{"id":229,"date":"2007-01-09T09:46:43","date_gmt":"2007-01-09T07:46:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=229"},"modified":"2007-01-09T09:46:43","modified_gmt":"2007-01-09T07:46:43","slug":"schwaben-und-servicewurste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=229","title":{"rendered":"Schwaben und Servicew\u00fcrste"},"content":{"rendered":"<p>Es geschah an einem Gr\u00fcnkohltag. Gr\u00fcnkohltag? Ich muss es wohl erkl\u00e4ren. Ein Gr\u00fcnkohltag ist ein Tag, an dem man morgens aufwacht, m\u00fcde, ersch\u00f6pft und \u00fcbellaunig. Man wei\u00df genau, dass das Einzige, was einen \u00fcberhaupt aus dem Bett hochrei\u00dfen kann die Aussicht ist, des Abends Gr\u00fcnkohl mit Kartoffeln und Schinkenknackern zu essen. Man nimmt hierf\u00fcr daselbst ein Kilo tiefgefrorenen Gr\u00fcnkohl, sch\u00e4lt etwa die selbe Menge an Kartoffeln, schwitzt eine kleingehackte Zwiebel in etwas Schweineschmalz an, l\u00f6scht mit einem Viertelliter Rindskraftbr\u00fche, gibt eine Kinderhand voll Liebst\u00f6ckel hinzu, kantet den tiefgefrorenen Gr\u00fcnkohlklotz nebst den in kleine Stifte geschnittenen Kartoffeln hinzu, salzt beherzt, verl\u00e4ngert mit einem Viertelliter Wasser, legt vier gesch\u00e4lte Knoblauchzehen und mehrere Schinkenknacker, notfalls Landj\u00e4ger obendrauf, auf dass Knoblauch- und Wurstsud in den Gr\u00fcnkohl hineindiffundieren m\u00f6gen, deckelt all jenes und l\u00e4sst es ein bis zwei Stunden auf kleiner Flamme kochen. Danach lupft man den Deckel, schmei\u00dft den Knoblauch weg, legt die W\u00fcrstel beiseite, mengt zwei Essl\u00f6ffel Dijonsenf in die Gr\u00fcnkohl-Kartoffel-Masse und beginnt mit rosigen Wangen zu fressen.<\/p>\n<p>Solcherart waren meine Gedanken beim Aufwachen. Ein St\u00fcndlein sp\u00e4ter stand ich frischgewienert im Kaiser\u2019s-Supermarkt, lud Gr\u00fcnkohl und Kartoffeln in mein drahtiges Einkaufsw\u00e4gelchen und stellte mich an der Fleischtheke an, zu kaufen die Schinkenknacker. Eine mittelalte Frau stand bereits da und kaufte ebenso gem\u00e4hlich wie ausf\u00fchrlich Aufschnitt hoher Diversit\u00e4t in Gro\u00dffamilienmengen. Ebenfalls am Orte: Ein Mittdrei\u00dfiger, schlank, eng sitzende schwarze R\u00f6hrenjeans, dunkelblaue Kickers-Schuhe, dunkelblaue Jack Wolfskin-Outdoor-Jacke h\u00f6chster Vernunftstufe, dunkelgr\u00fcner Plastikrucksack, \u00fcberdies eine Brille mit runden Gl\u00e4sern tragend, leicht angegraute Langhaarfrisur, zum Pferdeschwanz geb\u00fcndelt. Also: Ein Schwabe.<\/p>\n<p>Zwei Kilo Rindsrouladen bestellt er. Und f\u00fcgt an: \u201eGeschnitten\u201c.<\/p>\n<p>Die Bedienung merkt auf: \u201eAber sicher, wenn Sie Rouladen bestellen, sind die immer vorgeschnitten.\u201c<\/p>\n<p>Der Schwabe retourniert sofort, als h\u00e4tte er diese Antwort bereits einkalkuliert. \u201eDes saget SIE.\u201c<\/p>\n<p>Fragend schaut die Bedienung. Der Schwabe legt nach: \u201eMeine Fra\u00fa habet Sie ledschde Woche ss\u00e9hr ge\u00e4rgert. Sehr ge\u00e4rgert.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWie das?\u201c<\/p>\n<p>\u201eSie hat zwei Kilo Schweinskotelett bestellt. Und hat die komplett am St\u00fcck bekommen. Da war nix geschnitten. Gar nix.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd warum hat Ihre Frau nix gesagt?\u201c<\/p>\n<p>\u201eMeine Frau? Die Geli? Warum die nix gsagt het? Sie kennet halt die Geli net\u201c, st\u00f6\u00dft er verbittert lachend hervor.<\/p>\n<p>\u201eNa, \u00e4rgern wollten wir sie bestimmt nicht\u201c, sagt beschwichtigend, vermittelnd die Bedienung.<\/p>\n<p>Die mittelalte, Aufschnitt kaufende Frau dreht sich um: \u201eMein lieber Herr, so ungew\u00f6hnlich ist das \u00fcbrigens nicht, das Fleisch am St\u00fcck zu verkaufen. H\u00e4tte ja sein k\u00f6nnen, dass Sie einen Braten machen m\u00f6chten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eOder f\u00fcr die Gastronomie einkaufen\u201c, schalte ich mich unvermittelt und \u00fcberraschend in die Dreierkonferenz zu. \u201eDa schneidet man sich das dann selber zu\u201c. Dazu mache ich ein sehr schlaues Gesicht, indem ich den Kopf nach hinten lege und dann mit einer \u201eTja!\u201c-Geste ruckartig nach vorne sacken lasse.<\/p>\n<p>Nun sitzt er in der Falle, der Schwabe. Doch er ist ein echter Schwabe, er hat sein Pulver noch nicht verschossen, und daher zischt er jetzt die schlimmsten Schwabenworte, die es auf der ganzen Welt gibt, es sind Worte, die nur Dummbatzen h\u00f6chster Dummbatzigkeit von sich geben, und diese Worte lauten:<\/p>\n<p>\tSERVICEW\u00dcSTE DEUTSCHLAND!<\/p>\n<p>Doch meine Fleischfachverk\u00e4uferin schaltet noch einen Gang h\u00f6her. Nach einem Blick in meinen Einkaufswagen, wir erinnern uns: Gr\u00fcnkohl, Kartoffeln, greift sie an den Haken, wo die zarten, saftigen Schinkenknackerw\u00fcrstl h\u00e4ngen, zwinkert mich an und fragt rhetorisch: \u201eF\u00fcr Sie sicher zwei Servicew\u00fcrste\u201c.<\/p>\n<p>\u201eJa\u201c, sage ich, \u201ezwei Servicew\u00fcrste Deutschland. Am St\u00fcck, wie Gott sie schuf, keinesfalls geschnitten\u201c. Der Schwabe zuckt zusammen und schleicht gedem\u00fctigt in Richtung Pfandautomat, wo er seine Apfelsaftfl\u00e4schlein in Reih und Glied einstellen wird. Da keimt in mir ein teuflischer Plan auf. Ja, ich werde gleich, an der Kasse, mir meine Treueherzen auszahlen lassen und sie wegschmei\u00dfen, vor seinen Augen. Weiden werde ich mich an seinen traurigen Schwabenaugen, die voller Schmerz die Verschwendung schauen. Und danach, ja, danach werde ich meinen Gr\u00fcnkohl aufsetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geschah an einem Gr\u00fcnkohltag. Gr\u00fcnkohltag? Ich muss es wohl erkl\u00e4ren. Ein Gr\u00fcnkohltag ist ein Tag, an dem man morgens aufwacht, m\u00fcde, ersch\u00f6pft und \u00fcbellaunig. Man wei\u00df genau, dass das Einzige, was einen \u00fcberhaupt aus dem Bett hochrei\u00dfen kann die Aussicht ist, des Abends Gr\u00fcnkohl mit Kartoffeln und Schinkenknackern zu essen. 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