einführung gebrochen. Der Euro hat zu einer tiefgreifenden Rezession in vielen Eurostaaten geführt, steigende Schulden in vielen Eurostaaten gepaart mit teils katastrophalen Arbeitslosenquoten. Deutschland hat enorme Haftungsrisiken übernommen, die auch unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand bedrohen können. Die etablierten Parteien ignorieren die Probleme. Am Ende höhlt der Euro auch noch die Demokratie aus: Berlin entscheidet über Sparmaßnahmen in Zypern oder Griechenland. Das gefällt mir nicht. Andereseits hat der Bundestag sein Haushaltsrecht praktisch abgegeben – spätestens wenn der erste Rettungsstaat umfällt.

    • 15. April 2013 um 22:39 Uhr
    • Hamburger65
  40. 40.

    Rund 8000 Mitglieder? Manche Facebook-Postings/Seiten zu politischen Aussagen, haben mehr Likes.
    Ich persönlich finde diesen Wirbel auch unbegründet – oder ist etwa doch im Geheimen der Euro-Ausstieg allgegenwärtig?

    • 15. April 2013 um 23:07 Uhr
    • Mr. T
  41. 41.

    @Zaungästin

    Die Werbetrommel rühren die anderen Medien ganz genauso, nur ist die Sachlichkeit bei denen weit von der der Zeit-Online entfernt. Was aber bitte schön sollte man von Staatsmedien anderes erwarten(?) dort herrscht ungebrochene ALTERNATIV- und RATLOSIGKEIT!

    • 15. April 2013 um 23:16 Uhr
    • Wolle
  42. 42.

    Der Euro wurde uns diktatorisch auferlegt und wenn man bedenkt, was aus Maastricht geworden ist und wie sehr Frau Merkel und Herr Schäuble sowie fast alle anderen Spitzenpolitiker Deutschland im Sinne einer andauernden Eurorettung immer tiefer in die Schulden treiben für andere Länder und Banken, die hoch verschuldet sind und nicht den Anschein erwecken, solidarisch mit der Europa-Idee zu sein, sondern abzocken, ist es verständlich, dass die Idee einer Anti-Euro(pa??) Partei ihren Reiz hat. Unsere etablierten Politiker hauen die Kohle raus. Dienen sie damit noch ihrem Volk? Wohl kaum. Da spielen ganz andere Motive eine Rolle. Die Selbstherrlichkeit, mit der unserer Politiker die Bürger in wichtigen Fragen entmündigt haben und viele bedeutende Entscheidungen nach Brüssel in die Hände von nicht demokratisch gewählten Personen verlagert haben, provoziert doch geradezu den „Wir sind das Volk“-2.0- Ruf.
    Wer sonst sollte diesen Wahnsinn der allgemeinen Enteignung stoppen? Gibt es eine andere Wahl? Die SPD, CDU und selbst die Grünen sind sich dermaßen ähnlich und einig bei den vielen für die Bürger nicht fassbaren Geldverschwendungen für Aktionen, die ihnen nicht dienlich sind, dass sie keine Wahlalternative mehr sind. Die These „Deutschland braucht den Euro nicht, anderen Ländern schadet der Euro” ist angesichts der negativen Empfindungen seitens der Griechen, Italiener und Zyprer gegenüber den Deutschen nicht von der Hand zu weisen. Das Vokabular der BILD zeigt, dass die AfD ernst genommen wird.
    Ein Europa mit einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl schafft man nicht mit einer aufgezwungenen gemeinsamen Währung, die sich viele Länder nicht leisten können, sondern zuallererst durch eine gemeinsame Sprache, meinetwegen Englisch, die von allen Europäern als Muttersprache oder als sehr gut (!) beherrschte Zweitsprache in Wort und Schrift allen geläufig ist.

  43. 43.

    Erst USE, dann Euro
    Mit dem Euro wurde das Pferd von hinten aufgezäumt und das droht nun schief zu gehen. Es geht nicht an, das Deutschland andere Nationalstaaten, die sich nicht an die vereinbarten Regeln halten, wirtschaftlich retten soll, dafür noch Hass und Verachtung erntet und am Ende selbst Pleite geht. Dann ist es ganz aus mit der europäischen Idee. Das lasche Verhalten und Lavieren der deutschen Regierung in dieser Sache ist mitverantwortlich für die Gründung einer AfD, da braucht sich keiner zu wundern. Darüber hinaus ist es eine Schande für Europa, dass seine Nationalstaaten bzw. ein großer Teil der Nationalstaaten nach der leidvollen Geschichte bisher nicht in der Lage waren die Vereinigten Staaten von Europa zu bilden. Dann wäre der Euro heute überhaupt kein Diskussionspunkt. Muss der Bundesstaat Europa etwa mit Gewalt geschaffen werden, dass wäre doch schizophren! Warum gibt es die Vereinigten Staaten von Europa nach fast 70 Jahren Frieden immer noch nicht? Da liegt doch der Hund begraben! Da ist doch die AfD-Gründung nur eine logische Folge. Also: Es müssen sich schnell einige Staaten finden, die den Mut haben den Bundesstaat USE zu gründen, andernfalls ist das Europa nicht zu retten, das besonders wir Deutsche uns in unserer Jugend einmal erträumt haben. Wenn es nur ein Traum bleibt, wenn es von den anderen nicht gewollt ist, dann gute Nacht Europa. Es lebe die AfD.

  44. 44.

    @36

    Interessantes Spielchen, wobei Sie die AfD doch etwas zu optimistisch einschätzen,
    denke ich. Gut, warten wirs ab.
    Aber verraten Sie doch, wer mit wem koaliert?

  45. 45.

    Diese Partei mag nicht meine Partei sein, dennoch begrüße ich ihr Auftauchen aus ganzen herzen – ein politisches Problem was ich sehe ist, dass sich Parteien zu vielen Themen die mir als Wähler wichtig sind nicht oder nur im Konsenz mit anderen Parteien positionieren – d.h. ich als Wähler hätte überhaupt nicht die Möglichkeit eine Partei im demokratischen Spektrum zu wählen die eine andere Position vertritt.
    Ich selbst beginne dort an der Demokratieauslegung zu zweifeln wenn ausgerechnet bei Themen wo es klare Positionen in der Bevölkerung gibt, ihr die Entscheidung bzw. Positionierung vorenthalten wird.
    Ich kenne einige Konservative (ja ich unterhalte mich auch mit politischen Gegnern anstelle Steine zu werfen oder sie grundsätzlich zu diffamieren) die meinen sie könnten die Union nicht mehr wirklich wählen, weil diese einfach nicht mehr konservativ ist – und sie haben recht…
    …ich bin an sich Piratenwähler aber von meiner Partei zunehmend verunsichert; nicht wegen ihrer internen Querelen, sondern weil sie zunehmend mehr Themen ins Programm nehmen , denen ich schlimmsten Fall nicht zustimme und andernfalls zumindest als Problem sehe, weil sie von den Themen ablenken weswegen ich sie wähle (Transparenz, freies Netz, Leistungsschutzrecht etc.).
    Der versuch Möglichst viele Wähler aus unterschiedlichen Bereichen anzusprechen geht zu lasten der Stammwählerschaft, die sie schon gewählt haben als die Partei weniger breit aufgestellt war und die nun Anfangen sich nach Alternativen umzusehen, die sich wirklich um ihre Anliegen kümmern und diese nicht zu einem unter Tausend verkommen…

    • 16. April 2013 um 01:02 Uhr
    • Tetsu
  46. 46.

    Andrea Römmele irrt mit ihrem ZEIT-Kommentar in einem wesentlichen Punkt: Der Piratenpartei mangelt es in der Tat nicht an einer Magnetwirkung, die sich aber im Grunde allein von dem Thema „Internetfreiheit“ herleitet. Ein klug gewähltes Thema, das bei der jungen Generation reflexartig verfangen hat. Es liegt aber im Wesen von Reflexen, dass sie kurze Verfallzeiten haben. Als die desaströse Personalsituation der Piraten z.B. in Gestalt der causa Ponader aber schnell offenbar wurde, wandten sich die schnell entflammten Fans in Scharen von den Piraten ab und das Leitmotto der Partei verlor jede Strahlkraft. Zumal die „Kundschaft“ ohnehin eher spontan reagiert. Ganz anders bei der Alternative für Deutschland (AfD). Die Themen Euro und der Bruch der Maastrichter Verträge zum Nachteil von Deutschland erregen die Menschen im Lande , die etwas zu verlieren haben, seit langem heftig. Das sind der Mittelstand und die vielen BildungsbürgerInnen, die ohnmächtig zuschauen müssen, wie Deutschland sukzessive in den abgrundtiefen Sumpf der überschulden Euro-Pleitestaaten hinein diregiert (!) wird. Verzweifelte Versuche, mithilfe der Justiz die absehbare Katastrophe abzuwehren, mussten scheitern. Der aufgebaute öffentliche Druck ist inzwischen mit Händen greifbar. Wo immer sich mitdenkende ZeitgenossInnen treffen, ist das Euro-Desaster ein zentralen Thema. Die AfD ist personell glänzend aufgestellt. Anders als Piraten und WASG. Wissenschaftler, Unternehmer, Leistungsträger und viele Bildungsbürger haben sich aufgerafft, jene Stimmen im Lande zu bündeln, die ein „weiter so“ verhindern wollen. Die personelle und thematische Aufstellung der AfD schließt daher aus diesseitiger Sicht einen Vergleich mit der WASG auf den ersten Blick aus. Die WASG hatte nie ein „Thema“, das bei breiten Schichten der Bevölkerung auf erwartungsvoll geöffnete Ohren gestoßen wäre. Die scheinbar „linken Themen“ der WASG plätscherten mühsam durch den Blätterwald, ohne je ein nachhaltiges Echo zu erzeugen. Wenn man mal davon absieht, dass ein gewisser Oskar Lafontaine Teil des Pakets WASG war. Das wars dann aber auch schon. Die AfD kann en passant auch jene Menschen für sich gewinnen, die noch immer enttäuscht darüber sind, dass der Finanzwissenschaftler Thile Sarrazin nach seinem Bestseller -an sich folgerichtig- keine polit. Partei gegründet hatte. Diese windfall profits verstärken den vorhandenen Trend zu einer echten Alternative und werden die AfD im September 2013 zu einer politischen Kraft machen, die die Republik nachhaltig verändert. WETTEN DASS ?????
    Grüsse vom Mainzer Lerchenberg an die sehr geschätzte ZEIT Community :-)

    • 16. April 2013 um 03:41 Uhr
    • nik100943
  47. 47.

    Andrea Römmele irrt mit ihrem ZEIT-Kommentar in einem wesentlichen Punkt: Der Piratenpartei mangelt es in der Tat nicht an einer Magnetwirkung, die sich aber im Grunde allein von dem Thema „Internetfreiheit“ herleitet. Ein klug gewähltes Thema, das bei der jungen Generation reflexartig verfangen hat. Es liegt aber im Wesen von Reflexen, dass sie kurze Verfallzeiten haben. Als die desaströse Personalsituation der Piraten z.B. in Gestalt der causa Ponader aber schnell offenbar wurde, wandten sich die schnell entflammten Fans in Scharen von den Piraten ab und das Leitmotto der Partei verlor jede Strahlkraft. Zumal die „Kundschaft“ ohnehin eher spontan reagiert. Ganz anders bei der Alternative für Deutschland (AfD). Die Themen Euro und der Bruch der Maastrichter Verträge zum Nachteil von Deutschland erregen die Menschen im Lande , die etwas zu verlieren haben, seit langem heftig. Das sind der Mittelstand und die vielen BildungsbürgerInnen, die ohnmächtig zuschauen müssen, wie Deutschland sukzessive in den abgrundtiefen Sumpf der überschuldeten Euro-Pleitestaaten hinein diregiert (!) wird. Verzweifelte Versuche, mithilfe der Justiz die absehbare Katastrophe abzuwehren, mussten scheitern. Der aufgebaute öffentliche Druck ist inzwischen mit Händen greifbar. Wo immer sich mitdenkende ZeitgenossInnen treffen, ist das Euro-Desaster ein zentralen Thema. Die AfD ist personell glänzend aufgestellt. Anders als Piraten und WASG. Wissenschaftler, Unternehmer, Leistungsträger und viele Bildungsbürger haben sich aufgerafft, jene Stimmen im Lande zu bündeln, die ein „weiter so“ verhindern wollen. Die personelle und thematische Aufstellung der AfD schließt daher aus diesseitiger Sicht einen Vergleich mit der WASG auf den ersten Blick aus. Die WASG hatte nie ein „Thema“, das bei breiten Schichten der Bevölkerung auf erwartungsvoll geöffnete Ohren gestoßen wäre. Die scheinbar „linken Themen“ der WASG plätscherten mühsam durch den Blätterwald, ohne je ein nachhaltiges Echo zu erzeugen. Wenn man mal davon absieht, dass ein gewisser Oskar Lafontaine Teil des Pakets WASG war. Das wars dann aber auch schon. Die AfD kann en passant auch jene Menschen für sich gewinnen, die noch immer enttäuscht darüber sind, dass der Finanzwissenschaftler Thilo Sarrazin nach seinem Bestseller -an sich folgerichtig- keine polit. Partei gegründet hatte. Diese windfall profits verstärken den vorhandenen Trend zu einer echten Alternative und werden die AfD im September 2013 zu einer politischen Kraft machen, die die Republik nachhaltig verändert. WETTEN DASS ?????
    Grüsse vom Mainzer Lerchenberg an die sehr geschätzte ZEIT Community :-)

    • 16. April 2013 um 03:55 Uhr
    • nik100943
  48. 48.

    Für mich ist der Euro das größte politische und wirtschaftliche Verbrechen seit Ende des zweiten Weltkrieges am deutschen und europäischen Interesse. Warum Verbrechen? Weil die Ignoranz und Überheblichkeit unserer Nomenklatura gegenüber der einhelligen Meinung der nationalen und internationalen Fachwelt -sieht man von wenigen Hofschranzen ab-, das der Euro ein kapitaler Fehler war und ist, mit Macht und aus Macht vom Tisch gewischt hat. Mit Macht und aus Macht wurde die Frage der Euroeinführung dem deutschen Volk nicht zur Urabstimmung vorgelegt. Die Nomenklatura hat sich verrannt! Sie hat 150 Wirtschaftsprofessoren, die das Scheitern des Euros voraussahen für dämlich, und ihr Volk für unzuständig gehalten. Das nenne ich ein Verbrechen. Die Abstimmung über den Euro wird stattfinden, früher oder später. Denn das Verbrechen muss immer weitere Verbrechen gegen die Menschen nach sich ziehen, wenn man versucht Europa im Schraubstock namens „Euro“ weiter gegen den Willen der Menschen und aller Vernunft zusammenquetschen. Ich hoffe, dass die AfD einen Beitrag zur Lösung dieses Problems leisten kann, und werde sie deshalb wählen!

  49. 49.

    Warum wird die Partei von vielen auf ihre Eurokritik reduziert? Ist das Absicht oder Unwissenheit? In der heutigen Zeit sind es doch nur wenige Mausklicks bis zum Wahlprogramm. Schade, denn Sie hat noch mehr zu bieten….

    • 16. April 2013 um 05:33 Uhr
    • Neugierig
  50. 50.

    Ich setze 100,- Euro auf ein 2.stelliges Ergebnis der AfD am 22.09.2013!

  51. 51.

    Ich will mein Land wieder haben.

    Endlich gibt es eine Alternative….

    • 16. April 2013 um 06:28 Uhr
    • ehem. SPD Mitglied
  52. 52.

    Merkel hat die Union zu einem Erfüllungsgehilfen links-grüner Ideologie transformiert.

    Durchaus möglich, dass viele CDU/CSU Wähler diesmal AfD wählen, sozusagen als bittere Medizin. Mir persönlich steht die CSU sehr nahe, darum wähle ich bei der kommenden Wahl die AfD.

    Mir ist es darüber hinaus sehr wichtig, dass diese desaströse Energiewende nicht länger auf den Rücken der Stromkunden ausgetragen wird. Auch dies möchte die AfD beenden.
    Wenn dann entsprechende Subventionen über Steuern finanziert werden, freue ich mich schon auf die Diskussionen im Bundestag, wenn darüber entschieden wird, ob wieder mal 10 Milliarden für umweltzerstörerische Windenergie oder weitere 10 Milliarden für völlig sinnlose Sonnenenergie ausgegeben werden sollen.

    • 16. April 2013 um 07:17 Uhr
    • Markus
  53. 53.

    Frustwähler:
    Die Piraten sind trotz fehlenden Programms gewählt worden, um damit die Etablierten zu piesacken. Die viel seriöse AfD wird mit Sicherheit erheblich räubern, auch wenn deren Ziel fragwürdig sein mag. Besser als die Wiedereinführung der D-Mark wäre die Währungs-Ausgliederung der schwachen Länder zu deren Schutz per Abwertung. Einzige teure Alternative ist ein Landerfinanzausgleich nach innerdeutschem Muster. Aber wie das funktioniert, sehen wir an dem schwarzen Loch Berlin.

    • 16. April 2013 um 07:17 Uhr
    • Hartmut Rencker
  54. 54.

    Der Hauptvorteil der AfD bestünde darin, dass sie CDU/FDP den Wahlsieg kostet. Dafür drücke ich ihr beide Daumen!

  55. 55.

    Es scheint also doch eine Alternative zu geben, nachdem uns Frau Merkel immer weiss machen will, dass ihre Politik alternativlos ist.

    • 16. April 2013 um 08:22 Uhr
    • kurikolla
  56. 56.

    @Mr. T

    „40.

    Rund 8000 Mitglieder? Manche Facebook-Postings/Seiten zu politischen Aussagen, haben mehr Likes.“

    Ich vermute mal zu Ihrer Entschuldigung, dass Sie im Facebook-Zeitalter groß geworden sind. Aber zwischen einem schnell angeklickten „Like“-Kommentar bei Facebook und einem Eintritt in eine Partei bestehen doch gewisse Unterschiede (z.B. ein erheblich höherer Aufwand, monatliche Mitgliedsbeiträge, aktive Mitarbeit etc.). Das ist doch etwas weniger oberflächlich als ein einfaches Liken.

    Oder treten Sie jeder Partei bei, deren politischen Aussage auf Facebook Sie liken?

    • 16. April 2013 um 08:35 Uhr
    • curiosus_
  57. 57.

    Bleibt noch die Frage, mit wem die AfD koalieren würde, wenn sie den Einzug in den Bundestag schafft. Doch für diese Frage ist es wohl noch zu früh.

    • 16. April 2013 um 08:39 Uhr
    • kurikolla
  58. 58.

    Vorschlag an alle Euro-Fanatiker:
    Jeder Euro-Fanatiker verpflichtet sich und seine nachkommenden Generationen, für mindestens 99 Jahre oder sogar es noch ein Deutschland gibt, die Grünen (Özdemir, Roth) wollen ja Deutschland abschaffen, mindestens die Hälfte ihres Netto-Einkommens für die EU-Politiker und für die „notleidenden“ Banken in den südeuropäischen Ländern aus Gründen der vielzitierten Solidarität zu spenden.
    Wieviel Verpflichtungen gäbe es? Keine!!!
    Einer, der es gut mit Ihnen meint

    • 16. April 2013 um 08:44 Uhr
    • Dr. Norbert Kuehn
  59. 59.

    Die AFD wird sich von allen Parteien Stimmen holen. Gefährlich wird es vor allem für die Linke. Diese beziehen ihre Stimmen vor allem in den neuen Bundesländern. Die Stimmung hier war noch nie Eurofreundlich – auch nicht bei den Stammwählern der Linken. Es ist zu vermuten, dass deshalb die Linke gerade wegen der eurokritischen Haltung der AFD an der 5% Hürde scheitern wird. Damit würden sich auch die Verhältnisse im deutschen Bundestag dramatisch verändern.

    • 16. April 2013 um 08:55 Uhr
    • Sing Sang
  60. 60.

    Es wäre dringlich zu hoffen, daß die AfD über 10 % springt um die €uro-Utopisten um das Merkel aufzuwecken.

    • 16. April 2013 um 08:57 Uhr
    • Jakob Sailer
  61. 61.

    Ja SUPER…..endlich eine Parteigruendung die Sinn macht!!!
    Mit dem EURO veramt Deutschland…daher RAUS aus dem EURO!!!

    • 16. April 2013 um 09:57 Uhr
    • Ralph
  62. 62.

    Die AfD mit den Piraten zu vergleichen hinkt kräftig und ist nicht zulässig.

    Während die Piraten mehr oder weniger als Chaotenclub und mit einem Pseudoparteiprogramm angetreten waren und ihren zwischenzeitlichen relativen Höhenflug vorwiegend dem Verdruß des Wählers, der den etablierten Parteien im wesentlichen nicht anderes als eine Ohrfeige verpassen wollte, zu verdanken hatten, handelt es sich bei der AdF um eine echte politische Alternative, die sich der Lösung der ernsthaften Probleme dieses Landes und somit auch der Sorgen einer großen Anzahl der Bürger annehmen will und zwar mit anderen Lösungsansätzen als bisher von den anderen Parteien weitestgehend erfolglos verfolgt.

    Ich bin mir daher sicher, dass es für die etablierten Parteien, die in der AfD angeblich keine Gefahr sehen und deren Auftreten z.T. nur mit Häme begegnen, im Herbst ein böses Erwachen geben wird.

    Und das haben sie sich auch redlich verdient..

    • 16. April 2013 um 11:30 Uhr
    • Voce
  63. 63.

    Danke für Ihren recht objektiven Artikel zur Alternative für Deutschland. Ich selbst war auf dem Gründungsparteitag und bin wieder einmal froh, daß ich nicht mehr als Journalist arbeiten muss. Ich bin im Ruhestand und dads, was ich heute überwiegend als Journalismus wahrnehmen muss, ist das, was Hofnarren am Hofe eines Königs(Bundeskanzleramt) waren.
    Also nochmals Danke.
    Was die AfD betrifft, deren Mitglied ich auch bin, bleibt abzuwarten,wie sie sich entwickelt. Ich bin jedenfalls der Meinung, daß sie zur jetzigen Zeit nötig ist, um diie Abnicker, sprich Parlamentarier zur Umkehr zu bewegen.
    Man muss sich überlegen, wie die Absegnung des ESM zustande kam. Ein 8-Seiten Papier, das die wenigsten Abgeordneten nach eigenen Angaben gelesen haben, aber fast alle absegneten. Frau Merkel möchte heute die Kaiserin von Europa werden.
    Ich hoffe sehr, daß wir am 22.September 2013 vor dem Bundeskanzleramt singen können:
    „Pack die Kanzlerhose ein, nimm Dein kleines Köfferlein und dann nischt wie ab nach Prenzlau“ frei nach dem Lied Pack die Badehose ein.
    Und wenn sie geht singen wir:
    TIME TO SAY GOODBYE.

    • 16. April 2013 um 11:31 Uhr
    • Alternative
  64. 64.

    Vergleich mit WASG
    Das Parteiprogramm der WASG unterschied sich von dem der AfD.
    Während die AfD suggeriert: Euro weg und alles ist wieder so wie früher, hatte die WASG konkret die Änderung des Wirtschafstssystems, von der sozialen Marktwirtschaft hin zur freien Marktwirtschaft, erkannt und thematisiert.

    Währe die WASG nicht mit der Linken zusmmengegangen – sie wäre Heute eine Partei mit 2steligen Wahlergebnissen.

    Die Medien und die etablierten Politiker versäumen keine Gelegenheit zu sagen, daß die Linke die SED-Nachfolgepartei ist. Dies ist zwar kein Argument und auch nicht wirklich richtig (populistisch und dumm)., aber wirkt anscheinend auf die Masse. Die gleichen Ideen von der WASG vorgebracht, hätten nicht so einfach, mit dem Hinweisen auf SED-Vergangenheit, schlecht gemacht werden können.

    Ein schneller Erfolg ist nicht unbedingt schlecht oder gut, aber man sollte schon Geduld haben mit dem Wähler.

    Die AfD kümmet sich eher weniger um die Schwachen und Benachteiligten der Gesellschaft. Sie will die Gewinne der Wirtschaft den deutschen „Unternehmern“ zukommen lassen, nicht russischen oder griechischen. Das ist auch schon alles.
    Die Lohnquote wird mit der AfD weiter sinken und die Gewinnquote weiter steigen.

    Für mch ist es die FDP für Nationalisten.

  65. 65.

    Die AFD hat im Gegensatz zu den Piraten viele Wirschafts und Finanzexperten unter ihren Befürwortern, denen man Verantwortung für Deutschland durchaus zutrauen kann.
    Wichtig ist, dass es uns Sparern in Deutschland am Ende nicht so geht wie dem Zyprischen Sparer, der für die von Schäuble gemachten Bürgschaften mit seinem vom Mund Abgesparten auch noch für die Fehler dieser Politik haften muss.

    • 16. April 2013 um 11:47 Uhr
    • zimra1
  66. 66.

    „Aus der Wahlforschung wissen wir, dass drei Faktoren die Wahlentscheidung der Bürger beeinflussen: Partei-Identifikation, Themen und Personen. Da heute immer weniger Wähler eine starke grundsätzliche Partei-Identifikation haben, kommt es mehr darauf an, für welche konkreten Themen die Partei steht und welche konkreten Personen für die Partei stehen.“

    Ohne Frau Römmele zu Nahe treten zu wollen, scheint dies eine starke Simplifizierung der Wahlforschung zu sein. In diesem Artikel wird sich auf einen Ansatz der Wahlforschung bezogen- und viele Bestimmungsfaktoren daher logischerweise ausgeblendet, die notwendig wären um Aufschluss über die weitere Entwicklung der AfD zu gewinnen.

    • 16. April 2013 um 12:23 Uhr
    • Ein interessierter Wahlbeobachter
  67. 67.

    Die neue Anti Euro Partei macht viel Wirbel.
    Zugegeben glücklich mit dem Euro bin- war- und werde ich wohl auch nicht.
    Aber ein Austritt sollte gut überlegt sein. Was macht die Partei wenn der Euroaustritt geschafft wird?? Es ist zu erwarten das die neue Währung wesendlich stabiler und teuer ist als der Rest vom Euro….wenn Deutschland dann weniger Exportieren kann und der Absatzmarkt einbricht??? Was macht die Partei dann???
    Also mir sind Antworten lieber wie die Parole der Euro muss weg.

    • 16. April 2013 um 12:47 Uhr
    • ein leser
  68. 68.

    Wenn Paul Kirchhof mit der AfD zusammenarbeitet wäre das der nächste Knaller!

    Habe gestern die Sendung von Voss mit dem Steuerrechtler und ehemaligen Verfassungsrichter Paul Kirchhof auf 3Sat gesehen. Nach m.E. ein absolutes Highlight, kann bei youtube oder der mediathek von 3Sat angesehen werden, stimmt sehr optimistisch.

    Kirchhof wünscht sich eine Rückkehr zum Recht und zur Demokratie und ist optimistisch, dass dieser Weg eingeschlagen werden kann und wird. Dieser Weg ist nicht mit einem radikalen Verhalten umzusetzen (z.b. sofortige Rückkehr zur DM, wird von der AfD auch nicht vertreten, die sind ja nicht blöd), wichtig sei, dass eine solches Ziel klar definiert und kontinuierlich umgesetzt wird.

    Auf die Frage zur AfD reagierte er ausweichend (die AfD möchte ja eine Steuerreform im Sinne des Konzeptes von Kirchhof durchführen, wurde in Kroatien umgesetzt). Da kann ich nur den Schluss daraus ziehen, dass derzeit intensive Gespräche zwischen der AfD und Kirchhof geführt werden. Ich bin mal sehr gespannt!

    • 16. April 2013 um 13:08 Uhr
    • frankfurt307
  69. 69.

    Hier zum Wählerpotential: ausnahmslos jeder, den ich kenne, will die AfD wählen. Nicht besonders wissenschaftlich, aber sowas habe ich über die bescheuerten Piraten nie gehört.

    • 16. April 2013 um 13:50 Uhr
    • Heike Vogt
  70. 70.

    Für rotgrün wird es auch mit „Hilfe“ der AfD nicht reichen, wer will schon diesen Steinbrück als Kanzler – samt dem grünen Rattenschwanz ? ! Und nur CDU oder FDP wählen um rotgrün zu verhindern ist doch ein Armutszeugnis für diese Parteien ! Solange die Blockparteien keinen Gegenwind spühren fühlen die sich doch mit dem Mist den sie uns antun auch noch bestätigt ! Laßt Euch doch nicht von solchen Sprüchen einlullen – der Unterschied zwischen den beiden Koalitionen ist doch nicht mehr weiter als von Tapete bis zur Wand ! CDU und FDP machen doch schon „linke“ Politik, weil sie ihre konservative Stammwählerschaft verschreckt haben und nun hoffen am linken Rand fischen zu können ! Wer will, daß dieser Alptraum endet muß sich am 22.09. richtig entscheiden und die Alternative zu Merkels Alternativlosigkeit wählen ! Ich habe bei den letzten BTW noch aus diesen Gründen CDU gewählt und bin, wie alle Anderen auch, bitter enttäuscht worden ! Glaubt hier wirklich jemand, daß diese eurohörigen Abnick – Zombies, egal ob von CDU/FDP oder rotgrün, irgendwas zu unserem besten wenden werden ? Leute, wacht endlich auf ! Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal die WAHL ! Laßt uns die Chance nutzen diesen ganzen Schmarotzern endlich die rote Karte zu zeigen !

    • 16. April 2013 um 15:24 Uhr
    • S.Roth
  71. 71.

    Was sagt das schon aus. Es kann nicht sein, dass diese hochgebildete Person keine Aussage über das – was dann – aussagt. Die entstehenden Kosten für die Bürger wären ein Fall in das Bodenlose. Darüber spricht dieser Herr, der angeblich über Wirtschaftskompetenz verfügen soll nicht. Die meisten Deutschen Wahlberechtigten denken doch nicht mehr nach was sachlich inhaltlich richtig oder falsch ist und können es auch nicht. Weil keine klare Gesamtkonzeption für die zu behandelnden Zukunftsthemen vorhanden sind, werden sie genau so untergehen wie die Piraten. Wir brauchen in Deutschland keine tönenden Politiker, sondern Handlungsorientierte Sachpolitik die Deutschland, Europa und den globalen Weltzusammenhang

  72. 72.

    Endlich eine Partei, die mann vählen kann! Alle anderen gleichgeschaltetn Prteien kann mann vergessen. Der Euro wurde uns undemokratish aufgezwungen! In Sweden haben sich die Leute im Volksentscheid gegen den € entschieden. Das wurde hier überhaupt nicht erwähnt. Wenn ein Idiot sagt, daß der € alterntievlos ist, dann soll er die Wahlen abwarten! Für alles gibt es eine Alternative, ob es die Politik, Wirtschaft , Finanzen, oder Kunst. Manchmal ist es aber Kunst, die richtige Alternative zu finden. Wenn ich Angela Merkel mit dem Adolfbärtchen sehe, wird mir schlecht. Aber vileicht hat sei es verdient. Mit unserem Geld hat sie die Banken geretet, und den normalen Griechen geht es immer schlechter. Es werden immer nur die Banken geretet, die sich verspekuliert haben und die ganze €kriese beigeführt haben. Betrachten wir den € als einen Versuch, der nicht gelungen ist, der sehr teuer war und der gescheitert ist. Geld von der Bank holen, unter den Kopfkissen damit, und in 2 oder 3 Jahren wieder in DM umtauschen!!
    Und nicht vergessen ! Wählen gehen!! Michal

    • 16. April 2013 um 17:02 Uhr
    • Michal Kucera
  73. 73.

    Kompliment, Frau Römmele, wohltuend sachlich und informativ, weiter so.

    An dieser Stelle möchte ich auf das 3-seitige Wahlprogramm eingehen , um dem Vorwurf der 1-Themenpartei entgegenzutreten. Es ist kurz, knapp, knackig und bietet kaum Lösungswege. Es soll dem interessierten Bürger eine Richtung aufzeigen, um die Grundhaltung der PARTEIGRÜNDER darzulegen. Dieses Programm wurde von Herrn Lucke am vergangenen Sonntag in Berlin ohne Aussprache zur Abstimmung gestellt, was ich im ersten Augenblick als erstaunlich undemokratisch empfand. Im Nachhinein bin ich ihm für diesen Schachzug sehr dankbar, den die vielfältigen Wahlgänge auf einem Gründungsparteitag hätten in Verbindung mit einer detaillierten Programmdiskussion nicht nur den Rahmen gsprengt, sonder die AfD in einem Chaos a‘ la Piraten versinken lassen. So jedoch stand am Ende des Tages ein kompletter Parteivorstand nebst Schatzmeister, Schiedsgericht, Beisitzer, Rechnungsprüfern und eben auch einem rudimentären Wahlprogramm, über das zwischen den Wahlen wärend der Auszählung mit Anträgen fachlich sehr kompetent diskutiert wurde.
    Im Zuge dieser Aussprache verwies Herr Lucke auf den Entwicklungsprozeß eines zukünftigen PARTEIProgramms, daß einen erheblich breitern Umfang als ein Wahlprogramm haben wird.
    Eine Programmkommission, bestehend aus von den Landesverbänden entsendete Vertreter und Bundesverbandsvertretern sammelt Themen aus allen Bereichen der Politik, strukturiert die Optionen, berät mit unterschiedlichen Fachleuten (von denen es in der AfD nach meinem Einduck eine überproportional große Anzahl gibt) und rundet die Ergebnisse durch Beratung mit externen Experten ab.

    Anschließend werden diese Beschlußvorlagen (wohlbemerkt incl. der Alternativen) den Kreisverbänden zur Diskussion vorgelegt. Deren Ergebnisse kummuliern in den Landesparteitagen und werden final auf einem Bundesparteitag verabschiedet.

    Herr Lucke veranschlagt für diesen Prozess mindestens 2Jahre! Diese Ausführungen gehörten für mich zu den interessantesten Redebeiträgen des Parteitages, denn sie offenbarte das langfristige, strategische Konzept einer basisdemokratischen Programmfindung. Ganz bewußt wird hier auf populistische Schnelschüsse verzichtet, ich bin von dieser planvollen Vorgehensweise ausgesprochen angetan unh hoffe darauf, daß der Parteivorstand diese Linie umsetzen kann.

    Zu diesem Zeitpunkt war die Presse natürlich nicht mehr anwesend, weshalb diese Details auch nicht in den Berichten zu finden sind.

    Fazit:
    1) Auf ein umfängliches Parteiprogramm wird man aus gutem Grunde noch einige Zeit warten müssen.

    2) Ein fast perfekter Gründungsparteitag mit charmanten kleinen Fehler hat allen Vorstandsmitgliedern und den dazugehörigen Organen eine handlungsfähige Basis geschaffen.

    3) Die Wähler waren um einen hohen Frauenanteil bemüht, fast jede Frau, die sich zur Wahl gestellt hat, erhielt ein Mandat. Dies sollte ein deutliches Zeichen für politisch interssierte Frauen sein, sich zu engagieren.

    4) Mit dieser Bundeswahl als Blaupause wird der Aufbau der Landesverbände und Kreisverbände in Rekordzeit gelingen.

    5) Die Parteimitglieder waren erfreulich heterogen, von der kolportierten Partei der grimmigen alten Männer über 50 kann jedenfalls keine Rede sein.

    Ich freue mich auf weitere sachliche Artikel in der Zeit und grüße die ZEIT-Community aus München.

    Martin Berke

    • 16. April 2013 um 17:25 Uhr
    • MartinBerke
  74. 74.

    Es ist so: in der Partei versammeln sich keine Ultrarechten, keine Spinner, wenig Kariereisten und leider wenig Frauen!
    Dafür solide Bürger des werteschaffenden Milieus mit überdurchschnittlicher (beruflicher Bildung und Position) , die alle eine Soreg vereint: Die Sorge un das in Jahren angesparte Geld, die Sorge um die Zukunft der eigenen Kinder und die Sorge um die europäische Idee! Der Euro spaltet Europa und führt zum Hass auf die Nordstaaten, insbesondere Deutschland! Wer das in höchst undemokratischer Weise mit der Hilfe von steuerfinazierten Parteiangestellten ((Listenabgeorrdneten) alternativlos durchsetzen will, gefährdet den sozialen Zusammenhalt! Ich bin seit vier Wochen Mitglied dieser Partei und freue mich auf den Wahlkampf hier vor Ort! Die anderen haben Kugelschreiber und Luftballons, wir haben Reputation und Argumente!

    • 16. April 2013 um 21:30 Uhr
    • Kauri
  75. 75.

    Respekt, das ist informativer Journalismus!

    • 17. April 2013 um 01:15 Uhr
    • Rolf Rattay
  76. 76.

    Es ist bemerkenswert, dass die AfD immer nur auf ein Thema reduziert wird, dabei lässt sich auf deren Webseite wesentlich mehr erfahren, woran diese Partei arbeiten will:

    https://www.alternativefuer.de/partei/programm/

    Sie haben neben ihren erwähnten Vorstellungen zur Währungspoltik auch wesentliche Ideen zu Europapolitik, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, Staatsfinanzen und Steuern, Alterssicherung und Familie, Bildungs-, Energie- und Integrationspolitik.

    Wenn das nur ‚ein‘ Thema sein soll, was zählen die Leute eigentlich?

    Oftmals wird die AfD als Traumtänzerpartei hingestellt, aber man vergisst, dass sie von Leuten ins Leben gerufen wurde, die sich beruflich mit der Materie befassen und sich darin auch bestens auskennen – im Gegensatz zu gewissen Politikern, die allgemein von den Medien als „Experten“ verkauft werden sollen.

    Im Unterschied zu den Piraten, die sich ursprünglich als reine Protestpartei aufstellten, scheint die AfD in Deutschland wirklich etwas verändern zu wollen, und zwar im Sinne der Bürger – nicht im Sinne der Wirtschaft und des Kapitals.

    Diese Einstellung finde ich mehr als begrüßenswert, weil ich mich durch die „Etablierten“ mittlerweile in keinster Weise mehr vertreten fühle und mir ihr Lügen auch sämtliches Vertrauen geraubt haben.

  77. 77.

    Guten Tag meine Damen und Herren,

    um es vorweg zu nehmen, ich bin Parteimitglied und Unterstützer der neuen Partei ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND.
    Ich mache da keinen Hehl oder ein Geheimnis daraus.
    Politisch bin und war ich immer ein Interessierter Bürger, nur bisher gab es noch keine einzige Partei die mir so aus dem Herzen gesprochen hat wie diese.
    Ich bin bald 50 Jahre alt, also denke ich das ich schon so einige Parteien wie auch Politiker habe kommen und gehen sehen.
    Keine von diesen Parteien konnte ich ohne vorbehalte voll und ganz unterstützen, denn es war immer die Absicht der etablierten Parteien nur Leute auf die Wahllisten zu stellen die Konform mit der Parteiführung waren, gesunder Menschen VERSTAND war ungewollt und galt als abtrünnig.

    Ich lese viel über die Parteien, und die Gefahren für uns Bürger wenn wir Ihnen nicht Folgen und Ihre Politik gut heißen oder unterstützen, was hat es uns gebracht, wer hat den Nutzen daraus gezogen?

    Sie , Ich ? Ich denke niemand aus dem Volk, ( außer natürlich die Marionettenspieler) denn wenn es so wäre würde es uns mit Sicherheit nicht verboten sein gefragt zu werden über wichtige Entscheidungen wie Abschaffung der DM oder des Unterzeichnens des EU Vertrages, oder ?

    Jetzt wird der AFD unterstellt das Ihr einziges Wahlthema die Abschaffung des Euro`s sei,
    da muss ich leider entschieden wiedersprechen, aus folgenden Gründen.
    1., Haben unsere Professoren und Ökonomen schon gegen die Einführung des Euro vor dessen Einführung beim BVG geklagt, also haltlos, den Sie möchten nur etwas abschaffen bzw. alternativen vorschlagen was nie in dieser Form eingeführt hätte werden dürfen.

    2., Sind die Gründer der AFD wie auch deren Unterstützer, Förderer und natürlich auch die Wähler dieser Partei , die aus allen Volksschichten kommen weder Links noch Rechts und schon gar nicht Fahnenschwenker die sich immer dem Wind nach drehen.

    3., Die AFD hat ein sehr ansprechendes wie auch plausibles ausgearbeitetes Wahlprogramm das alle betrifft und die KERNPROBLEME unseres Landes betrifft.
    Ich denke es gibt keine Partei die alle Probleme in kürzester Zeit lösen kann, aber viele die nur die Interessen Ihrer Spender und nicht die Probleme Ihres Volkes wie auch die Völker Europas betreffend in Angriff genommen haben.

    Stellen wir uns diese neue Partei vor es wäre ein Baum, dann steht der noch sehr junge Stamm, die Äste sind weites gehend gewachsen nur die Zweige fehlen noch um konkret die
    einzelnen Lösungen zu unterbreiten

    WIR ALLE SIND SELBST FÜR UNSER WOHLERGEHEN verantwortlich, und dafür ist es notwendig eine Partei zu haben die Demokratisch vorgeht, und die Bevölkerung befragt zu wichtigen Themen.
    Verinnerlichen Sie diese Partei als Plattform um Ihre Sehnsüchte zu verwirklichen in dem Sie Vorschläge unterbreiten was Sie sich im einzelnen wünschen.

    Was ist denn der Staat?
    Die Vielzahl der einzelnen Bürger mit Ihren Ängsten und Bedürfnissen, gleich einer Familie ,
    würden Sie es dulden wenn Ihre Eltern immer ungefragt alle Bedürfnisse des Nachbarn befriedigen würden und Ihre Meinung nicht wahrnimmt?

    Sie und Ich wir haben alle Angst vor Fehlern, das sollten wir aber nicht solange er nicht begangen wurde, diese Parteien was bisher an der Macht sind haben sich als Fehler entpuppt, und diese sollten wir korrigieren!
    Ich sage nicht das alles was die AFD vorschlägt gut ist, dafür fehlt mir der Weitblick, aber ich weiß das die bisherigen keinesfalls uns vertreten, die etablierten sollten als Fehler abgehandelt und der Geschichte hinterlassen werden als schwärzestes Kapitel der BRD.

    In der kein Bürger mehr Recht auf Recht hat, in der die Sozialsysteme abgebaut werden zu Gunsten von Bänkern, Managern und einer kleinen Zahl von Macht und Habgierigen Eliten , die keiner braucht, in der unsere Mitbürger der EU , entrechtet , geplündert und Ihrer Menschenwürde beraubt werden.
    Ich denke auch das unsere Politiker nicht aus freiem Willen dieses Handeln an den Tag legen,
    und wenn doch sollten sie zur Rechenschaft gezogen werden können, wie wir auch wenn wir jemandem Schaden zugefügt haben.
    Und wenn nicht, helfen wir Ihnen das sie dem Einfluss Ihrer Geiselnehmer entflüchten können, indem wir Sie entlassen, und herausfinden wer denn diese Misere zu verantworten hat.

    Ich kann Ihnen weder versprechen noch sagen das ich richtig liege, aber ich kann Ihnen sagen das ich keine Angst vor Fehlern habe, denn ich werde dadurch reifen!
    Wer Angst vor Fehlern hat, hat Angst vor dem Leben selbst, legen Sie Ihre Angst ab, und kommen Sie raus aus dem Hamsterrad indem Sie jeden Tag laufen .
    Vertrauen Sie Ihrem Gottgegebenen Verstand und nicht den Medien und Wiederkäuern die glauben für Sie denken zu müssen, SIE SELBST sind für sich selbst verantwortlich!

    Es gibt viele Parteien die gut sind , und jede denkt den Stein der Weisen zu haben und wollen uns hinter Ihren Karren spannen, anstatt einzusehen das dieser Wagen zuerst einmal GEMEINSAM aus dem Dreck gezogen werden muss.
    Lassen Sie ALLE Ihren Egoismus fallen und helfen Sie mit unsere Nation wie auch die Nationen in Europa und er ganzen Welt sich zu befreien von Korruption und der daraus resultierenden Diktatur , für eine freie Welt der Vielfalt der Kulturen.

    Politik beginnt in der Familie über die Kommune zum Land und letztendlich im Staat , der nichts anderes zu verkörpern hat wie den Willen des gesamten Volkes und damit den Willen jedes einzelnen Bürgers zu respektieren und umzusetzen!

    Ich kann Ihnen mitteilen das ich denke die Alternative für Deutschland ist der Karren den ich ziehe , denn es sind Familienväter und Mütter die das Leben schützen und nicht korrumpiert sind von irgendwelchen Wirtschaftsbossen jeglicher Richtung.

    Ich werde hier nicht diskutieren oder Fragen beantworten, sondern fordere SIE AUF; ihren EIGENEN Gottgegebenen Verstand einzusetzen und sich zu informieren wer und was die
    ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND ist, und vertritt.

    Helfen Sie mit damit wir in Frieden und Freiheit, das ohne Demokratie nicht möglich ist, ein LEBEN des freien Willens für uns selbst und unseren Nachbarn gestalten können..

    Ich kandidiere nicht für irgendeinen Posten in dieser Partei , sondern bezeichne mich als Wasserträger, also denken Sie bitte nicht ich kann daraus direkt finanziell profitieren was aus dieser Partei wird.
    Ich hege die Hoffnung und den Glauben daran das es mit diesen anständigen und ehrlichen Leuten möglich sein wird meine Sehnsüchte zu verwirklichen
    Ich möchte meine Kinder nach deren freien Willen erziehen und nicht erziehen lassen von staatlichen Einrichtungen weil wir gezwungen werden immer mehr Geld für die Gier und Habsucht weniger verdienen zu müssen.
    Ich habe Sehnsucht nach einer Gesellschaft die Menschewürde als höchstes Ziel hat, in der unsere Kinder eine Ausbildung nach derer Fähigkeit und Talenten gefördert werden, in der es erlaubt ist sich frei zu entfalten ohne Angst vor dem morgen haben zu müssen.

    Dies alles ist nur möglich in einer FUNKTIONIERENDEN DEMOKRATIE

    Lassen Sie uns die Ärmel hoch krempeln , und tun wir was nötig ist, um diese Ziele zu erreichen, soweit Sie mit diesem konform sind.

    Wie sagte einst J.F. Kennedy,

    Fragen Sie nicht was der Staat für Sie tun kann, Fragen Sie was kann ich für den Staat ( Ihre Familie) tun.

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

    Mit freundlichen Grüßen

    R.H.

    • 17. April 2013 um 10:16 Uhr
    • R.H
  78. 78.

    Endlich mal ein neutraler Bericht über die AFD. Es muss endlich Schluss sein Geld für Bankenrettungen bereit zu stellen, welche der Bürger zu bezahlen hat. Die Europabesoffenheit der gesamten Abgeordneten des Reichtags wird eine schwere Bürde für nachfolgende Generationen sein. Wir brauchen dringend eine Opposition im Bundestag gegen diesen Wahnsinn. Ich werde sie wählen!

  79. 79.

    Entgegen den Behauptungen hat die AfD ein umfangreiches Programm – und ich kann jeden einzelnen Punkt unterschreiben! Nur ein paar Beispiele:

    JA – ich will endlich eine Partei, die sich massiv für den Volksentscheid auf Bundesebene ausspricht! -> AfD
    JA – ich will endlich eine Partei, die die Subventionen ans Licht zerrt, denn nur wenn die Fakten auf dem Tisch liegen, ist eine sachliche Diskussion möglich -> AfD
    JA – ich will endlich eine Einwanderungspolitik nach kanadischem Vorbild -> AfD
    JA – ich will eine Wahlmöglichkeit zwischen Diplom- und Masterstudiengängen, die zwangsweise Abschaffung des Diploms war eine Frechheit -> AfD
    Und JA – ich will einen Schuldenschnitt für die südeuropäischen Länder und gleichzeitigem Stop weiterer ESM-Kredite. Das wird teuer für Deutschland UND DAS GIBT AUCH LUCKE ZU, aber alles andere WIRD NOCH TEURER

    Und jetzt entscheidet, was ihr wählt…

    • 21. April 2013 um 01:44 Uhr
    • Frank2000
  80. 80.

    Stating that he or my wife doesn picture the joke should certainly impacts presentation space throughout her lifetime Prada Galleria.

    • 28. November 2013 um 05:25 Uhr
    • PlalaNani
  81. Kommentar zum Thema

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