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Airbag-Leuchte geht nach Rechtskurven an….

Lieber Autopapst! Bei meinem Citroen Berlingo (Baujahr 2004)beginnt seit einiger Zeit die Airbagkontrollleuchte während der Fahrt aufzuleuchten. Ich habe schon geschaut, ob die Kabel unter den Sitzen richtig festsitzen. Hier sind keine Probleme feststellbar. Auch die Werkstatt findet das Problem nicht bzw. nach dem Werkstattbesuch tritt das Problem immer noch auf. Mir aufgefallen ist, dass die Lenkung vor einiger Zeit in Rechtskurven einen Quietschen von sich gab, was nach einigen Wochen dann aber wieder verschwand. Danach trat das Problem mit der Airbagleuchte auf. Interessanterweise beginnt die Airbagkontrollleuchte auch nur regelmäßig nach Rechtskurven zu leuchten. Könne Sie mir Rat geben, wie dieses Problem gelöst werden könnte. Viele Grüße Reinhard

 

Antwort vom AUTOPAPST:

Wenn ich an das Lenkrad und die komischen Geräusche denke, drängt sich mir sofort der Schleifring zwischen Lenkrad und Lenksäule auf, der vielleicht im wahrsten Sinne des Wortes „durch“ ist. Wenn die schwache Stelle immer in Rechtskurven erreicht wird, geht die Kontrolle an. Ich würde den Schleifring erneuern, der ist nicht so teuer. Wenn Sie das selbst erledigen wollen, sollten Sie vor dem Beginn der Schrauberei unbedingt die Batterie abklemmen. So ein explodierender Airbags im Gesicht ist keine schöne Sache…..

 

Rußfilter im Passat 3b irreparabel verstopft?

Hallo autopapst
Hab ein RIESEN problem!
und zwar habe ich einen passat 3bg Baujahr 2004
2,0 TDI mit rußpartikelfilter (variant)
Gestern habe ich mein auto nach der winterpause wieder angemeldet!
und jetzt habe ich nur probleme mit dem auto!
Die Probleme: die kontrolleuchte für verstopften Rußpartikel filter leuchtet
                       die kontrolleuchte „Störung im abgassystem“ leuchtet
                       und die kontrolleuchte Vorglühanlage blinkt (in der betriebsanleitung steht „Motorstörung“

(hab versucht auf der autobahn ihn heiss zu bekommen bringt gar nichts, der passat schafft gerade nur 120 kmh(leistungsverlust) (meine werkstatt hat mir den tipp gegeben (freibrennen)
die strecke war 100 km lang)

Diagnosegerät bei meiner Kaufwerkstatt sagt „partikelfilter über 75% verstopft Regenaration nicht möglich“
ein neuer partikelfilter kostet eine menge geld (ich als student kanns mir nicht leisten)
können Sie mir helfen?

Übernimmt eventuell VW die Kosten das das fahrzeug erst 3 jahre alt ist
oder Was kann ich machen?
bitte um eine antwort
Mfg Alex
Antwort vom AUTOPAPST:

Hallo Alex,

das hört sich wirklich nach einem Kulanzfall an, zumal das ganze Thema gerade erst ins Rollen kommt. Die Anzahl der Fragen zu verstopften Rußfiltern nimmt im Augenblick täglich zu, da fällt der Autoindustrie gerade wieder etwas auf den Fuß….

Ich würde Ihnen empfehlen, zunächst die Kulanzschiene zu „befahren“. Die zu erwartende Antwort (der Wagen ist schon zu alt / hat keine Garantie mehr / war nicht regelmäßig bei uns in der Wartung oder dergl.) sollten Sie nicht abschrecken. Wenn Sie mich auf dem Laufenden halten, könnte ich von hier aus auch mal nachhaken! Generell gibt es die Möglichkeit, zugesetzte Partikelfilter „manuell“, also mit einer externen Wärmequelle zu regenerieren (freibrennen mit der Lötlampe….). Das ist dann die Low-Tech-Variante! Ich bin gespannt, wie das weiter geht!

 

Es grüßt

DER AUTOPAPST

 

Golf Variant – III HXO

Lieber Autopapst,
mein Problem ist, daß während der Fahrt plötzlich der Motor ausgeht. Ein Neustart kurz danach ist nicht möglich. Er springt nicht an. Wenn ich dann so etwa 1 bis 2 Minuten warte und neu starte, springt der Motor an und ich kann weiterfahren. Heute ist mir das wieder viermal passiert. In 3 Werkstätten war ich schon – ohne Erfolg. Die erste sagt, Wasser im Tank (war im Winter). die zweite sagt, Fehlerleser ohne Fehler, was tun?
Ich persönlich vewrmute, eine neue Benzinpumpe würde das Problem (vielleicht) lösen. Wie kann man sicher auf die benzinpumpe oder etwas anderes kommen?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
H. Mäbert
Antwort vom AUTOPAPST:
Ich wette, bei Ihrem Auto ist das Relais 109 im Steckfeld unter der Lenksäule mit dem Aufdruck „Made in Tunesia“ versehen. Das war eine Charge, die Herr Lopez etwas zu billig eingekauft hat und die jetzt mit erkalteten und brüchigen Lötstellen für Problkeme sorgen. Das Relais sitzt auf Steckplatz 20, oberste Reihe, das 2. von links. Als Ersatzteil kostet das Relais etwa 15 Euro…..

 

Klapprige Gelenke?

Lieber Autopapst,

gibt es eine Erklärung für das gelegentlich auftretende metallische Klackern beim
Einlegen eines Ganges, z.B. beim Rangieren, oder auch beim Einkuppeln im Leerlauf?
Diese Geräusche treten bei meinem 1 Jahr alten Kleinwagen manchmal auf, ich habe sie
auch schon bei anderen, überwiegend jüngeren Fahrzeugen verschiedener Marken gehört.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Wahner

      
Antwort vom AUTOPAPST:
Hallo Frank, das kann ein prinzipbedingtes Klacken der div. Zahnradverbindungen und Antriebsgelenke sein. Wenn bestimmte Betriebszustände herrschen und relativ plötzlich eingekuppelt wird, wird das Spiel in den Bauteilen ruckartig „auf Null“ gebracht. Das heißt auf deutsch, die Zahnräder oder Gelenke schlagen hörbar aufeinander. Das tritt normalerweise nur bei alten Autos, die schon viele 1000.000 km hinter sich haben, auf. Manchmal klackerts aber auch schon nach 30.000 km, das ist dann eine Qualitätsfrage….

 

Wechselintervalle: Wann & Warum?

Hallo,
wir haben Anfang Oktober 2005 einen neuen VW-Polo gekauft.

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass die Inspektionen jetzt 
alle 2 Jahre stattfinden werden und auch das entsprechende Motoröl 
zum Nachfüllen gekauft, welches für das zweijährige Wartungsintervall 
vorgeschrieben wird, aber die Warnmeldung „Inspektion“ kommt jetzt 
nach bereits gut eineinhalb Jahren und nach etwa 20 000 gefahrenen 
Kilometern – was mich doch schon etwas verwundert. Denn wir waren 
weder in der Wüste noch an anderen ungastlichen Orten, aber 
vielleicht mag das Auto ja nicht, dass es überwiegend (geschätzte 
75%) im Stadtverkehr gefahren wird.
Erstaunt hat mich beim Anruf in der Werkstatt, dass man mich fragte, 
ob denn gleich die Bremsflüssigkeit mit gewechselt werden solle – 
dies sei alle 2 Jahre an der Reihe. Diese Information war für mich 
neu, und bei unseren vorherigen Autos war ein so häufiger Wechsel der 
Bremsflüssigkeit nach meiner Erinnerung nicht vorgesehen.
Verschwimmt da etwas in meiner Erinnerung, oder aber haben sich die 
Wechselintervalle für Bremsflüssigkeiten verkürzt (und die für den 
Ölwechsel verlängert)? Sind die Anforderungen an die Bremsflüssigkeit 
gestiegen, ist die Qualität eine andere oder wo liegt die Ursache?
Sind so häufige Wechsel der Bremsflüssigkeit überhaupt nötig?

Schon mal vielen Dank für die Antwort
Klaus Glorian

Antwort vom AUTOPAPST:

 

Hallo Klaus, ich möchte mit der Bremsflüssigkeits-Frage anfangen: Ein Wechselintervall von 2 Jahren war eigentlich schon immer die Regel, jedenfalls so lange ich Auto fahre. Allerdings wird die Qualität der Bremsflüssigkeit (Wassergehalt!) nicht während der Hauptuntersuchung geprüft, es gibt also keine Vorschrift über den Zustand bzw. ein Wechselintervall. Natürlich verdient die Werkstatt damit Geld, andererseits läßt sich der Wassergehalt der Bremsflüssigkeit auch messen bzw. mit gut – geht noch – schlecht beurteilen. Fragen Sie danach, und lassen Sie die Brühe erst dann wechseln, wenn der Wassergehalt zu hoch ist (der maximale prozentuale Anteil von H2O in der Flüssigkeit, den man noch tolerieren kann, ist mir im Augenblick nicht gegenwärtig…).

Das mit dem Öl ist völlig o.k.! 20.000 km ist bei Ihrem Auto ein Anhaltswert, der über- aber auch unterschritten werden kann. Stadtverkehr ist nach heutiger Lehrmeinung so ziemlich der verschleißintensivste Betriebszustand für einen Verbrennungsmotor; da ist ein verkürztes Ölwechselintervall auch aus Sicht des Technikers nicht nur möglich, sondern sogar empfehlenswert. Also: Tun Sie Ihrem Polo etwas gutes und gönnen Sie ihm eine neue Ölfüllung! 

 

Ist ein 4 Jahre alter BMW 330d ein „Alter Stinker“?

Lieber Autopapst,
habe einen 330 BMW Diesel aus 5/2003.
Finde keinen Partikelfilter und fürchte ab nächstem Jahr nicht mehr durch Berlin fahren zu können. Wagst Du ne Prognose, ob sowas lieferbar sein wird. BMW sagt zwar, dass was kommen soll, aber das würde ich auch sagen. Muss ich den Wagen besser verkaufen?
Viele Grüße
Joachim
Antwort vom AUTOPAPST:
Lieber Joachim,
Entwarnung! Du bzw. Dein BMW (Euro 3!!) bekommst in jedem Fall die gelbe Plakette, die allerdings nur bis zum 31.12.09 zum Befahren der Berliner Umweltzone in der Innenstadt berechtigt. Das heißt, daß BMW und die Zulieferer 2 Jahre Zeit haben, einen Nachrüstfilter auf den Markt zu bringen. Und das wird definitiv passieren, weil sich kein Hersteller der Peinlichkeit aussetzen wird, seinen Kunden zu erklären, warum ein heute 4 und dann 6 Jahre altes Auto in Umweltzonen nicht mehr fahren darf. Wer jetzt in Panik sein Auto verkauft, spielt den Strategen in Politik und Wirtschaft in die Hände (Stichwort: „Durchgreifende Erneuerung des Fahrzeugbestandes in Deutschland aus Umweltschutzgründen…“)