{"id":349,"date":"2008-04-05T16:51:34","date_gmt":"2008-04-05T14:51:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=349"},"modified":"2008-04-05T16:51:34","modified_gmt":"2008-04-05T14:51:34","slug":"der-deprimierendste-ort-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=349","title":{"rendered":"Der deprimierendste Ort der Welt."},"content":{"rendered":"<p>Hinter der Warschauer Br\u00fccke, da wo noch ein alter Mauer-Wachturm steht und die Puschkinallee beginnt, dort gibt es den m\u00f6glicherweise deprimierendsten Ort Berlins. Er wird offiziell deklariert als \u00fcberdachter Antik-und Tr\u00f6delmarkt. Das Besondere an diesem Antik- und Tr\u00f6delmarkt ist allerdings, dass es hier weder Antiquit\u00e4ten, noch Tr\u00f6del gibt, sondern stattdessen den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Wust heretogenen M\u00fclls, den es je auf einem Haufen gegeben hat. In eine heruntergekommene, maximal verwarzte und bauf\u00e4llige Fabrikhalle sind \u00fcber die vergangenen Jahrzehnte wohl an die f\u00fcnfzig Verkaufsst\u00e4nde organisch hineingewachsen. Jeder dieser St\u00e4nde wiederum sieht aus, als h\u00e4tte man den kompletten Inhalt einer Messie-Wohnung ausger\u00e4umt und originalgetreu in der Markthalle wieder aufgebaut.<\/p>\n<p>Hier finden sich in friedlicher Eintracht abgegriffene Fernbedienungen, v\u00f6llig und restlos ausgelatschte Schuhe, St\u00fchle mit zwei Beinen, verbeulte Durchlauferhitzer, Fernseher mit halbblinden Bildr\u00f6hren, Lautsprecherboxen unbekannter Herkunft mit eingedr\u00fcckten Kalotten, vollgekotzte Gastronomieherde mit be\u00e4ngstigenden Ausma\u00dfen, ukrainische Atomkraftwerkersatzteile, verrostete Sp\u00fclen, absolut defekte und nie wieder reparierbare Waschmaschinen, ausgelaufene Batterien, Fahrr\u00e4der ohne R\u00e4der, Autoreifen ohne Schlauch, Schrauben ohne Gewinde, Lampen ohne Fassung, getragene einzelne Socken \u2013 Pizzakartons aus zweiter und Umzugskartons aus siebter Hand &#8211; kurz: nahezu nichts ist zu gebrauchen. Keines der hier feilgebotenen Dinge w\u00fcrde man in der Zweiten Hand unter der Rubrik \u201eZu verschenken\u201c loswerden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Jeder der St\u00e4nde ist wiederum bereits derma\u00dfen mit Nippes, M\u00fcll und Kokolores vollgebaut, dass nur ein Bruchteil der sichtbaren Waren \u00fcberhaupt n\u00e4her betrachtet, geschweige denn angefasst oder gar ausprobiert werden kann. W\u00fcrde man beispielsweise einen aus der Masse hervorstechenden Spiegel wirklich von Hand aus dem Warenklumpatsch befreien, k\u00f6nnte dieser Vorgang m\u00f6glicherweise den Zusammenbruch des Verkaufsstandes, wenn nicht gleich der ganzen Markthalle zur Folge haben.<br \/>\nMan sieht auch nirgendwo jemanden etwas kaufen. Als ich beispielsweise \u00fcber ein rostiges Kinderfahrrad mit abgebrochenen St\u00fctzr\u00e4dern stolperte, fragte ich mehr der Neugierde halber den Verk\u00e4ufer, der den Stand betreute, nach dem Preis. 70 Euro antwortete er, und schob ein f\u00fcrstlich gelauntes \u201efast neu\u201c  hinterher. Es sind dies Preise, die man im fortgeschrittenen Gesch\u00e4ftsverkehr gern Vermeidungspreise nennt.<\/p>\n<p>Zu sprechen ist unbedingt von dem Geruch. Der gesamte Flohmarkt riecht nach einer Mischung aus Schwei\u00df, Tod, Verwesung, alten Socken und Schuhen. Als basso continuo liegt \u00fcber all diesem noch der Geruch von tranigem Fritierfett und zwiebeligem Bulletenatem, denn in der Halle \u2013 und nicht davor &#8211; befindet sich auch ein Imbiss-Stand, an dem schnaufende, rotgesichtige Herrschaften, in Ballonseide gekleidet, Kuchen, Pommes Frites und Curry-W\u00fcrste verzehren, w\u00e4hrend sie gleichzeitig Bier und schwarzen Kaffee trinken und auch noch filterlose Zigaretten rauchen. Hier werden, ich habe es gesehen, nicht nur die Pommes Frites, sondern auch die W\u00fcrste in der Friteuse zubereitet, es n\u00e4hme mich nicht wunder, wenn auch der Kuchen fritiert w\u00fcrde. Aus allen Ecken h\u00f6rt man Hustenanf\u00e4lle, Brechreiz und tuberkul\u00f6ses Atmen, Ger\u00e4usche die sich vortrefflich mit den Klingelt\u00f6nen verwichener Handy-Generationen mischen. Mehrere St\u00e4nde sah ich, in denen die Standbesitzer \u00fcber Minuten regungslos sitzend verharrten, nicht auszuschlie\u00dfen, dass sie schon seit Tagen oder Wochen tot waren. Im geometrischen Mittelpunkt eines Lederwarenstandes wiederum sa\u00df, v\u00f6llig von Lederjacken, Hosen, Schuhen und Handtaschen zugebaut, ein Rastafari-Mann, der \u00fcber dem Startbildschirm eines hochfahrenden Windows 3.11 sinnierte und dabei stillvergn\u00fcgt in sich hineinschmunzelte. Mehrmals passierte ich den Stand, mir bot sich das immergleiche Bild, vermutlich war das Windows-Logo l\u00e4ngst in den Monitor hineingebrannt. Es herrschte kein Zweifel, hier hatte ein Mensch seinen Frieden, ja seine Bestimmung gefunden.<br \/>\nDer Antik- und Tr\u00f6delmarkt in der Puschkinallee ist mit Sicherheit ein Ort, den man besucht haben muss. Nirgendwo sonst manifestieren sich Hoffnungslosigkeit und Defektizit\u00e4t konzentrierter und \u00fcberzeugender. Wer diesen Ort des Grauens verl\u00e4sst, er hat die Pest, Cholera und auch sonst den einen oder anderen Bazill am Revers kleben, und wer nach einem Besuch dieses Marktes durch den eisigen Berliner Wind nach Hause stapft, der ist f\u00fcr immer auf wundersame Weise ver\u00e4ndert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinter der Warschauer Br\u00fccke, da wo noch ein alter Mauer-Wachturm steht und die Puschkinallee beginnt, dort gibt es den m\u00f6glicherweise deprimierendsten Ort Berlins. Er wird offiziell deklariert als \u00fcberdachter Antik-und Tr\u00f6delmarkt. 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